AT267335B - Schaltkupplung mit Sperrsynchronisierung für Zahnradwechselgetriebe von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Schaltkupplung mit Sperrsynchronisierung für Zahnradwechselgetriebe von Kraftfahrzeugen

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AT267335B
AT267335B AT568166A AT568166A AT267335B AT 267335 B AT267335 B AT 267335B AT 568166 A AT568166 A AT 568166A AT 568166 A AT568166 A AT 568166A AT 267335 B AT267335 B AT 267335B
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ring
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ratchet
friction
friction ring
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Milan Dipl Ing Cvetnic
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Steyr Daimler Puch Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D23/00Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
    • F16D23/02Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches
    • F16D23/04Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch
    • F16D23/06Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch and a blocking mechanism preventing the engagement of the main clutch prior to synchronisation
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    • F16D2023/0618Details of blocking mechanism comprising a helical spring loaded element, e.g. ball

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


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   Schaltkupplung mit Sperrsynchronisierung für Zahnradwechselgetriebe von Kraftfahrzeugen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltkupplung mit Sperrsynchronisierung für Zahnradwechsel- getriebe von Kraftfahrzeugen, bestehend aus einer auf einem Muffeninnenteil drehfest, aber unter Überwindung einer Federkraft axial verschiebbar gelagerten Schubklauenmuffe, einem dieser gegenüber begrenzt verdrehbaren, mit einem Reibring verbundenen Sperrzahnkranz und einem mit dem Reibring zusammenwirkenden, Klauen tragenden Gegenkupplungsteil. 



   Beim Verschieben der Schubklauenmuffe wird zunächst der Reibring gegen die Gegenreibfläche am Gegenkupplungsteil gedrückt, ein Weiterschieben der Schubklauenmuffe bis zum Eingriff in die Klauen des Gegenkupplungsteiles wird aber zunächst durch den Sperrzahnkranz verhindert. Erst wenn Gleichlauf hergestellt ist und auf den Sperrzahnkranz kein Drehmoment wirkt, kann sich der Sperrzahnkranz mit Hilfe von Schrägflächen an seinen Sperrzähnen bzw. an denKlauen der Schubklauenmuffe dieser gegen- über so weit verdrehen, dass die   Sperrzähne den Klauen den Wegzum   Einrasten in die Gegenklauen freigeben.

   Bei den bisherigen Konstruktionen dieser Art ist der Reibring mit dem Sperrzahnkranz starr verbunden oder überhaupt einstückig   ausgeführt.   Es muss also von der in die Schubklauenmuffe eingreifenden Schaltgabel die volle Kraft zum Andrücken des Reibringes an die Gegenreibfläche aufgebracht werden. 



  Nun ist aber die Übertragungsfänigkeit einer Schaltgabel für Schaltkräfte wegen Fressgefahr bzw. starker Abnutzung an den Gleitflächen beschränkt. Für Schaltkupplungen mit Sperrsynchronisierung, bei denen hohe Synchronisiermomente auftreten und demnach auch grosse Schaltkräfte von der Schaltgabel her aufzubringen sind, ist die bisherige Ausführung daher nicht geeignet. 



   Demnach liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Schaltkupplung mit Sperrsynchronisierung der beschriebenen Art zu schaffen, bei der die Schaltkräfte an der Schaltgabel wesentlich vermindert sind. 



   Die Erfindung zeichnet sich im wesentlichen dadurch aus, dass zwischen Sperrzahnkranz und Reibring ein Hebelsystem, bestehend aus mehreren über den Umfang verteilten Einzelhebeln, vorgesehen ist, und sich die Hebel mit dem Ende des längeren Hebelarmes am Sperrzahnkranz, mit dem Ende des kürzeren Hebelarmes, vorzugsweise unter Zwischenschaltung eines Axiallagers, am Muffeninnenteil ab-   stufen   und zur Bildung ihres Schwenklagers mittel-oder unmittelbar am Reibring anliegen. Durch dieses Hebelsystem werden die Axialkräfte zum Andrücken der Reib- und Gegenreibflächen aneinander im Verhältnis der Hebelübersetzung an der Schaltgabel verringert.

   Eine derartige Schaltkupplung kann beispielsweise für ein einem Hauptgetriebe nachgeordnetes Gruppengetriebe verwendet werden, bei dem   wänrend   der Synchronisierung die verhältnismässig grossen Massen der Wellen und Zahnräder des Hauptgetriebes und die Kupplungsscheibe der Fahrkupplung beschleunigt oder verzögert werden müssen und daher hohe Synchronisiermomente auftreten. 



   Es könnte jeder Einzelhebel für sich gelagert bzw. geführt sein. Einfacher ist es jedoch, wenn die Einzelhebel durch verwindungsweiche Stege zu einem Ring verbunden sind. Die Einzelhebel könnten 

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 auch unmittelbar zur drehfesten Verbindung des Reibringes mit dem Sperrkranz herangezogen werden. Günstiger ist es aber, wenn der Reibring mit dem Sperrzahnkranz zusätzlich, beispielsweise mittels in achsparallele Schlitze eingreifender Zähne, drehfest, aber axial verschiebbar verbunden ist. 



