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Anlage zur Sicherung von Bildern, Statuen u. dgl. beweglichen Objekten gegen Diebstahl
Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Sicherung von Bildern, Statuen u. dgl. beweglichen Objekten gegen Diebstahl, unter Verwendung einer in einem Gehäuse angeordneten Knallkapsel sowie mit einem in dem Gehäuse gegen die Kapsel bewegbar gelagerten, unter Federspannung stehenden Schläger, der in der gespannten Lage an einem Sicherungselement anliegt, welches mit dem zu sichernden Objekt verbunden ist. Bei einer Einrichtung dieser Art, die zur Sicherung von Aktentaschen gegen Diebstahl gedacht ist, ist das Sicherungselement für den Schläger über eine Kunststoffschnur mit dem die Tasche Tragenden verbunden.
An einem Ende der Schnur befindet sich ein Karabiner, der in einem mit dem Sicherungselement verbundenen Ring einhakbar ist, während an dem zweiten Ende der Schnur ein Ring befestigt ist, der auf einem Finger des die Tasche Tragenden aufgeschoben werden kann. Nachteilig bei dieser Vorrichtung ist es vor allem, dass durch einfaches Durchschneiden der Kunststoffschnur die ganze Vorrichtung unwirksam gemacht werden kann und solcherart eine Sicherung gegen Diebstahl nicht gegeben ist.
Bei einer andern bekannten Diebstahlsicherung ist das Sicherungselement mit einem Betätigungsstab verbunden, der aus einer Tasche im Bereich von deren Henkel herausragt und bei Niederdrücken das Sicherungselement auslöst. Bei dieser Einrichtung ist eine Diebstahlsicherung überhaupt nicht gegeben, da eine Verbindung zwischen dem Sicherungselement und dem zu sichernden Element in der Weise nicht vorhanden ist, dass bei einer Ortsveränderung zwischen dem Träger des zu sichernden Elementes und dem zu sichernden Element eine Detonation ausgelöst wird.
Bei einer weiteren bekannten Vorrichtung ist zur Erzeugung von Lärm, im Falle das zu schützende Objekt von seiner Unterlage abgehoben wird, eine Glocke vorgesehen, die kurz vor dem Ende ihres Ablaufes ein Sicherungselement für eine Knallkapsel betätigt, worauf dann eine Detonation zusätzlichen Lärm verursacht. Fällt jedoch aus irgendeiner Ursache das Laufwerk der Glocke aus, kommt es zu keiner Detonation der Knallkapsel. Zum Auslösen des Laufwerkes der Glocke ist ein Pendel vorgesehen, das durch eine Bodenöffnung des zu schützenden Gegenstandes hindurchtreten kann und nach dem Hindurchtreten über einen ziemlich komplizierten Mechanismus das Laufwerk der Glocke auslöst.
Ein Hindurchtreten des Pendels durch die Bodenöffnung kann auf einfache Weise dadurch vermieden werden, dass zwischen dem Boden des zu sichernden Gegenstandes und dessen Aufstandsfläche ein Blatt Papier od. dgl. eingeschoben und dann der zu sichernde Gegenstand gemeinsam mit dem Papier von der Unterlage abgehoben wird. Ein Diebstahl ist somit auch bei dieser Vorrichtung nicht auszuschliessen.
Die Nachteile der vorerwähnten Vorrichtung werden jedoch auf überraschend einfache Weise beseitigt, wenn gemäss der Erfindung das Sicherungselement als unmittelbar in dem zu sichernden Objekt verankerter, in das Gehäuse einschiebbarer Bolzen und der Schläger zur Erzielung der Federspannung als zwischen den Seitenwänden des schachtelartig ausgebildeten Gehäuses angeordnetes Federblatt ausgebildet ist. Solcherart wird eine einfache, jedoch äusserst wirksame Diebstahlsicherung erzielt, die es praktisch unmöglich macht, die Verbindung zwischen dem zu sichernden Objekt und dem Träger dieses Objektes zu unterbrechen, ohne dass eine Detonation entsteht. Selbst bei der befugten Ortsveränderung der gesicherten Elemente kommt es zur Detonation der Knallkapsel.
