AT275990B - Hydrostatische Steuereinrichtung zum stufenlosen Einstellen beliebiger Geschwindigkeiten eines gleichmäßig hin- und hergehenden Maschinenkörpers - Google Patents

Hydrostatische Steuereinrichtung zum stufenlosen Einstellen beliebiger Geschwindigkeiten eines gleichmäßig hin- und hergehenden Maschinenkörpers

Info

Publication number
AT275990B
AT275990B AT906667A AT906667A AT275990B AT 275990 B AT275990 B AT 275990B AT 906667 A AT906667 A AT 906667A AT 906667 A AT906667 A AT 906667A AT 275990 B AT275990 B AT 275990B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
control device
pistons
pivot lever
serving
lever
Prior art date
Application number
AT906667A
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Ruhe
Rudolf Tippmann
Original Assignee
Karl Marx Stadt Ind Werke
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl Marx Stadt Ind Werke filed Critical Karl Marx Stadt Ind Werke
Application granted granted Critical
Publication of AT275990B publication Critical patent/AT275990B/de

Links

Landscapes

  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Hydrostatische Steuereinrichtung zum stufenlosen Einstellen beliebiger Geschwindigkeiten eines   gleichmässig   hin-und hergehenden Maschinenkörpers 
Die Erfindung betrifft eine hydrostatische Steuereinrichtung zum stufenlosen Einstellen beliebiger Geschwindigkeiten eines gleichmässig hin-und hergehenden Maschinenkörpers, welcher mit Hilfe einer hydraulischen Pumpe angetrieben wird und die Bewegungsumkehr durch symmetrische   Über-Nullsteuerung   der genannten Pumpe erfolgt. 



   Steuereinrichtungen, mit denen die Geschwindigkeit eines hin-und hergehenden Maschinenkörpers regelbar ist, sind bekannt. So ist   z. B.   eine Vorrichtung zum Einstellen verschiedener Geschwindigkeiten eines hin-und hergehenden Maschinenkörpers,   z. B.   eines Tisches einer Metallhobelmaschine bekannt, der hydraulisch, mit Hilfe einer gegenläufig verstellbaren Regelpumpe, angetrieben wird, wobei für den Verstellkörper der Regelpumpe einstellbare Anschläge vorgesehen sind. 



  Die Anschläge sind während der Bewegung des Maschinenkörpers durch eine ferngesteuerte Hilfskraft, vorzugsweise elektromotorisch, verstellbar. 



   Diese rein mechanisch wirkende Steuereinrichtung, bei welcher die Verstellung der Regelpumpe mittels auswechselbarer gekrümmter Schubkurvenschienen erfolgt, besteht aus einer solchen Vielzahl von Elementen, dass ihre Verwendung infolge der weiträumigen und kostspieligen Bauweise den heutigen Anforderungen nicht mehr entspricht. 



   Weiterhin ist eine hydrostatische Getriebeanordnung bekannt, bei welcher der Umsteuerkolbenschieber und das Steuerorgan der Pumpe mit Führungszapfen in einer Kulisse der gemeinsamen Schwinge geführt werden. Dabei ist der Schwerpunkt des Steuerorgans der Pumpe, zwischen dem Schwerpunkt des Umsteuerkolbenschiebers und dem durch die Spindel verstellbaren Drehpunkt angeordnet. Mit diesem Lösungsweg werden die an eine hydrostatische Getriebeanordnung zur Erzeugung geradliniger Wechselbewegungen gestellten Anforderungen in weitgehendem Umfange erfüllt. Ein wesentlicher Nachteil besteht jedoch darin, dass die Getriebeanordnung schwer einstellbar ist. Weiterhin ist die konstruktive Gestaltung sehr raumbeanspruchend und infolge der erforderlichen speziellen Ausführung sehr kostspielig. 



