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Angemeldet am 7. Jänner 1963 (A 121/63) ; beanspruchte Priorität : Patentansprüche 1-9, 14 vom 12. Jänner 1962, Patentansprüche 10-13 vom 3. April 1962 (Anmeldungen in Deutschland).
Beginn der Patentdauer : 15. Dezember 1964.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Fördergerät wie Haspel oder Zinkentrommel für zum Einbringen von halmförmigem Gut bestimmte Enrtemaschinen, das betriebsmässig rotiert und mit Reihen von Federzinken besetzt ist, die fussendig an einem Tragsteg verankert sind und die je eine Federschlaufe aufweisen, welche zwischen Anschlagflächen des Tragsteges fasst.
Es ist schon eine Haspelzinkenbefestigung bekannt, bei der ein aus einell rohrförmigen Träger und einer angefügten Leiste bestehender Tragsteg an der dem Träger abgewendeten Schmalseite der Leiste kerbartige Einschnitte aufweist. In diese sind die Federschlaufen der Haspelzinken eingelegt, so dass die Seitenkonturen der Einschnitte seitliche Verlagerungen der Schlaufen verhindern.
Die Schlaufenfussteile erstrecken sich über die gesamten beiden Breitseiten des Tragsteges. Die freien Fussteilenden der Haspelzinken sind jeweils in die Federschlaufen vot benachbart angeordneten Zinken eingehängt. Jeder Zinkenfuss umfasst also den Tragsteg ringförmig geschlossen. Bei dieser Ausbildung müssen die in der Arbeitsrichtung wirksamen äusseren Kräfte allein durch die Federzinkenfussteile auf den Haspelsteg übertragen werden, weil die Ausschnitte des Tragsteges ihnen lediglich eine Seitenabstützung vermitteln. Um einen brauchbar spielfreien Sitz zu erhalten, müssen ferner die Abmessungen der Fussteile dem Querschnitt des Tragsteges genau angepasst sein.
Fertigungstechnisch bereitet dies zumindest erhebliche Schwierigkeiten. Ausserdem sind die Federzinken in der Arbeitsrichtung nicht ausreichend sicher abstützbar, weil die Federschlaufen, die die hakenförmigen Enden der Fussteile benachbarter Zinken aufzunehmen haben, eine den Querschnitt der Hakenteile weit überragende lichte Weite aufweisen, so dass die Eingriffstelle nicht sicher bestimmt ist. Die vorbekannte Federzinkenbefestigung wird weiterhin dadurch unsicher, dass der der Federschlaufe abgewendete Teil des Federzinkenfusses sich auf dem Tragsteg seitlich verlagern kann.
Es ist ferner eine praktisch unlösbare Befestigung für Federzinken an Tragstegen bekannt, bei der der von einerFederschlaufe ausgehendeFussteil derFederzinke zwei gleichachsig einen rohrförmigen Tragsteg durchsetzende Löcher durchgreift und am über den Tragsteg vorragenden Ende umgebogen wird, um in ein weiteres Loch des Tragsteges zu fassen. Dabei sollen die beim Montieren herzustellenden Biegungen so angeordnet werden, dass die Federschlaufe mit Vorspannung gegen den Tragsteg anliegt. In dieser Art befestigte Federzinken lassen sich nicht von dem Tragsteg lösen, ohne unbrauchbar zu werden.
Die vorgesehene feste Anlage der Federschlaufe gegen den Tragsteg schliesst zwar ein Spiel in der Verbindung aus, trägt jedoch nicht zur kraftübertragenden Abstützung der Federzinke bei, weil weder parallel zur Länge des Tragsteges noch in der Richtung der betriebsmässig anfallenden Kräfte Stützflächen vorhanden sind.
Überdies ist eine Federzinkenbefestigung bekannt, bei der zur Festlegung jeder Federzinke jeweils eine selbständige Feder benötigt wird, die einen der Federzinke angeformten verbreiterten Fuss gegen einen dem Tragsteg angeformten Sitz derart andrückt, dass die Federzinke bedarfsweise kippen, d. h. sich mit ihrem Fuss von dem Sitz bereichsweise abheben kann. Die federnde Anlage der Federzinken gegen den Tragsteg wird hiebei durch eine selbständig hergestellte Feder herbeigeführt, die einen grossen Raumbedarf und hohe Herstellungskosten bedingt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fördergerät der eingangs umschriebenen Art zu schaffen, bei dem die Federzinken ohne Anwendung von Werkzeugen einzeln montiert und gelöst werden
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können, ohne dabei die für den bestimmungsgemässen Gebrauch des Gerätes erwünschte Formänderungs- fähigkeit der Federzinken zu beschränken oder die Einhaltung eines vorgegebenen Längsverlaufes in Frage zu stellen.
