AT249495B - Abtrennvorrichtung für Materialbahnen - Google Patents

Abtrennvorrichtung für Materialbahnen

Info

Publication number
AT249495B
AT249495B AT371563A AT371563A AT249495B AT 249495 B AT249495 B AT 249495B AT 371563 A AT371563 A AT 371563A AT 371563 A AT371563 A AT 371563A AT 249495 B AT249495 B AT 249495B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
knife
paper
carrier
web
tub
Prior art date
Application number
AT371563A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Schmirler
Original Assignee
Otto Schmirler
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Otto Schmirler filed Critical Otto Schmirler
Priority to AT371563A priority Critical patent/AT249495B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT249495B publication Critical patent/AT249495B/de

Links

Landscapes

  • Control And Other Processes For Unpacking Of Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Abtrennvorrichtung für Materialbahnen 
Die Erfindung betrifft eine Abtrennvorrichtung für Materialbahnen, insbesondere Papierbahnen, bei der ein oder mehrere Messer mittels eines Trägers in einer Tischplatte federnd verstellbar gelagert sind, um nach einem Abtrennvorgang durch Verstellung des Messerträgers den nunmehrigen Anfangsteil der Bahn mit der Hand erfassen zu können, und bei welcher in der Vorschubrichtung der Bahn vor dem bzw. den Messern eine Haltevorrichtung für die Bahn vorgesehen ist. 



   Es ist   eine Halte- und Abreisseinrichtung für papierrollen   bekannt, die eine Bremse für die Papierrolle, eine Führung für den Papierstreifen und ein drehbares Messer aufweist, dessen Drehpunkt in unveränderlichem Abstand von der Papierrollenachse angeordnet ist, so dass es immer die für das Abreissen bestimmte Lage einzunehmen sucht und im übrigen derart im Verhältnis zu der Ablaufstelle des Papiers ander Führung angeordnet ist, dass der Abstand von dieser Ablaufstelle bis zur Messerschneide grösser ist, wenn sich das Messer in der Abreisslage befindet, als wenn es aus dieser Lage gedreht ist, damit nach vorgenommenem Drehen des Messers gegen die Führung, nachdem das Papier abgeschnitten worden ist, das freie Ende des stillstehenden Papiers erfasst werden kann.

   Dabei ist die Messerschneide immer frei zu-   gänglich.   so dass die Gefahr von Verletzungen der Bedienungsperson besteht. 



   In einer besonderen Ausführungsform sind zwei mit den Schneiden einander gegenüberliegende Messer schwenkbar angeordnet. Hier werden beim Ergreifen der Papierbahn die Messer nach unten geschwenkt, wodurch sich der Abstand zwischen den Messerschneiden vergrössert. Die Finger der Bedienungsperson können dabei leicht in die gebildete Öffnung rutschen. Automatisch will dann die Bedienungsperson ihre Finger herausziehen, diese werden jedoch zwischen den Schneiden eingeklemmt   und. je stärker der Zug   ist, umso ärger ist die Verletzung. 



   Die Erfindung beseitigt diese Nachteile und ist dadurch gekennzeichnet, dass der unter die Oberfläche der Tischplatte drückbare Messerträger in einer in der Tischplatte angeordneten Wanne federnd gelagert ist. 



   Gemäss einem weiteren Kennzeichen der Erfindung sind an dem Messerträger von einer auf dem Träger und in der Wanne sich abstützenden Schraubenfeder umgebene Bolzen angebracht, welche bei einer Verstellung des Trägers gegen die Kraft der Federn durch in der Wanne vorgesehene Öffnungen hindurchtreten. 



   In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt. Fig. l zeigt einen Schnitt durch die Abtrennvorrichtung im Aufriss ; der Schnitt ist nach der Linie   I - I   
 EMI1.1 
 
2Fig. 3 und 4 veranschaulichen weitere Kreuzrisse von Fig. l in verschiedenen Gebrauchslagen. 



   Die Abtrennvorrichtung besteht aus einer Wanne 7, die in einer Ausnehmung der Tischplatte 4 angeordnet ist. Zwei nach oben gerichtete Stege 10 bilden im Boden der Wanne 7 einen Schlitz, der zum Durchtritt der Papierbahn 2 dient. In der Wanne 7 ist der Messerträger 3 geführt, auf   dem zweiMesserschienen 1   so montiert sind, dass zwischen den Schneiden die Papierbahn 2 herausgezogen werden kann. Der Messerträger 3 weist ebenfalls einen Schlitz auf, der durch zwei nach unten gerichtete, zur besseren Einbringung der Papierbahn 2 sich erweiternde Stege 11 gebildet wird. Vier Führungsbolzen 5 sind mit dem Messerträger 3 fest verbunden und durchdringen den Boden der Wanne 7.

