AT254566B - Digitalrechner - Google Patents

Digitalrechner

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AT254566B
AT254566B AT531065A AT531065A AT254566B AT 254566 B AT254566 B AT 254566B AT 531065 A AT531065 A AT 531065A AT 531065 A AT531065 A AT 531065A AT 254566 B AT254566 B AT 254566B
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AT
Austria
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sep
masking
register
line
mask
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AT531065A
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Vyzk Ustav Matemat Stroju
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F7/00Methods or arrangements for processing data by operating upon the order or content of the data handled
    • G06F7/38Methods or arrangements for performing computations using exclusively denominational number representation, e.g. using binary, ternary, decimal representation
    • G06F7/48Methods or arrangements for performing computations using exclusively denominational number representation, e.g. using binary, ternary, decimal representation using non-contact-making devices, e.g. tube, solid state device; using unspecified devices
    • G06F7/57Arithmetic logic units [ALU], i.e. arrangements or devices for performing two or more of the operations covered by groups G06F7/483 – G06F7/556 or for performing logical operations

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Digitalrechner 
Digitalrechner verarbeiten oft Gesamtheiten von Daten, deren Darstellung sich hinsichtlich der Anzahl der verwendeten Ziffern bzw. der alphabetischen Ziffernbezeichnungen voneinander unterscheidet. 



  In solchen Fällen vermindert sich bei Rechenmaschinen mit fixer Wortlänge entweder die Ausnutzung des Speichers (wenn z. B. auch Zweidekaden-Angaben einzeln auf je ein Wort des Digitalrechners entfallen, das   z. B.   zwölf Dekaden aufweist) oder es kompliziert sich das Programm und verlängert sich die Dauer der Ausrechnung (wenn einige kürzere Angaben in ein einziges Wort eingelegt werden, aus dem dann bei der Verarbeitung jede einzelne Angabe herausgegliedert werden muss, was stets mehrere Instruktionen des Programms erforderlich macht). Diese Mängel beseitigt man durch die Einführung von Digitalrechnern mit veränderlicher Wortlänge.

   Bei diesen Rechenmaschinen sind jedoch in der Regel sowohl die WahlStromkreise des Speichers als auch die Steuer- und arithmetischen Einheiten und auch die Programmbildung komplizierter als bei Digitalrechnern mit fester Wortlänge. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Digitalrechner, der mit seiner Organisation und besonders mit dem Aufbau des Speichers prinzipiell als Digitalrechner mit fixer Wortlänge aufgebaut ist. Bei diesem Digitalrechner werden die oben erwähnten Mängel, die bei Datenverarbeitung mit diesem Digitalrechner auftreten, wobei die Wortlänge der einzelnen Datensorten voneinander stark abweichend sind, beseitigt, u. zw. durch eine Modifikation der Operationen, nämlich durch das sogenannte Maskieren. Bei der erfindungsgemässen Rechenmaschine nimmt eine sogenannte Maske an der Steuerung der Operationen teil. 



  Dies ist ein in der Rechenmaschine benutztes Wort (bzw. eine Ziffer), das in das sogenannte Maskierungsregister eingelegt ist. Die Maske beeinflusst den Eintritt des Wortes in die Operation bzw. auch seinen Austritt derart, dass an dieser Operation nur jene Teile des Wortes teilnehmen, die durch die Maske bezeichnet werden. Ausserdem macht es die Maske auch möglich, die Verschiebung der entsprechenden, an der Operation teilnehmenden Wortteile ihrer Ordnung nach zu steuern. Die eigentlichen Vorgänge der Operationen und die Dauer ihres Verweilens in der Rechenmaschine werden von der Maskierung in der Regel nicht beeinflusst. 



