AT237782B - Tischlüfter - Google Patents

Tischlüfter

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AT237782B
AT237782B AT640961A AT640961A AT237782B AT 237782 B AT237782 B AT 237782B AT 640961 A AT640961 A AT 640961A AT 640961 A AT640961 A AT 640961A AT 237782 B AT237782 B AT 237782B
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AT
Austria
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fan
motor
hood
annular
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Application number
AT640961A
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English (en)
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Braun Ag
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Application filed by Braun Ag filed Critical Braun Ag
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


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  Tischlüfter 
In neuerer Zeit sind Strömungsmaschinen der Trommelläuferbauart bekanntgeworden, deren Läufer mindestens zweimal auf versetztem Umfangsbereich von der geförderten Luft durchströmt wird und die im Vergleich zu bekannten Gebläsen hohe Druck- und Förderziffern und einen wesentlich günstigeren Wirkungsgrad haben, so dass man bei gleicher Leistung zu wesentlich kleineren Baugrössen kommt. Geringere Motorleistung und geringere Drehzahl setzen gleichzeitig die Geräuschentwicklung herab. 



   Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, dass sich eine solche im folgenden kurz als Querstromgebläse bezeichnete Strömungsmaschine, die bisher vorwiegend für grössere Raumheizlüfter und Klimageräte verwendet wurde, vorzüglich für einen Tischlüfter besonders kleiner und gedrungener Bauart eignen muss. Bekannte Tischlüfter arbeiten überwiegend mit herkömmlichen, auf der Motorwelle fliegend befestigten Schaufel-oder Propellergebläsen, die bei grösseren Förderleistungen wegen der hohen Umfangsgeschwindigkeit ein beträchtliches Geräusch verursachen und selbst dann nur eine geringe Reichweite im Raum haben. 



   Die Erfindung betrifft demnach einen Tischlüfter mit einem Querstromgebläse mit einstellbarer Strahlrichtung, dessen Gebläsetrommel auf der Motorwelle fliegend befestigt und auf der dem Motor zugewendeten Stirnscheibe mit radial stehenden Flügeln zur Motorkühlung versehen ist, und einem die Motorhaube und das Gebläsegehäuse tragenden ringförmigen Bügel, der in einen Fuss übergeht, wie er in ähnlicher Form bei herkömmlichen Propellerlüftern üblich ist. 



   Bei den bekannten Klimageräten oder Raumheizlüftern wird der Gebläseläufer mit seinem Gehäuse und dem Antriebsmotor in der Regel als geschlossene Baugruppe in ein Verkleidungsgehäuse eingesetzt, an dem an geeigneter Stelle die   Luft-Einlass- und   Auslassöffnungen und ein verstellbares Fussgestell angebracht sind, um die Strahlrichtung variieren zu können. Ein derartiger Bauaufwand ist jedoch bei Tischlüftern nicht vertretbar, die als Kleingeräte möglichst einfach aufgebaut und billig herstellbar sein müssen. 



   Die Erfindung sieht deshalb bei einem Tischlüfter der genannten Art vor, dass an die motorseitige Stirnwand des Gebläsegehäuses ein ringförmiger Ansatz angeformt ist, welcher zugleich das Gehäuse des Radialgebläses mit einem Ausblasschlitz, einen Sockel für die Halterung des Motors mit Haube und ein Gleitlager für den Ringbügel des Fusses bildet. 



   Die erfindungsgemässe Ausbildung des Gebläsegehäuses, dessen Ansatz drei Funktionen auf einmal erfüllt, reduziert den Bauaufwand auf ein sehr geringes Mass und erlaubt eine sehr einfache und schnelle Montage. 



   Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles, das in der Zeichnung dargestellt ist : Fig. 1 zeigt den Lüfter in der Vorderansicht mit aufgeschnittener Motorhaube und-lagerung, Fig. 2 ist eine Seitenansicht von rechts mit aufgebrochener Motorhaube, und in Fig. 3 ist der Lüfter in der Draufsicht mit aufgeschnittener Motorhaube dargestellt, während Fig. 4 die Seitenansicht von links zeigt. Fig. 5 zeigt den Lüfter in perspektivischer Darstellung. 



   Nach den Fig. 1 und 3 ist die als Querstromgebläse wirkende   Gebläsetrommel 1   fliegend auf der Motorwelle 2 befestigt. Die Leitflächen 3 und 4 umschliessen die Gebläsetrommel teilweise und bilden einen zu ihr exzentrisch sitzenden, sichelförmigen Luftkanal, dessen Stirnwände mit 5 und 6 (Fig. 1, 2 und 4) bezeichnet sind. 



   Die motorseitige Stirnwand 6 geht in einen ringförmigen Ansatz 7 über, der eine dreifache Aufgabe hat : Einmal zentriert und trägt er den Motor 10 (Fig.   5) ;   zu diesem Zweck sind ihm zwei Lagerböcke 18 (Fig. 1) angeformt, gegen die das Statorpaket 10'mit zwei Zugbolzen 19 über Druckhülsen 20 unter Zwi- schenlage von zwei Klötzchen 21 (Fig. 1, 3) gespannt wird. Deren Zweck wird später erläutert. Zum andern bildet der Ansatz 7 einen Teil der Luftführung für die Motor-Kühlluft, u. zw. nimmt er das nachfolgend beschriebene Radialgebläse auf und besitzt einen Kragen 9, der bis an das Statorpaket 10'reicht (Fig. 3). 



