AT264428B - Weingärbehälter - Google Patents

Weingärbehälter

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AT264428B
AT264428B AT223766A AT223766A AT264428B AT 264428 B AT264428 B AT 264428B AT 223766 A AT223766 A AT 223766A AT 223766 A AT223766 A AT 223766A AT 264428 B AT264428 B AT 264428B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
screw
container
pomace
motor
rotation
Prior art date
Application number
AT223766A
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English (en)
Inventor
Leopoldine Pasler
Original Assignee
Leopoldine Pasler
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Publication date
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  • Apparatus Associated With Microorganisms And Enzymes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Weingärbehälter 
Die Erfindung bezieht sich auf einen Weingärbehälter, insbesondere für die Rotweingärung, mit einer Umwälzeinrichtung für die Maische. 



   Bei der Weingärung, insbesondere von Rotweinen, handelt es sich darum, die durch die Gärgase aufwärtsstrebenden Trester   (Stiele, Hülsen)   immer wieder mit gärendem Saft in Berührung zu bringen, da der in den Hülsen enthaltene Farbstoff und auch Geschmackstoffe ausgelaugt werden sollen. 



   Bekannte Weingärbehälter der eingangs erwähnten Art bedienten sich einer Umwälzung der gärenden Maische, wobei entweder innerhalb des Behälters oder über einen ausserhalb des Behälters vorgesehenen Nebenschluss, Saft samt Trester umgewälzt wurde, wodurch ein dauernder inniger Kontakt mit dem auslaugenden, allmählich Alkohol enthaltenden Saft aufrecht erhalten wird. Da bei den bekannten Vorrichtungen die Umwälzung auch in Leitungen stattfindet, die sich ausserhalb des Behälters befinden, ist der Platzbedarf der bekannten Einrichtungen ziemlich gross. Dadurch, dass bei den bekannten Vorrichtungen Leitungen ausserhalb des Behälters angeordnet sind, wird die Maische abgekühlt, wodurch die Gärung ungünstig beeinflusst wird. 



   Die Erfindung setzt sich zum Ziel, die genannten Nachteile zu beseitigen und einen Weingärbehälter der angegebenen Art zu schaffen, der billig herzustellen und sparsam im Betrieb ist. Erreicht wird dies vor allem dadurch, dass für die Umwälzung eine antreibbare Schnecke vorgesehen ist, die zumindest annähernd in der Achse des Behälters angeordnet und von einem am oberen Ende trichterartig erweiterten, an beiden Enden offenem Rohr umgeben ist. Diese Bauart macht es möglich, den Umwälzvorgang mit einem einzigen Motor von relativ geringer Leistung zu bewerkstelligen. Weiters kann die Maische während des Umwälzvorganges ständig im Behälter bleiben und ist infolgedessen keiner Abkühlung unterworfen, die den Gärvorgang beeinträchtigen könnte. 



   Um die Umwälzeinrichtung dem jeweiligen Füllzustand des Behälters anpassen zu können, ist gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung das die Schnecke umgebende Rohr vorzugsweise als Teleskoprohr ausgebildet und,   z. B.   mittels eines Handrades, in Achsrichtung verstellbar und vorzugsweise durch Selbsthemmung in der Lage fixierbar. Die Ausbildung des Rohres als Teleskoprohr ermöglicht nicht nur eine sehr weitgehende Anpassung der Umwälzeinrichtung an die Menge der eingefüllten Maische, sondern erleichtert auch den Ausbau der Umwälzeinrichtung im niederen Kellergewölbe, wenn die zylindrische Trommel als Lagerbehälter verwendet werden soll. 



   Der Antriebsmotor für die Schnecke ist am oberen Boden des Behälters angeordnet und über ein Getriebe, beispielsweise ein Wechselrädergetriebe, mit der Welle der Schnecke gekuppelt. Der Motor ist vorzugsweise in seiner Drehrichtung umkehrbar. 



