AT239546B - Verfahren zum Aufbringen eines heißsiegelbaren Überzuges auf einen Film aus einem Olefinpolymeren oder -copolymeren - Google Patents

Verfahren zum Aufbringen eines heißsiegelbaren Überzuges auf einen Film aus einem Olefinpolymeren oder -copolymeren

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AT239546B AT105862A AT105862A AT239546B AT 239546 B AT239546 B AT 239546B AT 105862 A AT105862 A AT 105862A AT 105862 A AT105862 A AT 105862A AT 239546 B AT239546 B AT 239546B
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  Verfahren zum Aufbringen eines heisssiegelbaren Überzuges auf einen Film aus einem Olefinpolymeren oder-copolymeren 
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   siegelüberzug getrocknet und wird gleichzeitig das hitzehärtende Harz gehärtet. Zu diesem Zweck kann auf eine Temperatur von 1000C oder mehr, beispielsweise von 130 C oder mehr, erhitzt   werden. Diese Temperatur soll jedoch nicht über dem Schmelzpunkt des Polymeren oder Copolymeren des Filmes liegen und soll nicht so hoch sein, dass ein Abfall in der Festigkeit der Heissversiegelung auftritt. Im allgemeinen soll beim Trocknen der Überzüge ausreichend erhitzt werden, dass ein endgültiger Überzug von gutem Aussehen erhalten wird. 



   Zur Unterstützung der Härtung der Harze können Katalysatoren angewandt werden. Für das jeweils zur Anwendung gelangende Harz kann jeder der bekannten Katalysatoren verwendet werden, wie   z. B.   Säuren für die Resole oder Härtungsmittel, wie Hexamethylentetramin für Novolake. Die Verwendung eines Säurekatalysators zur Härtung eines modifizierten Aminformaldehydharzes oder zur Bewirkung der Härtung eines N-Alkoxymethylpolyamid-Überzuges ist vorzuziehen. 



   Ein Säurekatalysator kann in das hitzehärtende Harz vor dessen Aufbringung auf den Film eingebracht werden oder man lässt es in die Schicht aus hitzehärtendemHarz aus   derHeisssiegelüberzugsdisper-   sion bei deren Aufbringung diffundieren. In jedem Fall sollen die Bedingungen der Trocknung der Haftschicht oder der Heisssiegelschicht nicht so weit getrieben werden, dass die Festigkeit der Heissversiegelung leidet. 



   Die Härtegeschwindigkeit beispielsweise für das Polyamid oder modifizierte Aminoformaldehydharz hängt von der Kombination der   Säure- und   Temperaturbedingungen ab. Die Wirksamkeit der verschiedenen Säuren schwankt jedoch, weil eine flüchtige Säure während der Trocknungsstufe vom Überzug oder von den Überzügen abgetrieben wird. Vorzugsweise werden demzufolge nichtflüchtige Säuren, wie z. B. 



  Zitronensäure und Trichloressigsäure, verwendet. Bei Verwendung von Zitronensäure als Katalysator bei der Anwendung von   N-Alkoxymethylpolyamidüberzügen   ist es nicht ratsam, eine Temperatur von über 140 C anzuwenden, da ansonsten ein Gelbwerden des Überzuges stattfinden könnte. 



   Ist der Film orientiert und schrumpft bei der Temperatur, bei welcher die Überzüge getrocknet werden, so werden vorzugsweise Massnahmen ergriffen, die eine solche Schrumpfung verhindern. Beispielsweise kann das Trocknen und Erhitzen in einer Vorrichtung erfolgen, in welcher die Ränder des Filmes bei dessen Transport in der Längsrichtung festgehalten werden. Es ist sodann zweckmässig, gleichzeitig einen orientierten Film hitzezuhärten, wobei das erfindungsgemässe Verfahren auf Filme angewandt wird, die orientiert, aber nicht hitzegehärtet wurden. 



   Die Wirksamkeit der hitzehärtenden Harzüberzüge schwankt mit der Stärke. Ist der Überzug zu dünn, so ist die Haftung schlecht, ist er zu dick, ist er nur unwirtschaftlich. Dünnere Überzüge können auf stärker behandelte Grundfilme (beispielsweise zur Erzielung eines niedrigeren Kontaktwinkels behandelt) mit der gleichen Wirksamkeit aufgebracht werden. 



   Im Falle eines N-Alkoxymethylpolyamidüberzuges   (z. B.   N-Methoxymethylpolyhexamethylenadip-   amid mit einem Verdünnungswert von 55 mit einem Polypropylenfilm mit einem Kontaktwinkel von 700, wie in Beispiel l und 2) ist der Überzug vorzugsweise wenigstens 15, 2 x 10 mm dick und kann bis zu     101,     6 X 10-5   mm dick sein. Bei Polyamiden mit höheren Verdünnungswerten können dünnere Überzüge aufgebracht werden. 



   Im Falle von Phenolformaldehydharzen, wie sie   z. B.   in Beispiel 3 verwendet werden, entspricht die Stärke des Überzuges vorzugsweise wenigstens   0, 2 g/mz   Grundfilm (0, 002 g/100 cm2), vorzugsweise 0, 5 g/m2 Grundfilm (0, 005 g/100 cm2). 



   Im Falle eines veräthertenHarnstofformaldehydharzes (Beispiele 4 oder 5) entspricht die vorzugsweise Stärke wenigstens   0. 05 g/mz   Grundfilm   (0, 0005 g/100 cm2)   und im Falle eines Polyurethanharzes, wie z. B. des in Beispiel 6 verwendeten, wenigstens   0. 2 g/cmz   Grundfilm. 