   Jeder Führungsbolzen 5 trägt eine Feder 6, die sich am Boden der Wanne 7 abstützt und den Messerträger 3 nach oben drückt, wobei Beilagscheiben 12 und Splinte 13,   die an denFüh-   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 rungsbolzen 5 ausserhalb der Wanne 7 vorgesehen sind, als Anschlag dienen. 



   Die Haltevorrichtung für die Papierbahn 2 besteht aus einer mit dem Boden der Wanne 7 fest verbundenen Leiste 9, die zweiBolzen 14 trägt. Auf den beiden Bolzen 14 ist ein Balken 8 ge- führt, der durch Federn 15 gegen die Leiste 9 gedrückt wird. Die Anpresskraft der Federn 15 ist so gross, dass sich die Papierbahn 2 nicht selbständig bewegen kann, aber bei einem Zug nach oben durchgezogen werden kann. 



   Die Papierbahn 2 läuft von einer Rolle 16 ab, die mittels einer Achse 17 in zwei Lager-   böcken   18 eingehängt ist. Die Lagerböcke 18 sind an einem Winkeleisenrahmen 19 befestigt, der zwischen zwei seitlichen Führungsleisten 20 und einer hinteren Anschlagleiste 21 auf einemunter- halb der Tischplatte 4 angeordneten Brett 22 liegt. 



   Bei Einbringung einer neuen Papierrolle 16 wird diese zuerst mit der Achse 17 in die Lagerböcke 18 eingehängt und dann die Lagereinrichtung zwischen den beiden Führungsleisten 20 bis zur
Anschlagleiste 21 eingeschoben. Die Abtrennvorrichtung ist dabei abgehoben. Die Papierbahn 2 wird von der Rolle 16 abgezogen, durch die Ausnehmung in der Tischplatte 4 durchgeführt und in die Vorrichtung eingebracht. Die Vorrichtung wird dann eingehängt und ist zum Gebrauch fertig. 



   Die Arbeitsweise mit der erfindungsgemässen Abtrennvorrichtung ist folgende :
Mit den Fingern werden   die Messerschienen l   und somit der Messerträger 3 gegen die Kraft der Federn 6 in Richtung des Pfeiles 23   (Fig. 3) nach unten gedrückt. so dass die Papierbahn   2 gefasst und nach oben gezogen werden kann. Dabei wird der Messerträger 3 und die Messerschienen 1 von den Federn 6 wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückgebracht. Ist die gewünschte Länge der Papierbahn 2 herausgezogen, so wird die Bahn nach einer Seite um eine der Schneiden 1 abgewinkelt und fest angezogen. Die Schneide 1 trennt dann den gewünschten Teil von der Papierbahn 2 ab. Die gesamte Anordnung ist dann für den nächsten Abtrennvorgang bereit. 



   Es ist nicht notwendig, dass das Hinunterdrücken in der Mitte der Messerschienen 1 erfolgt, wie dies durch den Pfeil 23 in Fig. 3 angedeutet ist. Man erreicht den gleichen Effekt, wenn man die Schienen nur auf einer   Seitehinunterdrückc. wie   es   in Fig. 4   durch denpfeil 24 veranschaulicht ist. Die Papierbahn 2 kann dann dort angefasst und herausgezogen werden. 



   Die erfindungsgemässe Abtrennvorrichtung weist wesentliche Vorteile gegenüber bekannten Ausführungsformen auf. Durch die Anordnung der Messerschienen 1 ist es möglich, dass die Papierbahn 2 in zwei Richtungen abgetrennt werden kann. Dies ist sehr vorteilhaft, wenn zwei Personen an einem Verpackungstisch gleichzeitig arbeiten, wobei eine links und die andere rechts von der Vorrichtung ihre Tätigkeit ausführt. Verletzungen durch die Schneiden sind ausgeschlossen, da sie in einem knappen Abstand. der vorzugsweise 2 mm beträgt, nebeneinander angeordnet sind. Ausserdem ist die Handhabung sehr einfach und schnell auszuführen. Es ist nur ein einziger Handgriff notwendig, um einen Papierbogen herauszuziehen und abzutrennen. 



