AT237835B - Eckschrank, insbesondere Kücheneckschrank - Google Patents

Eckschrank, insbesondere Kücheneckschrank

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AT237835B
AT237835B AT345463A AT345463A AT237835B AT 237835 B AT237835 B AT 237835B AT 345463 A AT345463 A AT 345463A AT 345463 A AT345463 A AT 345463A AT 237835 B AT237835 B AT 237835B
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Krause Kg Robert
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Description


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  Eckschrank, insbesondere Kücheneckschrank 
Die Erfindung betrifft einen Eckschrank, insbesondere Kücheneckschrank, ein Eckregal od. dgl. Möbel mit einer   Abschlusstür,   deren Wände parallel zu den Eckwänden stehen und vorzugsweise einen rechten Winkel miteinander einschliessen und bei dem die Tür mit einem sich um eine lotrechte Achse drehenden, mehrere Gefache aufweisenden Karussel verbunden ist. 



   Bei den bekannten Eckschränken dieser Art sind die einen rechten Winkel miteinander einschliessenden Türblätter fest am Karussel angeordnet und ihre Stirnkanten sind gegenüber den entsprechenden Kan-   tenderEckschrankwände   derart zurückversetzt, dass die fest mit dem Karussel verbundenen   Türblätter bei   Drehung des Karussels ohne weiteres in den Innenraum des Eckschrankes einschwenken können. Diese bekannte Ausführung hat den Nachteil, dass die freien, stirnseitig liegenden Endflächen der Türwände nicht bündig auf den entsprechenden Stirnkanten der ortsfesten und parallel zu den Wänden der Ecke liegenden Schrankwände des Eckschrankes aufliegen. Hiedurch besteht zwischen den Türblättern und den Eckschrankwänden stets ein Spalt, durch den in unerwünschter Weise Luft, Staub od. dgl. in den Küchenschrank eintreten kann.

   Darüber hinaus ist es nachteilig, dass bei den bekannten Ausführungen erheblich an Raum verlorengeht und diese bekannten Ausführungen beispielsweise bei Eckschränken mit kleinen Schenkellängen nicht wirtschaftlich anwendbar sind. 



   Durch die Erfindung wird eine Eckschrankausführung geschaffen, bei der die Abschlusstür eine ausserordentlich kleine Schenkellänge aufweist und trotz ihrer Einschwenkbarkeit in den Innenraum des Eckschrankes nur geringer konstruktiver Raum erforderlich ist, wobei ausserdem der Vorteil besteht, dass die Türen stumpf auf den die Türöffnung begrenzenden Stirnkanten aufliegen, so dass bei geschlossener Tür ein einwandfreier Abschluss des Eckschrankes erzielt ist. Da die Türe der sich an den Eckschrank in üblicher Weise anschliessenden Schrankeinheiten von Einbauküchen ebenfalls stumpf auf den Stirnleisten dieser Möbel aufliegen, erhält man den weiteren Vorteil, dass ein Eckschrank mit der erfindungsgemässen Ausbildung zusammen mit den Abschlusstüren der üblichen Schrankeinheiten eine geschlossene gleichartige Front bildet. 



     Die Erfindung kennzeichnet sich   darin, dass mindestens Teile der Türwände einklappbar gelagert sind und die Tür in der eingeklappten Stellung in den Innenraum des Eckschrankes einfahrbar ist. Vorzugsweise sind die miteinander gelenkig verbundenen Türen annähernd radial in den Innenraum des Eck-   schrankeseinfahrbar   angeordnet. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung liegen die freien, lotrechten Vorderflächen der Türen in der Schliessstellung auf den Stirnkanten der den Türausschnitt begrenzenden Seitenwände auf. 



   Bei einem erfindungsgemäss ausgebildeten Eckschrank schwenken die in der Schliessstellung einen rechten oder annähernd rechten Winkel miteinander einschliessenden Türwände beim Öffnen der Eckschranktür so zueinander, dass sie einen spitzen Winkel bilden und bei der Öffnungsbewegung in annähernd radialer Richtung in den offenen Türausschnitt des Eckschrankes gleiten, so dass sie nach einer ausreichenden, nach innen gerichteten radialen Bewegung zusammen mit dem Karussel in an sich bekannter Weise im Innenraum des Eckschrankes durchschwenken können. 

