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f fliche quergewellte Platten aus glasfaserverstärktem Kunststoff, insbesondere glasfaserverstärktem Polyesterharz, zu verwenden, oder quergewellte Platten aus transparentem Kunststoff. beispielsweise Polycarbonat, Polymethylmethacrylat oder dergleichen mittels Rahmung aus U- und H- Profilen am Brückengeländer zu befestigen. Der genannte Metallprofilrahmen besteht üblicherweise oben und unten aus einem horizontal angeordneten, in Richtung der quergewellten Platte offenen U - Profil, und aus einem zwischen den Regelfeldem befindlichen vertikal angeordneten H - Profil, in welches H - Profil von beiden Seiten die mit U - Profil versehenen quergewellten Kunststoffplatten eingesteckt werden.
Dem Stand der Technik entsprechend quergewellt ist eine gewellte Kunststoffplatte dann, wenn die Platte quer zur Produktionsrichtung der in einem kontinuierlichem Verfahren hergestellten Kunststoffplatte gewellt ist, beziehungsweise, wenn die rechteckige Platte quer zur längeren Seite gewellt ist. Quergewellt ist eine Kunststoffplatte also dann, wenn die Platte in der seitlichen Ansicht projiziert lediglich als Wellenlinie darzustellen ist, ähnlich wie handelsübliche Asbestzementwellplatten zur Dacheindeckung, welche Asbestzementwellplatten zur Dacheindeckung aber längsgewellt sind.
Kunststoffplatte im Sinne dieser Beschreibung, Ansprüche und Zusammenfassung kann eine ebene oder aufgerollte Platte vor der Verarbeitung, aber auch eine erfindungsgemäss verarbeitete Kunststoffplatte sein.
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Stand der Technik der Herstellung transparenter Brückengeländerverkleidungen aus Polycarbonat, Polymethylmetacrylat oder dergleichen ist es, in einem kontinuierlichen Verfahren die Kunststoffplatte von der Rolle kommend abzuwickeln, auf eine verfahrensspezifische Temperatur zu erweichen, mittels von oben und unten eindrückender zylindrischer Rollen zu einer Wellung zu verfonnen, und abzukühlen. Nachteilig bei diesem Verfahren sind verfahrensimmanente Qualitätsmängel, beispielsweise ungleiclunässige Länge und Amplitude der Wellung (führt zu Montageschwierigkeiten und Scheppern im Wind), Beschädigung der UVSchutzschicht, Feuchtigkeitsschäden bei der Verarbeitung von Polycarbonat (da das Material auf der Rolle nicht getrocknet werden kann), und Kratzspuren.
Es nicht möglich, die Kunststoffplatten vor der Verformung zu trocknen, was zum Erzielen einer ausreichenden Blasenfreiheit und hohen Schlagzähigkeit allerdings nötig wäre. Dieses Verfahren wird Rollenkettenverfonnung oder Rollenverfonnung genannt.
Zweck der Brückengeländerverkleidungen ist es insbesondere, im Zuge des Winterdienstes das Herabfallen von Split, Schnee, Eis und dergleichen auf unter der gegenständlichen Brücke befindliche Gebäude, Fahrbahnen oder andere schutzwürdige Objekte zu verhindern. oder bei Eisenbahnbrücken auch das Herunterfallen von Bremsklötzen und das Herunterspritzen von menschlichen Fäkalien, wenn der Ablass einer Toilette auf einer über eine Fahrbahn oder dergleichen führenden Brücke betätigt wird, zu verhindern.
Die technische Aufgabe, die gelöst werden soll, ist es, eine Plattenfonn zu finden, und ein zugehöriges Verarbeitungsverfahren, welche Plattenform bei geringerem Materialeinsatz eine höhere Gebrauchstauglichkeit (insbesondere Steifigkeit, Festigkeit und Stabilität) des Produktes ergibt, und welches Verarbeitungsverfahren die oben erwähnten Nachteile (insbesondere ungleichmässige Wellung, Zerkratzen der UV - Schutzschicht und Feuchtigkeitsschäden) weitestgehend vermeidet.