   Eine beispielsweise Ausführung des Digitalrechners gemäss der Erfindung ist in Fig. 1 durch ein Blockschema dargestellt. Das Blockschema bilden folgende Teile : der Speicher 9, das Rechenwerk 8 und die Modifikationseinrichtung 10. Einzelheiten zeigt die Fig. 2, worin die starken Linien die Signalbahnen für die Übertragung der Daten bzw. der Ziffern darstellen, die schwachen Linien hingegen die Betätigungsbahnen. 



   Die Einrichtung enthält folgende Hauptteile : das Schieberegister   1,   den Steuerkreis 2 und das Maskenregister 3. 



   Das Schieberegister 1 besteht aus den Elementen   12/1..., 12K..., 12/M,   wobei die Indices 1-M die Ordnung der Elemente angeben, und aus dem Schiebestromkreis 11. Die einzelnen Elemente bilden Speicherzellen für die einzelnen Ziffern des Wortes. Die Zahl M der Elemente ist gleich der Zahl der Ziffern im Wort des Digitalrechners mit fester Wortlänge M, in dem die erfindungsgemässe Einrichtung verwendet wird. Der Schiebestromkreis 11 ist an die Steuerleitung 21 angeschlossen. 



  Ein Signal in dieser Leitung bewirkt, dass der Inhalt des Schieberegisters um eine Stelle in Richtung abnehmender Ordnung (nach links) verschoben wird,   d. h.   dass die in die einzelnen Elemente 12/..., 12/m eingespeicherten Ziffern je in das benachbarte linke Element nächstniedriger Ordnung verschoben werden. Das Schieberegister 1 ist ferner mit der Eingangsleitung 600 versehen, die in das Element 12/M eingeführt ist, das der Ordnung nach der höchsten Ziffer des Wortes entspricht und ferner 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 mit der Ausgangsleitung 104 versehen, die aus dem Element 12/1 herausgeführt ist, das der Ordnung nach der niedrigsten Ziffer jenes Wortes entspricht, das im gegebenen Augenblick im Register 1 festgehalten ist.

   Das Schieberegister 1 kann auch mit einer weiteren Ausgangsleitung 104 versehen sein, die aus einem der mittleren Elemente,   z. B.   aus 12/k, herausführt. Durch die Ausgangsleitungen 103,104 treten Signale aus, betreffend die Ziffern, die in den Elementen 12/k, 12/1, aus denen diese Leitungen herausführen, eingespeichert sind. Durch die Eingangsleitung 600 kann man in das Element 12/M eine Ziffer einlegen in jenem Augenblick, in dem mittels des Signals der Leitung 21 die Verschiebung des Inhalts des Registers 1 vorgenommen wird. Die Ausgangsleitungen 103,104 führen über zwei Torschaltungen 53,54 in den Ausgangsadditionskreis 50, an dessen dritten Eingang durch eine andere Leitung 102 über eine dritte Torschaltung 52 ein Nullengenerator 51 angeschlossen ist.

   Der Ausgang 5 des Ausgangsadditionskreises 50 führt in die Operationseinheit (Rechenwerk) 8 des Digitalrechners, in dem die erfindungsgemässe Einrichtung benutzt wird. 



  Die Eingangsleitung 600 des Schieberegisters 1 ist an den Eingangsadditionskreis 60 angeschlossen, von dessen Eingängen einer durch die Leitung 601 über eine Torschaltung 63 an einem zweiten Nullengenerator 61 angeschlossen ist, während die zweite Eingangsleitung 6 über eine Torschaltung 62 an das Rechenwerk 8 des Digitalrechners angeschlossen ist. Es ist zu bemerken, dass die Additionskreise 50, 60 an ihren Ausgangsleitungen 5 bzw. 600 Signale erzeugen, die die logische Summe der Signale bilden, die an den Eingangsleitungen 102,103, 104 bzw. 6,601 auftreten. 



