AT242094B - Verfahren zum Färben und bzw. oder Bedrucken von Textilgut - Google Patents

Verfahren zum Färben und bzw. oder Bedrucken von Textilgut

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AT242094B
AT242094B AT340063A AT340063A AT242094B AT 242094 B AT242094 B AT 242094B AT 340063 A AT340063 A AT 340063A AT 340063 A AT340063 A AT 340063A AT 242094 B AT242094 B AT 242094B
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AT
Austria
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sep
amino
dyeing
methylpyrazolone
triazole
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AT340063A
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Johannes Dr Dehnert
Walter Dr Grosch
Gerhard Dr Luetzel
Werner Dr Rohland
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Basf Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Färben und bzw. oder Bedrucken von Textilgut 
Diese Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Färben und bzw. oder Bedrucken von Textilgut, bei dem man das Gut in Gegenwart alkalisch wirkender Mittel mit Azofarbstoffen bzw. deren Vorprodukten, die mindestens eine heterocyclisch gebundene -NH-Gruppe enthalten, und mit ungefärbten polyfunktionellen Verbindungen der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 in der von den drei Substituenten A.

   mindestens zwei eine   X-CH-CH-CO-Gruppe   bedeuten, wobei X für den über Stickstoff gebundenen Rest eines sekundären Amins steht, und der dritte Substituent A gegebe- 
 EMI1.2 
 kation, wie ein Natrium- oder ein Kaliumkation, steht, erforderlichenfalls bei erhöhter Temperatur behandelt, und im Falle der Verwendung der Vorprodukte den Azofarbstoff auf der Faser in üblicher Weise   vervollständigt.   



   Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf Zubereitungen zum Färben und bzw. oder Bedrucken von Textilgut, die gekennzeichnet sind durch einen Gehalt an a) Azofarbstoffen bzw. deren Vorprodukten, die mindestens eine heterocyclisch   gebundene -NH-   Gruppe enthalten,   b)   ungefärbten polyfunktionellen Verbindungen der allgemeinen Formel I, c) alkalisch wirkenden Mitteln und gegebenenfalls durch einen Gehalt an Dispergiermitteln und bzw. oder Schutzkolloiden und bzw. oder Färberei-und bzw. oder Druckereihilfsmitteln. 



   Es wurde gefunden, dass man mit dem neuen Verfahren Textilgut, wie Fasern, Fäden, Flocken, Gewebe und Gewirke, waschecht färben und bzw. oder bedrucken kann. 



   Das neue Verfahren dient vorzugsweise zum Färben und bzw. oder Bedrucken von Hydroxylgruppen enthaltendem Material ; das ist insbesondere Textilgut aus nativer und bzw. oder regenerierter Cellulose. 



  Es ist jedoch auch zur Anwendung auf Textilgut aus Celluloseacetat, Polyacrylnitril oder   Mischpolyme-   risaten des Acrylnitril mit andern Vinylverbindungen oder auf Textilgut aus linearen Polyestern,   z. B.   aus Polyäthylenglykolterephthalat, oder auf Basis von Terephthalsäure und p-Dimethylolcyclohexan geeignet und ferner ist es auch zur Anwendung auf Textilgut aus natürlichen und bzw. oder synthetischen Carbonsäureamidgruppen enthaltenden Stoffen, wie Wolle, Naturseide oder linearen Polyamiden, brauchbar. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Als alkalisch wirkende Mittel verwendet man vorteilhaft stark alkalisch wirkende Mittel. Solche Mittel sind vorzugsweise anorganische Mittel,   z. B.   insbesondere Alkalimetallhydroxyde oder-carbonate, wie Natriumhydroxyd, Kaliumhydroxyd, Natriumcarbonat oder Kaliumcarbonat, aber auch solche Verbindungen, die unter den üblichen Bedingungen des Färbens oder Bedruckens in alkalisch wirkende Mittel übergehen, beispielsweise Alkalimetallbicarbonate, wie Natrium- oder Kaliumbicarbonat, sowie Dioder Trialkalimetallphosphate, wie Dinatriumphosphat oder Trinatriumphosphat. Für das neue Verfahren kommen jedoch auch organische, alkalisch wirkende Mittel, z. B.   Pyridin oder Trimethylammoniumhy-   droxyd, in Betracht. Es können auch Gemische zweier oder mehrerer alkalisch wirkender Mittel verwendet werden. 