   Eine weitere hydrostatische Steuereinrichtung für hin-und hergehende Bewegungen sieht vor, bei einer relativ geringen Anzahl der zur Verwendung kommenden hydraulischen Bauelemente oder Funktionseinheiten eine optimale Verwendung gebräuchlicher oder genormter Einzelteile oder Funktionselemente einzuschliessen. Die Einstellung der Arbeitsgeschwindigkeit erfolgt dadurch, dass der Schwenkzapfen der Arbeitspumpe, welcher mittels zweier gegeneinander wirkender Kolben in die Ausschwenkstellung durch eine elektrohydraulische Schaltungsanordnung gebracht wird, in eine der beiderseitigen Wegbegrenzung dienenden Klaue mit vorzugsweise V-förmigen Anschlägen eingreift und zwei weitere Kolben für eine schnelle Mittelstellung der Pumpe vorhanden sind. 



   Bei der konstruktiven Gestaltung ist eine weiträumige Bauweise ebenfalls unvermeidlich und schliesst die Verwendung für spezielle Zwecke besonders bei dem Einsatz der relativ klein gestalteten 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Axialkolbenpumpe aus. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine hydrostatische Steuereinrichtung zum stufenlosen Einstellen beliebiger Geschwindigkeiten eines gleichmässig hin-und hergehenden   Maschinenkörpers   durch symmetrische   Über-Nullsteuerung   einer hydraulischen Pumpe zu schaffen, bei welcher durch die Kombination an sich bekannter Teile und Funktionselemente die genannten Nachteile vermieden werden. Die Kombination der Teile und Funktionselemente soll dabei'so erfolgen, dass einzelne nach dem Baukastenprinzip montierbare Funktionseinheiten gebildet werden, welche die gestellten   Anforderungen,'wie z. B. Umsteuergenauigkeit,   beliebig einstellbare Arbeitsgeschwindigkeit, Sicherung gegen Funktionsstörung und Fernbedienung der Steuereinrichtung, gewährleisten.

   Gemäss der Erfindung wird die Aufgabe durch die Kombination folgender Merkmale dadurch gelöst, dass a) in einem Gehäuse zwei in bekannter Weise die entgegengesetzte Bewegungsrichtung auf den Schwenkhebel ausübende und dessen Verstellung bewirkende Kolben angeordnet sind, mit denen durch Stellspindeln einstellbare, der Wegbegrenzung dienende Druckstücke in Verbindung stehen und mittels einer bekannten Schaltungsanordnung durch einen Schaltschieber wechselseitig beaufschlagbar sind,   . b)   die an den Stellspindeln angeordneten Zahnräder mit weiteren, die gleichzeitige und symmetrische Verstellung der Druckstücke gewährleistenden Übertragungselementen verbunden sind, c) am Schwenkhebel in bekannter Weise angreifende und dessen genaue Mittelstellung gewährleistende Kolben über einen Schaltschieber gleichzeitig beaufschlagbar sind. 



   Die wesentlichsten Vorteile der erfindungsgemässen hydrostatischen Steuereinrichtung bestehen darin, dass mit einer relativ geringen Anzahl vorwiegend standardisièrter Teile eine Steuereinrichtung geschaffen wird, welche eine einfache und raumsparende Bauweise gewährleistet. Der konstruktive Aufbau schafft weiterhin die Möglichkeit, einzelne Funktionseinheiten, wie z. B. Umsteuereinheit, Vorschubstelleinheit, Motorstellantrieb, Nullstelleinheit, zu bilden, welche kombinationsfähig sind und den Anforderungen entsprechend Verwendung finden. Die Kombinationsmöglichkeit gerantiert eine vielfache Verwendung der Steuereinrichtung.

   Besonders vorteilhaft ist die unbedingt sichere Funktion und die genaue Einstellung der in beiden Bewegungsrichtungen immer gleichen Vorschubgeschwindigkeit, welche auch während des Betriebes möglich ist, mittels Fernbedienung erfolgen kann und durch eine   Femanzeige   kontrollierbar ist. 



   Nachfolgend ist die Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert. In den Zeichnungen   zeigen : Fig. l   eine Steuereinrichtung mit axialer Anordnung der Stell-und Nullstellkolben, Fig. 2 eine Steuereinrichtung mit paralleler Anordnung der    Stell-und Nullstellkolben.   



