AT257677B - Pistenhobel - Google Patents

Pistenhobel

Info

Publication number
AT257677B
AT257677B AT537264A AT537264A AT257677B AT 257677 B AT257677 B AT 257677B AT 537264 A AT537264 A AT 537264A AT 537264 A AT537264 A AT 537264A AT 257677 B AT257677 B AT 257677B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
piste
belt
rollers
snow
roller
Prior art date
Application number
AT537264A
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Kahlbacher
Original Assignee
Anton Kahlbacher
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Anton Kahlbacher filed Critical Anton Kahlbacher
Priority to AT537264A priority Critical patent/AT257677B/de
Priority to DEK53330A priority patent/DE1224347B/de
Priority to CH841764A priority patent/CH429803A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT257677B publication Critical patent/AT257677B/de

Links

Landscapes

  • Escalators And Moving Walkways (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Pistenhobel 
Gegenstand der Erfindung ist ein Pistenhobel zum Präparieren von Schiabfahrten u. dgl., bei dem gemäss Patent Nr. 242184 in einem von einer Ziehvorrichtung vorwärts bewegbaren Rahmen eine Schneideinrichtung zum Abscheren der Kuppen einer unebenen Schneefläche vorgesehen ist, die abgeschnittenen Kuppen dann vom nachfolgenden Pflug erfasst und die Piste plan ausgleichend in die Mulden geschoben werden, worauf im Rahmen angeordnete, nachlaufende Pistenwalzen den Schnee verdichten und festigen. 



   Der Erfinder hat gefunden, dass sich der Antrieb und die Lenkung der erfindungsgemässen Pistenwalze vereinfachen lässt, wenn statt eines Differentials und einer Lenkbremse je ein Hydromotor verwendet wird" der seine Kraft über Zahnräder jeweils auf die Walzen einer Seite überträgt. Bei einer solchen Ausführung werden die Walzen jedes hintereinanderliegenden Walzenpaares gleich breit ausgebildet, wobei über die jeweils hintereinanderliegenden Walzen ein Raupenband od. dgl. gelegt wird, das ausserdem über ein zwischen den hintereinanderliegenden Walzen angeordnetes Stützrad geführt ist. An Stelle eines Gummi-oder Raupenbandes könnte auch eine Raupenkette entsprechender Breite vorgesehen sein. 



   Die beiden Bandseiten weisen je einen Hydromotor auf und sind über ein Steuerventil schaltbar, das die Zuflussmenge des Öls regelt, wodurch auch die Drehzahlen der Motoren jeweils eine Änderung erfahren. Da die beiden Motoren voneinander völlig unabhängig sind und auch jeder für sich selbst allein gesteuert werden kann, lassen sich unterschiedliche Bandgeschwindigkeiten erzielen, wodurch der bewegte Pistenhobel die jeweils gewünschte Richtungsänderung erfährt. Durch ein Umschalten des Ölstromes kann die Drehrichtung der beiden Motoren ausserdem geändert werden, so dass sich der Pistenhobel je nach Wunsch vor-oder rückwärtsbewegt. 



   Die Raupenbänder oder Raupenketten weisen eine bessere Griffigkeit und damit eine bessere Steigfähigkeit auf und ermöglichen überdies ein gleichmässigeres Einwalzen der Schneeoberfläche. Da die beiden Bänder überdies nicht die gesamte Walzenbreite einnehmen, pressen die freiliegenden Walzenteile in erwünschter Weise den Schnee fest, so dass eine feste und einheitliche Oberfläche entsteht. 



   Um die Seilwinde der geänderten Walzensteuerung anzupassen, wird ein an sich bekanntes, stufenlos schaltbares Hydrogetriebe verwendet, das einen Vor- und Rücklauf ermöglicht. Die Antriebskraft für das Hydrogetriebe wird dem gemäss der Stammanmeldung verwendeten Motor entnommen, der gleichzeitig auch eine Hydropumpe betätigt, die die beiden zum Antrieb der Walzen bzw. Raupenbänder   od. dgl.   vorgesehene Hydromotoren speist. 