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     Die erfindungsgemässe radiale Einfahrbarkeitder   Türen in den Innenraum des Eckschrankes, wobei die   Türen in der Drehstellung einen spitzen   Winkel miteinander einschliessen, wird in einfacher Weise dadurch erreicht, dass eine radiale Führung vorgesehen ist und dass sich an diese radiale Führung eine kreisförmige Führung für die in der Drehstellung befindliche Türe anschliesst. Demnach ist also die Türe bei ihrer Einschwenkbewegung in annähernd radialer Richtung formschlüssig geführt und wird bei der weitergehenden Drehbewegung, die zusammen mit dem Karussel um insgesamt 3600 erfolgen kann, durch eine ebenfalls formschlüssige Kreisbahn geführt. 



   Bei einer einfachen und vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung besteht die radiale Führung aus einer an der Karusselachse angeordneten Hülse od. dgl. Profilteil. In diesem Profilteil kann eine radiale Führungsbahn für einen mit mindestens einer Tür verbundenen beweglichen Führungsstift oder einem Führungsbolzen oder einer Führungsrolle od. dgl. Führungselement vorgesehen sein. 



   Vorteilhaft ist das mit den Türen verbundene bewegliche Führungsglied mit der vorzugsweise an der oberen Abschlusswand angeordneten Radialen- und Kreisführung über ein Formschlussglied verbunden. Bei einer einfachen Ausführungsform kann die Radial- und Kreisführung aus einer Platte bestehen, in der ein radialer Führungskanal vorgesehen ist, der in einen kreisförmigen Führungsrand übergeht, wobei ein Stift oder ein Bolzen   od. dgl.   des mit den Türen verbundenen beweglichen Führungsgliedes als in die radialen und kreisförmigen Ausnehmungen der Platte eingreifendes Formschlussglied vorgesehen ist.

   Um den Tür-   wänden bei der Einschwenkbewegung sowie beider Drehbewegung   und schliesslich in der Schliesslage einen festen Halt zu geben, sind vorzugsweise die Türwände gegenüber einer starren Türhalterung, die mit dem Karussel fest verbunden ist, gelenkig abgestützt. Diese Gelenke können beispielsweise durch doppelbewegliche Streben, Bänder od. dgl., die Türbewegungen mitausführenden Gelenkteilen, gebildet sein. 



   Der Erfindung liegt weiterhin die Aufgabe zugrunde, einen Beschlag für ein Eckmöbel zu schaffen, der ein leichtes Öffnen und ein selbsttätiges gutes Schliessen der Türe bei einfacher Bauweise   ermög-   licht. 



   Die Erfindung kennzeichnet sich darin, dass der Ein- und Ausklappvorgang der Tür über eine ortsfest nicht drehbar befestigte Kurvenscheibe gesteuert ist. Vorzugsweise ist die Kurvenscheibe am Boden des Eckmöbels koaxial zu dem Drehteil befestigt. Sie kann aber auch an der oberen Abdeckung des Eckmöbels angeordnet sein. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung steht mindestens ein Türteil über ein Gestänge mit der Kurvenscheibe in Wirkverbindung, wobei das Gestänge zweckmässig ein aus zwei Hebeln bestehender, durch ein Lager gelenkiger zweiarmiger Hebel ist. Von diesem zweiarmigen Hebel ist ein Hebel an einem Türteil befestigt, während der zweite Hebel über eine Rolle an der Kurvenscheibe anliegt. 



   Bei zum Drehteil koaxialer Anordnung der Kurvenscheibe ist diese zweckmässig kreisförmig und besitzt einen vorzugsweise negativen Nocken in Form einer Ausnehmung, derart, dass die Rolle des zwei-   armigen   Hebels bei geschlossener Tür im Nocken liegt. Vorteilhaft ist die Lage des Nockens so gewählt, dass der zweiarmige Hebel bei geschlossener Tür annähernd gestreckt ist. 



   In weiterer Ausbildung der Erfindung ist der mit der Rolle versehene Hebel des zweiarmigen Hebels ein annähernd T-förmiger Hebel, der im Drehteil durch z. B. einen Zapfen drehbar gelagert ist. Um ein ständiges Anliegen der Rolle an der Kurvenscheibe zu gewährleisten, ist der Hebel annähernd im Bereich des Gelenkes über eine Zugfeder mit dem Drehteil'verbunden, derart, dass die Rolle an die Kurve gedrückt wird. 