   In einem   Gehäuse--l-sind   zwei gegeneinander wirkende Kolben-2 ; 2'-- axial beweglich angeordnet, welche am Ende eines Schwenkhebels --3-- einer nicht dargestellten über Null steuerbaren Pumpe eingreifen. Die entgegengesetzten Flächen der Kolben-2 ; 2'-- grenzen in das 
 EMI2.1 
 
Zylinderräume--4--ab,bekannter Weise gegen Verdrehung gesichert sind. Die   Druckstücke'--7-- sind   mit im Gehäuse   - l-drehbar   gelagerten und gegen axiale Verschiebung gesicherten   Stellspindeln-8 ; 8'-- mittels   Gewinde verbunden. An den ausserhalb des   Gehäuses-l-befindlichen   Enden der Stellspindeln 
 EMI2.2 
 angeordnet sind.

   Die   Betätigungselemente-12 ; 12'--   sind in bekannter Weise gegen Verdrehung gesichert und auf der   Gewindespindel --11-- so   angeordnet, dass in den jeweiligen Endstellungen Betätigungsverbindung zwischen einem der Betätigungselemente --12'12'-- und einem Schaltelement   - -13 ; 13'-- besteht.    



   Mit der Stelleinrichtung, beispielsweise der   Stellspindel --8-,   ist ein hydraulischer oder elektrischer Motor-M--verbunden, wobei die   Schaltelemente-13 ; 13'-- nach   der Wahl des Motors-M--als hydraulische oder elektrische Elemente ausgebildet sind. 



   Mit der   Gewindespindel--11--ist   weiterhin ein durch diese verstellbarer Hebel--14-verbunden, welcher der mechanischen Anzeige oder mittels eines Widerstandes der elektrischen Femanzeige dient. Am andern, der beschriebenen Stelleinrichtung entgegengesetzten Ende des Schwenkhebels --3-- ist ein Gehäuse --15-- angeordnet, in dem zwei entgegengesetzt und gegen 
 EMI2.3 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

    Kolben--16 ; 16'----19-   anliegen. An der entgegengesetzten Seite der Kolben--16 ; 16'- befinden sich verstellbare   Anschläge-20-.   Die   Druckräume --17 ; 17'--   sind über eine   Leitung --21-- verbunden,   welche 
 EMI3.1 
    --22-- führt.--24 ; 25-- zu   einem Schaltschieber-26--, an dem weiterhin die   Leitungen-5 ; 6--   angeschlossen sind.

   Die   Leitung --25-- ist   über eine Regeleinrichtung--27--, beispielsweise bestehend aus einem Druckhalteventil und/oder einem Mengenregelventil, mit einem nicht dargestellten   ölbehälter   verbunden. 



   Die Wirkungsweise der erfindungsgemässen hydrostatischen Steuereinrichtung ist wie folgt :
In der Darstellung nach Fig. l befindet sich die Steuereinrichtung in Betriebsstellung, d. h., das von 
 EMI3.2 
 denZylinderraum--4-, worauf der Kolben--2--den Schwenkhebel--3--in seine rechte Ausschwenkstellung bringt. Das aus dem rechten Zylinderraum --4-- verdrängte Medium gelangt über die Leitung-6-, den Schaltschieber --26--, die Leitung --25-- und die Regeleinrichtung --27-- in den nicht dargestellten Ölbehälter. Bei Betätigung des   Schaltschiebers --26-- wird   das Medium über die Leitung --6-- dem rechten zylinderraum --4-- zugeführt, der Schwenkhebel - in seine linke Ausschwenkstellung gebracht und das dabei aus dem linken Zylinderraum -   verdrängte   Druckmittel abgeführt.

   Der Schwenkwinkel des   Schwenkhebels --3-- wird   dabei 
 EMI3.3 
    --7 -- sindGewindespindel --11-- mit   Rechtsgewinde und die   Stellspindel --8'-- mit   Linksgewinde versehen ist. Bei Rechtsdrehung der   Stellspindel --8-- durch   den Motor-M-wird das linke Druckstück --7-- in die gezeigte äussere Endstellung gebracht. Durch die Übertragung der Drehbewegung über die   Zahnräder--9 ; 10--,   die   Gewindespindel --11-- und   die   Zahnräder--10' ; 9'--   auf die 
 EMI3.4 
 --7-- ebenfalls- nach rechts bewegt und bei Erreichung der äusseren Stellung der Motor-M-durch das Schaltelement --13'-- stillgesetzt.

