AT260956B - Schichtübertragungsblatt zur Herstellung von elektrostatisch aufladbaren Druckformen von Vorlagen im Wärmekopierverfahren - Google Patents

Schichtübertragungsblatt zur Herstellung von elektrostatisch aufladbaren Druckformen von Vorlagen im Wärmekopierverfahren

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Description


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    Schichtübertragungsblatt   zur Herstellung von elektrostatisch aufladbaren
Druckformen von Vorlagen im Wärmekopierverfahren 
Die Erfindung betrifft ein Schichtübertragungsblatt zur Herstellung von elektrostatisch aufladbaren
Druckformen von Vorlagen, wobei das   Schichtübertragungsblatt mit der leitenden   Oberfläche der Druck- form in Kontakt gebracht wird. 



   Erfindungsgemäss weist das Schichtübertragungsblatt auf einer als Trägermaterial dienenden Kunststoffolie, z. B. Polyester oder Polycarbonat, eine Schicht aus schmelzbarem dielektrischem Material auf, die Hartwachse, z. B. Montan-oder/und Candelilawachs, in Verbindung mit elektrostatisch gut aufladbaren Weichwachsen, wie   z. B. Bienenwachs, enthält.   



   Gemäss der weiteren Ausbildung der Erfindung werden in die Schicht des Übertragungsblattes di- elektrische Stoffe,   z. B. Kunstharze. wie Cellu1ose-Triester. Polycarbonat   oder Polyester, in Pulverform eingebettet, deren Schmelzpunkt über dem Schmelzpunkt der Wachskomposition des Schichtübertragungsblattes liegt. 



   Als Druckformmaterial wird zweckmässigerweise eine Kunststoffolie, z. B. Acetatfolie, verwendet, auf die eine dünne Metallschicht,   z. B. Silber-oder   Aluminiumschicht, aufgedampft worden ist. 



   Als Trägermaterial für das Schichtübertragungsblatt wird am besten eine Kunststoffolie, z. B. Polyester oder Polycarbonat, verwendet. 



   Selbstverständlich können auch geeignete dünne. Wärmestrahlen gut durchlässige Papiere verwendet werden. 



   Die praktische Übertragung von der Vorlage auf die Folie wird im Prinzip wie folgt durchgeführt. 



  Eine Wärmestrahlen, insbesondere Infrarotstrahlen, gut durchlassende Vorlage wird hiebei verwendet, welche mit die Wärmestrahlen stark absorbierenden Bildzeichen versehen wurde und die Schicht des Übertragungsblattes ist ebenfalls nicht Wärmestrahlen absorbierend gehalten, wobei die Wärmestrahlung von der Rückseite der Vorlage und von der Rückseite des   Übertragungsblattes her   auf die leitende Schicht der Druckformfolie gegeben wird. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform schematisch dargestellt. Es zeigen : Fig.   l   die einzelnen Elemente zur Herstellung einer elektrostatisch aufladbaren Druckform, bestehend aus einer Trägerfolie, einem Schichtübertragungsblatt und einer Bildvorlage ; Fig. 2 die Anordnung der Trägerfolie, des Schichtübertragungsblattes und   der Bildvorlage   unter der Einwirkung eines Infrarotstrahlers : Fig. 3 die Trägerfolie, das Schichtübertragungsblatt und die Bildvorlage, nach der Infrarotbestrahlung in getrenntem Zustand. 



   Fig. l zeigt den Querschnitt der Druckform-Trägerfolie 1, 2. Sie besteht aus einem Papierblatt oder einer Kunststoffolie   l,   z. B. Cellulose-Triester, die mit einer leitenden Schicht 2 versehen ist. Diese leitende Schicht besteht vorzugsweise aus Metall,   z. B.   aus Aluminium, das in einer Stärke von 1   m   aufgedampft wird. 



   Das zur Druckformherstellung benötigte   SchichtUbertragungsblatt   3,4 besteht aus einer infrarot durchlässigen Trägerfolie 3 aus Papier oder Kunststoff. Sie ist mit einer bei etwa   80 C   schmelzbaren Schicht 4 versehen, die aus einer Komposition von elektrisch gut aufladbaren Hart- und Weichwach- 

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 sen besteht. Als elektrisch sehr gut aufladbar haben sich ausgesprochene Hartwachse, wie z. B. Montan- oder Candelilawachs erwiesen. Eine nur aus Hartwachsen bestehende schmelzbare Schicht ist zu spröde und muss deshalb durch Hinzusetzen eines passenden Weichwachses plastifiziert werden. 