Die dadurch
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verursachte Lärmentwicklung ist jedoch tragbar, wenn man die Möglichkeit in Betracht zieht, äusserst wertvolle Objekte, wie z. B. Unikate, wirkungsvoll vor Diebstählen zu sichern.
Um Objekte, wie Bilder auch vor einem Herausschneiden aus dem Rahmen zu sichern, liegt, in Weiterbildung der Erfindung im gespannten Zustand der Schläger mit seinem freien Ende an dem Bolzen an, der anschliessend an die an seinem Ende befindliche Auflagestelle des Federblattes eine gegen das Federblatt offene, den Durchtritt des Federblattes nach einem Eindrücken des Bolzens in das Gehäuse freigebende Randausnehmung aufweist.
Um das Spannen des Sicherungselementes nach erfolgter Detonation der Knallkapsel einfach ausführen zu können, ist das Federblatt im Bereich einer Ecke des Gehäuses verankert, wobei eine der Seitenwände im Bereich der Halterung der Knallkapsel eine Ausnehmung und das Federblatt eine vor dieser Ausnehmung spielende Randaussparung zum Einlegen einer Spannschlinge zum Spannen des Federblattes aufweist, wobei das Gehäuse an jener Schmalseite, die dem Federblatt in der gespannten Stellung benachbart ist, eine Öffnung zum Einfädeln der Spannschlinge aufweist.
Die Erfindung wird nun nachstehend an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert, wobei Fig. 1 eine Vorderansicht und Fig. 2 eine Draufsicht auf den Erfindungsgegenstand wiedergibt.
In den Zeichnungen ist das Gehäuse der erfindungsgemässen Anlage mit-l-bezeichnet. Das Gehäuse-l-kann mittels Schrauben, die durch Durchgangsbohrungen --7-- des Gehäuses hindurchgeführt werden können, an dem Träger, z. B. einer Wand, für das zu sichernde Objekt befestigt werden.
In dem Gehäuse ist eine Halterung --4-- für eine auswechselbare Knallkapsel vorgesehen.
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--2-- zwischen--4- beweglich. Das Sicherungselement, das das Federblatt --2-- in der gespannten Stellung hält, ist als unmittelbar in dem zu sichernden Element verankerter, in das Gehäuse-l--einschiebbarer Bolzen --5-- ausgebildet. Im gespannten Zustand liegt das Federblatt --2-- mit seinem freien Ende an dem Bolzen --5-- an, der anschliessend an die an seinem Ende befindliche Auflagestelle des
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--2-- eineFederblatt-2-ist im Gehäuse-l-im Bereich einer Gehäuseecke verankert,
wobei eine der Seitenwände im Bereich der Halterung --4-- der Knallkapsel eine Ausnehmung --8-- und das Federblatt eine vor dieser Ausnehmung spielende Randaussparung --2a-- zum Einlegen einer Spannschlinge zum Spannen des Federblattes aufweist, wobei das Gehäuse an jener Schmalseite, die
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Spannschlinge aufweist. Die zum Aufsetzen der Knallkapsel auf der Halterung in einer Seitenwand des Gehäuses vorgesehene rechteckige Aussparung --8-- kann durch eine Schwenkklappe-9verschlossen werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Anlage zur Sicherung von Bildern, Statuen u. dgl. beweglichen Objekten gegen Diebstahl, unter Verwendung einer in einem Gehäuse angeordneten Knallkapsel sowie mit einem in dem Gehäuse gegen die Kapsel bewegbar gelagerten, unter Federspannung stehenden Schläger, der in der gespannten Lage an einem Sicherungselement anliegt, welches mit dem zu sichernden Objekt verbunden ist,
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