   Um den Zapfen ist der T-Hebel durch ein Gestänge, das vorzugsweise am Sockel des Eckmöbels befestigt ist, und ein nach aussen führendes Ende aufweist, derart bewegbar, dass er mit dem Fuss bedienbar ist. Das Gestänge kann aus einem gebogenen Rohr mit daran befestigtem Arm bestehen. 



   Das die beiden Türflügel der Ecktür an ihrem Stosspunkt verbindende Gelenk ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ein Kunststoffband, das z. B. auf die Stirnflächen der beiden Türflügel aufgeklebt sein kann. 



   Die Erfindung wird im folgenden an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen Fig.   l   einen horizontalen Querschnitt durch einen Eckschrank gemäss der Erfindung, Fig. 2 den Eckschrank mit gleichem Querschnitt, jedoch in vergrösserter Ausführungsform und mit in Schwenkstellung befindlichen Türen, Fig. 3 und 4 Einzelteile des erfindungsgemässen Eckschrankes, Fig. 3 die Anordnung des Karussels und dessen obere und untere Lagerung, Fig. 4 im Ausschnitt Einzelteile der Lagerung, Fig. 5 eine Draufsicht auf ein Eckmöbel mit erfindungsgemässem Beschlag bei geschlossener Tür in vereinfachter Darstellung, Fig. 6 eine Draufsicht gemäss Fig. 5 mit eingeschwenkter Tür. 



   Wie aus der Zeichnung hervorgeht, sind die Türen   1,   l'des Eckschrankes 2 an einem Drehkarussel 3 befestigt und liegen in Ruhestellung mit ihren freien lotrechten Vorderflächen la und l'a stumpf auf den 

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Stirnkanten 4a, 5a der Seitenwände 4 und 5 des Eckschrankes 2 auf, so dass sie diese ganz oder teilweise abdecken. An der Aussenfläche der Türblätter   1,   l'kann eine Handhabe 6 vorgesehen sein.

   Durch einfaches Drehen an den Türen oder an den dort angebrachten Handhaben 6-6 in Richtung Pfeil A oder Pfeil B heben sich die Türwände   1,   l'von den Stirnkanten 4a, 5a der Eckschrankseitenwände 4 bzw. 5 ab und schieben sich zusammen und gleichzeitig so weit in annähernd radialer Richtung in das Innere des Eckschrankes, dass sie nicht mehr über den Radius des innerhalb der Wandteile 4 bzw. 5 liegenden Drehkarussels 3 hinausragen. Dadurch kann das Drehkarussel 3 mit den daran befestigten Türen   l,   l'ganz durch das Innere des Eckschrankes gedreht werden. Durch den Türausschnitt, also durch die Türöffnung, welche infolge der sich nach innen bewegenden Türen   1,   l'frei wird, ist eine unbehinderte Zugänglichkeit zu den Gefachen des Karussels gewährleistet. 



   Wenn die Tür   1,   l'mit dem Karussel ganz durch den Eckschrank 2 hindurchgelaufen ist, schliesst sich die Tür selbsttätig unter der Kraft einer vorgesehenen Druck- oder Zugfeder. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, stehen die Türwandungen   1,   l'in der   Einschwenk- und   späteren Drehstellung in einem spitzen Winkel zueinander, so dass sie die gewünschte annähernd radiale Bewegung in das Innere des Eckschrankes ausführen können. Das Drehkarussel 3 des Eckschrankes besteht aus einer durchgehenden Achse 7, welche vom Boden 8 des Eckschrankes bis zu dessen oberen Abschlussdecke 9 hindurchgeführt ist und im Boden mittels eines nicht näher dargestellten Drehlagers gelagert ist. Die Bodenlagerung kann ferner so eingerichtet sein, dass eine Höheneinstellbarkeit des Karussels 3 gewährleistet ist.

   Dies kann beispielsweise in einfacher Weise durch einen in der Zeichnung nicht näher dargestellten Schraubbolzen mit Kontermutter erreicht werden. Mit der Karusselachse 7 fest verbunden ist ein Profilteil 10, welches die radiale Führung für die Türen   1,   l'bildet. Dieser Profilteil 10 ist in der Zeichnung beispielsweise als Hülse dargestellt, in welcher eine radiale Nut 11 als Führungsbahn angebracht ist. In dieser Führungsbahn 11 ist radial beweglich ein Führungsglied 12 angeordnet, das mit den Flügeln   1,   l'der Tür gelenkig verbunden ist. In Fig. 2 ist die geschlossene Stellung der Tür strichpunktiert gezeichnet.

