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Elektrische Batterie
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Scheidern. jederDie Scheider 18 zwischen den Elektroden 16, 17 bestehen aus porösem, saugfähigem Isoliermaterial, z. B. aus Cellulosefilz, synthetischen Fasern oder Geweben, Glaswolle od. dgl. oder auch Mischungen dieser u. ähnl. Materialien.
Der innere kreisförmige Rand jedes Scheiders 18 ragt in Richtung des zentralen Kanals 19 bis zwischen die jeweils benachbarten Einfassungsringe 24. Ihr äusserer kreisförmiger Rand liegt zwischen den jeweils benachbarten Einfassungsringen 25 der Innenfläche des Gehäuses 12 an. Jedoch ist das Gehäuse 12 auf dem
Umfang stellenweise mit Öffnungen zum Durchtritt von Zungen 18'der Scheider 18 versehen. Das gesamte Elektrodenpaket mit den Scheidern ist in dem Gehäuse 12,13, 14 unter gewissem Druck gekapselt.
Die untere Endplatte 14 ist mit nach unten gerichtetem Rand versehen und bildet zusammen mit einer Abschlusskappe31eineKammer37. Die Platte 14 hat am Rand ein Auge. 14'zur Befestigung der einen Klemme 15', währenddie ndereKlemme 15 auf der oberen Endplatte 13. angeordnet ist. Der Zuführungskanal 19 steht mit der Kammer 37 durch eine Öffnung 14" in der Platte 14 in Verbindung. Eine Schutzplatte 38 ausserhalb der Öffnung 14" bildet eine Anlage für eine Blase 39, welche die Elektrolytfüllung 40 enthält. Die Blase 39 ist zwischen einem inneren Absatz am Rand der Platte 14 und einem entsprechenden Absatz der Kappe 31 befestigt. Die Endkappe 31 ist mit einem Rohrstutzen 31'versehen, der mit einem nicht dargestellten Druckgasbehälter über ein Rohr 36 in Verbindung steht.
Gegenüber dem Rohranschluss 31'ist an der Öffnung 14" eine Spitze 32 vorgesehen, welche die Blase 39 durchsticht, wenn sie aus der dargestellten Ruhestellung durch Gasdruck aus Rohr 36 verformt wird. Die obere Wandung 39'der Blase 39 erstreckt sich in Ruhestellung so straff über die ganze Ausdehnung der Kammer 37, dass sie durch Erschütterungen oder durch Eigengewicht der gefüllten Blase bei normaler Handhabung der Batterie nicht an oder auch nur in die Nähe der Spitze 32 gelangt.
Die Batterie wird dadurch aktiviert, dass Druckgas über Rohr 36 in die Kammer 37 strömt, was z. B. durch eine nicht dargestellte elektrische oder mechanische Auslösevorrichtung erfolgt. Das einströmende Druckgas hat zunächst die Wirkung, dass die obere Wand 39'der Blase gegen die Spitze 32 gedrückt und von ihr durchstochen wird. Dadurch wird die Elektrolytflüssigkeit 40 durch den anhaltenden Gasdruck aus der Blase in den Kanal 19 gedrückt und dort sofort von den porösen Scheidern 18 aufgenommen. Die in den
Poren und im Kanal 19 bis dahin vorhandene Luft wird von der Flüssigkeit 40 verdrängt und durch die Öffnungen auf dem Umfang des Gehäuses 12 mit dem in diese hineinreichenden Zungen 18'der Scheider
18 ausgetrieben.
Wenn die Schutzplatte 38 die Reste der Elektrolytflüssigkeit 40 aus der Blase 39 durch die Öffnung 14" geleitet hat, nähert sich auch die untere Wandung 39" der Blase 39 der Spitze 32 und wird schliesslich ebenfalls durchstochen, so dass das Gas vom Rohr 36 nun auch durch den Kanal 19 streicht und seine Wandung von den letzten Resten der anhaftenden Elektrolytflüssigkeit befreit. Natürlich ist der Gaszustrom so regelbar, dass in diesem Augenblick der Gasdruck automatisch so sinkt, dass er nicht etwa den Elektrolyt aus den Batteriezellen durch die Zungen 18'der Scheider 18 austreibt. Sollte dennoch eine geringe Elektrolytmenge aus den Öffnungen des Gehäuses 12 austreten, so ist das unschädlich.