   Den Steuerkreis 2 verbindet die Leitung 32 mit dem Ausgang des Maskierregisters 3, die Leitung 4 verbindet ihn mit dem Rechenwerk 8. Mittels seiner Steuerleitungen 252,253, 254, 262,263 steuert der Steuerkreis 2 die Torschaltungen 52,53, 54,62, 63 an den Eingängen der beiden Additionskreise 50,60. Der Steuerkreis 2 bewirkt die Verschiebung des Inhalts des Schieberegisters 1 durch Signale mittels der Steuerleitung 21. 



   Die Wirkungsweise der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung beruht darauf, dass der durch ein Signal über die Leitung 4 in Tätigkeit gesetzte Steuerkreis 2 die Torschaltungen 52,53, 54,62, 63 öffnet sowie auch die Verschiebung des Inhalts des Registers 1 gemäss den einzelnen Ziffern der Maske bewirkt, die stufenweise durch die Leitung 32   aus dem Maskierregister   3 austreten. 



   Ein Beispiel   dafür. wie die Funktionen   des Steuerkreises 2 den verschiedenen Ziffern der Maske bei drei Maskierungsarten angeordnet werden, gibt die nachstehende Tabelle I. In den einzelnen Spalten der Tabelle ist folgendes angeführt : die Maskierungsart, die Ziffern der Maske, das Signal auf der Leitung 21, das die Verschiebung im Schieberegister 1 bewirkt, die Durchgangsmöglichkeit der Torschaltungen 52,53, 54,62 und 63. Die in der Tabelle enthaltenen Maskierungsarten sind : Maskierungsart"r", d. h. direkte Maskierung von   rechts ; Maskierungsart"T", d. h. komplementäre Maskierung von rechts ;     Maskierungsart "I", d. h.   die Maskierung von links. Die Bedeutung der einzelnen Maskierungsarten wird im weiter folgenden Text erklärt. Die Wahl der Maskierungsart ist gegeben durch das Signal auf der Leitung 4.

   Bei den einzelnen Arten der Maskierung ist es erlaubt, in der Maske nur diejenigen Ziffern zu verwenden, die im entsprechenden Teil der Tabelle I angeführt sind. In der Durchgängigkeitsspalte be-   deutet"z"eine   geschlossene Torschaltung, "0" eine offene, durchgängige Torschaltung. 



   Tabelle I 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Maskierungs- <SEP> Masken- <SEP> Verschiebung <SEP> im <SEP> Durchgängigkeiten <SEP> der <SEP> Tore
<tb> art <SEP> ziffern <SEP> Register <SEP> 1 <SEP> 52 <SEP> 53 <SEP> 54 <SEP> 62 <SEP> 63
<tb> 0 <SEP> ja <SEP> z <SEP> z <SEP> 0 <SEP> z <SEP> z
<tb> 3 <SEP> ja <SEP> z <SEP> 0 <SEP> z <SEP> z <SEP> z
<tb> 4 <SEP> nein <SEP> z <SEP> z <SEP> 0 <SEP> z <SEP> z
<tb> 5 <SEP> nein <SEP> z <SEP> o <SEP> z <SEP> z <SEP> z <SEP> 
<tb> 7 <SEP> nein <SEP> 0 <SEP> z <SEP> z <SEP> z <SEP> z
<tb> 9 <SEP> ja <SEP> 0 <SEP> z <SEP> z <SEP> z <SEP> z <SEP> 
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> 111 <SEP> askierungs- <SEP> Masken- <SEP> Verschiebung <SEP> im <SEP> Durchgängigkeiten <SEP> der <SEP> Tore
<tb> art <SEP> ziffern <SEP> Register <SEP> 1 <SEP> 52 <SEP> 53 <SEP> 54 <SEP> 62 <SEP> 63
<tb> 0 <SEP> ja <SEP> 0 <SEP> z <SEP> 