   Alle diese Vorteile werden gemäss der Erfindung dadurch erzielt, dass senkrecht zum Längsverlauf des Fahrgestellrahmens angeordnete Pistenwalzenpaare mit je zwei Pistenwalzen gleicher Breite Verwendung finden, wobei ein motorisch angetriebenes Gummi-, Raupenband od. dgl. über die hintereinanderliegenden Walzen läuft. Vorzugsweise haben jene nur einen Teil der Breite der Pistenwalzen, beispielsweise etwa die Hälfte dieser Breite. Um eine gute Führung der Bänder oder Raupenketten zu erzielen, sind zwischen den   hintereinanderliegenden Pistenwalzen Stützräder angeordnet, über   die das Gum- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   ml-. Raupenband od. dgl.   geführt ist. Der jedem Band zugeordnete Hydromotor überträgt seine Kraft über Zahnräder auf die Pistenwalze bzw. das Band. 



   Im nachstehenden wird die Erfindung an Hand der Figuren der   Zeichnungennäher beschrieben. doch   soll sie nicht auf diese Ausführungsmöglichkeit beschränkt bleiben. 



   Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemässen Pistenhobel im Grund- und Fig. 2 im Seitenriss. 



   Die im Fahrgestellrahmen 2 des zweiteiligen, aus einem Aufreissnahmen 1 und dem Fahrgestellrahmen 2 bestehenden Grundrahmen 1, 2 angeordneten gleich breiten Pistenwalzen 3 liegen zueinander parallel in Reihen hintereinander. Ein etwa die halbe Breite einer Walze 3 einnehmendes Gummiband oder auch Raupenband 4 läuft über jeweils zwei hintereinanderliegende Walzen 3 sowie ein Stützrad 5 und wird von einem Hydromotor 6, der innerhalb der Walzen 3 angeordnet ist,   über ein Zahnrad angetrieben. Da dieser an sich bekannte Antrieb nicht Gegenstand   der Erfindung ist, wurde er in den Zeichnungen nur skizzenhaft angedeutet. Diese Motoren werden über je ein Steuerventil - das in den Zeichnungen gleichfalls nicht dargestellt ist-gesteuert, das die Zuflussmenge des Öls regelt und damit in Abhängigkeit die Drehzahlen der Motoren ändert.

   Da somit die Walzen der beiden Seiten mit verschiedener Geschwindigkeit laufen, ermöglicht diese Drehzahländerung auch eine Richtungsänderung des arbeitenden Pistenhobelgerätes. 



   Da der Ölstrom durch Umschaltung auch gegenläufig geführt werden kann, ändert sich auch die Drehrichtung der Walzen 3 und damit die Bewegungsrichtung des Pistenhobels, so dass man mit ihm sowohl vor-als auch rückwärts fahren kann. 



   Die erfindungsgemässe Anordnung bedeutet eine wesentliche Vereinfachung der Steuerung des erfindungsgemässen Pistenhobels und damit auch eine Senkung der Herstellungskosten, wobei das Gerät ebenso wie die Ausführung gemäss dem Stammpatent vielseitig verwendbar ist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Pistenhobel nach Patent Nr. 242184, zum Präparieren von Schiabfahrten u. dgl., bei dem in einem von einer Ziehvorrichtung vorwärts bewegbaren Rahmen eine Schneideinrichtung zum Abscheren der Kuppen einer unebenen Schneefläche vorgesehen ist, die abgeschnittenen Kuppen dann vom nach- 
 EMI2.1 
 ge"kennzeichnet, dass senkrecht zum Längsverlauf des Fahrgestellrahmens (2) angeordnete Pistenwalzenpaare (3) mit je zwei Pistenwalzen gleicher Breite Verwendung finden, wobei ein motorisch angetriebenes Gummi-, Raupenband (4) od. dgl. über die hintereinanderliegenden Walzen (3) läuft.