   Es ist erkennbar, dass in dieser Stellung der mit dem Führungsglied 12 zusammenwirkende Führungsstift 12a bzw. eine Führungsrolle im äusseren Bereich der radialen Führung 10 liegt, die unbeweglich mit der Achse 7 verbunden ist. Der Teil 10 kann jede beliebige Form haben,   z. B.   als ein C-Profil ausgebildet sein, in dem ein Flachprofil, das dem Glied 12 entspricht, verschiebbar gelagert ist. 



   In der in Fig. 2 erkennbaren annähernd V-förmigen Lage der Tür, 1, l'befindet sich der Führungsstift 12a innerhalb der Führungsbahn 11, wobei die Türwände   1,   l'die in Fig. 2 ausgezogene Lage einnehmen, in welcher ihr Schwenkradius   R1.   mit Spiel an den Seitenwänden 4und 5 des Eckschrankes vorbeigeht. 



     Die Türwände l, l'sind   durch Doppelgelenkbänder 13-14 od. dgl. Abstützungen mit den an der Karusselachse 7 befestigten Türhalterungen 15-16 verbunden, so dass die Tür   1,   l'bei ihrer radial nach innen gehenden Schiebebewegung und beim Durchschwenken durch den Innenraum des Eckschrankes 2 eine feste Halterung hat. 



   Die bewegliche radiale Führung in Form eines Stiftes, einer Rolle od. dgl. ist gemäss der Erfindung formschlüssig mit einer Führungsplatte 17 in Wirkverbindung, welche in   Fig. 3   schematisch und in Fig. 4 näher dargestellt ist. Diese Führungsplatte ist vorzugsweise oberhalb des Führungsstiftes 12a an der Decke 9 des Küchenschrankes fest angeordnet. Sie besteht aus einer einfachen kreisförmigen Platte, in welcher eine radial verlaufende Führungsbahn 18 vorgesehen ist, die in eine kreisförmige Führungsbahn 19 einmündet. An dem beweglichen Führungsglied 12 (vgl. Fig. 4) ist in Richtung auf die Platte 17 hin ein Formschlussglied vorgesehen, das im   Ausführungsbeispiel   als einfacher Stift 12a dargestellt ist.

   Dieses Formschlussglied in Form eines Stiftes oder eines sonstigen Verbindungselementes ist somit fest mit dem' Führungsglied 12 verbunden und ragt in den radialen   Führungskanal 18 der   Platte hinein. 



   Bei der Einschwenkbewegung der Türe   1,   l'bewegt sich der Stift 12a in Richtung des Pfeiles C der Fig. 4, also radial auf die Achse 7 des Karussels zu, wobei er in   dem Führungskanal 18   geführt wird. 



  Nach Erreichen des Schwenkradius R, (vgl. Fig. 2) hat der Führungsstift 12a die innere kreisförmige Füh-   rungsbahn 19 erreicht. Die Ausgangsstellung des Führungsstiftes in   der Schliesslage der Tür   1,   l'ist in Fig. 4 mit I bezeichnet, während die Lage des Stiftes in der Drehstellung mit II gekennzeichnet ist. 



   In der Stellung   U   (Fig. 4) kann der Führungsstift 12a zusammen mit dem Karussel innerhalb der kreisförmigen Bahn 19 um 3600 gleiten ; er wird bei dieser Bewegung durch eine Feder 20 ständig radial nach aussen gegen die Kante der Führungsbahn 19 gedrückt und gelangt unter der Kraft dieser Feder wieder in die radiale Führungsbahn 18 und damit in die Ausgangsstellung I zurück, sobald er in den freien Querschnitt der Führungsbahn 18 wieder eintritt. In Fig. 2 sind zwei Federn 20 gezeigt, die zwischen der Türhalterung 15 und Türblättern   1,   l'angeordnet sind. 



   Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Türen   1,   l'selbsttätig unter Federkraft wieder in die 

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 Schliesslage gemäss Fig. l zurückgehen. Die Feder ist in der Zeichnung schematisch eingezeichnet. Die bereits erwähnten doppelbeweglichen Bänder 13,14 können als Scharniere ausgebildet sein, an welchen die Türe   1,   l'befestigt ist, so dass diese sowohl im Winkel als auch in Richtung zur Achse 7 hin-und zurückbeweglich ist. Die Führungselemente können entweder am Deckel oder am Boden des Eckschrankes angeordnet sein. 



   In den Fig. 5 und 6 ist das Eckmöbel 117 strichpunktiert dargestellt. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, sind die   Türen   101,102 des Eckschrankes 117 an einem Drehkarussel 110 befestigt und liegen in Ru-   hestellung mitihrenfreienloirechtenVorderflächenlOla und   102a stumpf auf den Stirnkanten 118a und   l1 ; Ja   der Seitenwände 118 und 119 des Eckschrankes 117 auf, so dass sie diese ganz oder teilweise abdecken. An den   Aussenflächen   der Türblätter 101,102 kann eine Handhabe 120 vorgesehen sein. 



   Durch einfaches Drehen an den Türen oder an den dort angebrachten Handhaben 120 in Richtung Pfeil A oder B heben sich die Türwände 101,102 von den Stirnkanten   118a,   119a der Eckschrankseitenwände 118 bzw. 119 ab und schieben sich zusammen, wobei sie gleichzeitig so weit in annähernd radialer Richtung in das Innere des Eckschrankes zurückschwingen, dass sie nicht mehr über den Radius des innerhalb der Wandteile 118 bzw. 119 liegenden Drehkarussel 110 hinausragen. Dadurch kann das Drehkarussel 110 mit den daran befestigten Türen 101,102 ganz durch das Innere des Eckschrankes hin gedreht werden. Durch den Türausschnitt, also durch die Türöffnung, welche infolge der sich nach in-   nenbewegenden TürenlOl,   102 frei wird, ist eine unbehinderte Zugänglichkeit zu den Gefachen des Karussels gewährleistet. 



   Am Boden des Eckmöbels 117 ist koaxial zum Drehteil 110 die Kurvenscheibe 103 befestigt, die im wesentlichen   kreisförmig   ist, und einen negativen Nocken in Form einer Ausnehmung 108 besitzt. An die Stirnseite der Kurvenscheibe 103 liegtdie an einem Ende eines Gestänges 104 befestigte Rolle 107 an. Das Gestänge 104 besteht aus einem zweiarmigen Hebel 105,106, der durch eine Lagerstelle 112 gelenkig ist und ist mit seinem andern Ende an dem Türteil 102 befestigt. 



   Der der Rolle 107 zugeordnete Hebel 105 des zweiarmigen Hebels 104 ist als T-Hebel ausgeführt, an dem annähernd in seiner Mitte quer zu seiner Längsrichtung ein Arm 109,   z. B.   angeschweisst ist. Dieser Arm 109 ist über eine Lagerstelle,   z. B.   einen Zapfen 111, drehbar am Drehkarussel 110 befestigt. 



   Wird nun z. B. am Türteil 101 in Pfeilrichtung B gedreht, schwenken der Türteil 101 und der Türteil 102 in annähernd radialer Richtung in das Drehkarussel 110 ein. Dabei wird der Hebel 105 über den Hebel 106 um den Zapfen 111 gedreht, wodurch die Rolle 107 aus der Ausnehmung 108 der Kurvenscheibe 103 gleitet. 



   Gleichzeitig dreht sich aber auch die am Drehkarussel befestigte Lagerstelle 111 in Pfeilrichtung B, während die am Boden des Eckmöbels 117 befestigte Kurvenscheibe 103 stillsteht. Hiedurch wird bewirkt, dass die Rolle 107 in den Bereich der kreisförmigen Stirnkante der Kurvenscheibe 103 gelangt und damit die Offenstellung der Türteile 101,102 festhält, wie aus Fig. 6 zu ersehen ist. 



   Um ein ständiges Anliegen der Rolle 107 des Hebels 105 an die Stirnfläche der Kurvenscheibe 103 zu gewährleisten, ist das der Rolle 107 abgewandte Ende des Hebels 105 über eine Zugfeder 114 mit dem Drehteil 110 verbunden, so dass die Rolle 107 über den   T-Hebel 105   mit Drehpunkt 111 an die Kurvenscheibe 103   gedrückt   wird. 