  z <SEP> z <SEP> z
<tb> 3 <SEP> ja <SEP> 0 <SEP> z <SEP> z <SEP> z <SEP> z
<tb> 4 <SEP> ja <SEP> 0 <SEP> z <SEP> z <SEP> z <SEP> z
<tb> 5 <SEP> ja <SEP> o <SEP> z <SEP> z <SEP> z <SEP> z <SEP> 
<tb> 7 <SEP> ja <SEP> z <SEP> z <SEP> 0 <SEP> z <SEP> z
<tb> 9 <SEP> ja <SEP> z <SEP> z <SEP> 0 <SEP> z <SEP> z
<tb> 0 <SEP> ja <SEP> z <SEP> z <SEP> z <SEP> 0 <SEP> z
<tb> 1 <SEP> 5 <SEP> nein <SEP> z <SEP> z <SEP> z <SEP> z <SEP> z
<tb> 9 <SEP> ja <SEP> z <SEP> z <SEP> z <SEP> z <SEP> z <SEP> 
<tb> 
   1\1 askierungsart " r".    



   Das direkte Maskieren von rechts kann für die Instruktionen der Digitalrechenmaschine dienen, bei denen ein Wort dem Speicher entnommen wird und damit Operationen im Rechenwerk vorgenommen werden. Zum Beispiel die Instruktion :"Addiere das dem Speicher mit der Adresse n entnommene Wort zum Inhalte des Akkumulators im Rechenwerk", die mit dem   Zeichen"Maskierungsart'r'"versehen   ist, nimmt den folgenden Verlauf :

   Das Wort wird zunächst aus dem Speicher mit der Adresse n in das Schieberegister   1 "hinübergelesen"   (die zu verwendenden Stromkreise sind in Fig. 1 nicht eingezeich-   net).   Sodann werden durch die Leitung 32 stufenweise aus dem Maskierungsregister 3 die einzelnen Ziffern der Maske in den Steuerkreis 2 ausgesendet (beginnend mit der Ziffer der niedrigsten Ordnung), worauf dementsprechend der Steuerkreis 2 gemäss den Ziffern die Einrichtung entsprechend der Tabelle I in Tätigkeit bringt. Wenn beispielsweise die Maske aus lauter Nullen zusammengesetzt ist, bleibt die Torschaltung 54 ständig geöffnet.

   Zugleich mit jedem Austritt einer Ziffer der Maske erfolgt eine Verschiebung um eine Stelle im Register   1,   so dass die ganze Zahl aus dem Register   l ohne   jede Änderung durch die Leitung 5 stufenweise in das Rechenwerk 8 übertragen wird. Diese Zahl wird dann zum Inhalt des Akkumulators im Rechenwerk 8 hinzugezählt, wie dies die betreffende Instruktion vorschreibt. Wenn aber beispielsweise an einigen Stellen der Maske statt der Null eine Neun stehen wird, dann wird die Tätigkeit des Steuerkreises 2 zur Geltung kommen. Wenn die Ziffer neun in den Steuerkreis 2 kommt, bewirkt sie (s.   die Tabelle I),   dass der Steuerkreis 2 die Torschaltung 54 sperrt und die Torschaltung 52 öffnet.

   Infolgedessen wird im Operand, der durch die Leitung 5 ins Rechenwerk 8 übertragen wird, die Ziffer null eingelegt,   u. zw.   an die Stelle, die der Ordnung nach der Ziffer neun der Maske entspricht. Die Ziffer, die ursprünglich an dieser Stelle sich befunden hat, tritt in diesem Augenblick durch die Leitung 104 aus dem Schieberegister 1 aus, sie kann aber nicht durch die gesperrte Torschaltung 54 hindurchgehen und verschwindet infolgedessen. Daraus folgt, dass das vom Speicher gelesene Wort so geändert wird, dass an solchen Stellen, die der Ordnung nach der Ziffer neun der Maske entsprechen, die ursprüngliche Ziffer durch eine Null ersetzt wird, wie dies im nachstehenden Beispiel veranschaulicht ist. In diesem sowie in allen weiteren Beispielen wird vorausgesetzt, dass M = 12, K = 7. 



