AT239016B - Muffenrohrverbindung für Rohre aus Steinzeug u. dgl. - Google Patents
Muffenrohrverbindung für Rohre aus Steinzeug u. dgl.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L21/00—Joints with sleeve or socket
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Muffenrohrverbindung für Rohre aus Steinzeug u. dgl. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Die Kunstharzanteile betragen etwa zwischen 16 und 12% und die Gesteinsanteile etwa zwischen 84 und 88%, bezogen auf den ganzen Verbundkörper. Der Anteil des Sandes soll etwa 21-44% und der Anteil des Mehles etwa 42-66%, bezogen auf den ganzen Gesteinsanteil, betragen. Die Muffenrohrverbindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Die einzige Figur zeigt die Muffenrohrverbindung gemäss der Erfindung im Längsschnitt durch die Rohre. Das eine Rohr 1 aus Steinzeug, Beton od. dgl. weist eine Muffe 2 auf, in die das Ende 3 des benachbarten Rohres 4 eingesteckt ist. Auf den zueinander gekehrten Umfangsflächen der Muffe 2 und des Rohrendes 3 befindet sich je eine ringförmig verlaufende Verstärkungseinlage 11 und 12. Diese Verstärkungsringe werden zunächst für sich als Fertigteile hergestellt, danach werden diese Ringe an den entsprechenden Rohrteilen zentriert aufgebracht. Die Befestigung erfolgt zweckmässig mittels einer giessfähigen Bitumen-bzw. Kunstharzschichte 13 und 14. Der Zwischenraum zwischen dem jeweiligen Verstärkungsring und dem Rohrteil wird vorteilhaft mittels dieser giessfähigen Masse ausgegossen. Zwischen den Bingen 11 und 12 kann in üblicher Weise ein Dichtungsring aus elastischem Werkstoff, z. B. Gummi, insbesondere eine Rolldichtung, angeordnet sein. In besonderen Fällen kann auch nur einseitig, d. h. bei einem Rohrteil, ein Verstärkungsring gemäss der Erfindung vorgesehen werden. Die dem Verstärkungsring gegenüberliegende Fläche des andern Rohrteiles kann der Rohrteil selbst oder auch ein ringförmiger Körper aus einem andern, z. B. elastischen Material bilden. Hiefür kann Kunstharz, Gummi oder nur Bitumenmasse verwendet werden. Bei der form-und giessbaren Masse für die Verstärkungsringe soll der Anteil des Quarzsandesbzw. Quarzmehle vorteilhaft etwa das 6-8fache des Kunstharzanteiles betragen. Hiebei wird bei dem Gestein in Sand, Mehl und Feinstmehl unterschieden. An Sand wird vorzugsweise etwa das 1-3fache der Mehlmenge des Gesteins verwendet. Als Gestein gilt vor allen Dingen Quarz für die erfindungsgemässe Masse. Man kann auch sonstige Gesteinsmehle aus natürlichen oder gebrannten Rohstoffen benutzen, z. B. Schamotte, Basalt, Grauwacke, Kalksteinsplit, Granit. Die besonderen Eigenschaften dieser form- und giessbaren Masse sind ihre hohe Packungsdichte, die bei geringsten Querschnitten erreicht werden kann. Durch die Verwendung von langsplittrigem Korn mit beinahe faserähnlicherstruktur findet neben der erwähnten Packungsdichte eine überaus hohe Verklammerung statt, die bei geringstem Kunstharzanteil zu einer hohen Abriebfestigkeit und Biegefestigkeit führt. Mit den aus dieser Masse hergestellten Körpern können Biegefestigkeiten mit mehr als700 kg/crn erzielt werden. DieFestigkeitswerte erreichen 800-900 kg/cm2 und sogar noch darüber. Die Sande des Quarzes od. dgl. werden zweckmässig in Grössen von etwa 40-700 p verwendet. Hiebei sollen die unteren Korngrössen bis zu etwa 350 li gegenüber dem andern Korngrössenbereich des Sandes überwiegend vorhanden sein. DasMehl des Quarzes od. dgl. wird vorzugsweise in Korngrössen bis zu etwa 300 u verwendet, jedoch soll der untere Korngrössenbereich bis zu etwa 80 li den überwiegenden Anteil beim Mehl bilden. Die