   Aus Gründen der Zweckmässigkeit, Einfachheit des Überziehens und Wirtschaftlichkeit ist die Stärke des Überzuges im allgemeinen nicht grösser als etwa 2, 5 g/m2 Grundfilm (= etwa 101, 6 X   10   mm für   Harnstofformaldehyd-und   Phenolformaldehydharze). 



   Der Ausdruck heisssiegelbare Überzugspolymere umfasst jedes Polymere oder Copolymere, welches auf den Film heisssiegelbar mit Standard-Heisssiegelanlagen (s. H. P. Zade,"Heat Sealing and High Frequency Welding of Plastics", Temple Press, London, 1959) aufgebracht werden kann. 



   Besonders   bevorzugte Heisssiegelüberzüge   sind jene   aus Copolymeren des Vinylidenchlorids und Acryl-   nitrils, weil sie die härtesten Überzüge und die besten Heisssiegelfestigkeiten ergeben und weil sie sehr feuchtigkeitsfest sind und eine geringe Gasdurchlässigkeit aufweisen. Besonders vorzuziehen sind Copolymere, die zwischen 80 und 95 Gew.-% Vinylidenchlorid und 20-5% Acrylnitril enthalten. Es können auch andere Monomere, wie z. B. Itaconsäure und Methacrylsäure, zugegen sein. 

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   Andere polymere Überzüge, die als Dispersionen aufgebracht werden können, sind : Polyvinylacetat, teilweise hydrolysiertes Polyvinylacetat, Butadien/Acrylnitrilcopolymere, Butadien/Styrolcopolymere, Butadien/Methylmethacrylatcopolymere, Butadien/Methylmethacrylat/Styrolcopolymere, Methylmeth-   acrylat/Methacrylsäurecopolymere,   Copolyester der Terephthalsäure und anderer Dicarbonsäuren mit einem Glykol, z. B. solche, die mehr als 4, 0 molekularen Anteil kombinierter Terephthalsäure zu einem molekularen Anteil   kombinierter Sebacinsäure   enthalten : Copolymere von Vinylidenchlorid, Copolymere von Vinylacetat mit Äthylen und Copolymere von Vinylchlorid mit Äthylen. 



   Die heisssiegelbaren Überzugspolymeren können durch Vermahlen und Dispergieren in Wasser unter Verwendung geeigneter Emulgiermittel in Form wässeriger Dispersion erhalten werden. Vorzugsweise werden jedoch solche Dispersionen durch Polymerisation der monomeren Bestandteile des heisssiegelbaren Überzugspolymeren in wässeriger Emulsion unter Verwendung eines Emulgiermittels, um das gebildete Polymere in dispersem Zustand zu erhalten, hergestellt. Besonders bevorzugt wird ein kationisches Emulgiermittel verwendet, da durch dieses dem heisssiegelbar überzogenen Film gute antistatische Eigenschaften verliehen werden. 



   Beispiele kationischer oberflächenaktiver Mittel mit guten antistatischen Eigenschaften sind Amine und Phosphoniumsalze, insbesondere Salze mit starken Säuren. Besonders brauchbare kationische oberflächenaktive Mittel sind Verbindungen, in welchen ein quaternärer Ammonium- oder Phosphonium rest an wenigstens eine Kohlenstoffatomkette, die ungesättigt sein kann und auch andere Atome als Kohlenstoffatome in der Kette aufweisen kann oder durch solche substituiert sein kann, beispielsweise Sauerstoff oder Stickstoff, gebunden ist. Eine solche Kette enthält gewöhnlich wenigstens 8 Kohlenstoffatome. Wenn es sich um eine Alkylkette handelt, so stammt die Alkylgruppe   zweckmässigerweise   von einer Fettsäure oder einem Fettalkohol. Diese Kette kann ein Kondensat von Formaldehyd oder einem Olefinoxyd oder Glykol, wie   z.

   B. Äthylenoxyd oder Propylenoxyd, sein.   Die Kette kann auch ein polymerer Rest, an welchen eine oder mehrere quaternäre Ammonium- oder Phosphoniumreste gebunden sind, sein. Die kationischen oberflächenaktiven Mittel umfassen Salze, wie Betaine mit einer wie oben definierten Kette am Betainkern. 



   Beispiele besonderer Gruppen, die als antistatische Mittel besonders aktiv sind, sind Polymere eines Acrylsäurederivates, in welchem das Monomere die Formel 
 EMI4.1 
 oder 
 EMI4.2 
 und Verbindungen der Formel 
 EMI4.3 
 hat, in welcher R für Wasserstoff oder den Methylrest steht,   R'eine   wie oben definierte lange Kette und vorzugsweise ein   C-Ms C-n-Alkyl-oder-Alkenylrest ist,   wie z. B. Palmityl, Cetyl, Stearyl oder Oleyl oder ein Äthylenoxydkondensat mit zwischen 5 und 40 Athylenoxydresten in der Kette, R" einen Alkyl- oder Alkenylrest, der mit Hydroxyl- oder Arylgruppen substituiert sein kann, darstellt oder für eine wie unter   R'erwähnte   lange Kette steht und   X-ein Anion ist.   Als besonders wertvoll haben sich Verbindungen erwiesen, in denen n = 3. 



