AT247943B - Einrichtung zur Kennzeichnung isolierter elektrischer Leiter od. dgl. durch in Abstand aufgespritzte Farbzeichen - Google Patents
Einrichtung zur Kennzeichnung isolierter elektrischer Leiter od. dgl. durch in Abstand aufgespritzte FarbzeichenInfo
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Description
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Einrichtung zur Kennzeichnung isolierter elektrischer Leiter od. dgl. durch in Abstand aufgespritzte Farbzeichen
Für die Kennzeichnung isolierter elektrischer Leiter durch in Abstand aufgespritzte Farbzeichen, insbesondere Farbringe, ist es bekannt, beiderseits des Leiters umlaufende Düsenräder bzw. Düsenscheiben zu verwenden. Die Achse dieser Düsenräder ist parallel zur Durchzugsrichtung des Leiters gelagert, so dass die am Umfang des Düsenrades angebrachten Spritzdüsen quer zum Leiter umlaufen. Hiebei sind die Achsen de : Düsenräder als Hohlwellen ausgebildet, in denen die von einer zusätzlichen Pumpe gelieferte Farbflüssigkeit den Spritzdüsen unter konstantem Druck zugeführt wird.
Die Farbflüssigkeit wird durch die Düsen der gegenläufigen Düsenräder in radialer Richtung in Form von feinen Farbstrahlen auf den Leiter aufgespritzt, so dass jeder Farbstrahl beim Auftreffen auf die Leiterisolierung einen farbigen Halbring erzeugt, der sich mit dem von dem gegenüber angeordneten Düsenrad erzeugten Halbring zu einem geschlossenen Farbring ergänzt. Die Düsenräder, welche gleich gross sind, und die gleiche Düsenzahl aufweisen, müssen in axialer Richtung etwas versetzt angeordnet sein, da es wegen Wirbelbildung nicht möglich ist, gegeneinander zu spritzen. Sie werden synchron zur Abzugsgeschwindigkeit des Leiters angetrieben, d. h. die Umfanggeschwindigkeit der Farbdüsen ist gleich der Abzugsgeschwindigkeit des Leiters.
Besondere Schwierigkeiten bereitet die genaue Einstellung der Kennzeichnung bei hohen Abzugsgeschwindigkeiten. So ist es beispielsweise erwünscht, bei einer Abzugsgeschwindigkeitvonzirka 500 m/min die Farbringe im genauen Abstand von beispielsweise 5 mm aufzubringen. Für die genaue Überdeckung der beiden Farbhalbringe zum geschlossenen Farbring ist eine Phasenverstellung der beiden Düsenräder über eineDüsenteilung erforderlich. Hiefür ist es bekannt, mindestens ein Düsenrad auf der Antriebswelle verdrehbar anzuordnen. Ferner hat man durch eine zusätzliche axiale Verschiebung der Düsenräder die Einstellung der Kennzeichnung verbessert.
Gemäss der Erfindung ist zur Kontrolle der genauen Einstellung der Kennzeichnung während des Betriebes auf der Welle eines Düsenrades ein magnetischer Impulsgeber angebracht, der nach entsprechender Verstärkung Stromimpulse in einem bestimmten Verhältnis zur Drehzahl der Düsenräder und Anzahl der Düsen auf eine Glimmlampe gibt. Die Lichtimpulse der Glimmlampe ergeben in einem Betrachtungsspiegel eine stillstehende Abbildung der Kennzeichnungen auf dem durchlaufenden Leiter.
In den Fig. l und 2 ist die Erfindung an einem Beispiel erläutert.