   Als verfahrensgemäss zu verwendende Azofarbstoffe bzw. Vorprodukte, die mindestens eine hetero- 
 EMI2.1 
 
Es lassen sich auch Metallkomplexverbindungen von Azofarbstoffen der beschriebenen Art   verwen-   den. Es ist aber auch möglich, zur Metallkomplexbildung befähigte Azofarbstoffe der beschriebenen Art zu verwenden und die Metallisierung nachträglich auf der Faser vorzunehmen. 



   Im Falle der Verwendung der Diazokomponenten kann die   diazotierbare Aminogruppe   dem heterocyclischen Ring angehören, der die-NH-Gruppe enthält, sie kann aber auch an einen benachbarten aromatischen oder heterocyclischen Ring gebunden sein, der über Brückenatome mit dem heterocyclischen,   die -NH-Gruppen   enthaltenden Ring verbunden ist. 
 EMI2.2 
 -dimethylpyrazol, 4-Aminopyrazol-5-carbonsäure, 3-Amino-5 -phenylpyrazol,spielsweise : 2,4-Dimethylpyrrol, 2,4-Dimethyl-5-carboxypyrrol, 2,5-Dimethylpyrrol, Imidazol, 4,5-Dimethyl- bzw. Diphenylimidazol, 4, 5, 6,7-Tetrahydrobenzimidazol, Indol, 2-Methyl-bzw. 



  - Phenylindol, Indazol, 5-Chlorindazol,   5-Hydroxybenztriazol,   4-Aminobenztriazol, 4-Aminobenzimidazol,   5-Aminobenzimidazol.   



   Ferner die Verbindungen : 
 EMI2.3 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 agierendes Umsetzungsgemisch, bei dessen Verwendung nach der Erfindung eine Zugabe von weiteren alkalisch wirkenden Mitteln nicht erforderlich ist. 



   Als sekundäre Amine seien beispielsweise aliphatische Amine, wie Alkylamine, vorzugsweise niedermolekulare Alkylamine,   z. B. Dimethylamin oder Diäthylamin,   oder substituierte Alkylamine, vorzugsweise niedermolekulare substituierte   Alkylamine, z. B. Di- (ss-hydroxyäthyl)-amin, oder cycloali-   phatische Amine, wie Piperidin oder Pyrrolidin, genannt. Aber auch heterocyclische Verbindungen, wie Morpholin, Pyrrol oder Imidazol, kommen als sekundäre Amine in Betracht. 



   Für das Verfahren nach der Erfindung verwendbare Produkte erhält man zweckmässig durch Umsetzung von 1 Mol Hexahydro-1, 3,   5-triacryloyl-s-triazin   mit   2 - 3,   3 Mol eines sekundären Amins oder eines Gemisches von zwei oder mehreren sekundären Aminen. 



   Die Verwendung von Verbindungen der allgemeinen Formel 
 EMI4.1 
 ist für das neue Verfahren von besonderem technischem Interesse. In der allgemeinen Formel II kann jeder der Reste R für eine Methylgruppe oder für eine Äthylgruppe stehen. Die Reste   R-R   können daher gleiche oder verschiedene Gruppen bedeuten. 