Herstellung der erfindungsgemässen Masse wird vorteilhaft in der Weise durchgeführt, dass zuerst Sand und Mehl des Quarzes in den entsprechenden Anteilen und mit den vorstehend genannten Komgrössen- bereichen innig miteinander gemischt werden. Nach Zugabe des Kunstharzes werden Sand, Mehl und EMI2.1 oder Schalung zur Herstellung einer vorbestimmten Gestaltung in Form einer Schale, Rinne od. dgl. eingebracht. Die Aushärtung zu einem festen Körper kann durch Kalthärtung oder Warmhärtung in einem Ofen vorgenommen werden. Als Bindemittel sind insbesondere folgende Kunstharze geeigner: Polyester-,Epoxyd- und Phenolharze. EMI2.2 teile verwendet : 56, 5% Quarzsand mit einem Korngrössenbereich von 40 bis 350 li 8, 7% Quarzmehl mit einem Korngrössenbereich von 6 bis 120 li 13 % Quarzmehl mit einem Korngrössenbereich von 3 bis 65 li 8, 7% Quarzfeinstmehl mit einem Komgrössenbereich von 0 bis 20 13, 1% Kunstharzbindemittel. 2. Mischung für eine Masse mit einer Biegefestigkeit über 1000 kg/cm2 : 16, 7% Quarzsand mit einem Korngrössenbereich von 100 bis 650 ja 20, 8% Quarzsand mit einem Korngrössenbereich von 40 bis 350 u <Desc/Clms Page number 3> 16,7% Quarzmehl mit einem Korngrössenbereich von 10 bis 300 8, 3% Quarzmehl mit einem Korngrössenbereich von 6 bis 120 12, G% Quarzfeinstmehl mit einem Korngrössenbereich von 3 bis 65 8,3% Quarzfeinstmehl mit einem Korngrössenbereich von 0 bis 40 J. L 16,7% Kunstharzbindemittel. EMI3.1 :22, 5% Quarzsand mit einem Korngrössenbereich von 40 bis 350 18 % Quarzmehl mit einem Korngrössenbereich von 10 bis 300 9 % Quarzmehl mit einem Korngrössenbereich von 6 bis 120 13, 5% Quarzfeinstmehl mit einem Korngrössenbereich von 3 bis 65 10 % Quarzfeinstmehl mit einem Korngrössenbereich von 0 bis 40 il 10 % Kunstharzbindemittel. Die Masse kann mit Armierungen zur Steigerung der schon vorhandenen hohen Festigkeitswerte versehen werden. Für solche Armierungen kommen Fasern, Garne, Zwirne oder Seilerwaren aus natürlichen oder künstlichen Stoffen, z. B. Textilstoffen, Kunststoffen und/oder auch Metallen, z. B. Drähten, in Betracht. Durch Verwendung von gummielastischen, unter der allgemeinen Bezeichnung"Elaste"bekannten Kunstharzen, z. B. mit Polyisocyanat vernetzte Polyester, Butylkautschuk, Silikongummi u. dgl. ist es EMI3.2 PATENTANSPRÜCHE : . 1.Muffenrohrverbindung für Rohre aus Steinzeug u. dgl., bei der die Muffe des einen Rohres die Spitze des benachbarten Rohres übergreift und zwischen beiden Rohrteilen eine Dichtung vorgesehen ist, wobei zwischen der Muffe des einen Rohres und der Rohrspitze des ändern Rohres eine ringsumlaufende und zwischen sich die Dichtung aufnehmende Auflage aus einem Material höherer Festigkeit als das Rohrmaterial angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagenringe als Fertigteile ausgebildet und zentriert auf dem zugehörigen Rohrteil angeordnet sind, wobei der Zwischenraum zwischen dem Auflagen- EMI3.3
Claims (1)
- sand und-mehl enthalten, die von Kunstharz gebunden sind, wobei die Kunstharzanteile etwa zwischen 16 und 12% und dieGesteinsanteile etwa zwischen 84 und 88%, bezogen auf den ganzen Verbundkörper, betragen.3. Muffenrohrverbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil des Sandes etwa 21-44% und der Anteil des Mehles etwa 42-66%, bezogen auf den ganzen Gesteinsanteil, beträgt.4. Muffenrohrverbindung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sande Korngrössen von etwa 40 bis 700 IL aufweisen.5. Muffenrohrverbindung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Mehl Korngrössen von 0 bis zuretwa 300 lu aufweist.
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