Dies wird erfindungsgemäss im wesentlichen dadurch erreicht, dass das freie Ende des den Tragsteg teilweise umgreifenden Fusses jeder Federzinke mit dem Tragsteg verhakt ist, und dass die Federschlaufe, wie an sich bekannt, mit elastischer Vorspannung dem Tragsteg zwischen längs und quer abstützenden
Anschlägen anliegt, die an dem Tragsteg gegenüber der den Hakenteil des Zinkenfusses halternden Stelle in Umfangsrichtung versetzt angeordnet sind. Damit werden zur Befestigung der Federzinken an dem Trag- steg keine besonderen Bauteile benötigt. Ferner sind bei der Herstellung der Federzinken grobe Fertigungs- toleranzen zulässig, da die vorgesehene elastische Vorspannung etwa vorhandene Massabweichungen zu- verlässig ausgleicht.
Die beim bestimmungsgemässen Gebrauch anfallenden Beanspruchungen der Federzinken werden günstig aufgenommen, da die Tragschlaufen die Kräfte über die Anschläge im wesentli- chen unmittelbar auf den Tragsteg übertragen, so dass die hinter den Schlaufen liegenden Zinkenfussteile nur geringfügig belastet werden. Ausserdem ist auch die Montage der Federzinken schnell und ohne be- sondere Fachkenntnisse möglich, so dass sie getrennt von dem Fördergerät angeliefert und am Gebrauchs- ort angebracht werden können. Ebenso lassen sich die Federzinken insgesamt von Haspeln u. dgl. lösen, was unter gewissen Erntebedingungen wünschenswert ist. Schliesslich können etwa durch unsachgemässe
Handhabung des Gerätes beschädigte Federzinken ohne weiteres schnell ausgetauscht werden.
Die Erfindung lässt sich in mancherlei Arten verwirklichen. So empfiehlt es sich insbesondere auch bei Federzinkenausführungen, deren Fussteile zu den Tragsteg teilweise umgreifenden Haken geformt sind, gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung zusätzlich die freien Enden der Hakenbereiche zwischen sie in der Längsrichtung des Tragsteges festlegende Anschläge fassen zu lassen, um auch unter ungewöhn- lichen Beanspruchungen die Einhaltung eines vorgegebenen Längsverlaufes der Federzinken zu gewährlei- sten.
Die die Federzinken abstützenden, am Tragsteg vorgesehenen Anschlagflächen werden zweckmässig durch Einsenkungen, vorzugsweise Durchbrüche des Tragsteges gebildet. Es ist jedoch auch möglich, statt dessen an dem Tragsteg Anschlagflächen durch aufgebogene Zungen od. dgl. zu bilden, doch ergibt dies in der Regel höhere Fertigungskosten. Ausserdem könnten solche vorragenden Anschläge bei der Anliefe- rung des Fördergerätes Schäden verursachen bzw. selbst beschädigt werden.
Die den Zinkenfussteilen zugeordneten Anschlagflächen können einem vorzugsweise rohrförmigen, in sich einstückigen Tragsteg unmittelbar angeformt sein. Vielfach ist es jedoch zweckmässiger, Tragstege vorzusehen, die eine Tragstange und eine dieser angefügte Schiene umfassen, wobei die den Zinkenfuss- teilen zugeordneten Anschlagflächen wenigstens teilweise an der der Tragstange angefügten Schiene sitzen. Dies lässt in der Regel eine besonders einfache Fertigung zu. Ausserdem ist eine hohe mechanische
Widerstandsfähigkeit gewährleistet, da die die mechanischen Beanspruchungen aufnehmende Tragstange keiner ihre Formfestigkeit beeinträchtigenden Aussparungen bedarf.
