AT248676B - Verfahren zum Mischen von plastifizierten thermoplastischen Kunststoffen sowie Spritzkopf zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Mischen von plastifizierten thermoplastischen Kunststoffen sowie Spritzkopf zur Durchführung dieses VerfahrensInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Mischen von plastifizierten thermoplastischen Kunststoffen sowie Spritzkopf zur Durchführung dieses Verfahrens EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> hülsenartigen Halterung bei welchen der Massefluss durch den Dorn geteilt und von einem als Kurvenbahn ausgebildeten Ende der Dornhalterung umgelenkt und wieder zusammengeführt wird. Der Erfindung liegt deshalb der Gedanke zugrunde, die aufgeteilte Misse im Djrchgaagskanal so zu führen, dass bei der Wiedervereinigung eine Dirchmischung der Masse, insbesondere an den Schnitträndern erfolgt. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass den Einzelströme an ihren zusammenzuführenden Randflächen sowohl in derselben Randfläche bezirksweise von aussen nach innen als auch im Verhältnis zur anderen Randfläche unterschiedliche Geschwindigkeiten erteilt, sodass sich Randbezirke geringerer Geschwindigkeit mit solchen grösserer Geschwindigkeit und umgekehrt vereinigen. Weiters ist gemäss der Erfindung ein Spritzkopf zur Durchführung dieses Verfahrens mit einem im Durchgangskanal an steg-, hülsen-oder bundartigen Halterungseinrichtungen mit zum Massefluss senräg- stehenden Leitflächen angeordneten Dorn, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitflächen der Dornhalterungseinrichtungen, zumindest an ihrem austrittseitig gelegenen Ende von zwei sich schneidenden Wendelflächen gebildet sind, wobei deren Schnittkante bzw. die Projektion derselben auf eine zur Dornachse senkrechte Ebene sekantial zum zwischen Gehäuseinnenwand und Dornoberfläche gebildeten Durchfluss- querschnitt verläuft. Hiebei kann vorgesehen sein, dass die Wendelflächen in radialer Richtung zum Dorn abgestuft sind, EMI2.1 schnittsform mit zur Dornlängsachse querliegender kurzer (und zur Flussrichtung angenähert parallelliegender langer) Querschnittsachse aufwi, deren Leitflächen an der Strömungseintritt- und an der - austrittseite von sich paarweise in j¯ e L Auslaufllante schneidenden Wendelflächen gebildet sind, welche angenähert eine gerade Erzv le besitzen, wobei insbesondere bei zueinander parallelen Erzeugungsachsen die Erzeugungsachsen jeweils benachbarter Wendelflächen einander gegenüberliegen und die eine in der Gehäuseinnen-, die andere in der Dornmantelnläche verlaufen. Der gleiche Gedanke ist auch auf Winkelspritzköpfe mit einer hülsen- oder bundartig ausgebildeten Dornhalterungseinrichtung EMI2.2 Wendelflächen gebildet ist, deren Erzeugende im wesentlichen eine Gerade ist und deren Erzeugungachsen, die beidseitig mit einem der gegenseitigen Verwindung der Endflächen an ihrer Schnittkante entsprechenden Abstand voneinander auslaufenden Kurvenbahnenden sind, wobei eine Erzeugungsachse in der Mantelfläche des Dornes und die andere in der Gehäuseinnenfläche liegt. Die besondere Wirkungsweise dieser Einzelheiten soll an Hand der in den Zeichnungen schematisch gestellten Ausführungsbeispiele erläutert werden. Es zeigen Fig. 1 die Anordnung des Durchgangskanals in einem Axialspritzkopf nach der Erfindung unter Fortlassung aller unwesentlichen Teile, die Fig. 2 und 3 einen der radialen Stege, welche den Dorn im Durchgangskanal halten, in Draufsicht und Vorderansicht, Fig. 4 die Anwendung des Erfindunggedankens bei einem Umlenkspritzkopf und Fig. 5 die Anordnung der den Massefluss umlenkenden Kurvenbahn am Ende der hülsenartigen Halterung für den Dorn. Fig. 1 stellt den für die Erfindung wesentlichen Teil eines Axialspritzkopfes dar, bei welchen zwischen dem Gehäuse 1 und dem Dorn 2 ein Kanal 3 von ringförmigem Querschnitt für den Durchfluss der zu verformenden Masse gebildet wird. Der Dorn 2 ist in üblicher Weise mittels feststehender radialer Stege 4 gehalten. Erfindungsgemäss sind diese Stege 4 als Leit- und Mischkörper ausgebildet und mit einem Profil nach Art eines rhombusähnlichen Schiffsrumpfes ausgebildet, dessen Bug 5 und Heck 6 gegenüber der Symmetrieebene 7 des Ausgangskörpers für den Steg 4 in dessen Längsrichtung entgegengesetzt angestellt sind, Fig. 2 und 3. Beim Durchfluss der zu verformenden thermoplastischen Masse durch den Kanal ? in der Richtung des Pfeiles wird der Massefluss durch die Stege 4 in mehrere Einzelstränge aufgeteilt, die sich hinter den Stegenden 6 wieder vereinigen. Infolge der den Stegen erteilten verwundenen Formgebung werden die Ränder der beiden jeweils von einem Steg geteilten Einzelstränge verschiedenen