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Einrichtung zur Abtastung von Codezeichen, insbesondere für
Anlagen zur automatischen Postverteilung
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nen der erste zur Anregung der Phosphoreszenzstrahlung dient und auf die in Transportrichtung des Code- zeichenträgers vor dem vomEingang des Zeichenumsetzers erfasstenBereich befindlichen Codezeichen ein- wirkend, aber die innerhalb dieses Bereiches liegenden Codezeichen nicht bestrahlend angeordnet ist, während der zweite Strahler auf die innerhalb dieses Bereiches befindlichen Codezeichen einwirkend an- geordnet ist und dass dem Eingang des Zeichenumsetzers ein nur für dieStrahlung derCodezeichengruppen mit durchFluoreszenz hervorgerufenerStrahlungsemission durchlässiges Filter zugeordnet ist,
das bei Ab- tastung dieser Codezeichengruppen im Strahlungsweg, dagegen bei Abtastung der Codezeichengruppen mit durch Phosphoreszenz angeregter Strahlungsemission ausserhalb des Strahlungsweges liegt.
Ein Photomultiplier hat sich insofern als besonders zweckmässig erwiesen, als er bei ausreichender
Empfindlichkeit eine hohe Konstanz, gutes Auflösevermögen und geringe Trägheit besitzt.
Durch di bei der erfindungsgemässenEinrichtung erfolgte Wahl mehrerer strahlungsemittierender Co- dezeichengruppen ist ein störendes Zusammenwirken der beispielsweise auf einem Briefumschlag aufge- brachten Codezeichen mit andern Codezeichen, z. B'. auf Schecks oder Quittungen, vermieden.
Bei der erfindungsgemässenEinrichtung wird also die erforderliche Selektivität der Einrichtung in Ver- bindung mit einem geeigneten Filter durch eine solche Anordnung der beiden Strahler erzielt, dass beim
Betrieb des zur Anregung der Phosphoreszenzstrahlung dienenden Strahlers zwar auch die Codezeichen mit
Fluoreszenzstrahlung angeregt werden, aber diese Strahlung infolge des gewählten Ortes der Anregung ab- geklungen ist, ehe die Zeichen mit Fluoreszenzstrahlung in den Bereich des Einganges des Zeichenumset- zers gelangen. Demgegenüber leuchten die Zeichen mit Phosphoreszenzstrahlung genügend lange nach, um ihre Abtastung mit Sicherheit zu ermöglichen.
Als Strahler für die Anregung haben sich Quecksilberdampf-Niederdrucklampen als besonders zweck- mässig erwiesen.
Eine bevorzugte Konstruktion der erfindungsgemässen Einrichtung enthält zwischen den jeweils abzu- tastenden Codezeichen und dem Eingang des Zeichenumsetzers beispielsweise aus Glas bestehende Strah- lungsleitstäbe. Dabei können die zur Anregung der Fluoreszenzstrahlung dienenden Strahler mit Ansätzen an den imFalle einerUV-Strahlung vorzugsweise aus Quarzglas oder einem andern, die Ut-Strahlung gut leitenden Material bestehenden Strahlungsleitstäben zusammenwirken, die die Strahlung dieser Strahler auf die imBereich des Einganges des Zeichenumsetzers liegendenCodezeichen lenken.
Bei dieser Ausfüh- rungsform der Erfindung erfüllen die Strahlungsleitstäbe also zwei Aufgaben, indem sie sowohl die zur
Anregung der Fluoreszenzstrahlung dienende Strahlung mittels ihrer Ansätze auf die Codezeichen lenken als auch die emittierte Strahlung zum Eingang des Zeichenumsetzers leiten.
Da der Zeichenumsetzer beispielsweise im Falle eines Photomultipliers auch für die von den zur An- regung vorhandenen Strahlern emittierte Strahlung empfindlich ist, sind zweckmässigerweise zwischen den
Ansätzen an den Strahlungsleitstäben und dem Eingang des Zwischenumsetzers Filter angeordnet, die nur für dieStrahlung derCodezeichengruppe mitFluoreszenz durchlässig sind. Diese Filter halten auch-falls erforderlich-die von den Codezeichen mit Phosphoreszenz emittierte Strahlung und gegebenenfalls auch eine vom Codezeichenträger beispielsweise durch Fluoreszenz emittierte Strahlung zurück. Dadurch er- hält man ein besonders störungsfreies Ausgangssignal des Zeichenumsetzers.
Weiterhin können Filter zwischen den Strahlern und den Ansätzen an den Strahlungsleitstäben ange- ordnet sein, um störende Fremdstrahlungen zurückzuhalten.
Weiterhin ist es möglich, mehrere Strahlungsleitstäben, die beispielsweise verschiedenen Zeilen von Codezeichen zugeordnet sein können, einen gemeinsamen Strahler zuzuordnen.
In Fig. l ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für den Fall schematisch dargestellt, dass auf den
Codezeichenträger, beispielsweise einen Briefumschlag, zwei Zeichengruppen aufgebracht sind, die sich dadurch voneinander unterscheiden, dass die Strahlung der einen durch Phosphoreszenz und die der ändern durch Fluoreszenz hervorgerufen ist. Die Codezeichenträger C werden im Sinne des Pfeiles 1 unter dem einen Ende des im Bereich des Einganges 2 des Zeichenumsetzers 3, beispielsweise eines Pho- tomultipliers, angeordneten Strahlungsleitstabes 4 bewegt. Dabei gelangen die Codezeichen zunächst in den Wirkungsbereich der U-förmigen Quecksilberdampf-Niederdrucklampe 5, die zur Anregung der
Strahlungsemission der Codezeichen derjenigen Zeichengruppe dient, deren Strahlung durch Phosphores- zenz hervorgerufen wird.
Zwar werden durch den Einfluss dieses Strahlers auch die Codezeichen der an-
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nete Abstand ist so gross gewählt, dass zwar die Strahlung der mit Phosphoreszenzstrahlung arbeitenden Codezeichen noch in genügender Stärke vorhanden ist, aber die Fluoreszenzstrahlung der andern Zeichengruppe abgeklungen ist, wenn die Zeichen in den Bereich des in Fig. 1 linken Endes des Strahlungsleitstabes 4 gelangen. Der Abstand a dient zugleich ale Hohifalle.
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