Eine einer Tragstange anzufügende
Schiene kann einen winkelförmigen Querschnitt haben und einen Anschlussschenkel sowie einen mit An- schlagflächen bildenden Ausnehmungen versehenen Stützschenkel aufweisen. In der Regel ist es aller- dings aus fertigungstechnischen Gründen zweckmässiger, eine Schiene mit U-förmigem Querschnitt zu verwenden, die der Tragstange mit einem Schenkel angefügt wird. Dabei lassen sich beide Schenkel der
Schiene mit Anschlagflächen bildenden Ausnehmungen ausrüsten. Es ist übrigens auch möglich, die Schie- ne in Form einer eine Reihe von Ausnehmungen wie Durchbrüchen aufweisenden Leiste auszubilden, die der Tragstange angefügt wird.
Um insbesondere bei Ausführungen, bei denen die Federzinken allein durch eine elastische Vor- spannung in der gebrauchsgerechten Lage gehalten werden, die bei der Montage erforderlichen elastischen
Formänderungen besonders gering zu halten, empfiehlt es sich gemäss einem weiteren Merkmal der Er- findung, den hakenförmigen Bereich des Zinkenfusses dem Tragsteg etwa schraubenlinienförmig aufliegen zu lassen. Dies ist ohne weiteres möglich, sofern - wie schon erwähnt worden ist-das freie Ende des ha- kenförmigen Zinkenfusses an dem Tragsteg festgelegt ist.
Die Richtung der bei der Montage die Verriegelung herbeiführenden Schwenkbewegung lässt sich je- weils so wählen, dass die beim bestimmungsgemässen Gebrauch anfallenden Kräfte im Sinne einer Unter- stützung des durch die elastische Vorspannung aufrechterhaltenen Eingriffes wirken.
Obwohl es in der Regel ausreicht, unter Zugrundelegung der erfindungsgemässen Ausgestaltung die
Federzinken allein durch elastische Vorspannung an den Tragstegen zu halten, kann es doch zweckmässig sein, die gebrauchsgerechte Lage der Federzinken zusätzlich zu sichern. Dazu empfiehlt es sich gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung, den Eingriff der Federzinken zwischen die sie an dem Tragsteg
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längs und quer abstützenden Anschlagflächen durch an dem Tragsteg gehalterte Querriegel zu sichern.
Während des normalen Betriebes des Fördergerätes bleiben solche Querriegel in der Regel unwirksam, doch verhindern sie, dass sich beispielsweise bei einem Rückschnellen'od. dgl. Federzinken unbeabsichtigt von dem Tragsteg lösen. Damit wird die Betriebssicherheit weiterhin verbessert, und es ist nun möglich, auch recht nachgiebige Zinken zuverlässig in einfacher Art an Tragstegen zu haltern. Querriegel dieser Art lassen sich in mannigfaltigen Arten ausbilden und anordnen.
Besonders einfach ist es, einer in einen Anschlagflächen bildenden Durchbruch des Tragsteges fassenden Schlaufe oder Einbiegung einer Federzinke eine Eingriffstiefe zuzuordnen, die einen zum Durchstekken eines Querriegels ausreichenden Teil der von der Schlaufe bzw. Einbiegung umgrenzten Fläche über die Innenfläche der Tragstegwandung vorragen lässt. Durch eine sinngemässe, beispielsweise gekrümmte Profilform des die Durchbrüche enthaltenden Querschnittsbereiches des Tragsteges lassen sich solche Anordnungen derart gestalten, dass die zum Einrasten der Federzinken in die Durchbrüche erforderlichen elastischen Verformungen innerhalb zulässiger Grenzen bleiben, wobei sinngemäss auch die Vorspannungen frei wählbar sind, mit denen die Schlaufen in den Durchbrüchen gehalten werden.
Sofern eine zu- sätzliche Eingriffssicherung durch Querriegel herbeigeführt wird, kann übrigens die elastische Vorspannung, mit der die Federzinken in die ihnen zugeordneten, sie längs und quer gegenüber dem Tragsteg verriegelnden Anschlagflächen fassen, verringert werden, ohne die Betriebssicherheit zu schmälern, so dass auf Grund der Verminderung der inneren Spannungen fallweise eine grössere Dauerhaftigkeit der Federzinken erreichbar ist.