   Beispiel einer direkten Maskierung : 
 EMI3.3 
 
<tb> 
<tb> Aus <SEP> dem <SEP> Speicher <SEP> in <SEP> das <SEP> Register <SEP> 1
<tb> übernommene <SEP> Zahl <SEP> 780 <SEP> 326 <SEP> 273 <SEP> 105
<tb> Die <SEP> Maske <SEP> 999 <SEP> 999 <SEP> 000 <SEP> 999
<tb> Nach <SEP> dem <SEP> Maskieren <SEP> der <SEP> Rechenoperation <SEP> unterworfene <SEP> Zahl <SEP> 000 <SEP> 000 <SEP> 273 <SEP> 000
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
Wenn in der Maske eine Zahl auftritt, die das Fortfallen der Verschiebung im Register 1 bewirkt, so hat dies zur Folge, dass alle andern Ziffern um eine Ziffernzeit   (="digit time")   später durch die Leitung 104 austreten. Diese relative Verzögerung um eine Ziffernzeit hat im Rechenwerk 8 eine Verschiebung um eine Stelle (der Ordnung nach) zur Folge, d. h. die Multiplikation mit zehn.

   Die Verwendung der Torschaltung 53 bewirkt die Verschiebung (der Ordnung nach) des höheren Teiles der Zahl (links von der Ordnung K) nach rechts. Alle angeführten Möglichkeiten können miteinander kombiniert werden, in Übereinstimmung mit der Tabelle I, wie aus den nachstehenden Beispielen hervorgeht : 
1. Beispiel einer direkten Maskierung mit Verschiebung nach links : 
 EMI4.1 
 
<tb> 
<tb> Aus <SEP> dem <SEP> Speicher <SEP> in <SEP> das <SEP> Register <SEP> 1
<tb> übernommene <SEP> Zahl <SEP> 555 <SEP> 248 <SEP> 720 <SEP> 461
<tb> Maske <SEP> 999 <SEP> 999 <SEP> 000 <SEP> 779
<tb> Nach <SEP> dem <SEP> Maskieren <SEP> der <SEP> Operation
<tb> unterworfene <SEP> Zahl <SEP> 000 <SEP> 000 <SEP> 046 <SEP> 000
<tb> 
 2.

   Beispiel einer direkten Maskierung mit Verschiebung nach rechts : 
 EMI4.2 
 
<tb> 
<tb> Aus <SEP> dem <SEP> Speicher <SEP> in <SEP> das <SEP> Register <SEP> 1
<tb> ubernommene <SEP> Zahl <SEP> 780 <SEP> 326 <SEP> 273 <SEP> 105
<tb> Maske <SEP> 999 <SEP> 999 <SEP> 333 <SEP> 799
<tb> Nach <SEP> dem <SEP> Maskieren <SEP> der <SEP> Operation
<tb> unterworfene <SEP> Zahl <SEP> 000 <SEP> 000 <SEP> 032 <SEP> 000
<tb> 
 3.

   Beispiel eines Zerstreuens der Ziffern durch direkte Maskierung mit Verschiebung nach links : 
 EMI4.3 
 
<tb> 
<tb> Aus <SEP> dem <SEP> Speicher <SEP> in <SEP> das <SEP> Register <SEP> 1
<tb> übernommene <SEP> Zahl <SEP> 346 <SEP> 789 <SEP> 876 <SEP> 543
<tb> Maske <SEP> 707 <SEP> 070 <SEP> 707 <SEP> 070
<tb> Nach <SEP> dem <SEP> Maskieren <SEP> der <SEP> Operation
<tb> unterworfene <SEP> Zahl <SEP> 080 <SEP> 706 <SEP> 050 <SEP> 403 <SEP> 
<tb> 
 
Maskierungsart "r". 