   Die Fixierung der Farbstoffe auf dem Färbegut ist nach dem neuen Verfahren bereits bei gewöhnlicher Temperatur,   d. h.   bei ungefähr 15 - 300C möglich. Zweckmässig fixiert man jedoch die Farbstoffe in üblicher Weise, z. B. durch Dämpfen oder durch trockenes Erhitzen, bei Temperaturen zwischen 30 und 200 C, vorzugsweise zwischen 40 und 150 C, sofern das zu färbende und/oder zu bedruckende Gut die Anwendung dieser Temperaturen erlaubt. Die Dauer des Fixiervorganges kann in weiten Grenzen schwanken, da sie von der Natur der jeweils verwendeten Farbstoffe, der ungefärbten polyfunktionellen Verbindungen, der alkalisch wirkenden Mittel und des Färbeguts sowie von der Fixiertemperatur abhängig ist ; sie lässt sich jedoch durch Versuche leicht ermitteln. Vorteilhaft fixiert man die Farbstoffe auf 
 EMI4.2 
 



   Man kann das Verfahren nach der Erfindung durchführen, indem man das zu färbende und/oder zu bedruckende Gut mit den alkalisch wirkenden Mitteln, den Farbstoffen und den ungefärbten polyfunktionellen Verbindungen der oben gekennzeichneten Art nacheinander und in beliebiger Reihenfolge behandelt. Vorzugsweise behandelt man das Färbegut jedoch mit Färbebädern oder Druckpasten, die gleichzeitig als alkalisch wirkende Mittel, die Farbstoffe und die ungefärbten polyfunktionellen Verbindungen der oben gekennzeichneten Art enthalten. Das so behandelte Gut wird sodann in üblicher Weise gespült, erforderlichenfalls geseift und fertiggestellt.

   Dabei kann es von Interesse sein, von Farbstoffpräparaten auszugehen, die ausser den Farbstoffen die ungefärbten polyfunktionellen Verbindungen der oben gekennzeichneten Art, gegebenenfalls zusammen mit Dispergiermitteln und/oder   Färberei- oder   Druckereihilfsmitteln enthalten. 



   Die ungefärbten polyfunktionellen Verbindungen werden zweckmässig in wässeriger Lösung verwendet. Sie können aber auch gemeinsam mit Dispergiermitteln in feinverteilter Form oder als Lösungen in wassermischbaren Lösungsmitteln verwendet werden. Als wassermischbare Lösungsmittel kommen dafür vor allem Dialkylcarbonsäureamide, wie Dimethylformamid oder Dimethylacetamid, Lactame, wie N-Methyl-2-pyrrolidon, Äther, wie Glykoläther oder Tetrahydrofuran, aber auch Alkohole, wie Methanol, Äthanol oder Isopropanol, Ketone wie Aceton, und/oder organische Säuren, wie Ameisensäure oder Essigsäure, in Betracht. 



   Die Färbebäder und Druckpasten der erfindungsgemässen Art können ausser alkalisch wirkenden Mitteln, Farbstoffen und ungefärbten polyfunktionellen Verbindungen die üblichen Färbereihilfsmittel oder Druckereihilfsmittel enthalten, sofern diese Mittel nicht mit den für das Verfahren erforderlichen Ausgangsstoffen in unerwünschter Weise reagieren. Derartige Färbereihilfsmittel und/oder Druckereihilfsmittel sind beispielsweise oberflächenaktive Verbindungen, wie Alkylsulfonate, oder Verbindungen, die die Wanderung der Farbstoffe verhindern, wie Natriumacetat, oder Mittel, die die Löslichkeit und die Fixie- 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 rung der Farbstoffe verbessern, wie Harnstoff,   oder Verdickungsmittel, z. B.   Öl-in-Wasser-Emulsionen, Traganthverdickungen, Alginate oder Methylcellulose. 



   In der Regel werden die Färbebäder und Druckpasten auf das zu behandelnde Gut durch Imprägnieren mittels eines Foulards oder durch Bedrucken aufgebracht. Bei Textilgut aus Cellulose ist es auch möglich, gleichzeitig mit dem neuen   Färbe- und/oder Druckverfahren   eine sogenannte Hochveredlung des Gutes,   z. B.   eine Knitterfest-Ausrüstung, vorzunehmen. 



