AT246916B - Richtungsfixierbare Lenkrollenanordnung - Google Patents

Richtungsfixierbare Lenkrollenanordnung

Info

Publication number
AT246916B
AT246916B AT51963A AT51963A AT246916B AT 246916 B AT246916 B AT 246916B AT 51963 A AT51963 A AT 51963A AT 51963 A AT51963 A AT 51963A AT 246916 B AT246916 B AT 246916B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
bed
rollers
lever
pin
swivel castor
Prior art date
Application number
AT51963A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Czettel
Original Assignee
Alfred Czettel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alfred Czettel filed Critical Alfred Czettel
Priority to AT51963A priority Critical patent/AT246916B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT246916B publication Critical patent/AT246916B/de

Links

Landscapes

  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Richtungsfixierbare Lenkrollenanordnung 
Bei Lenkrollen mit sperrbarer Schwenkbarkeit, wird meistens auch gleichzeitig das Rad gebremst. 



   Bei andern muss jedes Rad einzeln fixiert werden, wobei ein Einklinken eines Hebels oder Zapfens zu er- folgen hat, das erst in einer bestimmten Lage von Loch und Zapfen möglich ist, die für jedes Rad be- sonders eingestellt werden muss. 



   Bei der Verwendung von schwenkbaren Rollen an   fahrbaren Gegenständen, wie   Spitalbetten od, dgl., hat sich gezeigt, dass es wünschenswert ist, die Schwenkbarkeit der Rollen nur fallweise auszuschalten. 



  Eine geradlinigeFortbewegung des Bettes, wie diese beispielsweise beim Durchfahren von schmalen Gängen erforderlich ist, wird durch schwenkbare Rollen nicht gewährleistet. Es wurde daher eine neue, rich- tungsfixierbare Lenkrollenanordnung entwickelt, die eine Richtungsfixierung der Lenkrollen ermöglicht, ohne dass letztere dabei gebremst werden müssten. Weiters wurde dem Wunsch entsprochen,   die Betätigung   sowohl der Bremsung und Richtungsfixierung als auch der Richtungsfixierung allein von einem Bettende aus durchführen zu   können, da in Zimmern aufgestellte   Betten gewöhnlich nicht allseitig zugänglich sind. 



  Nach Betätigung eines Hebels soll die Richtungsfixierung der Rollen möglichst automatisch erfolgen, da ein Einrasten oder Einklinken einer Verriegelung nicht immer gut zu beobachten ist. 



   Gemäss der Erfindung wird dies insbesondere dadurch erreicht, dass die Rollengabel bzw. die Tragscheiben der jeweils an den Schmalseiten des Bettes befindlichen Rollen durch zwei übereinanderliegende, relativ zueinander drehbare Rohre verbunden sind, welche Sperrhebel tragen, die die Sperrung der Drehung der die Gabel tragenden Scheibe bei Verschwenkung der Antriebshebel herbeiführen. 



   Weitere Ausbildungen sind an Hand der Zeichnungen beschrieben, die zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung wiedergeben. Fig. l zeigt die eine, Fig. 2 die andere   Ausführungsform. Fig. 3   veranschaulicht das zur Fixierung der Lenkrollen vorgesehene Gestänge. 



   Die Gabel 1 ist mit der Tragscheibe 2 fest verbunden. Auf der Welle 3 über die dieBremsung und Fixierung zweier Rollen nach Patent   Nr. 204 215   erfolgt, ist ein Rohr 8 drehbar gelagert. Auf den beiden Enden des Rohres 8, über der Tragscheibe 2, ist je ein als Winkelhebel ausgebildeter Sperrhebel 4 befestigt. Im Sperrhebel ist ein Stift 5 verschiebbar geführt. Der Stift 5 ist an einer Blattfeder 6 befestigt, die ihrerseits am Sperrhebel 4 angebracht ist. Die Blattfeder 6 drückt den Stift 5 nach unten. Der Sperrhebel 4 kann über das drehbare Verbindungsrohr 8 mittels des Antriebshebels 7 geschwenkt werden. 



   Gemäss Fig. 1 ist die Fixiervorrichtung betätigt. Der Sperrhebel 4 ist so weit zur Tragscheibe 2 gesenkt, dass der Stift 5 die Blattfeder 6 spannt. Wird das Bett geschoben, so dass sich die Laufrollen drehen, dann vollführt die Tragscheibe 2 in bekannter Weise eine Art Pendelbewegung um die Achse des Bettfusses 16, wobei schliesslich der Stift 5 über ein in der Tragscheibe 2 vorgesehenes Loch 9 rückt und in dieses einrastet. Damit ist jede Schwenkbarkeit der Tragscheibe und damit auch der Rolle ausgeschaltet. Wird nun der Antriebshebel 7 zurückgeschwenkt, so hebt sich der Sperrhebel 4, die Blattfeder 6 zieht den Stift 5 aus dem Loch 9 heraus und die Rolle kann wieder um die Fussachse frei schwenken. 



   In Fig. 2, die das andere Ausführungsbeispiel wiedergibt, ist die. Fixiervorrichtung im zurückgeschwenkten Zustand dargestellt. An Stelle des Sperrhebels 4 und des Stiftes 5 des Ausführungsbei- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



   Die Fixierung kann auch über mehrere Schlitze   od. dgl.   erfolgen, die am Umfang der Tragscheibe angebracht sind. 