ErDndungsgemäss wird die Aufgabe gelöst (Fig. 3), indem die Amplitude der als Brükkengeländerverkleidung zu verwendenden Kunststoffwellplatte gegen den Rand hin immer geringer, eventuell sogar nahezu oder gleich null wird, und indem die als Brückengeländer-
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velkleidung zu verwendenden Kunststoffwellplatte durch Vakuumthennofonnen gegen ein l11ermofonnwerkzeug, welches in erster Näherung die Gestalt der endgültigen Kunststoffwellplatte hat, geformt wird. Eine erfindungsgemässe Randausbildw1g ist in dem das den Stand der Technik darstellenden Rollenverfonnungsverfahren kaum oder nur mit sehr grossem Aufwand herstellbar.
Ein Vorteil dieses Vakuwnthennofonnverfahrens ist die Möglichkeit, die Kunststoffplatten vor der Verfonnung zu trocknen, was die Gebrauchstauglichkeit des Produktes hebt, was beim derzeitigen Stand der Technik (Rollenverfonnung) nicht möglich ist.
Eine herkömmliche Platte zur Brückengeländerverkleidung ist eine einfach gekrümmte Schale. eine erfindungsgemässe Platte zur Brückengeländerverkleidung ist zumindest im Randbeeich eine doppelt gekrümmte oder gefaltete Schale, wodurch Steifigkeit und Stabilität ansteigen.
Die wichtigsten Mittel zur Realisierung des Anmeldunggegenstandes sind : A) handelsübliche Kunststoffplatten, beispielsweise aus Polycarbonat, Polymethylmetacrylat,
Polyethylenterephtalat oder Polyvinylchlorid, B) gegebenenfalls ein dem Stand der Technik entsprechender Trockenschrank, welcher für die
Trocknung der verwendeten Kunststoffplatten geeignet ist, C) eine dem Stand der Technik entsprechende Vakuumthennoformmaschine mit beweglichem
Werkzeug und der Möglichkeit, Stützluft zu geben, und titannitridbeschichteten Horizontal- stäben zur Stützung der Kunststoffplatte während des Aufwännens, und D) ein dem Stand der Technik entsprechendes temperierbare Vakuumthennofonnwerkzeug.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Amplitude jenes Teiles der Platte, welcher sich ausserhalb der Profile befindet, in erster Näherung konstant, und die Amplitude verringert sich erst innerhalb jener Profile, welche sich näherungsweise rechtwinkelig auf die projizierende Richtung der Wellung befinden. Der Vorteil dieser Ausführung ist es, dass sich keine Abweichung vom gewohnten Erscheinungsbild ergibt.
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform verringert sich die Amplitude zum Rand der Kunststoffplatte hin auf null oder nahezu null, weil dies den grössten Gewinn an Steifigkeit, Festigkeit und Stabilität bringt.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die Amplitude so weit. dass eine Befestigung beispielsweise durch Nieten, vorzugsweise Blindnieten, oder Schrauben möglich ist innerhalb jener Profile, welche sich näherungsweise rechtwinkelig auf die projizierende Richtung der Wellung befinden. Zu diesem Zweck sind typischerweise 3 bis ! 0 mm bzw. ein bis zu 3, 5- facher Blindnietdurchmesser Plattenbreite nahezu konstanter Amplitude innerhalb des U bzw.
H - Profiles erforderlich. Der Vorteil dieser Ausführung ist es, dass die Befestigung der Kunststoffplatten innerhalb der Profile mit der dem Stand der Technik entsprechenden Blindnietung erfolgen kann.
In einer bevorzugten Verfahrensart des Vakuumthermoformverfahrens / Thermoformverfahrens wird die Kunststoffplatte vor Ausfühlung des eigentlichen Thennofbrmverfahrens getrocknet. Dieses Trocknen erfolgt naturgemäss bei Temperaturen, die signifikant über Raumtemperatur liegen.