   Für das neue Verfahren zum Färben und bzw. oder Bedrucken von Textilgut verwendet man im allgemeinen je 100 Teile ein oder mehrere vorzugsweise über Stickstoff, Sauerstoff oder Schwefel gebundene umsetzungsfähige Wasserstoffatome aufweisenden Farbstoff, ungefähr 10 - 200 Teile eines alkalisch wirkenden Mittels und ungefähr 20 - 400 Teile einer ungefärbten polyfunktionellen Verbindung der oben gekennzeichneten Art. 



   Die nach der Erfindung erhältlichen Färbungen und Drucke zeichnen sich im allgemeinen durch vorzügliche Nassechtheitseigenschaften aus. Geht man von wasserlöslichen Farbstoffen aus, so empfiehlt es sich, solche Farbstoffe zu verwenden, die nur eine geringe Affinität zum Färbegut aufweisen, weil dadurch das Auswaschen von etwa nicht fixierten Farbstoffanteilen erleichtert wird. Mit wasserunlöslichen Farbstoffen erhält man nach dem neuen Verfahren Färbungen und Drucke von bemerkenswert guter Reibund Lösungsmittelechtheit. Bei Reaktivfarbstoffen wird durch das neue Verfahren der Anteil an auf dem Färbegut waschecht fixierten Farbstoffen erhöht und damit die Ausgiebigkeit von Reaktivfarbstoffen wesentlich verbessert. 



   Die in den Beispielen genannten Teile und Prozentzahlen sind Gewichtseinheiten. 



   Beispiel 1: Baumwollgewebe wird mit einer wässerigen Lösung imprägniert, die in 1000 Teilen 20 Teile des Farbstoffs der Formel 
 EMI5.1 
 
20 Teile der aus 1 Mol   Hexahydro-l, 3, 5-triacryloyl-s-triazin   und 2 Molen Diäthylamin erhältlichen Verbindungen der Formel 
 EMI5.2 
 und 10 Teile wässerige   32% igue   Natronlauge enthält. Das imprägnierte Gewebe wird getrocknet, 5 min gedämpft und wie üblich gespült und geseift. Man erhält eine leuchtend rote Färbung mit sehr guten Echtheitseigenschaften. 



   Beispiel 2: Verwendet man an Stelle des im Beispiel 1 angegebenen Farbstoffs die in der folgenden Tabelle angegebenen Farbstoffe und verfährt im übrigen wie im Beispiel 1 angegeben, so erhält man auf Gewebe aus Baumwolle oder Zellwolle nassechte Färbungen in den in der Tabelle angegebenen Tönen. 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 
 EMI6.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Diazokomponente <SEP> Kupplungskomponente <SEP> Farbton
<tb> 1. <SEP> 2-Amino-1, <SEP> 3,4-triazol- <SEP> 1-Cyanäthyl-2-phenylindol <SEP> gelb
<tb> - <SEP> 5-carbonsäure <SEP> 
<tb> 2. <SEP> 2-Amino-1, <SEP> 3, <SEP> 4-triazol- <SEP> 2-Phenylindol <SEP> gelb
<tb> -5-carbonsäure
<tb> 3. <SEP> 2-Amino-1, <SEP> 3, <SEP> 4-triazol- <SEP> 2-Methylindol <SEP> gelb
<tb> - <SEP> 5-carbonsäure <SEP> 
<tb> 4. <SEP> 2-Amino-1, <SEP> 3, <SEP> 4-triazol- <SEP> l-Phenyl-3-methylpyrazolon- <SEP> (5) <SEP> gelb
<tb> - <SEP> 5-carbonsäure <SEP> 
<tb> 5. <SEP> 2-Amino-1, <SEP> 3,4-triazol- <SEP> 1-Hydroxynaphthalin-rosa
<tb> -5-carbonsäure <SEP> -4,8-disulfonsäure
<tb> 6. <SEP> 2-Amino-1, <SEP> 3,4-triazol- <SEP> 1-Hydroxynaphthalin-rot
<tb> -5-carbonsäure <SEP> -4-sulfonsäure
<tb> 7.