    DieGestängeanordnung gemässFig. 3 zeigtFusshebel 13 und 13A, die vorzugsweise am Fussende des      Bettes angebracht sind und deren Bewegung durch Anschläge   14   begrenzt ist. Der Fusshebel 13   dient   zur Bremsung und Fixierung der Rollen nach Patent Nr. 204215. der Fusshebel   13A zur vorherig be- 
 EMI2.2 
 nicht zu stören. Die Betätigung der   Sperr- und   Antriebshebel kann auch durch Bowdenzüge erfolgen. Die Betätigung der Bowdenzüge kann dabei von einer Zentralstelle aus durchgeführt werden. Die von der Art des Bettes unabhängige Konstruktion ermöglicht auch den Einbau in alte Betten beliebiger Bauart. Die Richtungsfixiervorrichtung ist selbstverständlich auch auf Einzelrollen anwendbar. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Richtungsfixierbare Lenkrollenanordnung, insbesondere für Spitalbetten, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils   an den Schmalseiten des Bettes befindlichen Bettfüsse (16) durch zwei ko-   axiale, relativ zueinander   drehbare Rohre (3, 8)   verbunden sind, von denen das Aussenrohr (8) einen Sperrhebel (4) trägt, wobei zur Sperrung der Drehung der die Gabel   (1)   tragenden Scheibe (2) ein unter Federdruck stehender Zapfen (5) in eine Öffnung (9) der Scheibe (2) eintritt und zur Einleitung der Sperrung ein am Aussenrohr (8) befestigter Antriebshebel (7) dient. 



   2.   LenkrollenanordnungnachAnspruchl, dadurch gekennzeichnet,   dass die Sperrung durch Eintreten eines auf der Tragscheibe (2) befestigten konischen Zapfens (12) in eine Öffnung (11) einer auf dem Sperrhebel (4) angebrachten Blattfeder (10) erfolgt.

Claims (1)

  1. 3. Lenkrollenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zu den Rollen einer Längsseite des Bettes gehörigen Rohre (3 bzw. 8) durch ein in der Mitte des Bettes liegendes Gestänge (15, 17) verbunden sind, das an den Antriebshebeln (7) der Rohre (3, 8) angreift.
    4. Lenkrollenanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dassdie Verdrehung der zu den Rollen gehörigen Rohre (3, 8) über das Gestänge (15) zur Richtungsfixierung und über das Gestänge (17) für die Bremsung und Fixierung durch Betätigung von Fusshebeln (13, 13A) erfolgt.
    5. Lenkrollenanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung der Antriebshebel (4, 7) Bowdenzüge vorgesehen sind.
AT51963A 1963-01-23 1963-01-23 Richtungsfixierbare Lenkrollenanordnung AT246916B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT51963A AT246916B (de) 1963-01-23 1963-01-23 Richtungsfixierbare Lenkrollenanordnung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT51963A AT246916B (de) 1963-01-23 1963-01-23 Richtungsfixierbare Lenkrollenanordnung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT246916B true AT246916B (de) 1966-05-10

Family

ID=3492758

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT51963A AT246916B (de) 1963-01-23 1963-01-23 Richtungsfixierbare Lenkrollenanordnung

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT246916B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2522436A1 (de) Nabenbremsen-baugruppe fuer einen krankenfahrstuhl
EP0350748A1 (de) Betätigungseinrichtung für ein Federelement an einem verstellbaren Stuhl
DE69204510T2 (de) Kupplungsanordnung zur Handverstellung eines Sitzes.
DE1750026C3 (de) Selbsttätigte Nachstellvorrichtung für Innenbackenbremsen
DE2853118A1 (de) Ausloesbare sperrvorrichtung fuer rohre o.dgl.
CH607958A5 (en) Castor for reclining furniture, having a straight-line guide
DE2628205A1 (de) Trommelbremse mit automatischer einstelleinrichtung
AT246916B (de) Richtungsfixierbare Lenkrollenanordnung
DE1953238C3 (de) Fahrzeugbremssystem
DE1257603B (de) Mechanische Betaetigungsvorrichtung fuer Scheibenbremsen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE2152239A1 (de) Hydraulisch zu betaetigende Scheibenbremse
DE2131535B2 (de) Selbsttaetige mechanische nachstellvorrichtung fuer eine innenbackenbremse
DE703765C (de) Bandbremse fuer wechselnde Drehrichtung der Bremsscheibe fuer Kraftfahrzeuge
DE69405784T2 (de) Anhänger mit einer Handbremse
DE1903397A1 (de) Vorrichtung zum Zurueckziehen der Bremsbacken einer Innenbackenbremse
DE2838237C2 (de) Zeichenkopf für Zeichenmaschinen
DE1902703U (de) Richtungsfixierbare lenkrollenanordnung.
CH391772A (de) Im Bremszylinder einer Druckluftbremse für Fahrzeuge eingebaute, selbsttätige Bremsnachstellvorrichtung
DE1105735B (de) Lenkturm fuer landwirtschaftliche Kraftfahrzeuge
EP0073320A1 (de) Betätigungs- und Nachstellvorrichtung für eine Teilbelag-Scheibenbremse
DE298093C (de)
DE871678C (de) Hydraulisch betaetigte Innenbackenbremse mit Spreizhebeleinrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE2628206A1 (de) Einstelleinrichtung fuer eine trommelbremse
DE2837492A1 (de) Feststellbremse fuer zeichenanlagen
DE1475466C3 (de) Selbsttätige Nachstellvorrichtung für ein BremsbetätigungsgeräL