   Die komplementäre Maskierung von rechts ermöglicht in Verbindung mit der direkten Maskierung die Bildung von Operationen, mit deren Hilfe man ein Resultat der früher ausgeführten Rechenoperationen, z. B. aus dem Akkumulator des Rechenwerkes des Digitalrechners in einen bestimmten, durch die Maske definierten Teil des Wortes so im Speicher einlagern kann, dass der Rest dieses Wortes im Speicher aufbewahrt bleibt. Man ersieht den Vorgang der Operation und die Funktion der Maskierungsvorrichtung bei dieser Operation aus den folgenden Beispielen : 
4.

   Beispiel einer komplementären Maskierung von rechts in Verbindung mit einer direkten Maskierung von rechts mit Verschiebung nach links : 
 EMI4.4 
 
<tb> 
<tb> Die <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Speicher <SEP> in <SEP> das <SEP> Register <SEP> 1
<tb> hinübergelesene <SEP> Zahl <SEP> 123 <SEP> 432 <SEP> 155 <SEP> 427
<tb> Maske <SEP> 777 <SEP> 777 <SEP> 000 <SEP> 777
<tb> Ergebnis <SEP> nach <SEP> erfolgter <SEP> Maskierung <SEP> T
<tb> (Es <SEP> tritt <SEP> durch <SEP> die <SEP> Leitung <SEP> 5 <SEP> in <SEP> das
<tb> Rechenwerk <SEP> und <SEP> wird <SEP> dort <SEP> im <SEP> Hilfsregister <SEP> A <SEP> hinterlegt.

   <SEP> ) <SEP> 123 <SEP> 423 <SEP> 000 <SEP> 427
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 
<tb> 
<tb> Das <SEP> Resultat <SEP> der <SEP> früher <SEP> ausgeführten
<tb> Rechenoperationen, <SEP> das <SEP> aus <SEP> dem
<tb> Rechenwerk <SEP> in <SEP> das <SEP> Schieberegister <SEP> 1
<tb> übertragen <SEP> wird <SEP> 000 <SEP> 000 <SEP> 000 <SEP> 876
<tb> Ergebnis <SEP> nach <SEP> erfolgter <SEP> Maskierung <SEP> r
<tb> (tritt <SEP> durch <SEP> die <SEP> Leitung <SEP> 5 <SEP> in <SEP> das
<tb> Rechenwerk <SEP> und <SEP> wird <SEP> dort <SEP> zu <SEP> A <SEP> hinzugezählt) <SEP> 000 <SEP> 000 <SEP> 876 <SEP> 000
<tb> Resultierende, <SEP> für <SEP> die <SEP> Rückeinlagerung
<tb> in <SEP> die <SEP> Speichereinheit <SEP> vorbereitete <SEP> Zahl <SEP> 123 <SEP> 432 <SEP> 876 <SEP> 427 <SEP> 
<tb> 
 
5.

   Beispiel einer komplementären Maskierung von rechts in Verbindung mit einer direkten Maskierung von rechts und Verschiebung nach rechts : 
 EMI5.2 
 
<tb> 
<tb> Die <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Speicher <SEP> in <SEP> das <SEP> Register <SEP> 1
<tb> übernommene <SEP> Zahl <SEP> 123 <SEP> 453 <SEP> 654 <SEP> 321
<tb> Maske <SEP> 777 <SEP> 777 <SEP> 333 <SEP> 777
<tb> Ergebnis <SEP> nach <SEP> erfolgter <SEP> Maskierung <SEP> p <SEP> = <SEP> A <SEP> 123 <SEP> 456 <SEP> 000 <SEP> 321
<tb> Der <SEP> Inhalt <SEP> des <SEP> Akkumulators <SEP> aus <SEP> dem
<tb> Rechenwerk <SEP> in <SEP> das <SEP> Register <SEP> 1 <SEP> übertragen <SEP> 000 <SEP> 989 <SEP> 000 <SEP> 000
<tb> Ergebnis <SEP> nach <SEP> erfolgter <SEP> Maskierung <SEP> r
<tb> Resultierende,

   <SEP> für <SEP> die <SEP> Rückeinlagerung
<tb> in <SEP> den <SEP> Speicher <SEP> vorbereitete <SEP> Zahl <SEP> 123 <SEP> 456 <SEP> 989 <SEP> 321
<tb> 
 
Maskierungsart" !". 



