AT243530B - Wässerige Badlösung zur Herstellung von Magnetschichtspeichern mit hoher Speicherdichte - Google Patents

Wässerige Badlösung zur Herstellung von Magnetschichtspeichern mit hoher Speicherdichte

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AT243530B
AT243530B AT723762A AT723762A AT243530B AT 243530 B AT243530 B AT 243530B AT 723762 A AT723762 A AT 723762A AT 723762 A AT723762 A AT 723762A AT 243530 B AT243530 B AT 243530B
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bath solution
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Wässerige Badlösung zur Herstellung von Magnetschichtspeichern mit hoher Speicherdichte 
Die Erfindung   betrifft-eIne   wässerige Badlösung, die zur Ablagerung eines magnetisierbaren Kobalt- überzuges auf einem katalytisch aktivierten Träger zur Herstellung von Magnetschichtspeichem mit hoher Speicherdichte dient, welche sich für eine Verwendung in modernen Elektronenrechnern und Datenverarbeitungsgeräten eignen. 



   Die chemische Reduktion von Kobaltionen, die durch das Vorhandensein von Hypophosphitionen in der Lösung bewirkt wird, ist eine bekannte autokatalytische Reduktionserscheinung, die bereits bei der chemischen Ablagerung metallischen Kobalts für   Oberflächenvergütungs- und   Rostschutzzwecke und für die Herstellung lichtreflektierender und lichtstreuender Gegenstände Verwendung findet. 
 EMI1.1 
 stellten Überzüge nicht die für magnetische Datenspeichervorrichtungen erforderlichen magnetischen und physikalischen Eigenschaften.

   Es ist deshalb die Aufgabe der Erfindung, die Zusammensetzung einer solchen wässerigen Badlösung zu finden, mittels der durch Reduktionsniederschlag auf einem katalytisch aktivierten Träger magnetische Datenspeichervorrichtungen hergestellt   werden können,   die besonders zweckmä- ssige Eigenschaften, beispielsweise eine über 200 Oersted liegende magnetische Koerzitivkraft, eine annähernd rechteckige magnetischeHysteresisschleife sowie neben einer hohen Widerstandsfähigkeit gegen- über mechanischer Abnutzung annähernd gleichbleibende physikalische und magnetische Eigenschaften besitzen.

   Die Erfinderin hat gefunden, dass durch eine innerhalb eines bestimmten Bereiches liegende Ge-   samtkobalt-Hypophosphition'"nkonzentration   zusätzlich zu der Einstellung von Kobalt-undHypophosphitionenkonzentrationen gemäss dem Stand der Technik durch die sich ergebende Badlösung Überzüge erzielt werden, die die vorgenannten   zweckmässigen   magnetischen Eigenschaften besitzen und dadurch die Herstellung magnetischer Datenspeichervorrichtungen ermöglichen. 



   Gegenstand der Erfindung ist somit eine wässerige Badlösung, zur Herstellung von   Magnetschichtspei-   chem mit hoher Speicherdichte durch Reduktionsniederschlag eines magnetisierbaren Kobaltüberzuges auf einen katalytisch aktivierten Träger, wobei die Badlösung Kobalt- und Hypophosphitionen in einem Kon- 
 EMI1.2 
 men und kann entweder metallisch oder nichtmetallisch sein. Vorzugsweise soll der Träger jedoch ein verhältnismässig   dünnes Blatt oderBand   aus   Polyäthylenterephthalat   mit einer Dicke in der Grössenordnung von   0, 07   mm sein. 

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 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



  BADZUSAMMENSETZUNG 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> Konzentration <SEP> Kobalt- <SEP> und <SEP> Hypophosphitionenkonzentration <SEP> Magnetische
<tb> der <SEP> einzelnen <SEP> Verbindungen <SEP> Eigenschaften
<tb> (A) <SEP> (B) <SEP> (C) <SEP> (D) <SEP> (E) <SEP> (F) <SEP> (G) <SEP> (H) <SEP> (I) <SEP> (1) <SEP> (K)
<tb> Bad <SEP> CoCl2 <SEP> . <SEP> 6 <SEP> H2O <SEP> NaH2PO2 <SEP> . <SEP> H2O <SEP> H3C6H5O7 <SEP> . <SEP> H2O <SEP> NH4Cl <SEP> Co++ <SEP> H2PO2- <SEP> Co++:

