AT237658B - Drehröstofen, insbesondere zum Rösten von schwefelhaltiger Gasreinigermasse - Google Patents

Drehröstofen, insbesondere zum Rösten von schwefelhaltiger Gasreinigermasse

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AT237658B AT123362A AT123362A AT237658B AT 237658 B AT237658 B AT 237658B AT 123362 A AT123362 A AT 123362A AT 123362 A AT123362 A AT 123362A AT 237658 B AT237658 B AT 237658B
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Bischoff Gasreinigung
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Drehröstofen,   insbesondere zum Rösten von schwefelhaltiger
Gas reinigermas s e 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Zeichnung ausführlicher erläutert ; es zeigen : Fig. 1 einen Axialschnitt durch den vorderen Teil eines er- findungsgemässen Drehröstofens und Fig. 2 eine Ansicht des Gegenstandes nach Fig. 1 aus Richtung des
Pfeiles A. 



   Der in den Figuren dargestellte Drehröstofen ist insbesondere zum Rösten von schwefelhaltiger Gas- reinigermasse bestimmt und besteht grundsätzlich aus einer im wesentlichen zylindrischen, um   die Zy-   linderachse rotierenden, ausgemauerten Ofenkammer mit Ausmauerung 1 und Stahlmantel 2, beispiels- weise aber auch aus einer leicht konischen Ofenkammer. Stirnseitig befindet sich die Röstgutaufgabe 3. im Ausführungsbeispiel in Form eines Aufgabestutzens 3, der stirnseitig, aber aussermittig in die Ofen- kammer 1, 2 hineinragt. Ausserdem befindet sich stirnseitig eine Brenneröffnung 4, in die ein an sich be- kannter und daher nicht dargestellter Heizbrenner einführbar ist.

   Endlich sind in bekannter Weise Luft- klappen 6 und Regulierungsringspalte 7 stirnseitig vorgesehen, die eine Regelung des Röstvorganges durch
Luftzugabe und Steuerung des Röstgasabzuges in an sich bekannter Weise zulassen. Die Ofenkammer 1, 2 ist durch ein gelochtes Strahlblech 8 unter Freilassung eines Passierringspaltes 9 für das Röstgut zwischen
Strahlblech 8 und Ofenausmauerung 1 in eine Vorkammer V und in eine Röstkammer R geteilt. Ausserdem ist im Ausführungsbeispiel zwischen Strahlblech 8 und Brenneröffnung 4 ein im Ausführungsbeispiel koni- sches Heizrohr 10 angeordnet. Das Strahlblech 8 sowie das konische Heizrohr 10 sind über Pratzen 11 an den Stahlmantel 2 der zylindrischen Ofenkammer 1, 2 angeschlossen. 



   Die Lagerung des Stahlmantels 2 und der Antrieb des Drehröstofens werden in an sich bekannter Weise verwirklicht und sind als nicht zur Erfindung gehörend in der Zeichnung nicht dargestellt worden. 



   Die Arbeitsweise des erfindungsgemässen Drehröstofens ist wie folgt :
Beim Anfahren und bei zu niedrigem Schwefelangebot der schwefelhaltigen Reinigermasse erfolgt die Heizung des Röstofens durch die Vorkammer, u. zw. mittels des in die Brenneröffnung 4 einführbaren, nicht dargestellten Heizbrenners. Die Wärme der Brennerflamme wird dann durch das konische Heizrohr 10 in die eigentliche Röstkammer R geleitet, ohne dabei mit der zu röstenden Masse in Berührung zu kommen. Sobald in der Röstkammer genügend Wärme vorhanden ist,   d. h.   also nach dem Anfahren und bei hinreichendem Schwefelangebot, kann die Brennerheizung entfallen. 



   Die in der Röstkammer R befindliche Wärme tritt durch die Löcher des Strahlbleches 8 in das konische Heizrohr 10 und wärmt dieses auf. Im Bereich der Röstgutaufgabe 3 ist dieses Heizrohr 10 am weitesten von der wärmegebenden Stelle entfernt, so dass nur ein allmähliches Erwärmen des Gutes stattfin-   det,   Da die Röstgase abgesaugt werden, kann durch Einstellen des Anschlussringes die Menge der kühlen Verbrennungsluft, die durch den Ringschlitz 7 in die Vorkammer V eintritt, eingestellt werden. Bei dem durch die Drehung des Drehröstofens erfolgenden Transport der Gasreinigermasse oder des sonstigen Röstgutes zur Röstkammer R kommt dieses allmählich in wärmere Zonen, wodurch eine schonende, weitgehende Trocknung des Röstgutes erfolgt, ohne dass dasselbe durch plötzliche Verdampfung von Wasser zerplatzt.

   Nach der Trocknung tritt das Röstgut durch den Passierringspalt 9 in die Röstkammer R ein und wird hier in bekannter Weise abgeröstet. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Drehröstofen, insbesondere zum Rösten von schwefelhaltiger Gasreinigermasse, bestehend aus einer im wesentlichen zylindrischen, um die Zylinderachse rotierenden, ausgemauerten Ofenkammer mit stirnseitiger Röstgutaufgabe, dadurch gekennzeichnet, dass die Ofenkammer durch ein gelochtes Strahlblech, aber unter Freilassung eines Passierringspaltes zur Ofenausmauerung, in eine Vorkammer und eine Röstkammer geteilt ist.

Claims (1)

  1. 2. Drehröstofen nach Anspruch 1. insbesondere ein solcher, bei dem stirnseitig ein oder mehrere Brenneröffnungen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Strahlblech und Brenneröffnungen ein, z. B. konisches, Heizrohr angeordnet ist.
    3. Drehröstofen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Strahlblech sowie das konische Heizrohr über Pratzen an den Stahlmantel der zylindrischen Ofenkammer angeschlossen sind.
AT123362A 1961-03-04 1962-02-14 Drehröstofen, insbesondere zum Rösten von schwefelhaltiger Gasreinigermasse AT237658B (de)

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