   Das Maskieren von links dient z. B. zur Bildung einer Operation, mit deren Hilfe man ausgewählte Ziffern der aus dem Speicher herausgelesenen Zahl gruppieren, die andern Ziffern unterdrücken und das Ergebnis zum Inhalt des Rechenwerk-Akkumulators hinzuaddieren kann. Der Verlauf einer solchen Operation ist aus dem nachfolgenden 6.

   Beispiel ersichtlich : 
 EMI5.3 
 
<tb> 
<tb> Die <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Speicher <SEP> gelesene <SEP> und <SEP> in
<tb> das <SEP> Hilfsregister <SEP> im <SEP> Rechenwerk <SEP> gesendete <SEP> Zahl <SEP> 132 <SEP> 435 <SEP> 465 <SEP> 768
<tb> Maske <SEP> 050 <SEP> 505 <SEP> 050 <SEP> 505
<tb> Inhalt <SEP> des <SEP> Registers <SEP> 1 <SEP> vor <SEP> der
<tb> Maskierung <SEP> 000 <SEP> 000 <SEP> 000 <SEP> 000
<tb> Ergebnis <SEP> der <SEP> Maskierung <SEP> von <SEP> links <SEP> der
<tb> aus <SEP> dem <SEP> Hilfsregister <SEP> durch <SEP> die <SEP> Leitung <SEP> 6 <SEP> im <SEP> Register <SEP> 1 <SEP> zugeführten
<tb> Zahl <SEP> 123 <SEP> 456 <SEP> 000 <SEP> 000
<tb> Inhalt <SEP> des <SEP> Akkumulators <SEP> vor <SEP> der <SEP> Addition <SEP> 111 <SEP> 111 <SEP> 245 <SEP> 765
<tb> Inhalt <SEP> des <SEP> Akkumulators <SEP> nach <SEP> der
<tb> Rechenoperation <SEP> 234 <SEP> 567 

  <SEP> 246 <SEP> 765
<tb> 
 
In allen beschriebenen Beispielen wird der Steuerkreis 2 für eine bestimmte Art der Maskierung durch Signale auf der Leitung 4 in Tätigkeit gesetzt. Diese Signale werden im Steuerwerk des Digitalrechners hervorgerufen, der mit einer Maskierung ausgerüstet ist. Die zugehörigen Stromkreise sind in der Fig. 2 nicht eingezeichnet. Wie aus den vorstehenden Beispielen ersichtlich, wird die Maskierung auf zwei Arten ausgeführt. Sie dient vor allem für die Modifikation bestehender Operationen des Digitalrechners.

   In den für die Hervorbringung dieser Operationen bestimmten Instruktionen wird ein bestimmter 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 Platz für das schon früher   erwähnte"Maskierungszeichen"reserviert.   Dieses Maskierungszeichen wird dann durch das Steuerwerk interpretiert und auf dieser Grundlage wird das Signal in der Leitung 4 gebildet. Im zweiten Falle wird die Maskierung zur Bildung neuer Operationen des Digitalrechners verwendet. Für diese werden dann in der Regel selbständige Operationsbefehle reserviert und die entsprechenden Signale auf der Leitung 4 werden durch das Steuerwerk in Übereinstimmung mit dem Verlauf dieser Operationen gebildet. 



   Der Digitalrechner muss mit Operationsbefehlen ausgerüstet werden, die es ihm ermöglichen, in das Maskierungsregister 3 Masken einzulegen,   z. B.   dem Speicher entnommene Worte. 