  H2PO2- <SEP> Co+++H2PO2- <SEP> Hc <SEP> Br <SEP> Bs
<tb> ni.
<tb> g/l <SEP> g/l <SEP> g/l <SEP> g/l <SEP> g/l <SEP> g/l <SEP> g/l <SEP> Oer <SEP> Gauss <SEP> Gauss
<tb> stedt
<tb> 1 <SEP> 15,24 <SEP> 7,14 <SEP> 17,9 <SEP> 12,5 <SEP> 3,77 <SEP> 4,38 <SEP> 0,863 <SEP> 8,15 <SEP> 305 <SEP> 6575 <SEP> 9863 <SEP> 
<tb> 2 <SEP> 3,75 <SEP> 1,76 <SEP> 17,9 <SEP> 12,5 <SEP> 0,93 <SEP> 1,08 <SEP> 0,863 <SEP> 2,01 <SEP> 309 <SEP> 11650 <SEP> 14494
<tb> 3 <SEP> 6. <SEP> 77 <SEP> 3, <SEP> 17 <SEP> 17, <SEP> 9 <SEP> 12, <SEP> 5 <SEP> 1, <SEP> 68 <SEP> 1, <SEP> 94 <SEP> 0, <SEP> 863 <SEP> 3, <SEP> 62 <SEP> 309 <SEP> 7593 <SEP> 10703 <SEP> 
<tb> 4 <SEP> 15,00 <SEP> 3,51 <SEP> 17,9 <SEP> 12,5 <SEP> 3,72 <SEP> 2,15 <SEP> 1,726 <SEP> 5,87 <SEP> 288 <SEP> 6701 <SEP> 10169 <SEP> 
<tb> 5 <SEP> 4. <SEP> 21 <SEP> 7, <SEP> 87 <SEP> 17. <SEP> 9 <SEP> 12, <SEP> 5 <SEP> 1, <SEP> 04 <SEP> 4. <SEP> 83 <SEP> 0.

   <SEP> 216 <SEP> 5, <SEP> 87 <SEP> 315 <SEP> 6404 <SEP> 9508
<tb> 6 <SEP> 7,50 <SEP> 3,51 <SEP> 17,9 <SEP> 12,5 <SEP> 1,86 <SEP> 2,15 <SEP> 0,863 <SEP> 4,01 <SEP> 319 <SEP> 7085 <SEP> 10 <SEP> 045
<tb> 
 
 EMI3.2 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



   Wie in der vorangehenden Tabelle gezeigt, hat sich herausgestellt, dass, wenn die Gesamtkonzentration der Kobalt- und Hypophosphitionen im Bereich zwischen 2, 0 und   8, 2 g/l,   vorzugsweise   4, 0 g/l,   und das Verhältnis der   Kobaltionen- zur Hypophosphitionenkonzentration   zwischen 0, 2 und 1, 7, vorzugsweise bei 0, 86 liegt, metallische Kobaltablagerungen erzielt werden, die eine magnetische Koerzitivkraft im Bereich von 288 bis 319 Oerstedt, eine annähernd   rechtec1dgeHysteresisschleife   (als Grad für die Rechteckigkeit dient der Quotient aus der remanenten Magnetisierung und der   Sättigungsmagnetisierung),   und auch neben einer hohen Widerstandsfähigkeit gegenüber mechanischer Abnutzung annähend konstante,

   gleichbleibende physikalische und magnetische Eigenschaften besitzen. 



   Obwohl es sich bei dem oder den verwendeten komplexbildenden Mittel bzw. Mitteln um einen beliebigen einer Vielzahl dem Fachmann bekannter Stoffe handeln   kann, wird vorzugsweise Zitronensäure in   einer Menge angewendet, die Zitrationen in einer Konzentration ergibt, die mindestens gleich der Konzentration der vorhandenen Kobaltionen ist. wodurch lösliche Kobaltkomplexe gebildet werden, was einen Niederschlag der Kobaltionen verhindert. Ausserdem sollen in der Badlösung Ammoniumionen in einer Konzentration von zumindest   0, 3 g/1 der   wässerigen Lösung vorhanden sein. 



   Nachdem die gewünschte   BadwL1ng   mit der bevorzugten Konzentration hergestellt ist, wird die Arbeitstemperatur annähernd konstant auf einer zwischen   550C   und   900C   liegenden Temperatur, vorzugsweise auf   80 C,   und der PH-Wert durch fortlaufendes Zuführen von Natriumhydroxyd mittels einerperistaltischen Pumpe zwischen 7, 0 und 9, 0, vorzugsweise auf 8, 2 gehalten. Nach Bereiten der Badlösung wird der   aktivierte, mit einemKlebstoffüberzug   versehene Träger ungefähr eine Stunde lang in diese Badlösung getaucht. Nach dem Herausnehmen aus der Badlösung wird der beschichtete Träger abgespült und getrocknet und kann nun in bekannter Weise als magnetische Datenspeichervorrichtung hoher Speicherdichte verwendet werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Wässerige Badlösung zur Herstellung von Magnetschichtspeichern mit hoher Speicherdichte durch Reduktionsniederschlag eines magnetisierbaren Kobaltüberzuges auf einen katalytisch aktivierten Träger, 
 EMI4.1 
 und2, 0 bis 8,2 g/l liegt.

Claims (1)

  1. 2. Badlösung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Ammoniumionen in eine Konzentration von mindestens 0,3 g/l enthalten sind. EMI4.2 chen Menge zugesetzt wird, dass die Konzentration der dadurch frei werdenden Zitrationen der Kobaltionenkonzentration zumindest gleich ist.
AT723762A 1961-09-14 1962-09-11 Wässerige Badlösung zur Herstellung von Magnetschichtspeichern mit hoher Speicherdichte AT243530B (de)

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