AT259779B - Verfahren zum Stranggießen von beruhigten Stählen - Google Patents

Verfahren zum Stranggießen von beruhigten Stählen

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AT259779B
AT259779B AT402865A AT402865A AT259779B AT 259779 B AT259779 B AT 259779B AT 402865 A AT402865 A AT 402865A AT 402865 A AT402865 A AT 402865A AT 259779 B AT259779 B AT 259779B
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aluminum
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/10Supplying or treating molten metal
    • B22D11/11Treating the molten metal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Steel In Its Molten State (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Stranggiessen von beruhigten Stählen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 bis 0, 70% Mn, 0,25 bis 0, 30% Si und weniger als 0, 05% S und P wurden acht Poren pro   dmz   gezählt. 



  Durch Zugabe eines stärker wirkenden Desoxydationsmittels in Form von Aluminium wurden folgende Porenzahlen festgestellt : 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Zugabe <SEP> in <SEP> % <SEP> Porenzahl <SEP> pro <SEP> dm
<tb> 0, <SEP> 005 <SEP> 4
<tb> 0, <SEP> 01 <SEP> 2
<tb> 0,015 <SEP> unter <SEP> 1.
<tb> 
 



   Es hat sich gezeigt, dass je nach Stahlqualität bei einer Aluminiumzugabe von 0,005 bis 0,   05%   die Porenbildung praktisch verhindert werden kann. Die Aluminiumzugabe kann je nach Wahl dabei teilweise oder ganz in den Ofen, in das Giessgefäss und/oder nach dem Giessgefäss dem flüssigen Stahl zugegeben werden. Nach dem Giessgefäss erfolgt die Zugabe mit Vorteil durch Aluminiumdraht in den   Giessstrahl. Um   ein Oxydieren des Aluminiums nach dem Giessgefäss mit Luftsauerstoff und dadurch in den Stahl gelangende Reaktionsprodukte zu verhindern, wird dabei das Aluminium unter Schutzgas dem flüssigen Stahl beigegeben. 



   Es wurde weiter gefunden, dass durch einen hohen Wasserstoffgehalt im flüssigen Stahl die Poren nicht erzeugt werden, aber die Anzahl der Poren wird infolge des bereits genannten Effektes erhöht. 
 EMI2.2 
 spielsweise Herstellen von Stahl im Einschlackenverfahren, Vakuumbehandlung usw. 



   Eine Vakuumbehandlung des flüssigen Stahles ersetzt teilweise das schwächer wirkende Desoxydationsmittel innerhalb der Analysengrenzen. 



   Beim Einschlackenverfahren des im Lichtbogenofen erzeugten Stahles wurde derWasserstoffgehalt 
 EMI2.3 
 Unterschied mehr in der Porenzahl festgestellt. 



   Als stärker wirkendes Desoxydationsmittel können an Stelle vonAluminium ganz oder teilweise ein oder mehrere bekannte Desoxydationsmittel verwendet werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zum Stranggiessen von beruhigten Stählen, wobei der in einem Giessgefäss befindliche beruhigte, flüssige Stahl in eine gekühlte Durchlaufkokille gegossen und der mit   flüssigemKernent-   stehende Strang aus der Kokille gezogen und weiter gekühlt wird, dadurch gekennzeichnet, dass dem beruhigten Stahl, der durch eine infolge der Analysenvorschriften beschränkte Zugabe von schwächer wirkenden Desoxydationsmitteln, wie z. B.

   Mn, und durch starke Formkühlung bedingt zu rasch und daher unvollständig beruhigt erstarren würde, anschliessend an die erste Desoxydation ein stärker wirkendesDesoxydationsmittel im Ofen, im Giessgefäss und/oder nach dem Giessgefäss dem Giessstrahl zugegeben wird, wobei dieses stärker wirkende Desoxydationsmittel in an sich bekannter Weise den Restgehalt an freiem Sauerstoff so weit absenkt, dass bei der   Anfangserstarrung die Entstehung des   vornehmlich die Porenbildung an der Strangoberfläche verursachenden Kohlenmonoxyds mindestens grösstenteils verhindert wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als stärker wirkendes Desoxydationsmittel ein Zusatz von 0,005 bis 0, 05% Aluminium dem flüssigen Stahl beigegeben wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Aluminium zumindest teilweise in bekannter Weise nach dem Giessgefäss in den Giessstrahl eingeführt wird. EMI2.4
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