   Die heisssiegelbaren Überzugsdispersionen können andere Zusätze als kationische oberflächenaktive   Mittel enthalten, wie z. B. Antioxydationsmittel,   Farbstoffe, Pigmente, Schmiermittel, Antiblockmittel und Stabilisatoren gegen UV-Licht. Besonders wertvoll sind Gleitmittelzusätze. Diese unterteilen sich in zwei Klassen, nämlich a) zerkleinerte Feststoffe, welche im   Heisssiegelüberzug   unlöslich sind, wie   z. B.   



  Stärke, Talk, Zinkoxyd, Kalziumkarbonat, Magnesiumkarbonat, Diatomeenerde,   wie"Superfloss",   Kieselsäure, Kaolin, Titandioxyd, Triferritetroxyd und andere anorganische Oxyde, Karbonate, Silikate, Aluminate und Aluminosilikate und feinverteilte disperse Polymere, wie Polypropylen und Polyvinylchlorid, wobei die Teilchengrösse des Gleitmittels gewöhnlich in einem Bereich von 0, 1 bis 20 Mikron, vorzugsweise zur Erzielung einer bestmöglichen Wirkung, in einem Bereich von 0, 2 bis 5 Mikron liegt, und b) wachsartige Zusätze, wie   z.

   B.   die ungesättigten Fettsäureamide, gesättigten Fettsäureamide, wie Palmitamid, Distearamid und Alkylendistearamide, wie   Methylen-und Äthylendistearamid ;   hydroxy- 

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 lierte Fettsäureamide, wie Oxystearamid, hydriertes Rizinusöl, esterartige Wachse und andere Hartwachse. 



   Die erfindungsgemäss zur Verwendung gelangenden beschichteten Filme können unorientiert sein oder in einer oder in beiden Richtungen der Ebene des Filmes orientiert sein. Wenn sie in beiden Richtungen orientiert sind, kann die Orientierung in diesen Richtungen gleich sein oder ungleich, wobei der höhere Orientierungsgrad in einer vorzugsweisen Richtung liegt (gewöhnlich die   Längsrichtung).   Die orientierten Filme können entweder vor oder nach der Überzugsbehandlung gehärtet werden. 



    Die erfindungsgemässen Filme, die durch Strecken entweder in einer oder in beiden Richtungen orien-    tiert oder unorientiert sein können, können auf den meisten Anwendungsgebieten, auf denen Polyäthylen-, Celluloseester- oder Polyäthylenterephthalatfilme in Stärken zwischen 0, 0063 mm und 0, 25 mm Anwendung fanden, verwendet werden. Beispielsweise sind sie als Verpackungsfilme (orientiert oder unorientiert) zum Umwickeln, zur Verpackung in Form von Säcken, Überzügen, Ballen und als Flaschenkapseleinalgen brauchbar. Insbesondere können die Filme allgemein zum Verpacken von Lebensmitteln, insbesondere fetter Lebensmittel, von Seifenpulvern, Zigarren, Zigaretten, Pfeifentabak, Zement, gefetteten und nicht behandelten Maschinenteilen, Eisenwaren, Geschenkartikeln usw., von zu sterilisierenden Gegenständen, wie z. B.

   Medikamenten, pharmazeutischen Präparaten, Instrumenten, Chemikalien, Gaze, Binden   u. dgl.   und zur Verpackung von Lebensmitteln, die in der Verpackung erhitzt und gelagert werden, verwendet werden. 



   Weitere Anwendungsmöglichkeiten liegen auf dem Gebiet der Elektrotechnik, wie   z. B :   als Kondensatorwicklungen, Transformatorisolierungen, Schlitzzwischenlagen, Bänder und Isolierbänder für Kabelumwicklungen usw. 



   Verschiedene andere Anwendungen in der Elektrotechnik umfassen kleine Spulen in der Form von Metallaminaten für Telephon- und Radioanlagen, Primärisolierung für Heizwiderstandsdrähte, Glimmer-   splitterisolierbändern,     z. B.   zwischen dem Film laminierte Glimmerplättchen, kleine Kondensatoren, beispielsweise mit einer an den Film laminierten Metallfolie oder unter Verwendung eines im Vakuum metallisierten Filmes, witterungsfest elektrische Drähte, beispielsweise mit Film umwickelte und mit Asphalt getränkte Leiter, Umwicklungen von unterirdischen Rohren als Isolierung gegen Erdströme und Laminate mit Papier und andern bahnartigen Materialien. 



   Sie können weiters verwendet werden zur Herstellung von Schallplatten, Magnetophonbändern, wie z. B. Tonbändern und Bildbändern für allgemeinen Gebrauch oder für Aufzeichnungen, insbesondere jene Arten, die aus in einer Richtung gestreckten asymmetrisch in zwei Richtungen gestreckten oder quer laminierten und in einer Richtung gestreckten Filmen hergestellt wurden. 



   Weitere Verwendungsgebiete sind Klebebänder, Schreibmaschinbänder, Textilgarne, meteorologische Ballons, Förderbänder, Bucheinbände, Trennmittel bei Formverfahren und Trennblätter bei der Nie-   derdrucklaminierung,   Heissstampffolien, Abdeckungen, Glashausverglasungen, Isolierungen und Verglasung und Isolierung im allgemeinen, beispielsweise Schutzwicklungen für Glaswollisoliermatten und - ballen, Betonunterlagen, akustische Ziegel- und Rohrisolierung, beispielsweise äussere und innere Aus- 
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 phthalat, Polyvinylchlorid, Vinylidenchlorid/Vinylchloridcopolymeren oder Kunststoffen im allgemeinen oder aus Gummi, aufgezogen werden.