   Um einen grösseren Drehzahlbereich zu erhalten, kann als Motor, gemäss einem weiteren Vorschlag der Erfindung, ein polumschaltbarer Wechselstrommotor vorgesehen sein. 



   Zur gleichmässigen Verteilung der in der Maische suspendierten Festkörper, insbesondere bei allfälliger Ausbildung eines Tresterhutes, ist im Bereich des oberen Endes der Schnecke eine zur Schneckenachse koaxiale Verteilerscheibe vorgesehen, die, vorzugsweise axial verstellbar an der Welle der Schnecke befestigt ist und an ihrer unteren Stirnseite Verteilerorgane, wie Stege, Rechen   od. dgl.   trägt,   welche in Form einer oder mehrerer Spiralen angeordnet sind und bei wechselnder Drehrichtung des Motors als Austragsorgan wirken. Die Verteilerscheibe führt beim Austragen die Trester einer im oberen   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Bereich des Behälters mündenden Austragsleitung zu, von wo aus die Trester ausgetragen werden können.

   Zum Austragen der Trester wird in jenem Fall, in welchem die Verteilerscheibe mit der Schneckenachse drehschlüssig verbunden ist, die Drehrichtung des Antriebsmotors umgekehrt, während in jenen Fällen, in welchen die Verteilerscheibe unabhängig vom Antrieb der Schnecke ist, die Drehrichtung des Antriebsmotors der Verteilerscheibe umgekehrt wird. Die Verteilerscheibe ist in Achsrichtung verstellbar. 



   Anstatt die Trester mittels der gegenüber dem normalen Betrieb umgekehrt angetriebenen Verteilerscheibe auszutragen, kann gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung eine für diesen Zweck an sich bekannte Schneckenpumpe im Bereich des oberen Endes der Umwälzschnecke im Behälter angeordnet sein. Die Schneckenpumpe kann hiebei auch dazu verwendet werden, die Maische zu einer entfernt liegenden Weinpresse zu fördern, wo dann die Trennung der Maische in Most und Trester erfolgt. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand von zwei in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt   Fig. 1   einen schematischen Längsschnitt durch eine Ausführungsform, bei der das Austragen der Trester mittels der Verteilerscheibe erfolgt, und Fig. 2 eine Ausführungsform, ebenfalls in einem schematischen Längsschnitt, bei der das Austragen der Trester mittels einer gesonderten Schneckenpumpe erfolgt. 



   Der Weingärbehälter ist in den Zeichnungen mit --6-- bezeichnet und besitzt zylindrische Gestalt. 



  Die Zylinderachse ist hiebei lotrecht angeordnet. Der Weingärbehälter ist an seinen beiden Enden durch   Broden-12, 13--   abgeschlossen. Nahe dem unteren   Boden --13-- ist   ein (nicht dargestelltes) Mannloch vorgesehen, durch welches die im Innern des Gärbehälters --6-- befindlichen Teile ein- und ausgebaut werden können. Nahe dem oberen   Behälterboden --12-- befindet   sich ein vorzugsweise verschliessbarer Auslass --10-- und in dem unteren   Behälterboden-13-ist   ein Entleerungsstutzen --8-- angeordnet. Weiters sind nahe dem unteren Behälterboden --13-- ein Füllstutzen --9-- für 
 EMI2.1 
 
Im Innern des   Gärbehälters-6-befindet   sich eine Schnecke-3--, mittels welcher das im   Behälter-6-befindliche   Gut umgewälzt wird.

   Die   Schnecke --3-- wird   von einem Elektromotor   --l-- unter   Zwischenschaltung eines Getriebes--14--angetrieben. Der   Motor--l--und   das   Getriebe --14-- sind   auf einer   platte --15-- gelagert,   die am oberen, vorzugsweise mit einem Gärventil für den Abzug der während der Gärung entstehenden Gase versehenen   Boden --12-- befestigt   
 EMI2.2 
 wobei die beiden Schneckenteile durch eine Kupplung verbunden werden können. Die Zweiteilung der Schnecke erleichtert sowohl den Einbau als auch die Herstellung. 