Die Querriegel können im übrigen verschiedenartig ausgebildet werden. Besonders einfach ist es, mehreren nebeneinander angeordneten Federzinken einen gemeinsamen Querriegel in Form einer tragstegparallel einschiebbaren Stange zuzuordnen. Zum Austauschen einer Federzinke müsste eine solche Stange allerdings unter Umständen weit zurückgestellt werden, doch bereitet dies praktisch keine Schwierigkeiten, weil die dabei vorübergehend entsicherten übrigen Federzinken auf Grund der den Eingriff ihrer Stützteile aufrechterhaltenden elastischen Vorspannung in der gebrauchsgerechten Lage verbleiben, so dass die den Querriegel bildende Stange ohne weiteres wieder eingeschoben werden kann. Es ist jedoch auch möglich, jeden Zinkenfuss bzw. Gruppen von nur wenigen Federzinken je mit einem eigenen Querriegel zu sichern.
Solche Ausführungen lassen sich insbesondere dann verwirklichen, wenn Tragstege mit rinnenförmigem Querschnitt verwendet werden, bei denen der Innenraum zum Einschieben und Lösen der Querriegel zugänglich ist.
Die äusseren Endbereiche der Zinkenfussteile werden zweckmässig, wie schon ausgeführt worden ist, derart hakenförmig ausgebildet, dass sie den Tragsteg teilweise umgreifen. Fallweise ist es jedoch zweckdienliche, das freie Ende eines Federzinkenfusses zu einem Z-förmigen Haken zu formen, der in einen Durchbruch der Tragstegwandung fasst. Diese Ausbildung lässt eine weitgehende Freizügigkeit in der Wahl der Tragstegquerschnitte zu und ermöglicht es dabei, in besonders einfacher Art die Federzinken einzuhängen und unter elastischer Verformung einzurasten. Derartige Ausgestaltungen sind unabhängig davon brauchbar, ob der Eingriff der Federzinken durch Querriegel gesichert oder allein durch eine elastische Vorspannung aufrechterhalten wird.
In der Zeichnung ist. der Erfindungsgegenstand in Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 eine insbesondere einem Mähdrescher zugeordnete Haspel in schaubildlicher Darstellung, Fig. 2 einen
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stabe, Fig. 4 in schaubildlicher Darstellung eine gegenüber der Fig. 2 geringfügige abgewandelte Zinkenbefestigung, Fig. 5 in der Fig. 2 gleichender Darstellung eine weiterhin abgewandelte Zinkenbefestigung, Fig. 6 die nordnung nach Fig. 5 schaubildlich, die Fig. 7-9 in der Fig. 2 gleichender Darstellung weitere Ausführungsmöglichkeiten, Fig. 10 in schaubildlicher Teildarstellung eine Zinkenbefestigung mit zusätzlicher Sicherung durch einen Querriegel, Fig. 11 die Anordnung nach Fig. 10 in grösserem Massstabe als Schnitt und Fig. 12 in der Fig. 11 gleichender Darstellung eine abgewandelte Ausführung.
Die in den Fig. 1-3 dargestellte Haspel sitzt drehbar an Trägern 10 und wird betriebsmässig rotierend angetrieben. Zwischen ihren Seitenrahmen 11 erstrecken sich Tragstege 12, die je eine Reihe von Federzinken 13 aufweisen. Vorzugsweise werden die Tragstege 12 in Abhängigkeit von der Drehlage der Haspel um die ihm zugeordnete Achse bzw. Welle 14 gegenüber den Seitenrahmen 11 gedreht, um die jeweils angestrebte Wirkung zu erhalten. Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 2 und 3 sind die Tragstege 12 von rohrförmigen Tragstangen 15 und diesen angesetzten, durch einige Schrauben 16 befestigten Schienen 17 gebildet, die einen etwa U-förmigen Querschnitt haben und Schenkel 18 und 19 sowie einen Steg 20 aufweisen.
Dem Schenkel 18 sind in dem vorgesehenen Zinkenabstand el1tsprechenderFolgeAussparungen 21 eingeformt, hingegen der Schenkel 19 schlitz-
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förmige Aussparungen 22 trägt. Die Federzinken sind aus vorzugsweise einen runden Querschnitt aufweisendem Federstahldraht gebogen und weisen in ihren zur Befestigung dienenden Fussteilen einen bügelförmigen Bereich 23 und eine eine oder mehrere Windungen umfassende Schlaufe 24 auf. Die freien Enden 25 der Hakenbereiche 23 sind je abgewinkelt und in einen Durchbruch 21 eingehängt, hin- gegen der dem bügelförmigen Bereich 23 zugewendete Teil der Schlaufe 24 in der Gebrauchslage in den schlitzförmigen Durchbruch 22 fasst.