   Die Lage der Ausnehmung 108 an der Kurvenscheibe 103 ist so gewählt, dass die Rolle 107 bei annähernd gestrecktem zweiarmigen Hebel 104 in ihr liegt und damit die Tür 102, 101 verschliesst. Kommt die Rolle 107 bei geöffneter Tür 102,101 in die Bereiche 123,124 der Kurve 103, wird sie infolge der Federkraft der Zugfeder 114 ganz in die Ausnehmung 108 gedrückt, wodurch sich einerseits das Drehkarussel 110 in die richtige Schliesslage dreht und anderseits die Tür 101,102 selbsttätig schliesst. 



   Die Türwände 101,102 sind durch Doppelgelenkbänder 121,   122 od. dgl.   Abstützungen mit den an der Karusselachse befestigten Türhalterungen 125, 126 verbunden, so dass die Tür 101,102 bei ihrer radial nach innen gehenden Schiebebewegung und beim Durchschwenken durch den Innenraum des Eckschrankes 117 eine feste Halterung hat. Die Türteile 101 und 102 sind an ihrem Stosspunkt durch ein Gelenk in Form eines aufgeklebten Kunststoffbandes 127 verbunden. 



     AmBoden   des Eckmöbels 117 ist ein gebogenes Rohr 115,   z. B.   in zwei Lagerstellen 128, 128'drehbar gelagert, dessen eines Ende aus dem Eckmöbel führt. Am andern Ende des gebogenen Rohres 115 ist im Bereich des Armes 109 des T-Hebels 105 sein Arm 116 befestigt. Wird das Rohr 115 in seinem nach aussen führenden Ende in Richtung der Zeichenebene nach unten, also dem Fussboden zu, gedrückt, bewegt sich der Arm 116 in einer Kreisbewegung aus der Zeichenebene und drückt an das freie Ende des Armes 109, wodurch sich dieser, einerseits die Türen 101,102 öffnend, um seine Achse 111 dreht und anderseits, sobald die Rolle 107 aus dem Bereich der Ausnehmung 108 der Kurvenscheibe 103 gekommen 

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 ist, das Drehkarussel 110 in Pfeilrichtung B gedreht wird.

   Diese Anordnung ermöglicht das Öffnen und Drehen des Eckmöbels auch durch Fussbedienung. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Eckschrank, insbesondere Kücheneckschrank, Eckregal od. dgl. Eckmöbel mit einer Abschlusstür, deren Wände parallel zu den Eckwänden sind und vorzugsweise einen rechten Winkel miteinander einschliessen und bei dem die Tür mit einem sich um eine lotrechte Achse drehenden, mehrere Gefache 
 EMI5.1 


Claims (1)

