AT249966B - Verfahren zur Herstellung von auf einer Unterlage fest haftenden Belägen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von auf einer Unterlage fest haftenden Belägen

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von auf einer Unterlage fest haftenden
Belägen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 lung von Fussbodenbelägen von Interesse. Die losen Einzelkörper können auf dem Klebemittel so angeord- net werden, dass mosaikartige Effekte erzielt werden. 



   Als eine besonders wertvolle Eigenschaft ist der Umstand zu erwähnen, dass die hier angewendeten
Klebstoffe beim Erhärten keinerlei Schwindung zeigen, es bilden sich keine Risse und die hergestellte
Bindung ist gegen alle praktisch inFrage kommendenTemperaturen vollkommen unempfindlich. Ein Vor- teil der teigigen Konsistenz der Klebeauftragung ist der, dass man damit in die Lage versetzt wird, lot- rechte ja sogar   überhängende Flächen mit Kornmaterial   zu belegen,   u. zw.   mit einem Korn eines grossen spezifischen aber auch grossen absolutenGewichtes, ohne befürchten zu müssen, dass das in die Klebepaste eingedrückte Korn abfällt und hiebei die Klebeschicht mitreisst. Ferner führt die grosse Festigkeit der Bin- dung dazu, dass man so erhaltene Gegenstände, z. B.

   Platten besonders grosser Abmessungen, in einzelne kleinere Platten zerschneiden kann, ohne befürchten zu müssen, dass es zu einem Ausbrechen von Korn- teilen kommt. So kann   z. B.   die Unterlage eine grössere Asbestzementplatte sein, die nach demTrock- nen und Fertigstellen des Belages in Platten kleinerer Abmessungen zerschnitten wird. 



   Das   angeführte Gemenge   an Polymeren kann auch als Überzugsmaterial dienen. Dies hat wesentliche
Vorteile, besonders in Verbindung mit Steinsplitt als Belagmaterial. Beispielsweise kann man Abfall der Bearbeitung von edleren Mineralien, wie Serpentin, Achat, Onyx u. dgl., im Rahmen der Erfindung an- wenden, indem man diese Bruchstücke einer Zerkleinerung und allenfalls Klassierung unterwirft und dieses Bruchmaterial auf die Unterlage aufbringt. Nun zeigen aber solche Bruchstücke oderMahlprodukte, weil sie nicht geschliffen sind, eine sehr unscheinbare und bisweilen auch rissige Oberfläche.

   Das genannte Überzugsmaterial   erfüllt   nun in diesen Fällen eine doppelte Aufgabe, indem es einerseits diese Haarrisse versiegelt und dadurch einer Zerstörung durch Frost entgegenwirkt und indem es anderseits die natürliche Farbe des geschliffenen Minerals gut zur Geltung bringt, etwa wie man durch ein Benetzen einer nicht geschliffenen Steinplatte mit Wasser vorübergehend dessen Struktur fast ebenso gut sichtbar machen kann wie durch einen Schliff, nur dass vorliegendenfalls diese Sichtbarmachung auch nach dem Trocknen des Überzuges sichtbar bleibt. Als Überzugsmasse kann auch eine ein Alkydharz enthaltende Schicht, vorzugsweise eine Schicht, die ein Alkydharz und das als Klebemittel verwendete Gemenge der Polymeren enthält, verwendet werden. 



   Wie schon bemerkt, eignet sich eine sehr grosse Zahl von Stoffen als Unterlage für den vorliegenden Belag, so   z. B.   auch das sogenannte Plexiglas (Polymethacrylsäureester). 



    Ausführungsbeispiele :   
1. Herstellung von   Belag-oder Verblendungsplatten. Eine   Asbestzementplatte einer Stärke, die sich nach dem Verwendungszweck des   angestrebten Enderzeugnisses   richtet, wird in einer Dicke von etwa 1 mm mit einem Gemenge an Polymeren beschichtet, das erhalten worden war, indem copolymerisiertes Butadienstyrol mit einem Polyamin vorreagieren gelassen wurde, wonach Epoxyharz zugesetzt wurde. Diesem Polymerisat wird Asbestmehl und Asbestfaserstoff in einer solchen Menge zugesetzt, dass man zu einer teigigen Masse kommt, die auf   die Unterlagen aufgetragen wird. Die angeführte Auftragungsdicke   käme für eine Beschichtung mit Mineralsplitt einer mittleren Körnung von etwa 5 mm Durchmesser in Frage.

   Es kann sich um Serpentinsplitt handeln, der auf die Unterlage gleichmässig aufgestreut oder, bei Grossherstellung aufgeblasen oder aufgesiebt wird. Nach dem Trocknen kann die Oberfläche angeschliffen oder auch wie sie ist belassen werden. In jedem Falle empfiehlt sich eine Abdeckung. mit einer Verdünnung desselben Polymerisates. Das Mass der Verdünnung richtet sich nach der Art des Aufstreumaterials. Feinere Haarrisse erfordern eine dünnflüssigere Auftragung als breitere oder keine Risse. Als Verdünnungsmittel eignen sich alle Verdünner, die mit dem Polymerisat keine chemische Bindung eingehen, z. B. Methyl- äthylketon. 



