AT259441B - Aluminiumphosphat enthaltendes Bindemittel - Google Patents

Aluminiumphosphat enthaltendes Bindemittel

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Aluminiumphosphat enthaltendes Bindemittel 
Im Stammpatent Nr. 231337 werden die Vorzüge von Aluminium-Chromphosphat fUr die keramische Bindung beschrieben. Aluminium-Chromphosphat bildet nach Lufttrocknung amorphe Filme. Diese sind etwas spröde, was jedoch beim Einbringen in keramische Massen keine Rolle spielt, da dieses Material an sich spröde ist und der Volumsanteil an Aluminium-Chromphosphat relativ klein bleibt. 



   Es gibt jedoch Fälle, bei denen eine elastische Bindung erwünscht ist, beispielsweise beim Binden von Filzen von anorganischen Fasern, bei welchen zumindest im Rohzustand Biegsamkeit erwünscht ist, oder für die Herstellung von zusammenhängenden Filmen, beispielsweise von Schlichten fUr Gussformen. 



   Erfindungsgemäss wird für diesen Zweck ein Aluminiumphosphat enthaltendes Bindemittel nach Stammpatent Nr. 231337 verwendet, welches 5-50 Gew.-% einer säurebeständigen Dispersion oder Emulsion von Thermoplasten enthält. 



   Es können beispielsweise sauer eingestellte wachsemulsionen, welche bei einem PH- Wert von 1, 5 stabil bleiben, in beliebigem Verhältnis mit Aluminium-Chromphosphat-Lösungen gemischt werden. 



  Diese Filme sind nach Lufttrocknung zwar weich, aber nicht mehr hygroskopisch. Auch grobdisperse, mit Methylcellulose stabilisierte Polyvinylacetat-Dispersionen, welche bei einem pH-Wert von 1, 5 nicht koagulieren und auch nicht zu Polyvinylalkohol umgewandelt werden, ergeben mit Aluminium-Chromphosphat-Lösungen homogene Emulsionen, welche nach Lufttrocknung durchsichtige biegsame Filme bilden. Dasselbe gilt für säurebeständige Latex-Emulsionen. 



     Aluminium-Chromphosphat-Lösungen   sind in jedem Verhältnis mit den genannten Dispersionen bzw. Emulsionen mischbar. Je nach dem Anteil des Thermoplasten erhält man festere oder weichere, sprödere oder elastischere Filme bzw. Bindungen. Nach dem Erhitzen auf über 2000C werden die Thermoplaste zersetzt oder sie verbrennen, worauf das Aluminium-Chromphosphat als Festigkeitsträger in Funktion tritt. 



     Bei s pie 1 1 :   Es wird zunächst eine etwa   3%ige Aufschlämmung   von feuerfestem Hornblendeasbest in Wasser unter intensivem Rühren hergestellt. Diese Aufschlämmung wird auf ein Filter aufgegeben und abgenutscht ; knapp bevor der Kuchen ganz trocken ist, giesst man eine Mischung von AluminiumChromphosphat   1 : 1   mit einer Polyvinylacetat-Dispersion (wie z. B. Austrazet C 11 der Firma Vereinigte Chemische Fabriken, Wien) darüber und saugt den Überschuss ebenfalls ab. Nach Lufttrocknung des Kuchens erhält man eine flexible Asbestplatte. 



   Beispiel 2 : Drei Teile einer   zuigen   Aluminium-Chromphosphat-Lösung werden mit einem Teil einer etwa   50'%eigen   säurebeständigen Latex-Emulsion (wie z. B. Barra-Latex der Firma Meynadier, Zürich) versetzt. In diese Mischung werden unter intensivem Rühren 4   Gew.-Teile   eines Pudergraphits dispergiert. Mit der erhaltenen Suspension als Schichte wird eine Gussform gestrichen und trocknen gelassen. Zur Beschleunigung der Trocknung kann die Form in einem Trockenofen bei 1000C getrocknet werden. 



  * 1. Zusatzpatent   Ni. 240241  
2. Zusatzpatent Nr. 252101.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Aluminiumphosphat enthaltendes Bindemittel zur Herstellung feuerfester Steine, Massen, Mörtel usw., welches auch Chromphosphat enthält, wobei der Anteil des Chromphosphates 5 - 600/0, zweckmässig nicht höher als der Formel Al2O3.Cr2O3,2P2O5 entsprechend betragen soll, nach Patent Nr.231337, dadurch gekennzeichnet, dass es 5-50 gew.-% einer säurebeständigen Dispersion oder Emulsion von Thermoplasten enthält.
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