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Abreisskalender
Die Erfindung bezieht sich auf einen Abreisskalender mit einem auf einer Grundplatte gelagerten Kalenderblock mit kreisförmiger zentraler Durchbrechung und einem in der hiedurch gebildeten Ausnehmung angeordneten drehbaren, den Kalenderangaben zugeordneten Zeiger.
Ein bekannter Kalender dieser Art ist als Tages-Vormerkkalender ausgebildet, und in der zentralen Ausnehmung ist eine Uhr vorgesehen. Jeden Tag wird ein Kalenderblatt abgerissen. Den einzelnen Stunden des jeweiligen Tages sind auf dem Kalenderblatt in kreisförmiger Anordnung Vormerkfelder zugeordnet.
Bei einem andern ähnlichen Kalender sind in einem Gehäuse Monats-Abreissblätter vorgesehen, und an einem über dieses Gehäuse zuklappenden, durchsichtigen Deckel ist ein von Hand verstellbarer zentraler Zeiger angeordnet, der jeweils auf eines der in Kreisform angeordneten Monats-Tagesfelder einzustellen ist.
Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, unter Zuhilfenahme dieser zentralen Zeigeranordnung einen möglichst einfach ausgestalteten und somit zu geringem Preis herstellbaren Kalender mit Wochenblättern zu schaffen. Die Woche ist der für ein Kalenderblatt best zu überblickende Zeitraum und bietet insbesondere für die kreisförmige Tagesfelderanordnung den Vorteil, dass die einzelnen Tagesfelder stets gleiche Winkelbereiche einnehmen, was bei Monatsblättern mit wechselnder Tagesanzahl pro Monat nicht der Fall wäre. Der erfindungsgemässe Kalender ist daher auch grundsätzlich dafür geeignet, dass der zentrale Zeiger mit stets gleicher Geschwindigkeit von einem Uhrwerk angetrieben wird.
Der erfindungsgemässe Abreisskalender ist somit dadurch gekennzeichnet, dass auf jedem Kalenderblatt Tagesfelder jeweils einer Woche rings um die Ausnehmung angeordnet sind und der Zeiger, in an sich bekannter Weise entweder von einer in der Ausnehmung gelagerten Uhr angetrieben oder von Hand aus verstellbar, im Verlauf einer Woche eine volle Umdrehung vollführt.
Vorteilhaft ist als Ausnehmung für den Zeiger an der Grundplatte ein ringförmiger Ansatz vorgesehen, auf den der Kalenderblock mit seiner Durchbrechung aufgesteckt ist. In dem ringförmigen Ansatz kann eine entsprechend dimensionierte Scheibe drehbar gelagert sein, die auf ihrer Deckfläche ein Zeigersymbol trägt.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, wobei Fig. 1 die Vorderansicht und Fig. 2 eine Seitenansicht im Schnitt darstellt.
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--1--,- 3--der Grundplatte--4--gesteckt ist. Der Kalenderblock--l-ist an der Grundplatte - angeheftet. Der ringförmige Ansatz --3-- bildet eine Nische-5-, die einen Zeiger - aufnimmt. Dieser Zeiger --6-- ist als Symbol auf einer Scheibe --7 -- angebracht, deren Grösse der Grösse der Nische --5-- entspricht, die in dieser Nische --5-- angeordnet ist und in ihr von Hand aus gedreht werden kann. So kann man stets den Zeiger --6-- in einfacher und übersichtlicher Weise auf den jeweiligen Wochentag einstellen.
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Statt der Scheibe-6-könnte in der Nische-5-- auch eine Uhr angeordnet werden, die mit einem zusätzlichen, einmal in der Woche umlaufenden Zeiger versehen ist. Es würde auch genügen, wenn diese Uhr bloss einen Wochenzeiger aufweist.
Die Grundplatte --4-- kann mit einer Spreizstütze-8-zum Aufstellen des Kalenders oder mit einer Öse-9-zum Aufhängen versehen sein.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Abreisskalender mit einem auf einer Grundplatte gelagerten Kalenderblock mit kreisförmiger zentraler Durchbrechung und einem in der hiedurch gebildeten Ausnehmung angeordneten drehbaren,
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Kalenderblatt Tagesfelder jeweils einer Woche rings um die Ausnehmung angeordnet sind und der Zeiger, in an sich bekannter Weise entweder von einer in der Ausnehmung gelagerten Uhr angetrieben oder von Hand aus verstellbar, im Verlauf einer Woche eine volle Umdrehung vollführt.
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