Claims (1)

  1. 2. Pistenhobel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gummi-, Raupen band (4) od. dgl. nur einen Teil der Breite der Pistenwalze (3), vorzugsweise etwa die Hälfte dieser Breite, aufweist.
    3. PistenhobelnachdenAnsprüchenlund/oder2, dadurch gekennzeichnet, dasszwischen je zwei hintereinander angeordneten Pistenwalzen (3) ein Stützrad (5) angeordnet ist, über das das Gummi-, Raupenband (4) od. dgl. gefürt ist.
    4. Pistenhobel nach den Ansprüchen 1 und/oder 2 und 3, dadurch gekennzeichnet dass jedem Band (4) ein Hydromotor (6) zugeordnet ist, der seine Kraft über Zahnräder auf die Pistenwalze (3) bzw. das Band (4) überträgt. EMI2.2 kraft ein. Otto-, Diesel- oder sonstiger Motor vorgesehen ist, der eine Hydropumpe zur Speisung der beiden Hydromotoren für die Gummi-, Raupenbänder (4) od. dgl. in Bewegung setzt.
AT537264A 1963-07-03 1964-06-23 Pistenhobel AT257677B (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT537264A AT257677B (de) 1964-06-23 1964-06-23 Pistenhobel
DEK53330A DE1224347B (de) 1963-07-03 1964-06-26 Pistenhobel zum Praeparieren von Schiabfahrten, UEbungshaengen od. dgl.
CH841764A CH429803A (de) 1963-07-03 1964-06-26 Pistenhobel

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT242184D
AT537264A AT257677B (de) 1964-06-23 1964-06-23 Pistenhobel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT257677B true AT257677B (de) 1967-10-25

Family

ID=25602119

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT537264A AT257677B (de) 1963-07-03 1964-06-23 Pistenhobel

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT257677B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3878714T2 (de) Gelaende-amphibienfahrzeug.
EP0300208A2 (de) Steuerungseinrichtung für den Fahr- und Lenkbetrieb von Kraftfahrzeugen mit auf jeder Fahrzeuglängsseite angeordneten, einzeln antreibbaren Laufwerken
DE2735389A1 (de) Beraedertes fahrzeug mit antreibbaren raupenketten-mitteln
DE1951251C3 (de) Schalteinrichtung für einen Fahr- und Lenkantrieb eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Amphibienfahrzeugs
EP0031825B1 (de) Lenkeinrichtung für raupenfahrzeug
DE2331985A1 (de) Antriebsvorrichtung fuer den hubmast eines seitenladers
DE2422779A1 (de) Triebwerk fuer fahrzeuge mit stufenlosem kennungswandler
DE1296045B (de) Antriebsvorrichtung fuer ein Amphibienfahrzeug
DE2254276A1 (de) Gleiskettenfahrzeug
DE850854C (de) Gummilaufflaeche, insbesondere fuer Raupen von landwirtschaftlichen Fahrzeugen od. dgl.
AT257677B (de) Pistenhobel
EP2639354B1 (de) Pistenraupe zur Schneeflächenbearbeitung
DE2222479A1 (de) Antrieb fuer Kraftfahrzeuge
DE2109177A1 (de) Straßenwalze mit vier in einem ge meinsamen Rahmen gelagerten Walztrommeln
DE2450356A1 (de) Keilriemengetriebe fuer stufenlosen antrieb eines fahrzeugs o. dgl.
DE2053698A1 (de) Steuereinrichtung für eine hydrostatisch angetriebene Überlagerungslenkung von Kettenfahrzeugen
DE1224347B (de) Pistenhobel zum Praeparieren von Schiabfahrten, UEbungshaengen od. dgl.
DE319210C (de) Fahrzeug mit nach Wahl benutzbarem Rad- und Triebraupenantrieb
DE1049755B (de)
DE331269C (de) Antriebs- und Lenkgetriebe fuer Zugwagen mit Kettenlaeufen und andere Kraftfahrzeuge
AT340195B (de) Selbstfahrender schiebelader fur die landwirtschaft
AT242184B (de) Pistenhobel
DE690820C (de) Fahrzeug fuer Gleisketten- oder Raederbetrieb
DE367815C (de) Antriebsvorrichtung fuer die Gleisketten von Zugmaschinen
AT207883B (de) Anordnung einer Grabenfräseinrichtung für Traktoren