AT249568B - Verfahren zur Aufbereitung von Schlacke - Google Patents

Verfahren zur Aufbereitung von Schlacke

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AT249568B
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slag
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blast furnace
furnace slag
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Fritz Forschepiepe
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Fritz Forschepiepe
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Aufbereitung von Schlacke 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Aufbereitung von Schlacke durch schichtweises Ab- giessen der Schlacke in Schlackenbetten, nach welchem Hochofenschlacke mit Schlacke aus der Stahl- veredelung, wie Siemens-Martinschlacke, in Schichten übereinander in ein Bett gefüllt werden. so dass auf eine die Basis bildende erkaltete Trägerschicht Hochofenschlacke eine erste Schicht Siemens-Martinschlacke aufgegeben wird, die nach starker Nässung planiert und hienach von einer oder mehreren
Schichten flüssiger Hochofenschlacke übergossen wird, auf die nach Berieselung und Abkühlung die Schichtung und Behandlung der Schichten im beschriebenen Wechsel fortgesetzt wird und jeweils mehrere Schichten zusammen unter Druck einem   Aufreiss- und Planiervorgang   unterworfen werden.

   Nach weiteren Versuchen hat sich herausgestellt, dass die Anlage einer Gefällstrecke im Bett von der Kippseite der flüssigen Hochofenschlacke eine gleichmässigere Verteilung und vollkommenere Ausfüllung der durch die stückigen Schlackenanteile gebildeten Hohlräume ermöglicht und sowohl dadurch als auch durch eine allseitige Isolierung gegen Wärmeverluste im Bett eine grössere Hitzbeständigkeit erreicht wird. Diese Isolierung kann in Form einer, das Bett einfassenden Bodenplatte mit aus flüssiger Hochofenschlacke in schneller Giessfolge aufgebauten Seitenwänden hergestellt werden. 



   Ferner ist es zweckmässig, das Bett über seiner Bettfüllung mit einem aus flüssiger Hochofenschlacke gegossenen Deckel abzudecken. 



   Bekanntlich heizt die flüssige Hochofenschlacke und gegebenenfalls die in den Giesspfannen teilweise vorerkaltete Schlacke (Schalen) die durch Nässung   abgekühlte, vorzerkleinerte eisenhaltige   Schlacke auf, wobei infolge des Feuchtigkeitsgehaltes der eisenhaltigen Schlacke durch Verdampfen des Wassers ein Dämpfungsvorgang einsetzt, der Spannungsrisse vorwiegend bei der Hochofenschlacke, insbesondere deren Schalen, auslöst und zudem einen   zusätzlichen. praktisch   vollkommenen Hydratisierungsvorgang bewirkt. Durch die allseitige Wärmeisolierung des Bettes kommt es in demselben zu einer Wärmestauung, wodurch der Dämpfungsvorgang unterstützt und vervollkommnet wird.

   Durch die Wärmestauung wird die Hitze vorwiegend in den unteren Bereich der Bettfüllung abgeleitet, und durch die Verdampfung des Wassers erfolgt eine allmähliche Austrocknung der Bettfüllung, so dass ein praktisch weitgehend trockenes Material aus dem Bett entnommen werden kann. Nach einer Liegezeit wird die   Bettfüllung vorzugsweise   durch ein Raupenfahrzeug mit Heckaufreisser und Planierschild aufgebrochen, wobei die Schlacke im Bett in stückige Körper als Folge des durch die Zähne des Heckaufreissers ausgelösten Mahlvorganges zerfällt. Gegenüber den schlagfesten Schlackenkörpern werden die weicheren, nicht abriebfesten vermahlen.

   Es erfolgt eine Teilung der grösseren Schlackenkörper im Umfang der entstandenen Spannungsrisse und gleichzeitig ein Zerstören der porigen und aller andern weicheren Schlacken unter gleichzeitigem Freilegen des Eisens. 



   Die so aufbereitete und ausgekühlte Schlacke wird einer magnetischen Aufbereitung unterzogen. Die Eisenausbeute ist hier besonders hoch, so dass ein eventuell noch notwendiger Brechvorgang erleichtert ist und wirtschaftlicher durchgeführt werden kann. Die anfallenden Schlackenkörper, die einen hohen Anteil   *   1. Zusatzpatent Nr. 243667. 

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 an Feinkorn aufweisen, eignen sich als   Strassenunterbaustoff.   insbesondere für die Untergrundbefestigung. 



   Durch den Einsatz eines Raupenfahrzeuges mit Heckaufreisser kommt die mit Bagger betriebene Aufbereitung in Fortfall. Sie ist ohnehin für das beschriebene Voraufbereitungsverfahren kaum durchführbar, da bei einem mit Bodenisolierung versehenen Bett mit Gefällstrecke bei der Baggerarbeit die Gefahr des Zerstörens der Isolierplatte besteht, wohingegen durch die einstellbare Tiefe der Zähne des Heckaufreissers praktisch keine Gefahr für eine Beschädigung der Bodenisolierplatte gegeben ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :      'l.   Verfahren zur Aufbereitung von Schlacke durch schichtweises Abgiessen der Schlacke in Schlakkenbetten, gemäss dem Hochofenschlacke mit Schlacke aus der Stahlveredelung, wie Siemens-Martinschlacke, in Schichten übereinander in ein Bett gefüllt werden, so dass auf eine die Basis bildende erkaltete Trägerschicht Hochofenschlacke eine erste Schicht Siemens-Martinschlacke aufgegeben wird, die nach starker Nässung planiert und hienach von einer oder mehreren Schichten flüssiger Hochofenschlacke übergossen wird, auf die nach Berieselung und Abkühlung die Schichtung und Behandlung der Schichten im beschriebenen Wechsel fortgesetzt wird und jeweils mehrere Schichten zusammen unter Druck einem   Aufriss- un   Planiervorgang unterworfen werden, nach Stammpatent   Nr. 236275.

   da durc h g ek enn-   zeichnet, dass   das Bett von der Kippseite der flüssigen Hochofenschlacke mit einer Gefällstrecke an-   gelegt und allseitig gegen Wärmeverluste isoliert wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierung in Form einer das Bett einfassenden Bodenplatte mit aus flüssiger Hochofenschlacke in schneller Giessfolge aufgebauten Seitenwänden hergestellt wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Bett über seiner Bettfüllung mit einem aus flüssiger Hochofenschlacke gegossenen Deckel abgedeckt wird.
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