Geschwindigkeiten unterworfen und mit diesen so zusammengeführt, dass sich Masse von verzögerter Geschwindigkeit mit solcher von beschleunigter Geschwindigkeit vereinigt und ineinanderschiebt, wodurch eine gute Durchmischung gewährleistet wird. Auf diese Weise lassen sich die sonst üblichen Fliesserscheinungen und Sektoreneffekte im Erzeugnis verhüten oder zumindest so weit verwischen, dass sie nicht mehr nachteilig in Erscheinung treten. Die Fig. 4 stellt den für die Erfindung wesentlichen Teil eines Umlenkspritzkopfes dar, bei welchem der aus dem Schneckenkanal 8 in den Spritzkopf eintretende Massefluss in den zur Schneckenachse recht- winklig liegenden Durchgangskanal umgelenkt und hiebei von dem Dorn IC zerschnitten wird. Der Dorn sitzt in üblicher Weise in einer im Spritzkopfgehäuse 11 befindlichen hülsenartigen Halteeinrichtung 12, deren Stirnringfläche 13 als Kurvenbahn erfindungsgemäss derart ausgebildet ist, dass sie in einer Kante 14 ausläuft, welche sekantial zum Umfang der Dornhalterungshülse und gegebenenfalls schräg zur Radialebene gerichtet ist. Hiebei kann die Schrägung, wie das in Fig. 5 dargestellte Beispiel zeigt, in Stufen U, Iss ausgebildet sein. Durch diese Massnahme wird genauso, wie bei dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel den beiden Schnitträndern des Masseflusses eine unterschiedliche Geschwindigkeit vermittelt, welche bei der Wiedervereinigung der geteilten Masse eine günstigere Durchmischung in dieser Zone gewährleistet.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Mischen von plastifizierten thermoplastischen Kunststoffen insbesondere von höherer Schmelzviskosität durch Zusammenführen geteilter Masseströme bei der Herstellung von schlauch- oder schlauchfolienförmigen Gebilden, wobei die Masse mittels eines Spritzkopfes verformt und beim Durchgang durch diesen von einem im Durchgangskanal angeordneten Dorn oder von dessen Halterungseinrichtung an einer oder mehreren Stellen i'1 Einzelströme zerteilt und dann wieder zusammengeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass den Einzelströmen an ihren zusammenzuführenden Randflächen sowohl in derselben Randfläche bezirksweise von aussen nach innen als auch im Verhältnis zur anderen Randfläche unterschiedliche Geschwindigkeiten erteilt werden,sodass sich Randbezirke geringerer Geschwindigkeit mit solchen grösserer Geschwindigkeit und umgekehrt vereinigen.2. Spritzkopf zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einem im Durchgangskanal an steg-, hülsen-oder bundartigen Halterungseinrichtungen mit zum Massefluss schrägstehenden Leitflächen angeordnetem Dorn, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitflächen der Dornhalterungseinrichtungen (4, 12), zumindest an ihrem austrittseitig gelegenen Ende von zwei sich schneidenden Wendelflächen (13) gebildet sind, wobei deren Schnittkante (5, 6 bzw. 14) bzw. die Projektion derselben auf eine zur Dornachse senkrechte Ebene sekantial zum zwischen Gehäuseinnenwand und Dornoberfläche gebildeten Durchflussquerschnitt verläuft.3. Spritzkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendelflächen in radialer Rich- EMI3.1 winkel aufweisen.4. Spritzkopf nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei stegartig ausgebildeten Dornhalterungseinrichtungen (4) diese eine rhombusähnliche Querschnittsform mit zur Dornlängsachse querliegender kurzer (und zur Flussrichtung angenähert parallelliegender langer) Querschnittsachse (7) aufweisen, deren Leitflächen an der Strömungseintritt- und an der-austrittseite von sich paarweise in je einer Auslaufkante (5, 6) schneidenden Wendelflächen gebildet sind, welche angenähert eine gerade Erzeugende besitzen, wobei insbesondere bei zueinander parallelen Erzeugungsachsen die Erzeugungsachsen jeweils benachbarter Wendelflächen einander gegenüberliegen und die eine in der Gehäuseinnen-, die andere in der Dornmantelfläche verlaufen.5. Spritzkopf nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer hülsen-oder bundartig ausgebildeten Dornhalterungseinrichtung (12) eines Winkelspritzkopfes die in an sich bekannter Weise beidseits um den Dorn an der Stirnseite der Halterung führende Leitfläche von zwei in eine gemeinsame Schnittkante (14) auslaufenden Wendelflächen (13) gebildet ist, deren Erzeugende im wesentlichen eine Gerade ist und deren Erzeugungsachsen, die beidseitig mit einem der gegenseitigen Verwindung der Endflächen an ihrer Schnittkante entsprechenden Abstand voneinander auslaufenden Kurvenbahnenden sind, wobei eine Erzeugungsachse in der Mantelfläche des Dorns und die andere in der Gehäuseinnenfläche liegt.
Applications Claiming Priority (1)
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