In einer weiteren bevorzugten Verfahrensart des Vakuumthennofonnverfahrens I Thermofonnverfalirens wird die Kunststoffplatte während der Erwännung auf Verformungtemperatur bis vor Ausführung des eigentlichen Thermoformverfahrens durch Stützluft vor dem Durchhängen geschützt.
In einer weiteren bevorzugten Verfahrensart des Vakuumthermoformverfahrens / Thennofonnverfahrens wird die Kunststoffplatte während der Erwärmung auf Verformungstem- peratur bis vor Ausführung des eigentlichen Thermoformverfahrens durch mechanische Unter- stützung. vorzugsweise durch zur Wellung parallele Horizontalstäbe, vor dem Durchhängen geschützt.
Durch die Materialdehnung während der Durchführung des Vakuumthermofonnver- fahrens / Thermoformverfahrens entstehen im Bereich der Verringerung der Amplitude der
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Wellung 4 und im flachen Rand 5 eingefrorene Spannungen, welche durch die verfahrensmässig bedingte rasche Abkühlung der Kunststoffplatte mit dem Werkzeug nicht relaxieren können.
Wegen dieser verfahrensbedingten Einschränkungen wird der Rand kawn eben auszubilden sein.
Daher kann auch nur von einer Amplitude gesprochen werden, die am Rand null oder nahezu null wird", wenngleich die Amplitude bzw. Wellenhöhe bei exakter Abfonnung der formgebenden Fläche des Werkzeuges null wäre.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand von zeichnerisch dargestellten Ausrührungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen Fig. I eine erste, bevorzugte Ausführungsform in Sclmittdarstellung, der Schnitt ist vertikal geführt, die erfindungsgemässe Kunststoffplatte befindet sich in Einbaulage Fig. 2 eine dem Stand der Technik entsprechende Kunststoffplatte im Schrägriss Fig. 3 eine andere, bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen Kunststoffplatte im Schrägriss
Es zeigt die Fig. 1 die erfindungsgemässe Kunststoffwellplatte 1 in einem U - Profil 2 befindlich in geschnittener Darstellung.
Die Ansicht derart gewählt, dass die Wellen vertikal parallel zur Papierebene verlaufen, dass die Amplitude der Wellung horizontal in bzw. parallel zur Papierebene verläuft, dass die Längsrichtung der Kunststoffplatte normal auf die Papierebene (projizierend) verläuft. Die Ai-nplitude"a"mit Bezugszeichen i hat ausserhalb des U - Profiles den in etwa mit der Öffnung des U-Profile korrespondierenden Wert, um sich innerhalb des U Profiles im Bereich 4 zu verringern, bis sie nahezu null ist, um in einen flachen, im Wesentlichen unverfonnten Rand 5 auszulaufen.
In einer bevorzugten Ausführungsform bleibt von der Öffnung des U - Profiles begimlend über einen Bereich 7 von bis zu 3, 5 - fachen des Blindnietdurchmessers die Amplitude der Wellung der Kunststoffplatte derart, dass die Höhe der
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Es zeigt die Fig. 2 eine den Stand der Technik darstellende quergewellte Kunststoffplatte I mit über die Plattenbreite konstanter Amplitude 3 der Wellung (als "a" bezeichnet) im Schrägriss. Die Amplitude wird von der Mittelebene der Platte aus gemessen, die Hilfslinie 6 ist Teil dieser Mittelebene.
Es zeigt die Fig. 3 eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen Kunststoffplatte 1 im Schrägriss. Die Amplitude 3 der Wellung (als "a"bezeiclmet), ist über die Plattenbreite in etwa konstant, und wird im Bereich 4 zum Rande der Platte hin stetig verringert wird. Die Wellung der Kunststoffplatte geht dann im Bereich 5 in einen nahezu ebenen Randstreifen über.