   Untersuchungen haben ergeben, dass die meisten zur Plastifizierung in Frage kommenden Weich- wachse, Fette und Öle für diesen Zweck nicht geeignet sind, da sie elektrische Ladungen gar nicht oder nur in geringem Masse halten können. Die elektrische Ladefähigkeit von Hartwachsen wird durch die
Zumischung dieser ungeeigneten Stoffe soweit vermindert, dass sie zur Herstellung von elektrostatischen
Druckformen nicht mehr brauchbar sind. Es gibt jedoch Ausnahmen von dieser Regel. So ist z.   B.   Bie- nenwachs ein Weichwachs mit noch recht guter Ladefähigkeit und deshalb als Zumischung zur Plasti- fizierung von Hartwachsen für den vorliegenden Zweck gut geeignet. Gut geeignet ist weiterhin eine
Komposition von Bienenwachs mit einem gut aufladbaren feinen Pulver aus dielektrischen Kunststoffen, wie z. B.

   Polyester oder Polycarbonate, deren Schmelzpunkt höher als der des Wachses ist. 



   Ausserdem ist in Fig. l der Querschnitt einer Bildvorlage 5, 6 schematisch dargestellt, die aus einem infrarot durchlässigen Träger 5,   z. B.   einem Papierblatt, besteht, welches mit Bildelementen 6 aus einer infrarotes Licht absorbierenden Farbe versehen ist. 



   In Fig. 2 ist die Anordnung der Druckform-Trägerfolie 1, 2 des Schichtübertragungsblattes 3, 4 und der Druckvorlage 5, 6 zur Druckformherstellung dargestellt. Die Bildelemente 6 der Druckvorlage werden durch infrarotes Licht, das vom Strahler 7 ausgeht, aufgeheizt. Hiebei durchdringen die Strahlen den infrarotdurchlässigen Träger 5 der Druckvorlage. Dadurch entsteht auf der Druckvorlage 5, 6 ein thermisches Bildpotential, deren thermische Energie durch Konvektion die Trägerfolie 3 des Schichtübertragungsblattes 3, 4 durchdringt und auf deren schmelzbare Schicht 4 übertragen wird. Die an den Bildstellen 6 umgesetzte thermische Energie ist gross genug, um die Schicht 4 an den betroffenen Stellen zu schmelzen.

   Das hat zur Folge, dass die geschmolzenen Teile der Schicht, in Fig. 3 mit 4b bezeichnet, beim Trennen des Schichtübertragungsblattes 3, 4 von der Druckformfolie 1, 2 an deren leitender Schicht 2 haften bleiben. Auf dem Schichtübertragungsblatt 3,4 verbleibt die schmelzbare Schicht. in Fig. 3 mit 4a bezeichnet, als negatives Abbild der Druckvorlage 5, 6. Auf der leitenden Metalloberfläche 2 der Druckform-Trägerfolie 1 befindet sich nun ein der Vorlage 5, 6 entsprechendes elektrisch aufladbares Bild 4b. Um den Schmelzwärmebedarf bei diesem thermographischen Kopierprozess möglichst klein zu halten, soll einerseits die schmelzbare Schicht 4 möglichst dünn sein, anderseits fällt das Spannungspotential der elektrischen Ladung bei dielektrischen Schichten unter 10 li stark ab, so dass eine Schichtstärke der schmelzbaren Schicht 4 von zirka 10   J.

   I   einen günstigen Kompromiss darstellt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1.   Schichtilertragungsblatt   zur Herstellung von elektrostatisch aufladbaren Druckformen von Vorlagen im Wärmekopierverfahren, wobei das   Schichtübertragungsblattmit   der   leitenden Oberfläche   der Druckform in Kontakt gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass es auf einer als Trägermaterial dienenden Kunststoffolie, z. B. Polyester oder Polycarbonat, eine Schicht aus schmelzbarem dielektrischem Material aufweist, die Hartwachse,   z. B. Montan-oder/und Candelilawachs, in Ver-   bindung mit elektrostatisch gut aufladbaren Weichwachsen, wie z. B. Bienenwachs, enthält.

Claims (1)

  1. 2. Schichtübertragungsblatt nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht des Übertragungsblattes dielektrische Stoffe, z. B. Kunstharze wie Cellulose-Triester, Polycarbonat oder Polyester, in Pulverform eingebettet enthält, deren Schmelzpunkt über dem Schmelzpunkt der Wachskomposition des Schichtübertragungsblattes liegt.
AT280565A 1964-05-28 1965-03-26 Schichtübertragungsblatt zur Herstellung von elektrostatisch aufladbaren Druckformen von Vorlagen im Wärmekopierverfahren AT260956B (de)

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