AT282006B - Einrichtung zur Erfassung von Überschlägen - Google Patents

Einrichtung zur Erfassung von Überschlägen

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AT282006B
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Schrack Elektrizitaets Ag E
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/66Applications of electricity supply techniques

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  • Power Conversion In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Erfassung von Überschlägen 
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Erfassung von   Überschlägen   auf der Ausgangsseite eines Gleichrichtergerätes, insbesondere für elektrostatische Hochspannungsfilter, bei der in den Ausgangsgleichstromkreis ein Serienwiderstand geschaltet ist, an dem ein dem Gleichstrom proportionaler Spannungsabfall entsteht, wobei die im Falle eines Überschlages an dem Serienwiderstand auftretende Wechselspannung zur Anzeige verwendet wird. 



   Es sind bereits mehrere Lösungen bekanntgeworden, die ein Kriterium für den Überschlag bzw. 



  Kurzschluss am Ausgang eines ein-oder mehrphasigen Gleichrichtergerätes liefern, welches mit einer primären Reihenimpedanz zur Begrenzung des Kurzschlussstromes und einem Stellglied zur Steuerung der Ausgangsgleichspannung ausgestattet ist. So sind Einrichtungen bekanntgeworden, bei denen eine gleichspannungsseitige Unterspannung erfasst wird. Diese Einrichtungen haben den Nachteil, dass das Unterspannungskriterium auch beim Einschalten des Gerätes vorhanden ist. Bei Hochspannungsgleichrichtern ist ein teurer Spannungsteiler erforderlich. 



   Bei andern bekannten Einrichtungen erfolgt eine Differenzierung der Gleichspannung, womit auch hier der Nachteil verbunden ist, einen Spannungsteiler vorsehen zu müssen. 



   Es ist auch bekanntgeworden, eine Differenzierung der Transformatorprimärspannung zu verwenden. Diese Massnahme weist den Nachteil auf, dass hochfrequente Einschwingvorgänge, wie sie   z. B.   durch das Stellglied eingeleitet werden können,   Überschläge   vortäuschen. 



   Bei Erfassung des primären oder gleichstromseitigen Überstromes ergibt sich der Nachteil, dass bei Wahl einer starren Vergleichsschwelle diese grösser gewählt werden muss als der Gerätenennstrom ist. Bei Teillastbetrieb wird diese Schwelle nicht überschritten. Um diesen Nachteil zu beseitigen, muss die Vergleichsschwelle stromabhängig nachgeführt werden, was insbesondere bei hoher Überschlagshäufigkeit sehr aufwendig wird. 



   Ferner ist durch die deutsche Auslegeschrift 1113443 ein elektrostatischer Staubabscheider im Sinne der eingangs dargelegten Einrichtung bekanntgeworden, wobei jedoch lediglich die am Serienwiderstand auftretenden niederfrequenten Wechselspannungen, die im Falle eines Überschlages durch Stromänderungen verursacht werden, zur Anzeige verwendet werden. 



   Das Ziel der Erfindung besteht darin, die Nachteile der bekannten Einrichtungen zu vermeiden und ein belastungsunabhängiges Kriterium für den gleichstromseitigen Überschlag zu erhalten. 



   Erfindungsgemäss ist vor dem Serienwiderstand parallel zu den Ausgangsklemmen des Gleichrichtergerätes eine Kapazität angeordnet, die sich im Kurzschlussfall in Form einer hochfrequenten, gedämpften Schwingung über den Serienwiderstand entlädt, an welch letzteren ein zu einer Vorrichtung zur Anzeige des   Überschlages   führendes Hochpassfilter angeschlossen ist. 



   Mit dieser Massnahme wird nicht nur das angestrebte Ziel erreicht, sondern auch ermöglicht, in Verbindung mit einer kontaktlosen bzw. elektronischen Steuerung die   Überschlagshäufigkeit,     z. B.   bei Entstaubungsanlagen, bis zu einer sehr hohen Überschlagsdichte zu regeln. Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemässen Lösung besteht darin, dass das hochfrequente Signal nur von der an den Kapazitäten liegenden Spannung und nicht vom Belastungszustand des Gleichrichtergerätes abhängt. 



   Vorteilhafterweise ist die Kapazität teilweise oder zur Gänze durch die Wicklungskapazität des 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Gleichrichtertransformators,   durch die Kapazität des Gleichrichters, durch die Leitungskapazität und bzw. oder durch einen Zusatzkondensator gebildet. 



   Die Kapazitäten liefern mit den vorhandenen Induktivitäten hochfrequente Einschwingungsvorgänge, die durch das Hochpassfilter von der niederfrequenten Welligkeit des Ausgangsgleichstromes und der Anzeigevorrichtung bzw. einer Steuerung zugeführt werden können. 