   Insbesondere können sie als   Sicherheitsglaszwischenschichten   verwendet werden, beispielsweise als Zwischenschicht zur Glas-auf-Glas-Laminierung oder zur Laminierung von Glas auf Polymethylmethacrylat. Weitere Anwendungsmöglichkeiten sind Fenster für Behälter und Briefumschläge, durchsichtige Dosen,   Behälter- und   Flaschenkapseleinsätze, Laminate mit Metallfolien zur Erzielung metallischer Effekte, Laminierungen mit Holz, Papier oder Geweben für Bilder, Buchdekkel, Wandschutze um Lichtschalter, Wandpapier in klarer, pigmentierter oder bedruckter Form, Anwendung in der Hutmacherei beispielsweise in Form von Borten entweder allein oder mit einem andern Film einer andern Farbe laminiert, Anwendung als in einer Richtung gestreckter Film für Abreissbänder für Verpackungen, wie z. B.

   Zigarettenpackungen, druckempfindliche Bänder und Klebebänder und durchsichtge Messbänder, insbesondere wenn diese aus einem in einer Richtung gestreckten, asymmetrisch in zwei Richtungen gestreckten und in einer Richtung gestreckten quer laminierten Film hergestellt wurden. 



   Wenn sie auf nur einer Seite beschichtet sind, können sie auch für Zeichenbürozwecke, beispielsweise als Pauspapier nach dem Sandblasen oder einer andern Abriebbehandlung zwecks Erzielung einer rauhen Oberfläche sowie für graphische Zwecke und photographische Filme (wenn sie einen zweifarbigen Farbstoff enthalten und unaxial gestreckt sind) oder für Scheinwerfer und Windschutze verwendet werden. 

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   Folgende gemischte Anwendungen kommen unter anderem ebenfalls in Frage : Kunststoffbinder für die Verstärkung von nicht gewebten Textilien ; Gewebeersatz für Kleidertaschen, Überzüge u. dgl., Rohrleitungen als Ersatz für Metallrohre auf den verschiedensten Gebieten ; Schutzvorrichtungen, wie Gesichtsschutz, Schutzbrillen u. dgl., Grundfilme für die Metallisierung im Vakuum, durch Spritzen und andere Verfahren ; Seile oder Riemen, hergestellt durch Verdrillen und/oder Flechten von Bändern oder Fasern ; bakteriostatische Anwendung zur Verhinderung des Wachstums von Schimmel, Meltau oder Bakterien ; Schutz gegen die Diffusion von Gasen, beispielsweise Schutz gegen die Diffusion von Dichlordifluormethan aus Kühlanlagen ;

   Auflagebogen für Tiefzieh- oder Formverfahren, beispielsweise Verformung von Tafelmaterial zur Form von Behältern, Tellern, Tabletts und andern   Küchengeräten,   Querlaminierung von in einer Richtung gestreckten Tafeln unter Verwendung eines pigmentierten oder gefärbten Klebstoffes, welche Laminate für Fensterscheiben, Wagenplanen, Wagendecken   u.

   dgl.   verwendet werden, sowie besondere Anwendungsgebiete, wie Spielkarten, Glückwunschkarten, Milchflaschenkapseln, Trinkhalme, Bänder, Zeichenpapier, Zier- und Piknikschalen, Schutzeinsätze gegen Kampfgase, Schaukastendeckel, Bodenbeläge für   Zelte,   Zelt- und Autofenster, Grundlagen für Gitter, Landkarten, Nomographien und Skalen, Regenschirme, Regenbekleidung, Aktenmappen, Kühltaschen, Tabakbehälter, Trommelbespannungen, Wagendächer, Wagenabdeckungen für Versand und Lagerung, Spielkartenhalter,   Tickerstreifen,   Schutzüberzüge für Blitzlichtlampen, Flaschenkapseln und Fensterscheiben, in der Hitze schrumpfbare Bänder, angewandt in Form eines in der Hitze   schrumpfbaren   Filmes, bevor dieser hitzegehärtet wurde. 



  Die Filme können auch als Unterlage für Schleifgegenstände, wie z. B. Sandpapier und Schmirgelpapier, verwendet werden, nachdem sie mit einem das Abreibmittel enthaltenden Haftüberzug versehen wurden. 
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 s pie 1 1 : Ein isotaktischer Polypropylenfilm (nicht mehr als 50/0 löslich in siedendem n -Heptan),125 C 0, 25 min hitzegehärtet wurde, wurde einer Corona-Entladungsbehandlung unterworfen, wodurch sein Kontaktwinkel mit Wasser von etwa   90    auf etwa 700 reduziert wurde. Der Film hatte eine Stärke von 0, 0127 mm. 



   Die Corona-Entladungsbehandlung wurde durchgeführt, indem der Polypropylenfilm über eine 20, 3 cm Walze, die mit einem 0, 61 mm starken Dielektrikum   aus "Melinex" -Polyäthylenterephthalat-   film bedeckt war, mit einer Geschwindigkeit von 6 m/min geführt wurde. Eine Corona-Entladung in Luft bei 15 000 V und 2 400 Hz/sec wurde auf dem Film von drei parallelen, 90 cm langen Elektroden entlang der Länge der Walze erzeugt. 