   <SEP> 2-Amino-l, <SEP> 3,4-triazol- <SEP> 1-Hydroxynaphthalin-rot
<tb> -5-carbonsäure <SEP> -5-sulfonsäure
<tb> 8. <SEP> 2-Amino-1, <SEP> 3, <SEP> 4-triazol- <SEP> 1-Hydroxy-8-äthoxynathphalin- <SEP> rot
<tb> -5-carbonsäure <SEP> -3,6-disulfonsäure
<tb> 9. <SEP> 2-Amino-1, <SEP> 3,4-triazol- <SEP> 2-Acetamino-5-hydroxynaphthalin- <SEP> rot
<tb> -5-carbonsäure <SEP> -7-sulfonsäure
<tb> 10. <SEP> 2-Amino-l, <SEP> 3,4-triazol- <SEP> 1-Acetamino-8-hydroxynaphthalin- <SEP> blaustichig
<tb> -5-carbonsäure <SEP> -4,6-disulfonsäure <SEP> rot
<tb> 11. <SEP> 2-Amino-l, <SEP> 3,4-triazol- <SEP> 1-Acetamino-8-hydroxynaphthalin- <SEP> violett
<tb> -5-carbonsäure <SEP> -3,6-disulfonsäure
<tb> 12. <SEP> 2-Amino-l, <SEP> 3, <SEP> 4-triazol- <SEP> 1-Benzoylamino-8-hydroxy- <SEP> violett
<tb> -5-carbonsäure <SEP> naphthalin-3, <SEP> 6-disulfonsäure
<tb> 13.

   <SEP> 2-Amino-1, <SEP> 3, <SEP> 4-triazol- <SEP> 1-(4'-Sulfophenyl)-3-methyl- <SEP> gelb
<tb> -5-carbonsäure <SEP> pyrazolon- <SEP> (5)
<tb> 14. <SEP> 2-Amino-l, <SEP> 3, <SEP> 4-triazol- <SEP> 1-(2'-Chlor-5'-sulfophenyl)- <SEP> gelb
<tb> -5-carbonsäure <SEP> -3-methylpyrazolon- <SEP> (5)
<tb> 15. <SEP> 2-Amino-l, <SEP> 3,4-triazol- <SEP> 1- <SEP> (2', <SEP> 6'-Dichlor-4'-sulfophenyl)- <SEP> gelb <SEP> 
<tb> -5-carbonsäure <SEP> -3-methylpyrazolon- <SEP> (5)
<tb> 16. <SEP> 2-Amino-l, <SEP> 3,4-triazol- <SEP> 1-(2'-Methyl-6'-chlor-4'-sulfo- <SEP> gelb
<tb> -5-carbonsäure <SEP> phenyl)-3-methylpyrazolon- <SEP> (5)
<tb> 17. <SEP> 2-Amino-1, <SEP> 3,4-triazol- <SEP> N, <SEP> N-Diäthylaminobenzol- <SEP> scharlach <SEP> 
<tb> -5-carbonsäure <SEP> -3-sulfonsäure
<tb> 18.

   <SEP> 2-Amino-1, <SEP> 3, <SEP> 4-triazol- <SEP> 1-Amino-2,5-dimethoxybenzol <SEP> rot
<tb> - <SEP> 5-carbonsäure <SEP> 
<tb> 19. <SEP> 2-Amino-l, <SEP> 3, <SEP> 4-triazol- <SEP> 3-Methylpyrazolon- <SEP> (5) <SEP> gelb
<tb> - <SEP> 5-carbonsäure <SEP> 
<tb> 20. <SEP> 1-Aminobenzol-4-sulfonsäure <SEP> 3-Methylpyrazolon-(5) <SEP> gelb
<tb> 21. <SEP> 1-A. <SEP> mino-2-hydroxybenzol- <SEP> 3-Methylpyrazolon-(5) <SEP> braun
<tb> - <SEP> 5-sulfonsäure <SEP> 
<tb> 22. <SEP> 3-Amino-5-chlorindazol <SEP> 1-Hydroxynapthalin- <SEP> bordo
<tb> -4, <SEP> 8-disulfonsäure
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 
 EMI7.1 
 
<tb> 
<tb> Diazokomponente <SEP> Kupplungskomponente <SEP> Farbton
<tb> 23. <SEP> 3-Amino-5-chlorindazol <SEP> 2-Amino-8-hydroxynaphthalin- <SEP> bordo
<tb> -6-sulfonsäure
<tb> 24.