   Zweckmässigerweise ist an das Hochpassfilter über ein Steuergerät ein Wechselstromsteller angeschlossen, der im Primärkreis des Gleichrichtergerätes liegt. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich an Hand der Zeichnungen, in denen zwei Ausführungsbeispiele dargestellt sind. Fig. 1 zeigt ein Prinzipschaltbild einer erfindungsgemässen Einrichtung und Fig. 2 eine Anwendung bei einem elektrostatischen Hochspannungsfilter. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach   Fig. l liegt   die   Primärseite--l--eines   Hochspannungstransformators über eine   Strombegrenzungsdrossel-2--und   einen Thyristorwechselstromsteller --3-am Netz. Die   Sekundärseite --4-- führt   über eine   Gleichrichterbrücke-5, 6, 7, 8-   an ein Gerät   - -9--,   dessen Eingang auf innere Überschläge überwacht werden soll. 



   Hiefür ist in den Gleichstromkreis ein Widerstand--10--geschaltet, an den ein Hochpass   - -11-- angeschlossen   ist, der zu einer Anzeigevorrichtung --12-- führt. 



   Für die Funktion der erfindungsgemässen Einrichtung sind die bei der praktischen Ausführung 
 EMI2.1 
 und aus dem   Zusatzkondensator--16--besteht,   entlädt sich bei einem Überschlag im Gerät --9-und es entsteht am   Widerstand --10-- ein   hochfrequenter Einschwingvorgang, welcher mit dem nachgeschalteten   Hochpassfilter --11-- vom welligen   Gleichstrom bzw. den am Widerstand--10-gleichfalls auftretenden niederfrequenten Wechselspannungen, die im Falle von   Überschlägen   durch Stromänderungen verursacht werden, getrennt wird. 



   Am Ausgang des Hochpassfilters --11-- tritt bei jedem überschlag ein Signal auf, das in der 
 EMI2.2 
 Anwendung finden, wobei die   Anzeigevorrichtung --12-- nach   einem oder mehreren   Überschlägen   gegebenenfalls automatisch die Abschaltung der Anlage herbeiführt. 



   Selbstverständlich ist die Einrichtung auch bei andern Gleichrichterschaltungen, z. B. ein-oder mehrphasigen Gleichrichtern, verwendbar. 



   In Fig. 2 ist eine erfindungsgemässe Einrichtung mit einem elektrostatischen Entstaubungsfilter   - -17-- dargestellt,   das an Stelle des   Gerätes --9-- nach Fig. 1   tritt. An das Hochpassfilter--11ist ein Steuergerät --18-- angeschlossen, das mit dem Thyristorwechselstromsteller--3--in Verbindung steht. 
 EMI2.3 
    --17-- ein überschlagüberschlagshäufigkeit   erreicht wird. 



     Selbstverständlich   ist die Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. 



  So kann an Stelle der   Strombegrenzungsdrossel--2--der Transformator-1, 4--   selbst als Streutransformator ausgebildet sein. An die Stelle des   Thyristorwechselstromstellers   können auch andere Stellglieder, z. B. Transduktoren, Stelltransformatoren   u. dgl.   treten. Die Einrichtung eignet sich auch zur Erfassung von Kurzschlüssen und raschen Stromänderungen.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Einrichtung zur Erfassung von Überschlägen auf der Ausgangsseite eines Gleichrichtergerätes, insbesondere für elektrostatische Hochspannungsfilter, bei der in den Ausgangsgleichstromkreis ein Serienwiderstand geschaltet ist, an dem ein dem Gleichstrom proportionaler Spannungsabfall entsteht, wobei die am Serienwiderstand auftretende Wechselspannung, die im Falle eines Überschlages durch EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3> Kapazität (16) angeordnet ist, die sich im Kurzschlussfall in Form einer hochfrequenten, gedämpften Schwingung über den Serienwiderstand (10) entlädt, an welch letzteren ein zu einer Vorrichtung (12) zur Anzeige des Überschlages führendes Hochpassfilter (11) angeschlossen ist.
    EMI3.1 Hochpassfilter (11) über ein Steuergerät (18) ein Wechselstromsteller (3) angeschlossen ist, der im Primärkreis des Gleichrichtergerätes liegt.
AT221468A 1968-03-06 1968-03-06 Einrichtung zur Erfassung von Überschlägen AT282006B (de)

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CH325269A CH488307A (de) 1968-03-06 1969-03-04 Gleichrichtergerät mit einer Einrichtung zur Erfassung von Überschlägen auf dessen Ausgangsseite
SE3025/69A SE344520B (de) 1968-03-06 1969-03-05
CS165669A CS159243B2 (de) 1968-03-06 1969-03-06

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SE344520B (de) 1972-04-17

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