  1. 3. Eckschrank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die freien, lotrechten Vorderflächen (la, la') der Türen (l, 1') in der Schliessstellung auf den Stirnkanten (4a, 5a) der den Türausschnitt begrenzenden Seitenwände (4,5) des Eckschrankes (2) aufliegen.
    4. Eckschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine radiale Führung (10, 11,12a) für die in Drehstellung einen spitzen Winkel einschliessenden Türwände (l, 1') vorgegesehen ist (Fig. l und 2).
    5. Eckschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine radiale Führung (17, 18, 12a) vorgesehen ist, an die eine kreisförmige Führung (19) für die in der Drehstellung befindliche Tür (l, 1') angeschlossen ist' (Fig. 3 und 4).
    6. Eckschrank nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die radiale Führung (10,11, 12a) aus einer an der Karusselachse (7) angeordneten Hülse (10) od. dgl. Profilteil besteht, in dem eine radiale Führungsbahn (11) für einen mit mindestens einer Türwand (1 bzw. l') verbundenen, beweglichen Führungsstift (12a), Führungsbolzen,-rolle od. dgl. Führungsglied vorgesehen ist (Fig. 1 und 2).
    7. Eckschrank nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Radial- und Kreisführung (18, 19) am Boden oder an der oberen Abschlusswand (9) des Eckschrankes vorgesehen ist und beispielsweise aus einer Platte (17) besteht, in der ein radialer Führungskanal (18) vorgesehen ist, der in einen kreisförmigen Führungsausschnitt (19) übergeht und dass ein Stift (12a) des mit den Türen verbundenen beweglichen Führungsgliedes (12) als in die radiale und kreisförmige Ausnehmung (18 bzw.
    19) der Platte (17) eingreifendes Glied vorgesehen ist (Fig. 3 und 4).
    8. Eckschrank nach den Ansprüchen 1 bis 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Türwände (1, 1') gegenüber einer starren Türhalterung (15,16) gelenkig abgestützt sind.
    9. Eckschrank nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenke durch doppelbewegliche Streben, wie Gelenkbänder, Scharniere od. dgl. (13,14) gebildet sind.
    10. Eckschrank nach den Ansprüchen 1 bis 4,6, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass Federn (20) vorgesehen sind, die die Tür (1, 1') in ihre Ausgangslage zurückholen.
    11. Eckschrank nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ein- und Ausklappvorgang der Tür (101,102) über eine ortsfest nicht drehbar befestigte Kurvenscheibe (103) steuerbar ist.
    12. Eckschrank nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenscheibe (103) am Boden des Eckmöbels befestigt ist.
    13. Eckschrank nach Anspruch 11, oder den Ansprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenscheibe (103) koaxial zu dem Drehteil (110) befestigt ist.
    14. Eckschrank nach Anspruch 11 und einem oder mehreren der nachfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens, ein Türteil (102) über ein Gestänge (104) mit der Kurvenscheibe (103) in Wirkverbindung steht.
    15. Eckschrank nach Anspruch 11 und einem oder mehreren der nachfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestänge (104) ein aus zwei Hebeln (105,106) bestehender, durch ein Lager (112) gelenkiger zweiarmiger Hebel ist.
    16. Eckschrank nach Anspruch 11 und einem oder mehreren der nachfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (106) an einem Türteil befestigt ist und der zweite Hebel (105) über eine Rolle (107) an der Kurvenscheibe (103) anliegt.
    17. Eckschrank nach Anspruch 11 und einem oder mehreren der nachfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenscheibe (103) kreisförmig ist und einen vorzugsweise negativen Nocken (108) in Form einer Ausnehmung besitzt, derart, dass die Rolle (107) bei geschlossener Tür (101,102) im Nocken (108) liegt. <Desc/Clms Page number 6>
    18. Eckschrank nach Anspruch 11 und einem oder mehreren der nachfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweiarmige Hebel (104) bei geschlossener Tür (102,101) annähernd gestreckt ist.
    19. Eckschrank nach Anspruch 11 und einem oder mehreren der nachfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (105) ein T-förmiger Hebel (109) ist, der im Drehteil (110) durch z. B. einen Zapfen (111) drehbar gelagert ist.
    20. Eckschrank nach Anspruch 11 und einem oder mehreren der nachfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Hebel (106) zugewandte Ende des Hebels (105) über eine Zugfeder (114) mit dem Drehteil (110) verbunden ist, derart, dass die Rolle (107) an die Kurvenscheibe gedrückt wird.
    21. Eckschrank nach Anspruch 11 und einem oder mehreren der nachfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der T-förmige Hebel (109) durch ein Gestänge (113) um seine Achse (111) bewegbar ist.
    22. Eckschrank nach Anspruch 11 und einem oder mehreren der nachfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestänge (113) am Sockel des Eckmöbels befestigt ist und ein nach aussen führendes Ende aufweist, an dem es mit dem Fuss bedienbar ist.
    23. Eckschrank nach Anspruch 11 und einem oder mehreren der nachfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestänge ein gebogenes Rohr (115) mit daran befestigtem Arm (116) ist.
    24. Eckschrank nach Anspruch 11 und einem oder mehreren der nachfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das die Türteile (101, 102) in ihrem Stosspunkt verbindende Gelenk ein Kunststoffband (127) ist.
AT345463A 1962-05-04 1963-04-29 Eckschrank, insbesondere Kücheneckschrank AT237835B (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3260560A (en) * 1965-06-28 1966-07-12 Orrie L Hofstetter Lock for rotating shelf
EP0459189A1 (de) * 1990-05-30 1991-12-04 Robert Krause GmbH &amp; Co. KG Eckschrankbeschlag, insbesondere für Küchenmöbel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3260560A (en) * 1965-06-28 1966-07-12 Orrie L Hofstetter Lock for rotating shelf
EP0459189A1 (de) * 1990-05-30 1991-12-04 Robert Krause GmbH &amp; Co. KG Eckschrankbeschlag, insbesondere für Küchenmöbel

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