   Der behandelte Film wurde mit einer Lösung eines N-Methoxymethylpolyhexamethylenadipamids mit einem Verdünnungswert * von 55 bedeckt. Die Lösung wurde unter Rühren bei   50 - 600C   in 80/20 (v/v) wässerigem Methanol (80% v/v wässeriges Äthanol war ebenso wirksam) hergestellt und der neutrale Überzug wurde bei   60 C   getrocknet. Es verblieb eine Schicht bestimmter Stärke   (Tabelle l)   auf dem Film zurück. Der Film wurde sodann mit einer wässerigen Dispersion eines   Vinylidenchlorid/Acrylnitril-   copolymeren   (90/1-Gew./Gew.),   welches   mit"Catanac"SN   Emulgiermittel (Stearamidopropyldime-   thyl-ss -oxyäthylammoniumnitrat ; 3%, bezogen   auf das Gesamtgewicht) stabilisiert war, überzogen.

   Die Dispersion hatte ein PH von 2 und enthielt 40% Feststoffe und es wurde 1/2% (bezogen auf das Gesamtgewicht) Hoechst Wachs C als Gleitmittel zugesetzt. Die Beschichtung wurde auf einer Dixon Laborato-   riumsbeschichtungsmaschine   durchgeführt, mit welcher ein Schrumpfen des Filmes während des Trocknens möglich war. 



   Der wässerige Überzug wurde nun getrocknet und der Film auf etwa 1300C 1 min lang erhitzt. Aus der Tabelle sind die   Heisssiegeleigenschaften   des Filmes zu entnehmen. 



  * Der Verdünnungswert wurde durch Lösen von 1 g Methoxymethylpolyamid in 8020 (v/v) Äthanol-Was- ser und Zusatz von Azeton, bis zum Auftreten einer schwachen permanenten Trübung gemessen. Das
Volumen an zugesetztem Azeton ist der Verdünnungswert (V.   W.).   

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 Tabelle 1 
 EMI7.1 
 
<tb> 
<tb> Konzentration <SEP> der <SEP> Stärke <SEP> des <SEP> Polyamid-Siegelfestigkeit <SEP> Abziehbarkeit <SEP> des
<tb> Polyamid <SEP> überzugs <SEP> - <SEP> überzuges <SEP> des <SEP> Überzuges <SEP> Überzuges
<tb> lösung <SEP> mm <SEP> g/mm
<tb> Gew. <SEP> -%/Gew.

   <SEP> * <SEP> **
<tb> 10 <SEP> 99.04x10-5 <SEP> 11,3 <SEP> kein <SEP> Abziehen
<tb> des <SEP> Überzuges
<tb> 5 <SEP> 40, <SEP> 64 <SEP> X <SEP> 10-5 <SEP> 10, <SEP> 3 <SEP> kein <SEP> Abziehen
<tb> des <SEP> Überzuges
<tb> 2, <SEP> 5 <SEP> 17, <SEP> 78x <SEP> 10-5 <SEP> 10, <SEP> 0 <SEP> geringes <SEP> Abziehen
<tb> des <SEP> Überzuges
<tb> 1, <SEP> 25 <SEP> 12,7 <SEP> X <SEP> 10-5 <SEP> 5,70 <SEP> ziemlich <SEP> leichtes
<tb> Abziehen <SEP> des
<tb> Überzuges
<tb> 4, <SEP> 72 <SEP> leichtes <SEP> Abziehen
<tb> des <SEP> Überzuges
<tb> 
 * Heisssiegelung wurde bei 130 C/1, 61 kg/cm2/2 sec durchgeführt. 



   * * Beobachtungen durch Anpressen eines pressempfindlichen Bandes mit der Hand gegen den Überzug und Abziehen des Bandes. 



   Beispiel2 :EinisotaktischerFilmgemässBeispiel1wirdineinerLaboratoriumsbeschichtungsanordnung unter Verwendung eines mit Draht umwickelten Glasstabes zur Herstellung des Überzuges überzogen. 
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 an 1% Öl ("Calsolene") und 1% Netzmittel ("Empicol") überzogen und 2 min lang bei etwa 1300C zu einem Überzug von einer Stärke von 177,8 x   10-5   mm getrocknet wurde. Die Heisssiegelung erfolgte bei 1450C/l, 61 kg/cm2/2 sec. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 zusammengefasst. 



   Tabelle 2 
 EMI7.3 
 
<tb> 
<tb> Polyamid-Unterschicht <SEP> Siegelfestigkeit <SEP> Abziehbarkeit <SEP> des
<tb> ob <SEP> zugegen <SEP> PH <SEP> g/mm <SEP> Überzuges
<tb> nein-l, <SEP> 57 <SEP> leicht <SEP> abziehbar
<tb> ja <SEP> neutral <SEP> 9, <SEP> 25 <SEP> schwaches <SEP> Abziehen
<tb> des <SEP> Überzuges
<tb> ja <SEP> neutral <SEP> 8, <SEP> 74 <SEP> schwaches <SEP> Abziehen
<tb> des <SEP> Überzuges
<tb> ja <SEP> 1,7 <SEP> 10, <SEP> 0 <SEP> kein <SEP> Abziehen <SEP> des
<tb> Überzuges
<tb> 
   Beispiel 3 :   Herstellung und Behandlung des Polypropylenfilms. 



   Ein isotaktischer Polypropylenfilm (nicht mehr als   5% löslich   in siedendem n-Heptan), der 7mal in Längsrichtung und 7mal in seitlicher Richtung zur biaxialen Orientierung gestreckt, und sodann bei   1500C   

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 0, 25 min hitzegehärtet wurde, wurde einer Corona-Entladungsbehandlung unterworfen, wodurch sein Kontaktwinkel mit Wasser von etwa 90  auf etwa 700 reduziert wurde. Der Film war   0, 0127   mm stark. 