   Die Erfindung ist auf die dargestellte Ausführungsform nicht eingeschränkt. Es können beispielsweise zwei Papierbahnen gleichzeitig durch die Vorrichtung laufen und abgetrennt werden. Selbstverständlich kann die Erfindung nicht nur für Papierbahnen, sondern auch für aus andern Materialien bestehende folienartige Bahnen verwendet werden. Unter Umständen kann die Abtrennvorrichtung auch an einer Tischkante angeordnet sein. Der grundsätzliche Erfindungsgedanke ist auch bei Verwendung nur eines Messers anwendbar. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Abtrennvorrichtung für Materialbahnen, insbesondere Papierbahnen, bei der ein oder mehrere Messer mittels eines Trägers in einer Tischplatte federnd verstellbar gelagert sind, um nach einem Abtrennvorgang durch Verstellen des   Messerträgers   den nunmehrigen Anfangsteil der Bahn mit der Hand erfassen zu können, und bei welcher in der Vorschubrichtung der Bahn vor dem bzw. den Messern eine Haltevorrichtung für die Bahn vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der unter die Oberfläche der Tischplatte (4) drückbare   Messerträger   (3) in einer in der Tischplatte (4) angeordneten Wanne (7) federnd gelagert ist. 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> ger (3) von einer auf dem Träger (3) und in der Wanne (7) sich abstützenden Schraubenfeder (6) umgebene Bolzen (5) angebracht sind, welche bei einer Verstellung des Trägers (3) gegen die Kraft der Federn durch in der Wanne (7) vorgesehene Öffnungen hindurchtreten.
AT371563A 1963-05-07 1963-05-07 Abtrennvorrichtung für Materialbahnen AT249495B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT371563A AT249495B (de) 1963-05-07 1963-05-07 Abtrennvorrichtung für Materialbahnen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT371563A AT249495B (de) 1963-05-07 1963-05-07 Abtrennvorrichtung für Materialbahnen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT249495B true AT249495B (de) 1966-09-26

Family

ID=3554391

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT371563A AT249495B (de) 1963-05-07 1963-05-07 Abtrennvorrichtung für Materialbahnen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT249495B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2704045C3 (de) Vorrichtung zum Verhindern von Doppelabzügen
EP0067973B1 (de) Locher für Blatt- und Folienförmiges Material
AT249495B (de) Abtrennvorrichtung für Materialbahnen
DE820867C (de) Vorrichtung zum Aufschneiden von Briefumschlaegen
DE631555C (de) Ableger fuer Querschneider
DE3431210C2 (de) Spannleiste für Textilbahn-Ausrichtvorrichtungen, insbesondere für eine Querschneidevorrichtung
CH331548A (de) Lochstanze, insbesondere zum Herstellen von Randlochungen in Papierstapeln für die Randheftung
DE1211584B (de) Abtrennvorrichtung
DE2647331A1 (de) Geraet zum schneiden von fliesen aus fayence, steingut oder anderem keramischen material
DE3608113C2 (de)
AT261387B (de) Abtrennvorrichtung für Materialbahnen
DE494677C (de) Vorrichtung zum Entfernen oder Schwaechen der Rippe von Tabakblaettern
DE2151621A1 (de) Kreisschere fuer leichtes material
DE1061171B (de) Vorrichtung zum Abtrennen eines an der Laengsnahtseite vorperforierten Flach- oder Seitenfaltenbeutelabschnittes
DE636246C (de) Vorrichtung zum Schneiden von Schinken, Wurst o. dgl.
DE2051078C3 (de) Vorrichtung zum Aufschneiden und Breitstrecken flachgelegter, schlauchförmiger Textilware
DE2254558A1 (de) Schneidvorrichtung
DE1604746A1 (de) Vorrichtung zum Ausscheiden eines Materialstromes aus einem auf einem Walzwerk gebildeten Fell aus Kautschukmischungen,plastischem Material od.dgl.
DE2841441A1 (de) Locher
DE155430C (de)
DE356376C (de) Vorrichtung zum Ausschneiden von Schildern, Karten u. dgl. aus Papier, Pappe und aehnlichem Stoff
DE444392C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Holzstaebchen
DE161272C (de) Abschneidevorrichtung für Kopiermaschinen
DE1924007C (de) Vorrichtung zum Beschneiden der Randkanten von Gewebebahnen
AT17647B (de) Schneidvorrichtung, insbesondere für Briefumschlag-Maschinen.