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In Personenkraftwagen mit durch den Fahrgastraum verlaufendem Kardantunnel verwendbares Ablagefach
Bekanntlich ergibt sich beim Gebrauch von Personenkraftwagen häufig das Bedürfnis, eine Vielzahl von Gegenständen, z. B. Fahrbrillen, Landkarten, Handschuhe, Ferngläser, Photoapparate, Zigarettenpackungen, Aktenmappen usw. im Fahrzeug möglichst so unterzubringen, dass sie vom Fahrer bzw. Beifahrer aus der normalen Sitzstellung im Fahrzeug heraus erreicht werden können, ohne dass dazu Verrenkungen ausgeführt werden müssen bzw. ein langwieriges Suchen erforderlich ist, das bei der Fahrt die Aufmerksamkeit des Fahrers zu stark von der Fahrbahn ablenken würde. Das meist vor dem Beifahrersitz angebrachte Handschuhfach besitzt nur einen kleinen Fassungsraum und kann vom Fahrer selbst nur umständlich erreicht werden.
An den Türen des Fahrzeuges angebrachte Taschen eignen sich meist nur für die Aufnahme kleiner Gegenstände. Aus der Erkenntnis heraus, dass bei Fahrzeugen mit Lenkradschaltung der vor den Vordersitzen über dem Kardantunnel liegende Bereich an sich einen ungenützten Raum darstellt, wurde es schon versucht, diesen Bereich für die Anbringung von Sammelbehältern für Abfälle nutzbar zu machen. Zu diesem Zweck sieht man bei einer bekannten Ausführung in der Tapezierung des Kardantunnels Einschnitte vor, in die Federklammern mit ihrem einen Schenkel eingeschoben werden, wobei der oberhalb der Tapezierung liegende Schenkel dieser Klammern zur Halterung eines schachtelartigen Behälters Verwendung findet, dessen Seitenwände zu nach unten weisenden Stegen ausgefaltet sind, mit denen er sich zusätzlich links und rechts am Kardantunnel abstützt.
Eine andere Ausführung besitzt eine in sich federnde, etwa verkehrt U-förmige Spange, die mit links und rechts am Kardantunnel anliegenden Schenkeln aufgesetzt wird und sich somit im Klemmsitz am Kardantunnel festhält. Diese Spange ist mit nach oben weisenden, z. B. zapfenförmigen Halterungen versehen, auf die weider ein Behälter aufgesteckt werden kann. Bei beiden Ausführungen sind nur verhältnismässig kleine Behälter vorgesehen, die wegen ihres leichten Aufbaues und der nur schwachen Halterung am Kardantunnel nur für die Aufnahme kleiner und leichter Gegenstände Verwendung finden können. Die Anbringung von Einschnitten in der Tapezierung des Kardantunnels stellt keine sehr glückliche Lösung dar, da jeder Fahrzeugbenützer trachten wird, solche Beschädigungen zu vermeiden.
Es wäre nun denkbar, stabilere Behälter zu verwenden und sie mit Hilfe von in die Wandung des Kardantunnels eingeschraubten Schrauben zu befestigen, doch ergibt sich auch hier eine Beschädigung des Fahrzeuges und überdies die Gefahr, dass der Kardantunnel selbst durchbohrt wird, so dass dann an den Bohrstellen Schmiermittel austreten kann und überdis bei manchen Fahrzeugen Bohrspäne zum Getriebe gelangen könnten.
Alle aufgezeigten Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt. Diese betrifft ein in Personenkraftwagen mit durch den Fahrgastraum verlaufendem Kardantunnel verwendbares Ablagefach, das vor den Vordersitzen auf dem Kardantunnel aufsetzbar ausgebildet und gegen seitliche Verschiebung durch nach unten vorstehende, für den Eingriff mit den Längsseiten des Kardantunnels bestimmte Halter gesichert ist und besteht im wesentlichen darin, dass das Ablagefach zum Armaturenbrett hochgezogene, vorzugsweise nach vorne bis zu der den Motor- vom Fahrgastraum trennenden Spritzwand reichende Seitenwände aufweist, die im oberen Endbereich mit der Unterkante des Armaturenbrettes bzw. des das Armaturenbrett haltenden Tragbleches hintergreifenden, vorzugsweise zackenförmigen Halterungsansätzen versehen sind.
