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Freistrom-Kreiselpumpe
Die Erfindung betrifft eine Freistrom-Kreiselpumpe zur hydraulischen Förderung von Feststoffen, Obst, Kartoffeln, Fischen od. dgl. mit einem offenen Sternrad und mit im Pumpengehäuse enthaltenen Durchgängen, die mindestens gleich dem Durchmesser der Einlassöffnung sind, wobei die Gehäuseinnenteile eine Panzerung aufweisen können.
Es ist eine Kreiselpumpe bekannt, die die zu fördernde Flüssigkeit beschleunigt, wobei nur eine geringe Berührung der in der Flüssigkeit enthaltenen Feststoffe mit dem Pumpenlaufrad erfolgt und somit der Verschleiss relativ gering ist. Dieser Pumpe haftet der Nachteil an, dass durch das scheibenförmig ausgebildete von der Nabe nach dem Laufradumfang eine zunehmende ringförmige Vertiefung aufweisende Laufrad die Verwirbelung nicht gross genug ist und dadurch die erreichbaren Wirkungsgrade verhältnismässig gering und die erreichbaren Druckziffern im Verhältnis zum Laufraddurchmesser zu klein sind.
Eine andere bekannte Kreiselpumpe beseitigt die Nachteile jedoch auf Kosten erhöhten Materialaufwandes durch eine zweistufige Ausführung, wobei in einem Pumpengehäuse zwischen einer Freistromkammer der ersten Druckstufe und einer Freistromkammer der zweiten Druckstufe ein eine Trennwand bildendes beiderseitig beaufschlagtes Laufrad angeordnet ist.
Zweck der Erfindung ist es, dem dringenden Bedürfnis der Betreiber, eine Druckerhöhung und eine Steigerung des Wirkungsgrades bei schonenster Behandlung des Fördergutes zu erzielen, nachzukommen.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, unter Beibehaltung der Vorzüge der bekannten Pumpenkonstruktionen, die im Stand der Technik beschriebenen Nachteile durch Kombination des Pumpenlaufrades mit einer erfindungsgemässen besonders gestalteten Nachfolgeeinrichtung zu beseitigen.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass dem offenen Sternrad mit in der Nähe der Nabe angeordneten Rückschaufeln antriebs- oder pumpenseitig eine im Pumpengehäuse befindliche Schleisswand zugeordnet ist, in der ein Verdrängerringkanal oder Verdrängerringkanalsegmente enthalten sind.
Durch die Kombination des offenen Sternrades, das entgegen der bei den bekannten Pumpen verwendeten offenen Radiallaufräder sich günstiger bezüglich des Verschleisses verhält, mit der im Pumpengehäuse befindlichen, einen Verdrängerringkanal oder Verdrängerringkanalsegmente aufnehmenden Schleisswand werden hohe Druckziffern t = 1, 6-2, 2 und günstige Wirkungsgrade erreicht, wobei nur kleinere Laufräder erforderlich sind, da die erfindungsgemäss ausgebildete Schleisswand einen höheren Impulsaustausch in den Schaufelzellen des offenen Sternrades ermöglicht, als das bei einem normalen offenen Radiallaufrad mit heruntergezogener Rückwand der Fall ist.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden.
In den Zeichnungen zeigen Fig. 1 den Längsschnitt durch eine Pumpe mit axialer Einströmung ohne Gehäusepanzerung, Fig. 2 den Schnitt A-A nach Fig. l, Fig. 3 die Abwicklung der Schleisswand mit angegossenem Verdrängerringkanal, Fig. 4 die Abwicklung der Schleisswand mit angegossenen Verdrängerringkanalsegmenten, Fig. 5 den Längsschnitt durch eine Pumpe mit Axialeinströmung und eingesetzter
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Panzerung, Fig. 6 den Längsschnitt durch eine Pumpe mit von der Kraftaufnahmeseite seitlicher Einströmung, eingesetzter Panzerung und aufklappbarer äusserer Gehäusehälfte, Fig. 7 den Längsschnitt durch eine Pumpe mit von der Kraftaufnahmeseite seitlicher Einströmung beiderseitig gelagertem Sternrad und ohne eingesetzter Panzerung, Fig.
8 den Längsschnitt durch eine Pumpe mit von der Kraftaufnahmeseite seitlicher Einströmung, beiderseits gelagertem Sternrad und eingesetzter Panzerung.
Das in Fig. l durch den Saugstutzen in die Freistromkammer einströmende Fördermedium gerät in einen sich mit Betriebsbeginn in dieser Freistromkammer bildenden Ringwirbel, der erzeugt wird durch das auf der Pumpenwelle 1 befestigte Sternrad 2 an dem in der Nähe der Nabe 3 Rückschaufeln 4 angeordnet sind und durch die in der im Pumpengehäuse 5 befestigten Schleisswand 6 ausgenommenen Verdrängerringkanal 7 bzw. Verdrängerringkanalsegmente 8 ein zweiter Impuls erzeugt wird, der zu einem erhöhten Impulsaustausch in den Schaufelzellen des offenen Sternrades führt und sich in einer Steigerung der Druckenergie auswirkt.