   <SEP> 3-Amino-5-chlorindazol <SEP> 1-(2'-Methyl-4'-sulfophenyl)- <SEP> gelb
<tb> - <SEP> 3-methylpyrazolon- <SEP> (5) <SEP> 
<tb> 25. <SEP> 3-Amino-5-chlorindazol <SEP> 2-Aminonaphthalin- <SEP> rot
<tb> - <SEP> 3, <SEP> 6-disulfonsäure <SEP> 
<tb> 26. <SEP> 3-Amino-5-chlorindazol <SEP> l-Benzoylamino-8-hydroxy-violett <SEP> 
<tb> naphthalin-4, <SEP> 6-disulfonsäure <SEP> 
<tb> 27. <SEP> 3-Amino-5-chlorindazol <SEP> 1-Hydroxy-8-äthoxynaphthalin- <SEP> bordo
<tb> - <SEP> 3, <SEP> 6-disulfonsäure
<tb> 28. <SEP> 5-Aminobenzimidazol <SEP> 1-Hydroxynaphthalin-rot <SEP> 
<tb> - <SEP> 4, <SEP> 8-disulfonsäure <SEP> 
<tb> 29. <SEP> 5-Aminobenzimidazol <SEP> 1-Hydroxy-8-äthoxynaphthalin- <SEP> rot
<tb> - <SEP> 3, <SEP> 6-. <SEP> disulfonsäure <SEP> 
<tb> 30. <SEP> 5-Aminobenzimidazol <SEP> 1-Hydroxynaphthalin-rot <SEP> 
<tb> -4-sulfonsäure
<tb> 31.

   <SEP> 5-Aminobenzimidazol <SEP> 2-Amino-8-hydroxynaphthalin- <SEP> braun
<tb> - <SEP> 6-sulfonsäure <SEP> 
<tb> 32.5-Aminobenzimidazol <SEP> 2-Hydroxynaphthalin- <SEP> rot <SEP> 
<tb> -6-sulfonsäure
<tb> 33.5-Aminobenzimidazol <SEP> 1-Hydroxynaphthalin-rot
<tb> - <SEP> 3, <SEP> 8-disulfonsäure <SEP> 
<tb> 34. <SEP> 5-Aminobenzimidazol <SEP> 1-(2'-Methyl-4'-sulfophenyl)- <SEP> gelb
<tb> - <SEP> 3 <SEP> -methylpyrazolon- <SEP> (5) <SEP> 
<tb> 35. <SEP> 5-Aminobenzimidazol <SEP> 1-(2'-Chlor-5'-sulfophenyl)- <SEP> gelb
<tb> - <SEP> 3-methylpyrazolon- <SEP> (5) <SEP> 
<tb> 36.

   <SEP> 5-Aminobenzimidazol <SEP> 1- <SEP> (4'-Sulfophenyl)- <SEP> gelb
<tb> - <SEP> 3 <SEP> -methylpyrazolon- <SEP> (5) <SEP> 
<tb> 37.5-Aminobenzimidazol <SEP> 1-Benzoylamino-8-hydroxy- <SEP> violett
<tb> naphthalin-4, <SEP> 6-disulfonsäure <SEP> 
<tb> 38.5-Aminobenzimidazol <SEP> 1-Benzoylamino-8-hydroxy- <SEP> violett
<tb> naphthalin-3,6-disulfonsäure
<tb> 39. <SEP> 5-Aminobenzimidazol <SEP> 1-Aminonaphthalin-6-sulfonsäure <SEP> orange
<tb> 40. <SEP> 5-Aminobenzimidazol <SEP> 2-Amino-5-hydroxynaphthalin- <SEP> rot
<tb> -7-sulfonsäure
<tb> 41. <SEP> 5-Aminobenzimidazol <SEP> 3-Methylpyrazolon-(5) <SEP> gelb
<tb> 42. <SEP> 4-Aminopyrazol <SEP> 1-(2'-Chlor-5'-sulfophenyl)- <SEP> gelb
<tb> -3-methylpyrazolon- <SEP> (5)
<tb> 43.

