AT264670B - Maschineneinsatz bestehend aus Synchrongenerator, Wechsel- bzw. Drehstromerregermaschine und Hilfserregermaschine - Google Patents

Maschineneinsatz bestehend aus Synchrongenerator, Wechsel- bzw. Drehstromerregermaschine und Hilfserregermaschine

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AT264670B
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AT
Austria
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phase
auxiliary
winding
alternating
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Application number
AT270766A
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English (en)
Inventor
Heinz Dipl Ing Habeler
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Elin Union Ag
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   Maschineneinsatz bestehend aus Synchrongenerator, Wechsel- bzw. Drehstromerregermaschine und Hilfserregermaschine 
Bürstenlos erregte Synchrongeneratoren werden mit Wechsel- bzw. Drehstromerregermaschinen, welche die erforderliche Erregerleistung über Gleichrichter den   Polradwicklungen   zuführen, ausgeführt, wobei die Erregermaschinen zumeist als Aussenpoltypen konstruiert werden.   Wechsel- bzw. Drehstromerre-     germaschinenbenötigenzuihrer   Erregung eine Feldleistung, die-im Gegensatz zu Gleichstromerregermaschinen-nicht von der Erregermaschine selbst aufgebracht werden kann. Das Feld der Erregermaschine muss daher von einem Fremdnetz oder von einer Hilfserregermaschine gespeist werden.

   Ist kein Fremdnetz   vorhanden - Inselbetrieb   des eigenerregten   Synchrongenerators -,   so ist eine Hilfserregermaschine vorzusehen, die dann, wie bekannt, als permanentpolerregter Synchrongenerator oder auch als Asynchrongenerator ausgebildet werden kann. 



     Permanentpolgeneratorensindbei Grossgeneratoreinheiten   weit verbreitet. Sie werden fallweise mit einer zweiten Wicklung gebaut, die nur Messzwecken dient. Als Nachteil ist ihr hoher Preis anzusehen. 



  Asynchrongeneratoren sind billiger und einfacher. Als nachteilig wird in Verbindung mit manchen elektronischen Reglertypen die lastabhängige Frequenz genannt. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Maschinensatz mit Synchrongenerator, Wechsel- oder Drehstrom erregermaschineund kondensatorerregtem Asynchrongenerator mit zwei Wicklungen, welcher der Erregung des Feldes der Haupterregermaschine dient. Mechanisch entspricht der Asynchrongenerator einem Asynchronmotor mit Kurzschlussläufer. Im Ständer sind, wie schon angeführt, zwei Wicklungen vorgesehen, u. zw. eine Drehstromwicklung mit vergleichsweise hoher Spannung zur Erregung mittels Kondensatoren und eine Wicklung geringerer Spannung zur Speisung des Erregerfeldes der Wechsel- bzw. 



  Drehstromerregermaschine über irgendeinen Regler. Ist der Regler als Widerstandsregler ausgebildet, so wird die Leistungswicklung vorzugsweise einphasig, arbeitet der Regler mit elektronischen Schaltmitteln, so wird die Leistungswicklung dreiphasig ausgelegt. 



   In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel die Schaltung eines bürstenlos erregten elektrischen 
 EMI1.1 
 Klemmen des   Synchrongenerators-3-angeschlossen   ist, die Polwicklung --8-- der Drehstromerreger-   maschine --2-- mit der erforderlichen Energie. Zum Schutz gegen Überspannungen im Polradkreis des    Synchrongenerators --3-- ist der   Schutzwiderstand-] 0- vorgesehen.   



   Für die Wirkungsweise ist charakteristisch, dass der Asynchrongenerator mit seiner Erregerwicklung auf den Erregerkondensator abgestimmt ist und die geringste Spur von Remanenz im laufenden Rotor die Schwingung in Gang bringt. Sodann steht an den Wicklungen eine Spannung zur Verfügung, die bei ent- 

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 sprechender Ausnutzung der Eisensättigung auch ohne Regler einigermassen stabil bleibt. Bekanntlich steigt bei konstanter Drehzahl der Schlupf mit der Belastung, so dass die Frequenz etwas absinkt. Dies ist, zumindest bei Verwendung von Widerstandsreglern, gegenstandslos. 



   Die Anordnung eines kondensatorerregten Asynchrongenerators mit Kurzschlussläufer hat den Vorteil, dass es sich bei dieser Maschinenart um eine äusserst robuste, betriebssichere, wartungsfreie und auch vergleichsweise billige Maschinenkonstruktion handelt. Der Leistungspreis beträgt bei der asyn- chronen Ausführung ein Bruchteil des Preises bei einer synchronen Hilfsmaschine. 



   Durch Trennung von Erreger-und Leistungswicklung vereinigt man die Vorteile leichter Konden- satoren mit wirtschaftlichen Feldwicklungen für niedrige Spannungen. Letztere weisen nämlich einen von der Windungszahl abhängigen Herstellungspreis auf. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Maschinensatz, bestehend aus Synchrongenerator, Wechsel- bzw. Drehstromerregermaschine und Hilfserregermaschine, dadurch gekennzeichnet, dass   die Hilfserregermaschine als kon-   densatorerregter Asynchrongenerator mit zwei Wicklungen ausgebildet ist, wobei die eine Wicklung die
Kondensatorerregung übernimmt, die andere Wicklung die Leistungsversorgung des Erregermaschinenfeldes.

Claims (1)

  1. 2. Maschinensatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklung der Hilfserregermaschine für die Kondensatorerregung als Drehstromwicklung, die Wicklung zur Leistung- versorgung des Erregermaschinenfeldes als einphasige Wicklung ausgebildet ist.
    3. Maschinensatz nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Erre- gerwicklung der Hilfserregermaschine für eine höhere Spannung ausgelegt ist, als die Leistungswicklung.
    4. Maschinensatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfserregermaschine mit einer höheren Frequenz als 50 Hz, vorzugsweise mit 100 - 400 Hz arbeitet.
AT270766A 1966-03-22 1966-03-22 Maschineneinsatz bestehend aus Synchrongenerator, Wechsel- bzw. Drehstromerregermaschine und Hilfserregermaschine AT264670B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0311717A1 (de) * 1986-06-20 1989-04-19 Leo G. Nickoladze Synchrongeneratoren

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