Die Masse der die Anordnung bildenden Teile sind dabei derart aufeinander abgestimmt, dass die Schlaufe der schlitzförmigen Aussparung 22 in der Gebrauchsstellung mit elastischer Vorspannung einliegt. Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass die Federzinken 13 in einfacher Art montiert werden können. Bedarfsweise lassen sich beliebige Zinken ohne weiteres lösen, ohne den Sitz der benachbarten Zinken zu beeinflussen.
Die in Fig. 4 dargestellte Ausbildung entspricht im wesentlichen derjenigen nach den Fig. 1-3, doch weist hier eine die Schiene 17 ersetzende Schiene 28 in ihrem der Tragstange 15 anliegenden Schenkel 29 an Stelle von Durchbrüchen 21 Schlitze 30 auf. Der freie Rand des Schenkels 29 ist überdies abgewinkelt. Sinngemäss tragen die hakenförmigen Teile 23 der Zinken an ihren freien Enden seitlich abgewinkelte Zapfen 31.
Bei der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführung wird der Tragsteg nur von einer rohrförmigen Stange 35 gebildet, die je einen runden Durchbruch 36 und einen schlitzförmigen Durchbruch 37 zur Befestigung einer Federzinke aufweist. Gemäss diesem Ausführungsbeispiel sind überdies die einander zugeordneten Durchbrüche 36 und 37 axial gegeneinander versetzt, so dass sinngemäss der hakenförmige Bereich 23 des Zinkenfussteiles dem Tragsteg 35 etwa schraubenlinienförmig aufliegt. Im übrigen fasst jede Federzinke wieder mit einer Schlaufe 24 zwischen die ihn führenden Anschlagflächen, die von dem Durchbruch 37 gebildet sind.
Nach Fig. 7 ist der Tragsteg von einer rohrförmigen Stange 40 und einer diesem angefügten Leiste 41 gebildet, die eine Reihe von schlitzförmigen Durchbrüchen 42 aufweist. Die hakenförmigen Bereiche 23 der Zinkenfussteile fassen wie beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 5 und 6 mit abgewinkelten Enden in Durchbrüche der Tragstange 40, hingegen die Schlaufen 24 sich den Schlitzen 42 einlegen.
Die Ausführung nach Fig. 8 entspricht im wesentlichen derjenigen nach Fig. 7, doch ist hier die Leiste 41 durch eine eine grössere Breite aufweisende Leiste 45 ersetzt, die nicht nur zur Aufnahme der Schlaufen 24 schlitzförmige Durchbrüche 42, sondern ausserdem runde Durchbrüche 46 aufweist, in die die abgewinkelten Halteenden der Hakenbereiche 23 fassen. Bei dieser Ausbildung sind in der Tragstange 40 keinerlei Durchbrüche erforderlich, die etwa ihre Formfestigkeit schmälern könnten.
Fig. 9 zeigt schliesslich eine Ausbildung, bei der der Tragsteg von einer etwa C-förmigen Profilstange 50 gebildet ist, die einen Auflagebereich 51 für den hakenförmigen Teil 52 einer Federzinke aufweist, wobei deren abgewinkeltes Ende 53 in einen zugeordneten Randschlitz 54 fasst. Eine der Federzinke angeformte Schlaufe 24 greift in einen Schlitz 55 eines Profilbereiches 56. Solche Tragstege lassen sich aus Blechstreifen wohlfeil herstellen und weisen bei geringem Gewicht eine hohe Festigkeit auf. Die schlitzförmigen Durchbrüche 55 könnten durch von einem Seitenrand aus sich erstreckende Aussparungen ersetzt sein, doch würde damit die Formfestigkeit des Tragsteges massgeblich vermindert.
Bei der in den Fig. 10 und 11 dargestellten Ausführung weist jeder Tragsteg der Haspel über den we-
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Querschnitte aufweisenden Tragstege 60 sind an Rohrabschnitten 61 befestigt, die die Verbindung mit den Seitenrahmen 11 der Haspel herstellen. Die Federzinken umfassen je einen bügelförmigen End- bereich 62 mit abgewinkeltem Ende 63 und eine Schlaufe 64. Das abgewinkelte Ende 63 liegt in einer Randaussparung des Tragsteggliedes 60. Der dem bügelförmigen Bereich 62 zugewendete Teil der Schlaufe 64 legt sich mit elastischer Vorspannung in einen Durchbruch 65 im unteren Bereich des Tragsteges 60 ein. Dieser Durchbruch 65 ist dabei der Schlaufenkrümmung derart angepasst, dass zwischen die Innenfläche der Wandung des Tragsteges und die Schlaufe 64 ein Querriegel 66 eingeschoben werden kann.