Fig. 3 und 4 veranschaulichen ein von Fig. 1 und 2 abweichendes Ausführungsbeispiel, bei dem die Batterie 50 statt zylindrisch prismatisch ausgebildet ist. Die positiven Elektroden 56, die negativen Elektroden 57 und die Scheider 54 sind im übrigen in der im ersten Ausführungsbeispiel vorgesehenen Weise ausgebildet und angeordnet und bilden ein Paket 51 aus in Reihe geschalteten Zelleneinheiten. Es steht unter gewissem Druck in einem Gehäuse 52, dessen Deckel- und Bodenplatte 53, 53'die Klemmen 55, 55'tragen. Das Gehäuse 52 kann ebenfalls aus Kunststoff oder sonst geeignetem Isoliermaterial bestehen.
An gegenüberliegenden Stellen, vorzugsweise auf den Schmalseiten bei rechteckiger Form der Batterie 50 hat das Gehäuse 52 Ausbuchtungen, welche senkrechte schmale Kanäle 66,69 bilden. Wie aus Fig. 4 hervorgeht, verbinden Einfassungen 60 aus elektrolytabstossendem Materialdie Elektroden 56,57 und ihre Träger 65 an ihren Schmalseiten und daher auch in der Zone der Kanäle 66 und 69. Zwischen den Einfassungen 60 ragen die Scheider 54 mit Zungen 62, 63 in die Kanäle 66,69 vor.
Ein Einlassstutzen 70 am Kanal 66 dient zur Zuleitung des Elektrolyten, dem ein Gasstrom folgt, um die Scheider 54 in der beim ersten Ausführungsbeispiel beschriebenen Weise mit Elektrolyt zu sättigen, wobei der Elektrolyt von den vorstehenden Zungen 62 aufgenommen und die Luft aus den Poren der Scheider durch ihre Vorsprünge 63
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jeweils54" jeweils an einer positiven Elektrode anliegt und aus poröserem Material, vorzugsweise Glaswolle besteht. Diese od. ähnl. zweischichtige Ausführungen der Scheider gewährleisten eine besonders schnelle Durch-
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tränkung der Scheider mit Elektrolytflüssigkeit unter genügender Verhinderung galvanischen Kontaktes zwischen benachbarten Elektroden entgegengesetzter Polarität.
Die elektrolytabstossenden Einfassungen 60 verhindern die Bildung schädlicher Leckwege im Zuführungskanal 66 und im Entlüftungskanal 69.
Beide dargestellten Ausführungsbeispiele, die natürlich in verschiedener Weise abgewandelt werden können, veranschaulichen somit Batterien, die nach trockener Lagerung durch Einlauf von Elektrolytflüs- sigkeit in einen Zuleitungskanal gebrauchsfertig gemacht bzw. aktiviert werden, wobei der Elektrolyt von dochtartigen Teilen der Scheider in den einzelnen Zellen aufgesaugt wird und von einem Druckgasstrom gefolgt ist, der die Durchtränkung der Scheider und das Austreiben der Luft im Zuleitungskanal und in den Poren der Scheider beschleunigt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Elektrische Batterie, die nach trockener Aufladung und Lagerung durch Einfüllen des Elektrolyten aktiviert wird, wobei das Batteriegehäuse einen Zuführungskanal für die Elektrolytflüssigkeit aufweist, dessen an die Elektrodenanordnung angrenzende Wand von den elektrolytaufnehmenden Scheidern jeder
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ten Druckerhöhung zerreissenden Membran in den Zuführungskanal und von diesem in die elektrolytaufnehmenden Scheider der Zellen getrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass vom Zuführungskanal (19 ; 66) entfernt liegende, den Scheidern (18 ; 54) zugeordnete Entlüftungsöffnungen (18" ; 69. 71) vorgesehen
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