AT27984B - Verfahren zur Aufbereitung von Graphit. - Google Patents

Verfahren zur Aufbereitung von Graphit.

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  Verfahren zur Aufbereitung von Graphit. 



   Der schuppige Graphit des bayerischen und Böhmer Waldes ist in einem   gneisartigun   Gesteine enthalten und   muss   von den beigemengten Mineralien, Sand und Ton befreit werden,   fix'er technische Verwendung   finden kann. 
 EMI1.1 
 Staub verwandeiten fremden Mineralien von den übrig gebliebenen Graphitblättchen oder   der Behandlung   der bereits gemahlenen   graphithaltigen Mineralien mit Mineralölen   und Wasser wird folgendes System der Aufbereitung als rationeller und wirtschaftlicher gesetzt. 



   I. Erdiges Material wird mit Petroleum oder ähnlichen   Ulen   und Wasser gemischt und nun in einer Nassmühle oder zwischen Walzen gerieben. Die von den Gesteinsteilchen   lohgetöston Graphitblättchen   gehen sogleich an die Oberfläche, werden von der ölschicht 
 EMI1.2 
 schlammige und sandige Wasser abgezogen wird, während die Graphit-Ölschichte in der   Trommel verbleibt. Sie lässt sich durch mehrmals erneutes Wasser völlig von Sand und Ton   auswaschen. 



   Zur weiteren und   vollständigen Trennung   und zur Gewinnung geringer Mengen von 
 EMI1.3 
 in einen Wasserbehälter fliessen, durch welchen sich in einer Tiefe von   10--20 cm   unter dem
Wasserspiegel ein   Drahtnetz (mit 2. 3 ( ; Maschen   pro Quadratzentimeter) spannt. Während Sand und Schlamm durch das Drahtnetz zu Boden gehen, bleiben die etwa vorhandenen Graphithlättchen, welche sich meist zu blasenartigen Kugeln zusammenballen, auf dem   Si''be   
 EMI1.4 
 die Graphit-Olschichte nach ihrer Entfernung aus der Trommel.

   Die Ansammlung der Graphitblättchen. die Trennung derselben von Wasser und Petroleum wird durch einen   Filtcrsack von Stoff oder Drahtgewebe bewerkstelligt,   der selbst im Wasser hängt.   Öl   und   Wasser Hiessen hier durch, ohne   dass die Maschen verlegt werden, was andernfalls sehr bald geschieht. 
 EMI1.5 
   kleinert, dann wie erdiges Material behandelt.     m.   Das oben beschriebene Verfahren lässt sich auch mit dem älteren Mahl verfahren kombinieren. Nachdem auf den   Mahlgängen   (auf trockenem Wege) so viel als möglich Flinzgraphit gewonnen wurde. behandelt man den Mühlenabgang oder Staub in der obigen Weise und gewinnt so allen Graphit, wenn auch als kleinflinzigen. 



   Um solchen kleinfiinzigen Graphit, sei er nun aus   Mühlenstaub   gewonnen oder aus   Graphitvorkommnissen, welche von Natur aus   zu   kleinblättrig   sind, oder aber bei der Aufbereitung mit Öl und Wasser zu klein geraten, oder um amorphen Graphit in brauchkaren grossblättrigen zu verwandeln, lässt man denselben mit oder ohne ein Bindemittel wie Harzpulver, Asphalt, Paraffin usw. heiss oder kalt durch Walzen bei starkem Drucke 

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 gehen. Die bandartigen Blätter worden zerkleinert. Man könnte auch kompakte Stücke pressen und diese zerkleinern. Der angewendete Druck muss so hoch sein, dass der verdichtete Graphit beim Zusammenbringen mit Wasser nicht zerfällt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Aufbereitung von Graphit unter Verwendung von Petroleum oder ähnlichen Ölen sowie Wasser, dadurch gekennzeichnet, dass das Material bei gleichzeitiger Gegenwart von Öl und Wasser zunächst in einer Nass mühle gerieben, dann in einer Trommel mit mehr Wasser kräftig durchgearbeitet wird, wobei Schlamm und Sand unten mit dem Wasser abgelassen und das Waschen wiederholt werden kann ; dass die Waschwässer sowie die ausgewaschene   Graphit-Öischichto   weiterhin auf eine Wasserfläche gebracht werden, unter welcher ein Drahtnetz gespannt ist, um die völlige Trennung der   Graphitblättchen   von Sand zu bewirken ;

   dass endlich die Sammlung und Scheidung des Graphits von    01   und Wasser in einem Filtersacke Stoff oder Drahtgewebe erfolgt, welcher selbst im Wasser hängt. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren zum Verdichten von kleinflinzigem oder amorphem Graphit, dadurch gekennzeichnet, dass man diesen unter hohem Druck mittelst Walzen zu beliebig grossen dünnen Btattchen verdichtet oder zu kompakten Stücken presst und wieder zerkleinert. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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