Dieser Querriegel 66 wird beim normalen Gebrauch der Haspelnicht beansprucht, da die Schlaufe 64 mit Vorspannung in den Durchbruch 65 fasst, doch verhindert er mit Sicherheit ein unbeabsichtigtes Lösen der Federzinke, wenn beispielsweise aus irgendwelchen Gründen auf deren freiliegenden unteren Teil eine in Fig. 11 nach links gerichtete Kraft einwirken sollte. Der Querriegel ist gemäss den Fig. 10 und 11 von einer längs durchlaufenden Stange gebildet, die mehrere oder alle in einer Reihe liegende Federzinken in der Gebrauchsstellung sichern kann.
Zur bequemen Handhabung weist
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der Querriegel 66 einen Griffteil 67 auf. Überdies zeigt Fig. 10, dass der Endbereich des Tragsteges in seiner oberen Zone zu einem hülsenförmigen Längenbereich 68 geformt ist, der die Verbindung mit dem Rohrabschnitt 61 herstellt.
Die Anordnung nach Fig. 12 entspricht im wesentlichen derjenigen nach den Fig. 10 und 11, doch fasst hier der Fussteil der Federzinke mit einem Z-förmig abgebogenen Endbereich 69 in eine Bohrung 70 des Tragsteges 60 und führt damit eine den Anforderungen genügende Fussverankerung herbei. Die Schlaufe 64 greift wie bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 10 und 11 in einen Durchbruch 65 des Tragsteges und wird in der Eingriffslage durch einen Querriegel 66 gesichert. Es ist ersichtlich, dass eine Ausgestaltung des Zinkenfussendes mit einem Z-förmigen Haken nach Fig. 12 auch an Stelle der hakenförmigen Bügel bei den übrigen Ausführungsbeispielen verwirklicht werden könnte.
Die dargestellten Ausführungen sind, wie schon erwähnt wurde, nur beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung. Diese ist nicht darauf beschränkt. Es sind vielmehr noch mancherlei andere Ausführungen möglich. Die erfindungsgemässe Zinkenbefestigung lässt sich sinngemäss bei Zinkentrommeln von Mähgut aus einem Schwad aufnehmenden Einrichtungen anwenden.
Einzelheiten der dargestellten Ausführungen können sinngemäss gegeneinander ausgetauscht werden.
Ausbildungen nach den Fig. 2,3 und 4 könnten abgewandelt werden, indem der Schienensteg 18 bzw.
29 weggelassen und durch eine sich der Tragstange 15 anlegende Verbreiterung des Steges 20 ersetzt wird.
In diesem Fall könnte das Bügelende 25 in ein zugeordnetes Loch der Tragstange 15 fassen. Bei den Ausbildungen nach den Fig. 10-12 könnte jede Schlaufe 64 durch einen eigenen Querriegel gesichert sein, doch bedingen solche Ausführungen meist höhere Fertigungskosten, hingegen anderseits die gemeinsame Sicherung einer Reihe von Federzinken kaum Nachteile bietet, da auch im entsicherten Zustand die Federzinken die gebrauchsgerechte Lage zumindest dann beibehalten, wenn sie nicht durch von aussen einwirkende Kräfte belastet werden. Querriegel zur zusätzlichen Sicherung könnten überdies auch in besonderen Führungen auf der Aussenseite der Tragsteganordnungen angebracht sein.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Fördergerät wie Haspel oder Zinkentrommel für zum Einbringen von halmförmigem Gut bestimmte Erntemaschinen, das betriebsmässig rotiert und mit Reihen von Federzinken besetzt ist, die fussendig an einem Tragsteg verankert sind, und die je eine Federschlaufe aufweisen, welche zwischen Anschlagflä-
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weise umgreifenden Fusses jeder Federzinke mit dem Tragsteg verhakt ist, und dass die Federschlaufe, wie an sich bekannt, mit elastischer Vorspannung dem Tragsteg zwischen längs und quer abstützenden Anschlägen anliegt, die an dem Tragsteg gegenüber der den Hakenteil des Zinkenfusses halternden Stelle in Umfangsrichtung versetzt angeordnet sind.