   In der bisherigen Beschreibung wurde vorausgesetzt, dass an der Maskierung nur ein Maskenregister 3 teilnimmt. Man kann aber die in Fig. 1 dargestellte Einrichtung dadurch abändern, dass man in die Leitung 32 einen Umschaltkreis 7 einlegt, an dessen Eingänge 71,72 usw. weitere Maskierungsregister 31,32 angeschlossen sind. In diesem Falle bestimmt das Maskierungszeichen in der Instruktion nicht nur, dass die Operation durch Maskierung modifiziert werden soll, sondern auch, welches Maskierungsregister benutzt werden soll. Diese Bestimmungsfunktion bleibt dann dem Maskierungszeichen auch in den neuen, mit einem selbständigen Operationscode ausgestatteten Operationen erhalten. 



   Des weiteren ist zu bemerken, dass einige in Fig. 2 dargestellte Teile, besonders das Schieberegister 1 und das Maskierungsregister 3 (bzw. die Maskierungsregister 32,33) im Digitalrechner nicht selbständig ausgebildet sein müssen, sondern dass ihre Funktionen von ähnlichen Einrichtungen übernommen werden können, die im Digitalrechner für andere Zwecke bereits vorgesehen sind. So kann besonders als Schieberegister 1 das Speicherregister dienen, das im Digitalrechner zur Verbindung mit dem Operationsspeicher dient. In ähnlicher Weise kann man für die Funktion der Maskierungsregister auch sogenannte Indexregister benutzen, die in den Digitalrechnern zu Adressenmodifikationen dienen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Digitalrechner, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Speicher (9) und dem Rechenwerk (8) eine Modifikationseinrichtung (10) eingelegt ist und diese Modifikationseinrichtung (10) ein mit einem Schiebestromkreis (11) versehenes Schieberegister   (1)   enthält, wobei dieses Schieberegister durch eine Leitung (21) am Steuerkreis (2) angeschaltet ist, dass dieser Steuerkreis mit zumindest einem Maskierungsregister (3) durch eine Leitung (32) verbunden ist, dass das Schieberegister   (1)   einesteils zumindest durch eine Eingangsleitung (600) mit zumindest einer Eingangstorschaltung (62), andernteils zumindest durch eine Ausgangsleitung (104) mit zumindest einer Ausgangstorschaltung (54) verbunden ist und dass diese Torschaltungen (52,54) durch ihre Eingangs- bzw.

   Ausgangsleitungen (6 bzw. 5) mit dem Rechenwerk (8) verbunden sind. 
 EMI6.1 


Claims (1)

  1. sen zweiter Eingang mit einer mit einem ersten Generator (61) verbundenen Eingangstorschaltung (63) verbunden ist, und dass zwischen der ersten Ausgangstorschaltung (54) und dem Rechenwerk (8) ein Ausgangsadditionskreis (50) angeordnet ist, dessen zweiter Eingang mit einer zweiten Ausgangstorschaltung (52) verbunden ist, die an einem zweiten Generator (51) angeschlossen ist, wobei der zweite Eingang der Eingangstorschaltung (63) durch eine Leitung (263) und der zweite Eingang der Ausgangstorschaltung (52) durch eine Leitung (252) mit dem Steuerkreis (2) verbunden sind.
    3. Digitalrechner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schieberegister (1) am Ausgangsadditionskreis (50) durch eine dritte Ausgangstorschaltung (53), deren zweiter Eingang durch eine Leitung (253) mit dem Steuerkreis (2) verbunden ist, angeschaltet ist.
    4. Digitalrechner nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in die aus dem Maskierungsregister (3) in den Steuerkreis (2) führende Leitung (32) ein Umschaltkreis (7) eingeschaltet ist, der es möglich macht, mittels einer weiteren Leitung (71,72 usw.) den Steuerkreis (2) auch an weitere Maskierungsregister (32,33) anzuschliessen.
AT531065A 1965-06-11 1965-06-11 Digitalrechner AT254566B (de)

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