   Unterhalb der Stirnwand 6 des Querstromgebläses bildet der Ansatz 7 mit der ihm zugekehrten Stirn- scheibe 11 der   Gebläsetrommel 1   einen halbkreisförmigen Schlitz 17 (Fig. 1). 



   Der Zweck dieser Formgebung ist folgender : Die in bekannter Weise ausgebildete   Gebläsetrommel 1   ist an ihrer dem Motor zugekehrten Stirnscheibe 11 mit radialen Flügeln 12 besetzt, die im hohlen Inneren des Ansatzes 7 umlaufen und mit diesem zusammen das erwähnte kleine Radialgebläse zur Kühlung des
Motors bilden. Die Kühlluft wird durch die zwei einander gegenüberliegenden, ringförmigen Schlitze 13 

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 (Fig. 3), die zwischen dem Rand der Motorhaube 14 und dem Kragen 9 bzw.

   Ansatz 7 vorgesehen sind und in einen ringförmigen Kanal zwischen Haube 14 und Statorpaket   10'münden,   in Pfeilrichtung 15 (Fig. 3) angesaugt, strömt von der Stirnwand 23 der Haube her im Gegenstrom (Pfeile 16 in Fig. 1) zwischen dem Anker und dem Statorpaket 10'mit seinen Wickelköpfen 8 hindurch axial in das Radialgebläse ein und wird von diesem durch den gegenüber den Ansaugschlitze   13 um 900 versetzten   Ausblasschlitz 17 nach aussen gefördert (Fig. 1). 



   Schliesslich ist zwischen dem Ansatz 7 und den Klötzchen 21 der   Ringbügel 24   des Fusses 25 mit leichter Klemmung gehalten, so dass der gesamte Lüfter drehbar ist. Der Fuss mit Ring ist aus Rundmaterial gebogen und kann verschiedene Ausführungsformen haben, von denen eine in Fig. 1, 2 und 4 dargestellt ist. 



  Auch andere Halterungen sind möglich. So kann der Ansatz 7 selbst eine Ringnut haben, in der der Ringbügel 24 liegt, so dass es der Klötzchen 21 nicht bedarf. Je nach der Gewichtsverteilung am Haltering muss der Fuss entsprechend ausladen. Zweckmässig liegt die Führung des Ringbügels in der Schwerebene senkrecht zur Lüfterachse. 



   Der Lüfter ist mit einem dreistufigen Schalter 22 (Fig. 2,3) ausgestattet, mit dem zwei Geschwindigkeiten geschaltet werden können. Er sitzt auf einer Kunststoffplatte   26,   die von den Druckhülsen 20 getragen wird, unter der Motorhaube 14 und ist als Schiebeschalter ausgebildet. Sein Bedienungshebel 27 ist auf einer Nabe 28 an der inneren Haubenstirnwand schwenkbar gelagert und tritt mit seinem Griffteil 30 durch einen dicht an der Stirnwand liegenden Ausbruch 29 im Haubenmantel hindurch (Fig. 2,5). 



  Der Hebel hat ein Langloch 31, in das der Kupplungsstift 32 des Schalters eingreift (Fig. 2). 



   Die Motorhaube wird von einer ihre Nabe 28 durchsetzenden Schraube 33 gegen die Isolierplatte 26 gezogen. Nasen 34 und 35 an der Stirnwand 5 des Luftkanals 3 verhindern, dass die Trommel 1 bei nach links gekipptem Lüfter auf der Standfläche aufliegt und schleift. 



    PATENTANSPRÜCHE :   
1. Tischlüfter mit einem Querstromgebläse mit einstellbarer Strahlrichtung, dessen Gebläsetrommel auf der Motorwelle fliegend befestigt und auf der dem Motor zugewendeten Stirnscheibe mit radial stehenden Flügeln zur Motorkühlung versehen ist, und einem die Motorhaube und das Gebläsegehäuse tragenden ringförmigen Bügel, der in einen Fuss übergeht, dadurch gekennzeichnet, dass an die motorseitige Stirnwand   (6)   des Gebläsegehäuses   (3, 4, 5, 6)   ein ringförmiger Ansatz   (7)   angeformt ist, welcher zugleich das Gehäuse des Radialgebläses (12) mit einem Ausblasschlitz   (17),   einen Sockel für die Halterung des Motors   (10)   mit Haube   (14)   und ein Gleitlager für den Ringbügel   (24)

     des Fusses (25) bildet. 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. und in Fortsetzung auch zwischen Statorpaket und Haube ein ringförmiger Kanal für die am Haubenrand einströmende Kühlluft gebildet wird.
    3. Tischlüfter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Statorpaket (10') des Motors (10) auf dem ringförmigen Ansatz (7) unter Zwischenlage von zwei Klötzchen (21) festgespannt ist, die zugleich den Motor zentrieren und den Ringbügel (24) des Fusses gegen axiale Verschiebung sichern.
AT640961A 1960-09-03 1961-08-18 Tischlüfter AT237782B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE237782T 1960-09-03

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AT237782B true AT237782B (de) 1965-01-11

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ID=29722700

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AT640961A AT237782B (de) 1960-09-03 1961-08-18 Tischlüfter

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AT (1) AT237782B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3649130A (en) * 1969-01-14 1972-03-14 Braun Ag Blower

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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