AT246205B - Schnellverfahren zum Weichglühen von ledeburitischen Werkzeugstählen, insbesondere von Schnelldrehstählen, in Durchlauföfen - Google Patents

Schnellverfahren zum Weichglühen von ledeburitischen Werkzeugstählen, insbesondere von Schnelldrehstählen, in Durchlauföfen

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AT246205B
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Boehler & Co Ag Geb
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Schnellverfahren zum Weichglühen von ledeburitischen. 



    Werkzeugstählen,   insbesondere von Schnelldrehstählen, in . Durchlauföfen 
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    die Entwicklung moderner Durchlaufglühöfen wurde es möglich, das Weichglühen vonGlühgutesineinen   zweiten, auf die gewünschte Temperatur eingestellten Ofen und schliesslich dasUmset- zen in ein geeignetes flüssiges Bad in Betracht. Der zweite Ofen kann   ebenfalls ein Stapelglühofen oder   ein kontinuierlich arbeitender Ofen sein, dessen Verwendung bei diesen extrem kurzen   Glühzeiten   mög- lich wird. 



  Gegenstand der Erfindung ist nun ein Schnellverfahren zum Weichglühen von ledeburitischen Werk- zeugstählen, insbesondere von Schnellarbeitsstählen, in Durchlauföfen durch austenitisierendes Glühen mit isothermer Rückumwandlung, und die Erfindung besteht darin, dass das Glühgut zunächst durchgrei- fend auf eine Temperatur von 820 bis   860    C erwärmt, auf dieser Temperatur   11/2   bis 4 h gehalten, anschliessend beliebig rasch auf eine Temperatur von 790 bis 8000 C abgekühlt wird und dass die weitere Abkühlung in   2 - 4   h auf eine Temperatur von   etwa 740    C und anschliessend durch Luftabkühlung erfolgt. 



   Bei Anwendung dieses Verfahrens ergeben sich Gesamtglühzeiten von etwa 6 bis höchstens 11 h, die im Vergleich zu den bisher bekannten Gesamtglühzeiten für ledeburitische Werkzeugstähle, insbesondere für   Schneintähle,   einen erheblichen technischen Fortschritt darstellen. 



  Beispielsweise wurde ein Schnellstahl mit 0, 75 % C, 18 % W,   4, 3   % Cr und   1 %   V in 6 h im Durch- 
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1/2-stündigestur,durch Abkühlen in einer Stunde auf 790-800 C und durch weiteres Abkühlen in 2h auf 740 C weichgeglüht. Nach dieser Behandlung verlässt das Glühgut den Ofen und kühlt an der Luft bis auf Raumtemperatur ab. 
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 de gleichzeitig mit einem Schnellstahl mit 0,83 % C, 6,   4% w. 5   % Mo und 2 % V durch Anwärmen in l   1/2 h   auf eine Temperatur von 860 C, durch dreistündiges Halten auf dieser Temperatur, durch Abkühlung   in einerStunde auf 790 - 8000C   und durch weiteres Abkühlen in 2 1/2 h auf eine Temperatur von 7400 C weichgeglüht.   Die Gesamtglühzeit   betrug in diesem Fall 8 h.

   Die weitere Abkühlung von 7400 C erfolgt an der Luft. 
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 teren Abkühlen in 4 h auf   7400 C. Die   Abkühlung von dieser Temperatur erfolgte wieder ausserhalb des Ofens an der Luft. 



     Dieseszuletztbeschriebene Verfahren wird zweckmässig   dann anzuwenden sein, wenn relativ niedrige   Austenitisierungstemperaturen   zur Vermeidung von übermässigen Verzunderungs- und Entkohlungserscheinungen erforderlich sind. 



   Selbstverständlich ist es möglich, eine der vorstehend angegebenen speziellen Behandlungen auch für alle üblichen Schnelldrehstähle durchzuführen. Massgebend für die Wahl der Gesamtbehandlungszeit. 
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      EntkohlungserscheinungenLedeburitische Werkzeugstähle,   die nicht zur Gruppe der   Schnelldrehstähle   gehören und die in gleicher Weise behandelt werden können, sind z. B. Stähle, die etwa 2 % C und 13 % Cr enthalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Schnellverfahren zum Weichglühen von ledeburitischen Werkzeugstählen, insbesondere von Schnelldrehstählen, in Durchlauföfen durch austenitisierendes Glühen mit isothermer Rückumwandlung, da- EMI2.6 peratur von 790 bis 8000 C abgekühlt wird und dass die weitere Abkühlung in 2 - 4 h auf eine Temperatur von etwa 740. C und anschliessend durch Luftabkühlung erfolgt.
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