   Bei umgekehrter Drehrichtung des Motors-M-werden die 
 EMI3.5 
    --7-- gegeneinandergeführtBetätigungselemente-12 ; 12'-   sowie der   Hebel --14-- werden   dabei nach links bewegt und bei Erreichung der Grenzstellung der Motor-M-durch das Schaltelement --13-- stillgesetzt. 



   Eine notwendige Nullstellung der über Null steuerbaren Pumpe, welche der Mittelstellung des   Schwenkhebels --3-- entspricht,   wird wie folgt erzielt :
Bei Umschaltung des   schaltschiebers --22-- sind   die Leitungen --24;25-- miteinander sowie über die   Regeleinrichtung --27-- mit   dem Ölbehälter verbunden. Die von der Pumpe kommende   Leitung --23-- wird   mit der   Leitung --21-- verbunden,   und damit werden die Druckräume   - -17 ; 17'--   mit Druckmedium beaufschlagt.

   Die Kolben-16 ; 16'-- werden gegeneinander geführt, bis die   Bunde-19-an   den   Ringflächen-18-anliegen.   Die eingestellten   Anschläge-20-   gewährleisten, dass in der genannten Endstellung der Kolben--16 ; 16'-- eine genaue Mittelstellung des Schwenkhebels --3-- und damit die Nullstellung der über Null steuerbaren Pumpe vorhanden ist. 



   Die schnelle Mittelstellung des   Schwenkhebels --3-- wird   dadurch erreicht, dass mit der 
 EMI3.6 
 gehalten wird, welcher beim normalen Betrieb der hydrostatischen Steuereinrichtung in den   Druckräumen-17 ; 17'--   ebenfalls vorhanden ist. Mit diesem geringen Druck werden die Kolben   --16 ; 16'-- in   die Anschlagstellung gebracht, d. h., es werden, wie in Fig. l dargestellt, der Kolben --16-- mit seinem Anschlag --20-- an den   Schwenkhebel --3-- und   der   Kolben --16'-- mit   seinem   Bund-19-an   der   Ringfläche --18-- zur   Anlage gebracht.

   Bei einer Umschaltung des   Schaltschiebers --22-- ist   zur Erreichung der Mittelstellung des   Schwenkhebels --3-- nur   der restliche Weg des   Kolbens --16-- zurückzulegen   und unter Vermeidung jeden Leerlaufes das schnellste Aufmittestellen erreicht. 



   Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind die, die Verstellung bewirkenden Kolben--2 ; 2'-parallel nebeneinander angeordnet, deren axiale Beweglichkeit in analoger Weise zum Ausführungsbeispiel nach Fig. l durch axial verstellbare Druckstücke --7-- begrenzt wird. Mit den Druckstücken --7-- sind die Stellspindeln --8 und   8'-analog   verbunden, auf denen die 

 <Desc/Clms Page number 4> 

   Zahnräder--9 ; 9'--   fest angeordnet sind, in die ein die Bewegungsabhängigkeit gewährleistendes   Zahnrad --28-- eingreift.   In Richtung der Mittelachse der Kolben--2 ; 2'-- sind auf der andern Seite des   Schwenkhebels --3-- zwei   auf diesen wirkende und der Nullstellung dienende Kolben   - -16 ;

   16'-- parallel   zueinander angeordnet, welche wie im Ausführungsbeispiel nach Fig. l gestaltet sind. 