   Die hohen Synchronisierdrehmomente erfordern zur Vermeidung zu starker Flächenpressung grosse Reibflächen. Bei der üblichen Ausbildung mit je einer konischen   Reib-und Gegenreibfläche würde   sich nun aber eine verhältnismässig grosse Baulänge in axialer Richtung ergeben. 



   Um nun einerseits eine ausreichende Reib- und Gegenreibfläche zu erreichen und anderseits an axialer Baulänge einzusparen, weist in weiterer Ausbildung der Erfindung der Reibring in an sich bekannter Weise wenigstens eine Ringrippe mit Keilquerschnitt auf, die in eine entsprechend keilförmige Ringnut des Gegenkupplungsteiles eingreift, oder der Gegenkupplungsteil ist mit einer solchen Ringrippe und der Reibring mit einer Ringnut versehen. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 eine Schaltkupplung mit Sperrsynchronisierung im Axialschnitt, Fig. 2 einen Teilquerschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 einen anders geführten Teilquerschnitt nach der Linie III-III der Fig. 2, Fig. 4 die Klauen der Schubklauenmuffe von innen gesehen, in Abwicklung. und Fig. 5 ein Detail im Querschnitt nach der Linie V-V der Fig. 1. 



   Auf der   Welle -- 1-- sitzt   drehfest und axial unverschieblich ein Muffeninnenteil -- 2 --, der an seinem Umfang mit Klauen bzw. Zähnen -- 3 -- versehen ist. Auf dem Muffeninnenteil -- 2 -- ist eine Schubklauenmuffe-4-, deren   Innenklauen-5-den Klauen-3-des   Muffeninnenteiles ent- 
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 sind. Die   Führungsstücke -- 10 -- sind   in entsprechenden Ausnehmungen -- 11 -- des Muffeninnenteiles -- 2 -- eingesetzt. Das mit der Welle -- 1-- zu kuppelnde Zahnrad -- 12 -- ist mit dem Gegenkupplungsteil-- 13 -- starr verbunden und könnte mit diesem auch aus einem Stück bestehen. Der Gegenkupplungsteil-- 13 -- weist den Klauen-- 5 -- der Schubklauenmuffe -- 4 -- entsprechende Aussen-   klauen -- 14 -- auf.    



     Mit-- 15 -- ist   ein Sperrzahnkranz bezeichnet, der an seinem Umfang einige, beispielsweise sechs   Sperrzähne-15a-trägt,   die in die Bahn der   Klauen-5-der   Schubklaubenmuffe vorragen. Der Sperrzahnkranz -- 15 -- hat die Aufgabe, das Einschieben der   Klauen -- 5 -- in   die Gegenklauen -   14- so   lange zu verhindern, bis Gleichlauf hergestellt ist, was nachstehend noch näher beschrieben werden soll. 



   Zur Synchronisation ist ein aus zwei Teilringen -- 16, 17 -- bestehender Reibring vorgesehen. Jeder Teilring-16, 17-weist eine   Ringrippe -- 18 -- mit   Keilquerschnitt auf, die in eine entsprechend. keilförmige Ringnut -- 19 -- des Gegenkupplungsteiles -- 13 -- eingreift. Die beiden Teilringe - 16, 17 -- sind durch eine Verahnung -- 20 -- miteinander drehfest, aber gegeneinander axial verschiebbar verbunden. Der äussere   Reibring - - 16 -- greift   mit einer oder mehreren Umfangszähnen - 21 -- in achsparallele Schlitze -- 22 -- des Sperrzahnkranzes -- 15 -- ein, so dass also der aus den beiden Teilringen -- 16, 17 -- bestehende Reibring mit dem Sperrzahnkranz -- 15 -- ebenfalls in einer drehfesten, aber axial verschiebbaren Verbindung steht.

   Der innere   Teilring -- 17 -- weist   radial einwärts vorspringende,   halbkreisförmige     Nasen -- 23 -- auf,   die in entsprechend geformte Ausnehmungen -   24-des Muffeninnenteiles-2-mit   Spiel eingreifen   (s.   insbesondere Fig.   5),   so dass sich der zweiteilige   Reibring-16, 17-mit   dem Sperrzahnkranz -- 15 -- dem Muffeninnenteil-- 2 -- und der   Schubklauenmuffe -- 4 -- gegenüber   begrenzt verdrehen kann. Die Teilringe-16, 17- werden durch   Federn-25, 26-ausser   Eingriff mit dem Gegenkupplungsteil -- 13 -- gehalten. 



