AT240482B - Einrichtung zur Banddickenregelung bei Walzwerken - Google Patents

Einrichtung zur Banddickenregelung bei Walzwerken

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AT240482B
AT240482B AT568663A AT568663A AT240482B AT 240482 B AT240482 B AT 240482B AT 568663 A AT568663 A AT 568663A AT 568663 A AT568663 A AT 568663A AT 240482 B AT240482 B AT 240482B
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AT568663A
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Siemens Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B37/00Control devices or methods specially adapted for metal-rolling mills or the work produced thereby
    • B21B37/16Control of thickness, width, diameter or other transverse dimensions
    • B21B37/18Automatic gauge control
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B2265/00Forming parameters
    • B21B2265/02Tension
    • B21B2265/06Interstand tension

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Metal Rolling (AREA)

Description


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  Einrichtung zur Banddickenregelung bei Walzwerken 
Für die Regelung der Banddicke in Walzwerken ist es bekannt, die Dicke des aus einem Walzgerüst austretenden Bandes zu messen und Abweichungen von der vorgeschriebenen Dicke über einen die soge-   nannteWalzenanstellung, d. h. den   Abstand zwischen den beiden Walzen, beeinflussenden Regler auszugleichien. Die Dicke des gewalzten Bandes lässt sich dabei aber immer erst in einem gewissen Abstand hinter dem betreffenden   Walzgerüst messen,   so dass Dickenabweichungen vom Sollwert nicht rechtzeitig erfasst werden. Daher ist mit einer solchen Regelungsart keine hohe Konstanz der Banddicke erreichbar. 



   Bei einer bekannten Einrichtung zur Steuerung der Walzenanstellung werden diese Nachteile dadurch vermieden, dass die Dicke und die Geschwindigkeit des in das Walzgerüst einlaufenden Bandes sowie die Geschwindigkeit des auslaufenden Bandes ermittelt werden. Der Wert für dieDicke des einlaufenden Bandes wird mit dem Wert   derEinlaufgeschwindigkeit   und der Wert für die Solldicke des auslaufenden Bandes mit dem Wert der Auslaufgeschwindigkeit multipliziert und die beiden Produkte voneinander subtrahiert. 



  Ist dieDifferenz Null, bleibt die Walzenanstellung in Ruhe. Bei Überwiegen des einen Produktes wird der Walzenspalt vergrössert, bei Überwiegen des andern Produktes verkleinert. Nachteilig bei der vorstehend   beschriebenenEinrichtung   ist der hohe Aufwand. Dieser ist mit der neuen Lösung wesentlich verringerbar. 



   Auch die Erfindung geht von'dem bekannten Gesetz aus, dass das in der Zeiteinheit in die Walzen einlaufende und das aus ihnen austretende Walzgutvolumen gleich gross ist. Da sich bei kontinuierlichen Bandwalzwerken die Bandbreite als praktisch konstant annehmen lässt, kann sie vernachlässigt werden. Es 
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 einlaufenden Walzgutes 5 und   die Geschwindigkeit v   des aus den Walzen auslaufenden Walzgutes kann in bekannter   Weice   gemessen werden.

   Im Ausführungsbeispiel sind hiezu zwei Messrollen 11,12 angedeutet, die vom ein-und vom auslaufenden Walzgut angetrieben werden und deren Drehzahlen durch je eine dargestellte   Tachometermaschine     Ti, T od. dgl.   in elektrische Spannungen umgeformt wer- 
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 des Walzspaltes, dass das ihn verlassende Band konstante Dicke erhält. Damit die Entfernung des Messgerätes 4 von den Walzen 1 im   Regelvorgang berücksichtigt   wird, kann der Regelvorgang erst mit einer entsprechend grossen Verzögerung ausgelöst werden. 



    Auf diese Weise ist eine absolut konstanteDicke des aus den Walzen l ausIaufendenBandes erziel-    bar. Daher kann bei der Anwendung der Erfindung auf das erste Walzgerüst einer mehrgerüstigen Walzenstrasse die Dickenregelung für die nachfolgende Gerüste besonders einfach werden. So kann gegebenenfalls auf eine weitere Dickenmessung ganz verzichtet werden, wenn man bei dem zweiten und den folgenden Gerüsten eine Zugregelung über die Walzenanstellung vornimmt. Hiebei werden das zweite und die folgenden Gerüste je mit. konstanter Geschwindigkeit angetrieben und das Verhältnis der einzelnen Gerüstdrehzahlen zueinander konstant gehalten. Ferner wird mittels bekannter Mittel,   z. B.   mittels be-   sondererandrückwalzen, der   Zug des in das einzelneGerüst einlaufenden Bandes gemessen.

   Der erhaltene, dem Zug des einlaufenden Bandes porportiónale Wert wird dann als Istwert einem Regler zugeführt, der entsprechenddemReglerA1derZeichnungnachVergleichmiteinemeingestelltenSollwertdieWalzenanstellung des betreffenden Walzgerüstet so   beeinflusst,   dass der vorgegebene Zugsollwert konstant 
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 sung auf einen konstanten Wert regeln, wenn die Dicke des Bandes, das in das erste auf diese Weise geregelte Gerüst einläuft, konstant ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zur Regelung der Dicke des aus einer mehrgerüstigen Walzenstrasse auslaufenden Bandes, EMI2.7 EMI2.8 EMI2.9 oben beschriebene Einrichtung mit Messgliedern, Redhengerät und Regler lediglich für das erste Gerüst einer Walzenstrasse vorgesehen ist und für das zweite Gerüst sowie alle weiteren Gerüste der Walzenstrasse jeweils ein Zugregler für das in das jeweilige Gerüst einlaufende Band vorgesehen ist, in dessen Steuerabhängigkeit die Walzenanstellung des betreffenden Gerüstes steht.
AT568663A 1962-09-05 1963-07-16 Einrichtung zur Banddickenregelung bei Walzwerken AT240482B (de)

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DES0081276 1962-09-05

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BE (1) BE635751A (de)
LU (1) LU44063A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1920033A1 (de) * 1968-04-22 1969-11-06 Allegheny Ludlum Steel Steuersystem fuer Walzvorrichtungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1920033A1 (de) * 1968-04-22 1969-11-06 Allegheny Ludlum Steel Steuersystem fuer Walzvorrichtungen

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LU44063A1 (de) 1963-09-16
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