   Die Wirkungsweise des   Ausführungsbeispiels   nach Fig. 2 ist analog der Wirkungsweise des Ausführungsbeispiels nach   Fig. 1.   Zur Erreichung einer gleichen Bewegungsrichtung der Druckstücke   - 7-sind   die   Stellspindeln --8-- mit   gleichem Gewinde,   d. h. mit Rechts-oder   Linksgewinde, ausgestaltet. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Hydrostatische Steuereinrichtung zum stufenlosen Einstellen beliebiger Geschwindigkeiten eines gleichmässig hin-und hergehenden Maschinenkörpers, welcher mit Hilfe einer hydraulischen Pumpe angetrieben wird und die Bewegungsumkehr durch symmetrische Über-Nullsteuerung der genannten Pumpe mittels eines Schwenkhebels erfolgt,   gekennzeichnet durch   die Kombination folgender teilweise bekannter Merkmale, 
 EMI4.1 
 mit denen durch Stellspindeln (8 ; 8') einstellbare, der Wegbegrenzung dienende Druckstücke (7) in Verbindung stehen und mittels einer bekannten Schaltungsanordnung durch einen Schaltschieber (26) wechselseitig beaufschlagbar sind, b) dass die an den Stellspindeln (8 ; 8') angeordneten Zahnräder (9 ;

   9') mit weiteren, die gleichzeitige und symmetrische Verstellung der Druckstücke (7) gewährleistenden   Übertragungs-   elementen verbunden sind, c) dass am Schwenkhebel (3) in bekannter Weise angreifende und dessen genaue Mittelstellung gewährleistende Kolben (16 ; 16') über einen Schaltschieber (22) gleichzeitig beaufschlagbar sind.-

Claims (1)

  1. EMI4.2 die der Verstellung des Schwenkhebels dienenden Kolben (2 ; 2') an einem Ende und die Kolben für die Mittenstellung (16 ; 16') am andern Ende des Schwenkhebels (3) angreifend, axial gegeneinander wirkend angeordnet sind. EMI4.3 die der Verstellung des Schwenkhebels (3) dienenden Kolben (2 ; 2') nebeneinander, vorzugsweise parallel an einer Seite des Hebelarmes (3) angeordnet sind und die der Mittelstellung dienenden Kolben (16 ; 16') auf der andern Seite des Hebelarmes (3) analog angeordnet sind.
    4. Hydrostatische Steuereinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass die Betätigung der Stellspindel (8 ; 8') von Hand oder elektromechanisch bzw. hydromechanisch mittels eines Motors (M) erfolgt und die Bewegungsabhängigkeit der Stellspindel (8 ; 8') durch eine Gewindespindel (11) und an den beiden Enden dieser Spindeln angeordneten Zahnrädersätzen (9 ; 10 bzw. 9' ; 10') gewährleistet ist.
    5. Hydrostatische Steuereinrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass Bewegungsabhängigkeit der Stellspindeln (8 ; 8') durch direkten Eingriff der Zahnräder (9 ; 9') bzw. indirekt über ein Zwischenzahnrad (28) gewährleistet ist.
    6. Hydrostatische Steuereinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Kolben für die Mittelstellung (16 ; 16') mit der Wegbegrenzung dienenden Bunden (19) versehen sind, welche an Ringflächen (18) des Gehäuses (15) anliegen und die genaue Mittelstellung des Schwenkhebels (3) gewährleistende verstellbare Anschläge (20) besitzen.
    7. Hydrostatische Steuereinrichtung nach den Ansprüchen 2, 4 und 5, d a d u r c h g e k e n n zeichnet, dass mit der Gewindespindel (11) der Wegbegrenzung dienende Betätigungselemente (12 ; 12') bewegungsabhängig verbunden sind, welche in ihren Endstellungen an Schaltelementen (13 ; 13') angreifen, sowie weiterhin ein, der direkten oder beispielsweise über einen elektrischen Schiebewiderstand der indirekten Anzeige dienender Hebel (14) mit der Gewindespindel (11) bewegungsabhängig verbunden ist.
    8. Hydrostatische Steuereinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n zeichnet, dass den der Verstellung des Schwenkhebels (3) dienenden Kolben (2 ; 2') zugeordnete Zylinderräume (4) über Leitungen (5 ; 6) mit dem Schaltschieber (26) in Verbindung stehen, von dem <Desc/Clms Page number 5> eine Leitung (24) zum Schaltschieber (22) führt und dass eine weitere zum Schaltschieber (22) führende Leitung über eine Regeleinrichtung (27) zu einem Ölbehälter und weiterhin vom Schaltschieber (22) eine Leitung (23) zu einer Druckmittelquelle und eine Leitung zu Zylinderräumen (17 ; 17') führt. EMI5.1 die der Druckhaltung und damit der schnellen Mittelstellung des Schwenkhebels (3) durch die Kolben (16 ; 16') dienende Regeleinrichtung (27) aus einem Druckhalteventil und/oder einem Mengenregelventil besteht.
AT906667A 1966-11-09 1967-10-06 Hydrostatische Steuereinrichtung zum stufenlosen Einstellen beliebiger Geschwindigkeiten eines gleichmäßig hin- und hergehenden Maschinenkörpers AT275990B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA0120813 1966-11-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT275990B true AT275990B (de) 1969-11-10