   Die Corona-Entladungsbehandlung wurde durchgeführt, indem der Polypropylenfilm über eine 20, 3 cm Walze, die mit einem 0, 61 mm starken Dielektrikum aus Polyäthylenterephthalatfilm   ("Meli-   nex") bedeckt war, mit einer Geschwindigkeit von 710 cm/min geführt wurde. Eins Corona-Entladung in Luft bei 15 000 V und   2 400   Hz/sec wurde auf dem Film von drei parallelen, 91, 5 cm langen Elektroden entlang der Länge der Walze erzeugt. 



   Herstellung des Phenolformaldehydharzes. 



   Ein Gemisch, bestehend aus 
 EMI8.1 
 
<tb> 
<tb> Formalin <SEP> (36, <SEP> 6Ufo <SEP> Gew./Gew.) <SEP> 985 <SEP> g
<tb> Metacresol-Kohlenteerfraktion <SEP> 1000 <SEP> g <SEP> (40UfoMetacresol-Gehalt)
<tb> Ammoniak <SEP> 35 <SEP> g
<tb> 
 wurde langsam auf Rückfluss erhitzt und 20 min lang auf dieser Temperatur (etwa 980C) gehalten. Das Gemisch wurde sodann auf   700C   abgekühlt und die Apparatur für die Destillation eingerichtet und das Gemisch unter Vakuum (50 - 64 cm Hg) bei langsam ansteigender Temperatur entwässert, bis ein "spröd-   perliger" (brittle bead) Zustand erreicht wurde, d. h. bis eine an einem kalten Glasstab entnommen und unter kaltem Wasser auf etwa 200C abgekühlte Probe zwischen den Fingern zerbrochen werden konnte   und nicht mehr weich war.

   Zu diesem Zeitpunkt ist die Temperatur auf etwa   105 - 1100C angestiegen.   



   Die Apparatur wurde nun wieder auf Rückfluss umgestellt und es wurde vorsichtig methylierter Industriesprit (725 g) und sodann Ammoniak (S. G. 880,   17, 5   g) eingebracht. Das Gemisch wurde sodann unter Rückfluss erhitzt und für die Zeit der zweiten Reaktionsstufe von 30 min lang unter Rückfluss gehalten. 



   Es wurde die nachstehend beschriebene, auf   200C   angekühlte Phenolformaldehydharzlösung verwendet. 
 EMI8.2 
 
<tb> 
<tb> 



  + <SEP> Viskosität <SEP> bei <SEP> 25 C <SEP> 40 <SEP> - <SEP> 80 <SEP> Centistok
<tb> Dichte <SEP> bei <SEP> 250C <SEP> 1, <SEP> 01 <SEP> - <SEP> 1, <SEP> 02 <SEP> 
<tb> ++ <SEP> Feststoffgehalt <SEP> 48 <SEP> - <SEP> 510/0 <SEP> 
<tb> + <SEP> Viskosität <SEP> gemessen <SEP> in <SEP> einem <SEP> Ostwald-U-Rohr <SEP> Viskosimetei <SEP> 
<tb> ++ <SEP> Erhalten <SEP> durch <SEP> 4 <SEP> h <SEP> langes <SEP> Erwärmen <SEP> im <SEP> Trockenschrank
<tb> eine <SEP> 2 <SEP> - <SEP> 3 <SEP> g-Probe <SEP> auf <SEP> 130 C.
<tb> 
 
 EMI8.3 
 

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 :

  Tabelle 3 
 EMI9.1 
 
<tb> 
<tb> Phenolformaldehydharz-Verankerungsüberzug <SEP> Überzug <SEP> Siegelg/100 <SEP> cm2 <SEP> Trocken- <SEP> Trocken- <SEP> Stärke <SEP> Trocken- <SEP> festigkeit
<tb> Stärke <SEP> temp. <SEP> zeit <SEP> mm <SEP> temp. <SEP> Zeit <SEP> g/mm
<tb>  C <SEP> min <SEP> Oc <SEP> min <SEP> 
<tb> 177,8x10-5 <SEP> 130 <SEP> 2 <SEP> 4,72
<tb> 0,0029 <SEP> 130 <SEP> 1 <SEP> 177, <SEP> 8x10 <SEP> 130 <SEP> 2 <SEP> 7,08
<tb> 0,0029 <SEP> 110 <SEP> 0,25 <SEP> 177, <SEP> 8x <SEP> 10 <SEP> 130 <SEP> 2 <SEP> 7,08
<tb> 0, <SEP> 0062 <SEP> 66 <SEP> 0,5 <SEP> 177, <SEP> 8x10-5 <SEP> 130 <SEP> 2 <SEP> 9, <SEP> 44'..
<tb> 



