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Rotierender Gleichrichtersatz
Bei rotierenden Gleichrichtersätzen, wie sie zur Erregung der Läufer elektrischer Maschinen, insbesondere von Synchrongeneratoren, von dem umlaufenden Anker einer Wechselstromerregermaschine Anwendung finden, lässt sich eine günstige Ausbildung dadurch erzielen, dass die Gleichrichterdioden (Halbleiterdioden) an einem ringförmigen Trägerkörper oder Trägerrad mit einem Ringflansch befestigt und abgestützt werden. Bei einer bekannten Anordnung (brit. Patentschrift Nr. 971,098) sind hiebei die Dioden unter Zwischenschaltung von Kühlkörpern isoliert am inneren Umfang von in axialer Richtung überkragenden Trägerradflanschen abgestützt und mit Sicherungselementen in Reihe geschaltet, die axial zur offenen Flanschseite hin benachbart zu den Dioden am Trägerrad befestigt sind.
Jedoch ist der Zuleitungsaufwand (Länge der Verbindungsleitungen zwischen Dioden und Sicherungen sowie der Zuleitungen) bei der bekannten Anordnung verhältnismässig gross, was im Hinblick auf die Fliehkraftbeanspruchungen der Leitungen und damit gegebenenfalls erforderliche Abstützmittel von Nachteil ist.
Ausserdem ist die Zugänglichkeit zu den Sicherungen auf Grund ihrer Befestigungslage nur beschränkt.
Diese Nachteile will die Erfindung vermeiden, wobei das Problem darin liegt, dass bei rotierenden Gleichrichtersätzen für grössere Ströme eine Parallelschaltung von zahlreichen Gleichrichtern erforderlich wird und trotz Verwendung einer grossen Zahl von Dioden und der eine Abschaltung einzelner schadhafter Dioden ermöglichender Sicherungselemente eine günstige Anordnung unter Berücksichtigung der Erfordernisse der übersichtlichen Anordnung der Bauelemente bei leichter Ausbaumöglichkeit derselben und der Schaltverbindungen geschaffen werden soll.
Gegenstand der Erfindung ist ein rotierender Gleichrichtersatz, dessen über den Umfang wenigstens eines Trägerrades verteilt angeordnete Dioden unter Zwischenschaltung von Kühlkörpern isoliert am inneren Umfang von in axialer Richtung überkragenden Trägerradteilen bzw. -flanschen abgestützt und mit Sicherungselementen in Reihe geschaltet sind, die axial zur offenen Flanschseite hin benachbart zu den Dioden am Trägerrad befestigt sind, bei dem erfindungsgemäss eine den vorstehend erwähnten Erfordernissen entsprechende vorteilhafte Ausbildung dadurch erzielt wird, dass die Sicherungselemente am freien Ende der offenen Flanschseite radial zur Trägerradachse neben den Kühlkörpern derart anger ordnet sind, dass sie mit ihrem einen stirnseitigen Anschlussstück unmittelbar an einem als gemeinsame Stromableitung dienenden isolierten Trägerradteil bzw.
-flansch kontaktgebend abgestützt sind, während sie mit ihrem andern stirnseitigen Anschlussstück mit einer Stromlasche flächig verbunden sind, die als etwa axial verlaufende direkte und starre Querverbindung zwischen Sicherung und Diode mit einer Kontaktfläche der Diode unter Einspannung zwischen Diode und Kühlkörper in leitender Verbindung steht.
Die Anordnung der Sicherungselemente am freien Ende der offenen Flanschseite ergibt den Vorteil
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leiter in Fliehkraftrichtung. Weiterhin ergibt sich als Vorteil, dass durch die unmittelbare Abstützung der Sicherungen mit einem stirnseitigen Anschlussstück am Trägerradteil bzw. -flansch die Zahl der Kontaktstellen bei Vermeidung gesonderter Verbindungsleitungen wesentlich herabgesetzt ist, wobei
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und ermöglicht wegen der direkten Verbindung und Abstützung der Sicherungselemente an dem als Stromableitung dienenden TrÅagerradflansch eine überaus günstige Gleichrichterradausbildung, besonders bezüglich der Schaltverbindungen.
Sowohl die Dioden wie auch die Sicherungen und Schaltverbindungen können bei der erfindungsgemässen Anordnung von aussen sichtbar und gut zugänglich in der Weise angeordnet werden, dass eine leichte Überwachung der Sicherungen und Dioden ebenso wie gegebenenfalls eine Auswechselung von einzelnen Elementen bequem möglich ist.
Einzelheiten der beschriebenen Anordnung können sinngemäss abgeändert werden. So lässt sich beispielsweise die beschriebene Anordnung auch in der Weise abändern, dass jeweils zwei Dioden eine Sicherung in Reihenschaltung zugeordnet ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Rotierender Gleichrichtersatz, dessen über den Umfang wenigstens eines Trägerrades verteilt angeordnete Dioden unter Zwischenschaltung von Kühlkörpern isoliert am inneren Umfang von in axialer Richtung überkragenden Trägerradteilen bzw. -flanschen abgestützt und mit Sicherungselementen in Reihe geschaltet sind, die axial zur offenen Flanschseite hin benachbart zu den Dioden am Trägerrad
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fenen Flanschseite radial zur Trägerradachse neben den Kühlkörpern derart angeordnet sind, dass sie mit ihrem einen stirnseitigen Anschlussstück unmittelbar an einem als gemeinsame Stromableitung dienenden isolierten Trägerradteil bzw.
-flansch kontaktgebend abgestützt sind, während sie mit ihrem andern stirnseitigen Anschlussstück mit einer Stromlasche flächig verbunden sind, die als etwa axial verlaufende direkte und starre Querverbindung zwischen Sicherung und Diode mit einer Kontaktfläche der Diode unter Einspannung zwischen Diode und Kühlkörper in leitender Verbindung steht.