   Die beiden Teilringe-16, 17- des Reibringes sind mit dem Sperrzahnkranz -- 15 -- nicht starr verbunden, es ist vielmehr zwischen diesen Teilen ein Hebelsystem vorgesehen. Dieses Hebelsystem besteht aus mehreren über den Umfang verteilten Einzelhebeln 27 die durch verwindungsweiche Stege -- 28 -- zu einem Ring verbunden sind. Die Einzelhebel -- 27 -- stützen sich einerseits über ein Axiallager -- 27a -- am Muffeninnenteil -- 2 --, anderseits am Sperrzahnkranz -- 15 -- ab. Zur weiteren Kraftübertragung von den Einzelhebeln -- 27 -- auf die beiden   Teilringe-16, 17-dienen   waagebalkenartige   Hebel-23-,   die sich mit je einem Ende an den beiden Teilringen abstützen und jeweils das Schwenklager für die Einzelhebel-- 27 -- bilden.

   Auch die waagebalkenartigen Zwischen-   hebel- 29- sind   durch verwindungsweiche Stege -- 30 -- zu einem geschlossenen Ring verbunden. 



   Wird die Schubklauenmuffe -- 4 -- gegen den Gegenkupplungsteil -- 13 -- verschoben, so wird 

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 zunächst mit Hilfe der   Kugeln -- 8 -- und   der Führungsstücke -- 10 -- der Sperrzahnkranz -- 15 -mitgenommen, wobei über die   Einzelhebel-- 27 -- und   die Zwischenhebel-- 29 -- die beiden Teilringe -- 16, 17 -- des Reibringes mit ihren Ringrippen -- 18 -- in die Ringnuten -- 19 -- des mit anderer Drehzahl umlaufenden   Gegenkuppelteiles -- 13 -- eingedrückt   werden. 
 EMI3.1 
 ringen, den Hebeln und dem Sperrzahnkranz bestehende System bis zum Anschlag der Nase -- 23 -- an der Seitenwand der Aussparung -- 24 -- verdreht, so dass die Sperrzähne -- 15a -- aus der in Fig. 4 dargestellten Mittellage gegen die eine oder andere der benachbarten   Klauen -- 5 -- bewegt   werden.

   Die 
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    5a-- anFlächen-5a, 15b-so   gewählt, dass sich die aus dem Drehmoment während des Synchronisierens ergebenden Umfangskräfte mit den auf die Schubklauenmuffe wirkenden Axialkräften das Gleichgewicht halten. Sobald also die   Schrägflächen     15b-aneinander   anliegen, ist die volle Schaltkraft erreicht und wird üoer die Schrägflächen und die Sperrzähne -- 15a -- auf den   Sperrzahnkranz -- 15--   und über das   Hebelsystem -- 27, 29 -- verstärkt   auf die Ringrippen -- 18 -- der Teilringe -- 16, 17 -- übertragen. Das Reibungsmoment stellt nun Gleichlauf her. Ist Gleichlauf erreicht, hört das Synchroni- 
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  Gleichzeitig ziehen die Federn -- 25, 26 -- die Teilringe -- 16, 17 -- und über die Hebel-- 27, 29 -auch den Sperrzahnkranz -- 15 -- und damit schliesslich die Führungsstücke -- 8 -- in die Ausgangsstellung zurück. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schaltkupplung mit Sperrsynchronisierung für Zahnradwechselgetriebe von Kraftfahrzeugen, bestehend aus einer auf einem Muffeninnenteil drehfest, aber unter Überwindung einer Federkraft axial verschiebbar gelagerten Schubklauenmuffe, einem dieser gegenüber begrenzt verdrehbaren, mit einem Reibring verbundenen Sperrzahnkranz und einem mit dem Reibring zusammenwirkenden, Klauen tragenden Gegenkupplungsteil, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Sperrzahnkranz (15) und Reibring (16,17) ein Hebelsystem, bestehend aus mehreren über den Umfang verteilten Einzelhebeln (27), vorgesehen ist, und sich die Hebel mit dem Ende des längeren Hebelarmes am Sperrzahnkranz (15), mit dem Ende des kürzeren Hebelarmes, vorzugsweise unter Zwischenschaltung eines Axiallagers (27a), am Muffeninnenteil (2)

   abstützen und zur Bildung ihres Schwenklagers mittel-oder unmittelbar am Reibring (16,17) anliegen. 
 EMI3.4 


Claims (1)

  1. mit dem Sperrzahnkranz (15) zusätzlich mittels in achsparallele Schlitze (22) eingreifender Zähne (21) drehfest, aber axial verschiebbar verbunden ist.
    3. Schaltkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelhebel (27) durch verwindungsweiche Stege (28) zu einem Ring verbunden sind.
    4. Schaltkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Reibring (16, 17) in an sich bekannter Weise wenigstens eine Ringrippe (18) mit Keilquerschnitt aufweist, die in eine entsprechend keilförmige Ringnut (19) des Gegenkupplungsteiles (13) eingreift, oder der Gegenkupplungsteil mit einer solchen Ringrippe und der Reibring mit einer Ringnut versehen sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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WO2011029490A1 (de) * 2009-09-08 2011-03-17 Hoerbiger Antriebstechnik Gmbh Synchronisierung für ein schaltgetriebe

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