EMI1.1
1nungsvorrichtung und gelangt in den Spritzraum 5, in dem zwei rotierende Düsenräder 6 und 7 auf den Hohlwellen 8 und 9 angeordnet sind. Der Antrieb der Düsenräder 6'und 7 erfolgt durch einen Empfängermotor 10 über Zahnriemen 11. Der Empfängermotor 10 ist mit dem Gebermotor 12 elektrisch verbunden ; sie laufen synchron als elektrische Welle. Der Antrieb des Gebermotors 12 erfolgt über ein Getriebe 13, Keilriemen 14 und 15, von der Antriebswelle 16 aus. Die Abzugsscheibe 2 wird durch einenRegelmotor 17 über Keilriemenscheiben 18 und 19 sowie die Antriebs-
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welle 16 angetrieben. Das Getriebe 13 ist mit drei Schaltstufen ausgerüstet und über eine elektrische Kupplung schaltbar.
Von dem Farbbehälter 20 mit Flügelpumpe -21 und Motor 22 wird die Farbe durch die Leitungen 23 über die Filter 24 den Hohlwellen 8 und 9 zugeführt und in die Düsenräder 6 und 7 geleitet. Über ein einstellbares Ventil 25 mit Rückflussleitung 26 wird der Druck in den Düsenscheiben 6 und 7 reguliert. Die überschüssige Farbe wird aus dem Spritzraum 5 über die Leitung 27 und den Filter 28 dem Farbbehälter 20 wieder zugeführt.
Der Antrieb der Hohlwellen 8 und 9 erfolgt durch den Empfängermotor 10 über den Zahnriemen 11 auf die Zahnräder 41 und 42.
Durch die Düsenräder 6 und 7 wird die Kennzeichnung in Form von Halbringen auf den durchlau- fenden Leiter 1 aufgetragen. Um eine geschlossene Kennzeichnung als Ringe zu ermöglichen, ist das Düsenrad 6 im Stillstand sowie während des Laufes über eine Zusatzeinrichtung bezüglich der Phasen- lage zu den Farbimpulsen des Düsenrades 7 einstellbar.
Zur Sichtbarmachung der Kennzeichnung während des Aufbringens ist gemäss der Erfindung eine stro- boskopische Einrichtung vorgesehen. Auf der Hohlwelle 8 befindet sich ein Kontaktring 43 mit zwei Kontaktzähnen. BeiDrehung desselben werden die magnetischen Kraftlinien des gegenüberstehenden Permanentmagneten 44 und der Spule 45 geschlossen und unterbrochen. Der erzeugte Induktionsstrom in der Spule 45 wird über einen Verstärker 46 - Fig. 1 - an die Glimmlampe 47 übertragen.
Die Lichtimpulse der Glimmlampe 47 stehen in einem bestimmten Verhältnis zur Drehzahl der Düsenräder 6 und 7 und zur Anzahl der Düsen. Hiedurch ergibt sich im Spiegel 48 unterhalb des durchlaufenden Leiters 1 eine stillstehende Abbildung der aufgebrachten Kennzeichnungen, so dass die oben beschriebene Einstellung der Düsenräder genau vorgenommen werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Einrichtung zur Kennzeichnung isolierter elektrischer Leiter od. dgl. durch in Abstand aufgespritzte Farbzeichen in Form von Farbhalbringen mittels zweier Düsenräder, die auf gegenüberliegenden Seiten EMI2.1 während des Betriebes auf der Welle eines Düsenrades ein magnetischer Impulsgeber angeordnet ist, der entsprechend dem Verhältnis der Drehzahlen der Düsenräder und der Anzahl der Düsen Stromimpulse auf eine Glimmlampe gibt. deren Lichtimpulse den Leiter mit der aufgebrachten Kennzeichnung in einem Betrachtungsspiegel abbilden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT205864A AT247943B (de) | 1964-03-10 | 1964-03-10 | Einrichtung zur Kennzeichnung isolierter elektrischer Leiter od. dgl. durch in Abstand aufgespritzte Farbzeichen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| AT247943B true AT247943B (de) | 1966-07-11 |
Family
ID=3526862
Family Applications (1)
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Country Status (1)
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| AT (1) | AT247943B (de) |
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1964
- 1964-03-10 AT AT205864A patent/AT247943B/de active
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