   <SEP> 4-Amnopyrazol <SEP> 1-(2'-Methyl-4'-sulfophenyl)- <SEP> gelb
<tb> - <SEP> 3 <SEP> -methylpyrazolon- <SEP> (5) <SEP> 
<tb> 44.4-Aminopyrazol <SEP> 3-Methylpyrazolon- <SEP> (5) <SEP> gelb <SEP> 
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 
 EMI8.1 
 

 <Desc/Clms Page number 9> 

 
 EMI9.1 
 
<tb> 
<tb> 4-sulfonsäureDiazokomponente <SEP> Kupplungskomponente <SEP> Farbton
<tb> 64. <SEP> 2-Aminophenol-4-sulfonsäure <SEP> 3-Methylpyrazolon-(5)
<tb> (1 <SEP> : <SEP> 2-Chromkomplex) <SEP> orange
<tb> 65. <SEP> 6-Nitro-2- <SEP> aminophenol- <SEP> 3-Methylpyrazolon- <SEP> (5) <SEP> 
<tb> - <SEP> 4-sulfonsäure <SEP> (1 <SEP> : <SEP> 2-Chromkomplex) <SEP> rot
<tb> (1 <SEP> : <SEP> 2-Cobalt-III-kornplex) <SEP> braun
<tb> 66. <SEP> 6-Benzoylamino-2-amino- <SEP> 3-Methylpyrazolon-(5)
<tb> phenol-4-sulfonsäure <SEP> (1 <SEP> :

   <SEP> 2-Chromkomplex) <SEP> rot
<tb> 67. <SEP> 6-Chlor-2-aminophenol- <SEP> 3-Methylpyrazolon-(5)
<tb> - <SEP> 4-sulfonsäure <SEP> (1 <SEP> : <SEP> 2-Chromkomplex) <SEP> scharlach
<tb> 68.2-Aminophenol-4, <SEP> 6-di- <SEP> 3-Methylpyrazolon- <SEP> (5) <SEP> 
<tb> sulfonsäure <SEP> (l <SEP> : <SEP> l-Kupferkomplex) <SEP> orange
<tb> 
 
PATENTANSPRÜCHE : 
1.

   Verfahren zum Fräben und bzw. oder Bedrucken von Textilgut, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass man das Gut in Gegenwart alkalisch wirkender Mittel mit Azofarbstoffen bzw. deren Vorprodukten, die mindestens eine heterocyclisch   gebundene -NH-Gruppe   enthalten, und mit ungefärbten polyfunktionellen Verbindungen der allgemeinen Formel 
 EMI9.2 
 in der von den drei Substituenten A mindestens zwei eine    X-CH2-CH2-CO-Gruppe   bedeuten, wobei X für den über Stickstoff gebundenen Rest eines sekundären Amins steht, und der dritte Substituent A gegebe- 
 EMI9.3 
 einen kationischen Rest, beispielsweise für ein Proton oder für ein Ammonium- oder für ein Alkalimetallkation, wie ein Natrium- oder ein Kaliumkation, steht, erforderlichenfalls bei erhöhter Temperatur behandelt,

   und im Falle der Verwendung der Vorprodukte den Azofarbstoff auf der Faser in üblicher Weise vervollständigt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als ungefärbte polyfunktio- nelle Verbindung die Verbindung der Formel EMI9.4 verwendet wird.
AT340063A 1962-04-28 1963-04-26 Verfahren zum Färben und bzw. oder Bedrucken von Textilgut AT242094B (de)

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