Family

ID=6951564

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT906667A AT275990B (de) 1966-11-09 1967-10-06 Hydrostatische Steuereinrichtung zum stufenlosen Einstellen beliebiger Geschwindigkeiten eines gleichmäßig hin- und hergehenden Maschinenkörpers

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT275990B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2328651C3 (de) Umkehrmutter für Kreuzgewindespindeln
DE1755387B2 (de) Hydrostatische lenkeinrichtung, insbesondere fuer schwere fahrzeuge
EP0039822A1 (de) Antriebseinrichtung für eine Vorschub-Gewindespindel
EP0069388B1 (de) Lagerung für Druckwerkszylinder oder dergleichen mit einstellbarem Seitenregister
DE2029469C2 (de) Geschwindigkeitswechselgetriebe für die Arbeitsspindel einer Werkzeugmaschine
DE1653358C3 (de) Hydraulische Steuer und Regel einrichtung
AT275990B (de) Hydrostatische Steuereinrichtung zum stufenlosen Einstellen beliebiger Geschwindigkeiten eines gleichmäßig hin- und hergehenden Maschinenkörpers
DE2456962A1 (de) Schaltvorrichtung fuer wechselgetriebe, insbesondere fuer kraftfahrzeuge
DE1941557B2 (de) Kraftfahrzeug-lenkgetriebe
DE716569C (de) Mehrspindlige Bohrmaschine mit einem revolverkopfartig schaltbaren Bohrspindeltraeger
DE937925C (de) Vorrichtung zum wahlweisen Beseitigen und Wiedereinschalten des axialen Spiels in einem mit zwei Antriebsschnecken arbeitenden Tischantrieb von Werkzeug-, insbesondere Fraesmaschinen
EP0275392A1 (de) Chirurgische Knochenbohrmaschine
DE2631705A1 (de) Steuervorrichtung fuer ein linear verschiebbares element
DE3103446C2 (de) Antriebseinrichtung für einen schwenkbaren Werkzeugträger
DE726851C (de) Hydraulische Antriebsvorrichtung fuer Werkzeugmaschinen
CH480132A (de) Hydrostatische Steuereinrichtung zum stufenlosen Einstellen einer hydraulischen Regelpumpe für den Antrieb eines gleichmässig hin- und hergehenden Maschinenkörpers
AT228024B (de)
DE511569C (de) Hydraulische Steuerung des Schlittens fuer Werkzeug-, besonders fuer Schleifmaschinen
DE1426509C (de) Stellantrieb
DE1427073C (de) Handbetatigte Steuervorrichtung fur hydraulische Antriebe von Tischen, Schiit ten od dgl an Werkzeugmaschinen
DE3234983C2 (de)
AT270336B (de) Steuereinrichtung zur Regelung der Vorschubgeschwindigkeit eines hydraulisch angetriebenen hin- und hergehenden Maschinenteiles
DE387644C (de) Steuerung von Fluessigkeitsgetrieben, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge
DE804284C (de) Geraet zum Steuern des Arbeitsganges elektrischer Schweissmaschinen, insbesondere Puntschweissmaschinen
DE282608C (de)