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Objektiv veränderbarer Brennweite
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ter dem Hinterglied, das mit dem Vorder- und mit dem Mittelglied ein afokales System bildet, liegt im Abstand s eine Blende 5, die einem positiven Linsensystem oder Objektiv 4 zugehört.
Im Abstand S6 hinter der Blendenebene befindet sich die Vorderfläche der ersten positiven Linse, L, des vierlinsigen, bei Verwendung jedenfalls gegenüber einer Kamera ortsfesten Linsensystems 4. Ausser
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henden Linsensystem 4 axial verschiebbar, u. zw. verkleinert sich die Brennweite mit wachsendem Abstand. Die geringfügige, aus der Verschiebung des Mittelgliedes entstehende Verlagerung der Bildebene, kann z. B. mit Hilfe einer Verschiebung des Vordergliedes 1 gegenüber dem Hinterglied rückgängig gemacht werden, so dass die Bildlage konstant gehalten wird. Die Ausmasse der Verschiebung de Mittelgliedes und der dieser zugeordneten Verschiebung des Vordergliedes stehen in einem nichtlinearen Zusammenhang.
Mit zunehmendem Abstand des Mittelgliedes von dem Hinterglied muss das Vorderglied zunächst in gleicher Richtung verschoben werden, wo bei gleichen Beträgen, um welche das Mittelglied verschoben ist, abnehmende Beträge der korrespondierenden Verschiebung des Vordergliedes entsprechen.
Von einer bestimmten Stellung an, die in Fig. 2 veranschaulicht ist, muss die Bewegung des Vordergliedes derjenigen des Mittelgliedes entgegenlaufen. Eine unveränderte Lage des Bildfeldes lässt sich aber auch erreichen, wenn gegenüber dem festen Linsensystem 4 während der Verschiebung des Mittelgliedes das Vorderglied in unverändertem Abstand erhalten und die mit der Verschiebung des Mittelgliedes 2 verbundene Verlagerung des Bildfeldes mit Hilfe einer korrespondierenden Verschiebung des Hintergliedes 3 kompensiert wird. Es sind Objektivfassungen entwickelt worden, die zur gleichzeitigen Ausführung der miteinander in Zusammenhang stehenden Verschiebungen des Mittelgliedes und des Vordergliedes bzw. des Hintergliedes eingerichtet sind.
Das oben erwähnte Ziel der Erfindung lässt sich nun erreichen, wenn die Bestimmungsstücke des Vorder-und des Mittelgliedes die folgenden Beziehungen im wesentlichen erfüllen.
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Die Gesamtbrennweite des Objektives ist beispielsweise im Verhältnis 1 : 3 änderbar. Bei Einhaltung dieser Bedingungen macht es keine Schwierigkeiten, auch bei grosser Öffnung, das Objektiv hinsichtlich sphärischer Aberration, Koma, Astigmatismus, Bildfeldwölbung und chromatischer Aberration sowohl in als ausserhalb der Achse ausgezeichnet zu korrigieren. Zugunsten einer besseren Unterdrückung der andern Bildfehler kann eine schwache Verzeichnung, die am Rande des Bildfeldes beispielsweise 3, 50/0 nicht überschreitet, zugelassen werden. Es empfiehlt sich, das aus dem Vorder-, dem Mittel- und aus dem Hinterglied bestehende, afokale Linsensystem in bezug auf Astigmatismus nicht vollständig zu korrigieren, sondern die belassene Unterkorrektion durch eine Überkorrektion des feststehenden Linsensystems 4 auszugleichen.
Es sei bemerkt, dass der Abstand s zwischen der Hinterfläche des Hintergliedes und der Blende 5
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gross genug ist, um gegebenenfalls zwischen den Linsen L7 und L8, also im Bereich eines im wesentlichen parallelen Strahlenverlaufes, ein Filter einführen zu können.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Objektives haben die Linsen des afokalen Linsensystems wenigstens annähernd die folgenden Daten bzw. Abstände, Brechungsindizes nD für Na-
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+ 101,L3 t3 = 5,080 nD=1,611 V =58,8 R5 = # s2 = 18,542 (Telephoto)
12,192 (Mittlerer Wert) 1, 270 (Weitwinkel)
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'R6 R-+ 190, 500 s4 = 1, 270 (Telephoto)
12,230 (Mittlerer Wert)
18,545 (Weitwinkel)
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LRl2 = - 29, 210 f =26, 899 (Teleobjektiv)
15, 545 (Mittlerer Wert)
9,017 (Weitwinkel, f/1, 8) hintere Schnittweite 10,922
Es sei darauf hingewiesen, dass die Brechzahl der Linse L, diejenige der Linse L2 übertrifft.
Ein zur Verwendung mit dem beschriebenen afokalen Objektivteil vorzüglich geeignetes, vierlinsiges Linsensystem mit den Linsen La - Lu weist im wesentlichen die folgenden Daten auf :
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