   Die   Schnecke --3-- ist   von einem bevorzugt als Teleskoprohr ausgebildeten Rohr-5umgeben, das in Richtung seiner Achse im Behälter --6-- verschoben werden kann. An das obere Ende des   Rohres --5-- ist   ein Trichter --4-- angesetzt. Über dem   Trichter --4-- und   koaxial mit der   Schnecke --3-- ist   die Verteilerscheibe --2-- angeordnet. 
 EMI2.3 
 --16-- od. dgl.Änderung der Lage des   Rohres --5-'- ebenfalls   veränderten Lage des Trichters --4-- anzupassen. Nach Einschalten des   Motors--l--läuft   sowohl die schnecke --3-- als auch die Verteilerscheibe 
 EMI2.4 
 Most. 



   Ist der gewünschte Vergärungsgrad und der angestrebte Auslaugungsgrad der Trester erreicht, wird der Motor--l--abgeschaltet, wodurch die Umwälzung im vergorenen Most innerhalb des Behälters 
 EMI2.5 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 hiebei ab. Danach kann dann frische Maische durch den   Einlassstutzen --9-- in   den   Behälter--6--   eingepumpt werden. Der Tresterhut wird hiebei auf der neu eingebrachten Maische schwimmend bis zur Höhe der   Austragöffnung--10--angehoben.   Zum Austragen der Trester wird dann bei dem in Fig. l dargestellten Ausführungsbeispiel der Umlaufsinn der   Verteilerscheibe --2-- durch Änderung   der Drehrichtung des   Motors--l--geändert   und die Trester über die Austragsöffnung entfernt.

   Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist zur Abfuhr des Tresterhutes eine Schneckenpumpe-20-vorgesehen, deren Schnecke in den   Behälter --6-- hineinreicht.   Mittels der Schneckenpumpe-20ist es möglich, die Trester mittels Schlauch- oder Rohrleitungen auch entfernt vom   Behälter-6-   angeordneten Pressen zuzuführen. Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist es nicht unbedingt erforderlich, den   Antriebsmotor-l-für   die   Schnecke --3-- in   seiner Drehrichtung umkehrbar auszubilden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Weingärbehälter, insbesondere für die Rotweingärung, mit einer Umwälzeinrichtung für die 
 EMI3.1 
 vorgesehen ist, die zumindest annähernd in der Achse des Behälters (6) angeordnet und mit einem am oberen Ende trichterförmig erweiterten, an beiden Enden offenen Rohr (5) umgeben ist. 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. vorzugsweise durch Selbsthemmung in der Lage fixierbar ist.
    3. Behälter nach Anspruch l oder 2, bei dem der Antriebsmotor für die Schnecke am Behälter EMI3.3 Bereich des oberen Endes der Schnecke (3) eine zur Schneckenachse koaxiale Verteilerscheibe (2), vorzugsweise axial verstellbar an der Welle der Schnecke (3) befestigt ist, wobei die Verteilerscheibe (2) an ihrer unteren Stirnseite Zubringerorgane wie Stege, Rechen od. dgl. trägt, welche in Form einer oder mehrerer Spiralen angeordnet sind und bei wechselnder Drehrichtung des Motors als Austragsorgan wirken. EMI3.4 Verteilerscheibe (2) bezüglich der Schneckenwelle frei drehbar und von einem eigenen in seiner Drehrichtung umkehrbaren Elektromotor antreibbar ist.
    EMI3.5 Entfernen der Trester aus dem Behälter (6) eine für diesen Zweck an sich bekannte Schneckenpumpe (20) im Bereich des oberen Endes der Umwälzschnecke (3) im Behälter (6) angeordnet ist.
AT223766A 1966-03-09 1966-03-09 Weingärbehälter AT264428B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3043540A1 (de) * 1980-11-18 1982-06-03 Herbert 7121 Ingersheim Rieger Behaelter

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