  0,0062 <SEP> 64 <SEP> 1 <SEP> 177, <SEP> 8x <SEP> 10-5 <SEP> 1O <SEP> 2, <SEP> 9,05
<tb> 0, <SEP> 0062 <SEP> 63 <SEP> 2 <SEP> 177, <SEP> 8 <SEP> X <SEP> 10 <SEP> 130 <SEP> 2 <SEP> 8,66
<tb> 0, <SEP> 0062 <SEP> 130 <SEP> 0,5 <SEP> 177, <SEP> 8 <SEP> X <SEP> 10-5 <SEP> 130 <SEP> 2 <SEP> 12,59
<tb> 0, <SEP> 0062 <SEP> 130 <SEP> 1 <SEP> 177, <SEP> 8x <SEP> 10 <SEP> 130 <SEP> 2 <SEP> 9, <SEP> 64
<tb> 0, <SEP> 0062 <SEP> 130 <SEP> 2 <SEP> 177, <SEP> 8 <SEP> X <SEP> 10-5 <SEP> 130 <SEP> 2 <SEP> 8,66
<tb> 0, <SEP> 0062 <SEP> 130 <SEP> 5 <SEP> 177, <SEP> 8X <SEP> 10-5 <SEP> 130 <SEP> 2 <SEP> 9, <SEP> 83
<tb> 0, <SEP> 0062 <SEP> 140 <SEP> 5,5 <SEP> 177, <SEP> wax <SEP> 10-5 <SEP> 130 <SEP> 2 <SEP> 11, <SEP> 02 <SEP> *. <SEP> 
<tb> 



  0, <SEP> 0130 <SEP> 130 <SEP> 1,5 <SEP> 177, <SEP> 8x10-5 <SEP> 130 <SEP> 2 <SEP> 8,26
<tb> 0, <SEP> 0130 <SEP> 130 <SEP> 2 <SEP> 177, <SEP> 8x <SEP> 10-5 <SEP> 130 <SEP> 2 <SEP> 10, <SEP> 23. <SEP> * <SEP> 
<tb> 
 * * Probe scherte in der Nähe der Siegelung während des Tests. 



     Beispiel 4 : EinPolypropylenfilm gemäss Beispiel3   wurde mit dem Phenolformaldehydharz gemäss Beispiel 3 unter Verwendung einer Laboratoriumsbeschichtungsmaschine, die ein Schrumpfen des Filmes während der Trocknung ermöglichte, überzogen. Der Überzug wurde bei   900C   1 min lang getrocknet, wobei eine 0,0087 g/100 cm2 Überzugsschicht erhalten wurde. Diese wurde dann weiter mit der in Beispiel 3 verwendeten Dispersion überzogen und 2 min lang bei 1300C getrocknet, wobei eine   177, 8 X 10 -5   mm starke Schicht erhalten wurde. Die Siegelfestigkeit betrug 7, 8 g/mm und beim Anpressen eines Klebebandes gegen den beschichteten Film und Abziehen konnte ein leichtes Abstreifen des Überzuges festgestellt werden. 



   Beispiel 5 : Ein Polypropylenfilm wurde wie in Beispiel 3 angegeben vorbehandelt. Er hatte einen Kontaktwinkel von 70  und wurde wie in Beispiel 3 beschrieben, auf einem Laboratoriumsbeschichtungsrahmen mit einer Lösung eines Harnstofformaldehydkondensats beschichtet. Es wurde eine 1 : 1 (Vol./   Vol.)   Xylol/Butanol-Lösung verwendet, die mit Methyläthylketon verdünnt war. Das Harnstofformaldehydkondensat wurde durch Verätherung mit Butanol modifiziert, um etwa   35U   (Gew./Gew.) Butoxygruppen zu ergeben.

   Die Überzugslösung enthielt im unverdünnten Zustand   50U     Feststoffe, Methyläthylketon   wurde zugesetzt, um die Bildung der gewünschten Stärke des Filmes zu erleichtern Der Harzüberzug wurde wie in der Tabelle 4 angegeben getrocknet und sodann mit einer wässerigen Dispersion des in Beispiel 3 verwendeten Vinylidenchloridcopolymeren weiter überzogen, welches wie in Tabelle 4 angegeben getrocknet wurde.

   Die Heisssiegelungen erfolgten bei 1300C/l, 61 kg/cm2/2 sec. 

 <Desc/Clms Page number 10> 

 Tabelle 4 
 EMI10.1 
 
<tb> 
<tb> Modifizierter <SEP> Harnstofformaldehydharz- <SEP> Überzug <SEP> Siegelverankerungsüberzug <SEP> festigkeit <SEP> 
<tb> g/100 <SEP> cm2 <SEP> Trocken- <SEP> Trocken- <SEP> Stärke <SEP> Trocken- <SEP> Trocken- <SEP> g/mm
<tb> Stärke <SEP> temp. <SEP> zeit <SEP> temp.

   <SEP> zeit
<tb>  C <SEP> min <SEP> mm <SEP> OC <SEP> min
<tb> 177, <SEP> 8x <SEP> 10-5 <SEP> 120 <SEP> 2 <SEP> 4, <SEP> 53 <SEP> 
<tb> 0, <SEP> 0006 <SEP> 120 <SEP> 1,25 <SEP> 177,8x10-5 <SEP> 120 <SEP> 2 <SEP> 5, <SEP> 90 <SEP> 
<tb> 0, <SEP> 0012 <SEP> 120 <SEP> 1, <SEP> 25 <SEP> 177, <SEP> 8x10-5 <SEP> 120 <SEP> 2 <SEP> 9, <SEP> 83*
<tb> 0, <SEP> 0025 <SEP> 120 <SEP> 1, <SEP> 25 <SEP> 177, <SEP> 8x10-5 <SEP> 120 <SEP> 2 <SEP> 9, <SEP> 83*
<tb> 0, <SEP> 005 <SEP> 120 <SEP> 1, <SEP> 25 <SEP> 177. <SEP> 8X <SEP> 10"5 <SEP> 120 <SEP> 2 <SEP> 10, <SEP> 62 <SEP> * <SEP> 
<tb> 0, <SEP> 0094 <SEP> 120 <SEP> 1 <SEP> 177, <SEP> 8x <SEP> 1.

