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Schreibfederartiges Zeichengerät
Die Erfindung betrifft ein schreibfederartiges Zeichengerät mit abgewinkeltem flachem Schreibende.
Die verschiedenen Ausführungen solcher Geräte unterscheiden sich soferne man nur die Berührungsfläche mit dem Papier in Betracht zieht, durch die Verschiedenartigkeit der Form. Eine Ornamentschriftfeder mit ihrer z. B. kreisförmigen Federspitze zum Markieren von Punkten ist unabhängig von der Stellung, in der man die Feder auf das Papier bringt. Man kann dies in der üblichen Weise mit um zirka 600 geneigter Halterachse tun. Derartige schreibfederartige Zeichengeräte haben dahereine flache Schreibspitze, die um zirka 45-60 zur Federhalterachse geneigt ist.
Sollen jedoch mit einem derartigen Gerät andere Markierungen mit unregelmässiger Umrissform gezeichnet werden, wobei diese Markierungen in verschiedenen Lagen auf das Papier zu bringen sind, wie dies z. B. bei einem Masspfeil der Fall ist, so ergeben sich beträchtliche Schwierigkeiten. Das Auftragen eines Masspfeiles mit nach links weisender Pfeilspitze kann zwar in der üblichen Art und Weise erfolgen, ist aber ein Masspfeil mit nach oben oder unten oder gar nach rechts zeigender Spitze einzutragen, so geht dies nur, wenn die Handin eine unbequeme, von der natürlichen Schreibhaltung abweichende Schreibstellung gebracht wird.
Der Federhalter steht dann im Extremfall um 45 - 600 geneigt von der schreibenden Hand ab und es muss zur Durchführung dieser Markierung die eigentliche Schreibarbeit unterbrochen und die Feder in die aussergewöhnliche Stellung gebracht und nach Durchführung der Markierung die Feder in umgekehrter Reihenfolge wieder in die Schreibstellung zurückgeführt werden.
Zweck der Erfindungist es nun, einschreibfederartiges Zeichengerät zu schaffen, bei dem diese Nachteile vermieden werden und mit dem ohne nennenswerte Änderung der Schreibstellung und Federhaltung auch unregelmässige Markierungen wie z. B. Masspfeile gezeichnet werden können.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass das die Schreibfläche aufweisende Schreibende der Feder mit der Federachse einen Winkel von ungefähr 900 einnimmt.
Hiedurch wird erreicht, dass die Feder, die auch beim Strichziehen im wesentlichen senkrecht gehalten werden muss, beim Markieren von Masspfeilen in dieser Lage verbleiben kann, wobei nur die Feder-
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kierungen eingetragen werden müssen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Zeichengerätes dargestellt. Es zeigen Fig. l ein Gerät zum Zeichnen von Masspfeilen ähnlich einer Ornamentzeichenfeder in Ansicht und Fig. 2 eine Draufsicht auf das gleiche Gerät. Fig. 3und 4 zeigenein ähnliches Gerät, jedoch mit abgeänderter Schreibspitzenform.
Das Zeichengerät gemäss Fig. l besitzt, wie die üblichen Ornamentzeichenfedern einen Federschaft und eine flache Schreibspitze l, die bei 4 gegenüberdem Federschaft abgewinkelt ist. Mit P ist das Zeichenpapier und mit den Buchstaben M - M'ist die Mittelachse des Zeichengerätes bezeichnet. Die Schreibspitze l ist, wie aus Fig.. l ebenfalls deutlich zu ersehen ist, um 900 gegenüber dem Feder- schaft und damit gegenüber der Halterachse geneigt. Besonders die Fig. 2 lässt es klar erkennen, dass es nur einer Verdrehung des Halteschaftes bedarf, falls ein Masspfeil nicht in der üblichen Schreibstellung, sondernineinermit F bezeichneten, um 1800 gedrehten Stellung, markiert werden soll.
Die Ziffer 2 bezeichnet den bei derartigen Schreib- und Zeichengeräten üblichen Kapillarschlitz.
Bei dem in den Fig. 3 und 4 gezeigten Zeichengerät beginnt die flache, die Schreibfläche f. auf- weisende Schreibspitze l nicht direkt bei der Knickstelle 4, sondern erst in einem geringen Abstand
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a von dieser. Die Knickstelle 4 ist in diesem Falle mit einem etwas grösseren Radius r sanft abgerundet. Mit M-M'ist wieder die Halterachse angedeutet, während der Pfeil K den Angriffspunkt des von der Hand ausgeübten Schreibdruckes versinnbildlicht.
Dieser senkrecht auf die Unterlage wirkende Schreibdruck K ergibt nun an der der Knickstelle benachbarten Kante 3 der Schreibfläche 6 einen Gegendruck k, der je nach der Bemessung des Krümmungsradius r und des Abstandes a, einenEinfluss auf das leichte und gleichmässige Öffnen des Spaltes 2 von der Begrenzungskante 3 bis zur Federspitze ausübt. Die Federn können, wie in Fig. l mit Ziffer 5 angezeigt, die übliche der Speicherung von Schreibmittel dienende Überfeder besitzen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schreibfederartiges Zeichengerät mit abgewinkeltem flachem Schreibende, z. B. zum Zeichnen
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der Feder mit der Federachse einen Winkel von ungefähr 900 einnimmt.
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