AT262933B - Verfahren zur Herstellung von Oxydsolen des VI-wertigen Urans bzw. der höchsten Wertigkeitsstufen der Actiniden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Oxydsolen des VI-wertigen Urans bzw. der höchsten Wertigkeitsstufen der Actiniden

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Peter Leichter
Harald Wagner
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  Verfahren zur Herstellung von Oxydsolen des VI-wertigen Urans bzw. der höchsten Wertigkeitsstufen der Actiniden 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von   Oxydsolen   des VI-wertigen Urans bzw. der höchsten Wertigkeitsstufen der Actiniden für die   Kernbrennstoffherstellung.   



     Oxydsole   des Thoriums oder des vierwertigen Urans sind zur Herstellung von Kernbrennstoffen hoher Dichte sehr gut geeignet und seit einiger Zeit bekannt. Bisher ist es allerdings noch nicht gelungen, Oxydsole des   VI-wertigen   Urans in höheren Konzentrationen herzustellen. 



   Erfindungsgemäss wird nun vorgeschlagen, das Peroxyd des Urans bzw. des verwendeten Actinides zu bilden und das Peroxyd mit einer basischen Substanz, vorzugsweise mit einer organischen Base, zu peptisieren. Die Herstellung von Peroxyden ist allgemein bekannt, desgleichen der Vorgang des Peptisierens von Oxyden zur Herstellung von Oxydsolen ; beide Verfahren brauchen demnach nicht näher erläutert zu werden. Durch das erfindungsgemässe Verfahren ist es nun gelungen, hochkonzentrierte Oxydsole der höchsten Wertigkeitsstufen der Actinide herzustellen. 



   Zum besseren Verständnis sei die Erfindung an einem Beispiel näher beschrieben :
Eine Uranylnitratlösung wird mit Wasserstoffperoxyd versetzt, dabei fällt das Uranperoxyd aus. Die Peptisierung des Uranperoxyds unter Bildung eines stabilen Sols erfolgt in vorteilhafter Weise mit 
 EMI1.1 
 werden, wobei sich das Uranperoxyd sehr rasch kolloid auflöst. Ausser organischen Basen lassen sich zur Herstellung von kolloidalen Lösungen aus Uran- oder Plutoniumperoxyd auch Lösungen der Alkalihydroxyde oder Ammoniak verwenden. Beim Einsatz dieser Basen zur Peptisation empfiehlt es sich, Zucker, Gelatine oder Polyalkohole   (z. B.   Polyvinylalkohol) zur Erzielung einer erhöhten Solbeständigkeit dem Peroxyd zuzusetzen. 



   Das so gebildete Sol weist je nach Konzentration und Art des Peptisierungsmittels eine gelborange bis tiefrote Färbung auf und lässt sich,   z. B.   durch Wasserentzug, zu einem Gel konzentrieren. Um zu verhindern, dass das Sol Sauerstoff abspaltet und einen Niederschlag bildet, kann ein Stabilisator zugesetzt werden. Es zeigt sich, dass Stabilisatoren, wie sie für die Stabilisierung von Wasserstoffperoxyd verwendet werden, gut anwendbar sind. Solche Stabilisatoren sind z. B. Malonylharnstoff (Barbitursäure) und dessen Derivate und/oder 8-Hydroxychinolin. 



   Das   erfindungsgemässe   Verfahren kann in gleicher Weise auch bei andern Actiniden, insbesondere, wie bereits erwähnt, zum Herstellen von Plutoniumoxydsolen verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : EMI2.1 Tetraalkylammoniumhydroxyde, insbesondere Tetraäthylammoniumhydroxyd und/oder Tetramethylammoniumhydroxyd, verwendet werden. EMI2.2
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