   <SEP> 0 <SEP> 120 <SEP> 2 <SEP> 10, <SEP> 62*
<tb> ** <SEP> 0, <SEP> 005 <SEP> 120 <SEP> 1, <SEP> 25 <SEP> 177, <SEP> 8x10-5 <SEP> 120 <SEP> 2 <SEP> 3, <SEP> 74 <SEP> 
<tb> 
 * * Ein Vergleichstest, in welchem der verwendete Polypropylenfilm nicht vorbehandelt wurde. Der Überzug konnte vom Film in grossen Stücken abgezogen werden. 



  * Die Probe scherte während des Versuchs (der Film scherte in der Nähe der Versiegelung). 



   Beispiel 6 : Ein Polypropylenfilm wurde, wie in Beispiel 3 beschrieben, hergestellt und vorbehandelt. Er hatte einen Kontaktwinkel von 700 und wurde wie gemäss Beispiel 3 auf einem Laboratoriumsbeschichtungsrahmen mit einer Lösung von 12%"Daltoflex"25* in Methyläthylketon, welcher   10%   Gew./Gew."Suprasec"G** und   0, 5% oder l%   Zinnoctoat als Katalysator   zugesetzt wurden, überzogen.   



  Der Überzug wurde bei 1200C getrocknet und sodann mit einem 254 X   10-7   mm Überzug (wenn getrocknet) einer wässerigenDispersion eines in Beispiel 3 verwendeten Vinylidenchloridcopolymeren überzogen. 



  Dieses wurde bei 1200C getrocknet. Heisssiegelungen wurden bei 130 C/1,61 kg/cm2/2 sec durchgeführt. 



  Die Ergebnisse sind in Tabelle V zusammengefasst. 



   Tabelle 5 
 EMI10.2 
 
<tb> 
<tb> Verankerungsschicht <SEP> Stärke <SEP> der <SEP> Heisssiegelfestigkeit
<tb> Verankerungsschicht
<tb> g/m <SEP> g/mm
<tb> keine-3, <SEP> 93 <SEP> 
<tb> Daltoflex
<tb> + <SEP> 0, <SEP> 5Ufo <SEP> Zinnoctoat <SEP> 0, <SEP> 28 <SEP> 17, <SEP> 32 <SEP> 
<tb> Daltoflex
<tb> +1% <SEP> Zinnoctoat <SEP> 0,28 <SEP> 16,75
<tb> Daltoflex
<tb> +1% <SEP> Zinnoctoat <SEP> 0,12 <SEP> 4,92
<tb> 
   PATENTANSPRÜCHE :    
1.

   Verfahren zum Aufbringen eines heisssiegelbaren Überzuges auf einen Film aus einem Olefinpolymeren oder-copolymeren, indem der unbeschichtete Film einer Oxydationsbehandlung unterworfen wird, um die Bindeeigenschaften seiner Oberfläche zu verbessern und auf die oxydierte Oberfläche des Filmes   *"Daltoflex"25   ist ein   Polyesteramid/Diisocyanat-Reaktionsprodukt.   

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. * *"Suprasec"G ist eine 25%igue Lösung in Äthylazetat einer Polyisocyanatzusammensetzung mit einem Isocyanatgehalt von etwa 19%, berechnet als -NCO-Gruppen und bezogen auf den Feststoffgehalt. <Desc/Clms Page number 11> über eine Zwischenschicht ein aus einer wässerigen Dispersion aufgebrachter, heisssiegelbarer Überzug gebunden wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenschicht durch Aufbringen auf die oxydierte Oberfläche einer Dispersion oder einer Lösung in einem organischen Lösungsmittel eines hitzehärtenden Harzes, welches im wesentlichen wasserunlöslich ist und dessen Dispergiermittel abgedampft wird, gebildet wird und dass das hitzehärtende Harz zur Härtung und zur Haftung des heisssiegelbaren Aussenüberzuges auf dem Film erhitzt wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlung zur Verbesserung der Bindeeigenschaften der Filmoberfläche eine elektrische Hochspannungsbehandlung begleitet von einer Corona-Entladung ist.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als hitzehärtendes Harz ein Phenolformaldehydharz, ein Aminformaldehydharz, ein N-Methoxymethylpolyamid oder eine PolyesterPolyisocyanat- oder Polyester-Amid-Polyisocyanatzusammensetzung verwendet wird, wobei beim Erhitzen ein harter, biegsamer Polyurethanüberzug erhalten wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als hitzehärtendes Harz ein Harnstoffformaldehydkondensat verwendet wird, welches mit einem C-bis C -Alkanol veräthert wurde.
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Harnstoff/Formaldehydkondensat ein butyliertes Harnstoff/Formaldehydkondensat verwendet wird.
    6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Aufbringen des heisssiegelbaren Überzuges das hitzehärtende Harz teilweise, jedoch nicht vollständig gehärtet wird.
    7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der heisssiegelbare Überzug als wässerige Emulsion unter Verwendung eineskationischen oberfLächenaktivenMittels als Emulgiermittel aufgebracht wird, wodurch dem Film antistatische Eigenschaften verliehen werden.
    8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das den Film bildende Olefinpolymere in einer oder in beiden Richtungen in der Filmebene orientiert ist.
    9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Film biaxial mit einem im wesentlichen gleichen Orientierungsgrad in jeder Richtung orientiert ist.
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