   2. Ein Behälter aus einem hochwertigen Stahl, der dementsprechend eine geringe Wandstärke aufweist, soll an seiner glatten Aussenseite mit einem Betonmantel umgeben werden. Das Problem besteht darin, dass der Beton an dem glatten Mantel nicht haftet. Diese Aufgabe wird des öfteren im Bau von Kernenergiereaktoren gestellt. 



   Nachdem die Aussenseite dieses Behälters mit einer Schicht   eines erfindungsgemässen Polymerisates,   das wieder einen mineralischen Füllstoff, z. B. Schwerspat, enthält, bestrichen worden ist, kann man in diese Schicht scharfkantigen Kies einer geeigneten, nicht zu kleinen Körnung aufwerfen. Nach dem Erhärten wird die Oberfläche mittels Drahtbürsten von allen nicht hinreichend fest haftenden Teilchen sowie vom Staub befreit. Ein Betonmantel, der um diese Schicht gegossen wird, geht mit ihr eine Bindung ein, die überaus fest ist. 



   3. Verkleidung der Oberflächen von Vasen zwecks Verzierung derselben. Die Vasenoberfläche, die aus Metall oder Keramik bestehen kann, wird wieder mit einer aus einem Gemenge von Polymeren 

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 bestehenden, mit mineralischen Stoffen angereicherten Belag versehen. In diesen Belag werden nun frei- händig oder unter Benutzung von Schablonen verschiedenfarbige Steinstückchen, die auch unterschiedli- che Grösse haben können, mosaikartig eingesetzt. Die Konsistenz der Schicht ist so zu wählen, dass die Steinstückchen auch   in den überhängendenWandungsbereichen der Vase   nicht abfallen. Nach dem Trocknen wird die Oberfläche wieder gebürstet und anschliessend mit einer Verdünnung des Copolymers, dem ein Alkydharz zugesetzt sein kann, versiegelt. 



   Auf Grund der vorstehenden Darlegungen ist leicht ersichtlich, dass man das Verfahren auch in Verbindung mit ortsfesten Bauwerksteilen, wie lotrechten Wänden, Pfeilern, Decken od. dgl., anwenden kann und dass die Natur der Auftragskörner keinen Einfluss auf das Gelingen der Auftragung haben wird. 



   Die im vorstehenden als Zusatz zur Klebeschicht allgemein angeführten mineralischen Zusatze, bestehend aus Asbest - erprobt ist unter anderem   finnländischer Faserasbest   sowie canadisches Asbestmehloder Schwerspat, sind nicht unter allen Umständen erforderlich. Es scheint sich aber zwischen dem Asbest und den Polymerisaten auch eine chemische Wechselwirkung einzustellen, die den Verfestigungsvorgang und die Endfestigkeit vorteilhaft beeinflusst. 



   Erfindungsgemäss   hergestellte Beläge   haben sich auch als beständig gegen jede Art von praktisch vorkommenden Strahlen, insbesondere UV-Strahlen erwiesen, die bekanntlich bei zahlreichen Kunststoffen zu einer Versprödung führen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von auf einer Unterlage fest haftenden Belagen von zunächst losen Einzelkörpern, z. B. Steinsplitt, Kies, Metallkugeln oder Glasperlen, dadurch gekennzeichnet, dass auf dieser Unterlage zunächst eine teigige Schicht aufgetragen wird, die ein   Vorpolymerisat   auf Basis von Butadien, ein Polyamin und ein Epoxyharz enthält und auf diese Schicht die Lage der daran zu sichernden Körnung aufgebracht wird. 



   2.   Verfahren nachanspruchl, dadurch gekennzeichnet, dass dasvorpolymerisat einmisch-   polymerisat von Butadien und Styrol ist. 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. Polymeren ein mineralischer Zuschlagstoff, vorzugsweise faseriger Beschaffenheit, z. B. Glaswolle oder vorzugsweise Mineralwolle, beigesetzt wird.
    4. Verfahren nach einem der AnsprUche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragung nach ihrer Fixierung auf der Unterlage oberflächlich angeschliffen wird.
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die losen Einzelkörper in der teigigen Verbindungsschicht unter Ausbildung mosaikartiger Wirkungen eingebracht werden.
    6. Verfahren nach einem der Anspruche 1 bis 5, da dur c h ge k e n n z e ich ne t, dass auf die Lage aus in der Schicht fixierten losen Körpern eine dünne Schicht aus einem Gemenge der Polymeren der angegebenen Art, jedoch in verdünnter Form aufgebracht wird.
    7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Lage aus in der Schicht fixierten losen Körpern eine dünne Schicht aufgebracht wird, die ein Alkydharz, vorzugsweise das Gemenge der Polymeren der angegebenen Art und ein Alkydharz, enthält. EMI3.2 lmetallischen Unterlage angewendet wird und dass die erhaltene feste Kornauftragung als Übergangs- und Bindeschicht zu einer Betonauflage auf die Metallunterlage verwendet wird.
AT426965A 1965-05-11 1965-05-11 Verfahren zur Herstellung von auf einer Unterlage fest haftenden Belägen AT249966B (de)

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