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Durch die erfindungsgemässe Ausführung wird ein sehr geräumiges und auch für die Aufnahme grösserer Gegenstände geeignetes Ablagefach erhalten, zu dessen Anbringung keine Hilfsmittel und keine Beschädigung der Fahrzeugtapezierung erforderlich sind. Die Halterungsansätze verhindern ein Verschieben des Ablagefaches in der Fahrzeuglängsrichtung. Die Seitenwände des Faches trennen die Fussräume vom Fahrer- und Beifahrersitz. Eine besonders formschöne Linienführung wird dadurch erhalten, dass die Höhe der Seitenwände vom Armaturenbrett an bogenförmig bis etwa auf die Höhe der Sitzflächen der Vordersitze abnimmt. Die länge des Faches kann maximal dem kleinstmöglichen, einstellbaren Abstand der Vordersitze von der Spritzwand entsprechen.
Vorzugsweise wird das Fach in Form einer nach oben offenen Lade ausgebildet, doch ist es auch möglich, das Fach durch verschiedene Einsätze, Borde od. dgl. zu unterteilen. Auch bei offener Ausbildung empfiehlt sich die Anordnung eines quergerippten Bodens, um ein Verrutschen kleinerer Gegenstände während der Fahrt möglichst zu unterbinden.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 ein erfindungsgemässes Ablagefach im Schaubild und Fig. 2 das Fach nach Fig. 1 in eingebautem Zustand, wobei die Umrisslinien von Armaturenbrett und Kardantunnel schematisch veranschaulicht wurden.
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Bereich ihrer hinteren Enden bis zur Höhe des Armaturenbrettes --4-- eines Fahrzeuges und hintergreifen mit durch Anbringung winkelförmiger Ausschnitte-5-gebildeter Zacken-6-die Unterkante eines das Armaturenbrett --4-- tragenden Bleches --7--. Die Hinterkante --8-- der Seitenwände ist etwa in einer der Wölbung der den Fahrgast- vom Motorraum trennenden Spritzwand des
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--4-- gegenAnsätze-11--nach unten über den Boden-l--vor. Diese leistenförmigen Ansätze-l l-- bilden Halter, die bei eingesetztem Fach mit den Seitenwänden des Kardantunnels--12--, von dem in Fig.
2 die Oberkante dargestellt wurde und auf dem sich das Fach mit seinem Boden-l-abstützt, in Eingrif f kommen und somit Seitenverstellungen des Faches verhindern.
Das Einsetzen des Faches erfolgt in der Weise, dass es mit dem Teil--2-auf den Kardantunnel aufgesetzt, an der Wandung --9-- etwas angehoben und auf dem Kardantunnel im Fahrzeug nach vorne geschoben wird, bis die Kanten-8--an der Spritzwand anliegen. Die Leisten --11-- bilden dabei eine Seitenführung. Anschliessend wird das Vorderende des Faches --9-- nach unten gedrückt, bis der ganze Boden-l--oben am Kardantunnel aufliegt, wobei die Zacken --6-- allenfalls unter
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--7-- in EingriffAusschnitte --5-- von den an das Armaturenbrett anschliessenden Ecken --13-- abfallen, etwas steiler gewählt, als der Winkel, unter dem das Blech --7-- schräggestellt ist.
Das Fach kann aus Blech, Kunststoff oder Bauplatten hergestellt sein. Es empfiehlt sich, die freien Oberkanten der Seitenwände-3--und der Vorderwand --9-- mit einer z. B. wulstförmigen Zierleiste zu versehen, um scharfe Kanten zu vermeiden. Ferner kann das gesamte Fach an den Sichtseiten mit einem vorzugsweise auf die Fahrzeugtapezierung abgestimmten überzug versehen werden.
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