AT237576B - Emulgatoren auf Siloxanbasis - Google Patents

Emulgatoren auf Siloxanbasis

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AT237576B
AT237576B AT10663A AT10663A AT237576B AT 237576 B AT237576 B AT 237576B AT 10663 A AT10663 A AT 10663A AT 10663 A AT10663 A AT 10663A AT 237576 B AT237576 B AT 237576B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
weight
siloxane
groups
radicals
organopolysiloxanes
Prior art date
Application number
AT10663A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Horst Dr Steinbach
Karl-Heinz Dr Ott
Klaus Dr Damm
Original Assignee
Bayer Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G77/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing silicon with or without sulfur, nitrogen, oxygen or carbon in the main chain of the macromolecule
    • C08G77/42Block-or graft-polymers containing polysiloxane sequences
    • C08G77/46Block-or graft-polymers containing polysiloxane sequences containing polyether sequences
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G77/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing silicon with or without sulfur, nitrogen, oxygen or carbon in the main chain of the macromolecule
    • C08G77/04Polysiloxanes
    • C08G77/14Polysiloxanes containing silicon bound to oxygen-containing groups
    • C08G77/16Polysiloxanes containing silicon bound to oxygen-containing groups to hydroxyl groups

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  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Emulgatoren auf Siloxanbasis 
Die Erfindung betrifft die Verwendung bestimmter Organopolysiloxane als Emulgatoren, vorzugsweise für wässerige Emulsionen von andern Organopolysiloxanen. Diese neuen Emulgatoren zeichnen sich dadurch aus, dass man sie durch Erhitzen unter gleichzeitiger Einwirkung von Wasser unwirksam machen kann. 



   Solche Emulgatoren sind erfindungsgemäss partiell substituierte, carbofunktionelle, im wesentlichen lineare Polysiloxane aus Einheiten der allgemeinen Formel RzSiO, deren Ketten in Siloxaneinheiten der 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 droxylrest mit der Massgabe gewählt werden kann, dass jede Polysiloxanmolekel mindestens ein siliciumgebundenes Wasserstoffatom und mindestens einen   Polyäther- oder   Polyesterrest enthält. Die Zahl der Siloxaneinheiten je Molekel kann 2 bis ungefähr 1000 betragen. Es ist vorteilhaft, bei einer grösseren Gesamtzahl von Siloxaneinheiten auch die Zahl der HSi-Gruppen und die der carbofunktionellen Siloxaneinheiten grösser zu wählen. Besonders geeignet sind die Verbindungen, welche die beiden letztgenannten Siloxaneinheiten in gleicher Anzahl enthalten. 



   Die neuen Emulgatoren kann man auf verschiedenen Wegen erhalten. So kann man   Polyäther   oder Polyester, die olefinische Doppelbindungen enthalten, an einen Teil der HSi-Gruppen eines Organohydrogenpolysiloxans anlagern. Gut hiezu geeignet sind solche Polyäther, die durch Mischpolymerisation verschiedener Alkylenoxyde mit Allylglycidäther erhalten werden, dessen Doppelbindung man dann durch angemessene Wahl der Mengenverhältnisse an einen Teil der SíH-Gruppen in Gegenwart eines Platinkatalysators bei Temperaturen um 1500C anlagert. Achtet man darauf, dass die Temperatur diesen Wert nicht wesentlich übersteigt, so unterbleibt eine störende Reaktion zwischen HSi-und HOC-Gruppen. 



   Ein weiterer Weg führt über epoxydierte Organohydrogenpolysiloxane, d. h. solche mit Siloxanein- 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 sigen HSi-Gruppen in Gegenwart feinteiligen Platinmetalls bei Temperaturen zwischen   100-160 C   erhalten und mit einem mindestens eine freie alkoholische Hydroxylgruppe enthaltenden Polyäther oder Polyester 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
000,1, 5 g einer Lösung von Bortrifluorid in Tetrahydrofuran zu gleichen Gewichtsteilen vermengt man mit 1950 g eines   0,     7'Gew. -0/0   OH-Gruppen enthaltenden Polyäthylenoxyds, setzt damit bei   1000C   100 g des epoxydierten Disiloxans um und gewinnt so ein wasserlösliches Produkt mit der vorangehend beschriebenen Eignung als Emulgator.

   Eine Emulsion guter Stabilität erhält man beispielsweise aus : 
20   Gew.-%     -Ufo a, Cù-Dihydroxypolydimethylsiloxan   von
1000 cSt Viskosität (200C)
1   Grew.-%   Emulgator wie beschrieben
79   Gew.-%   Wasser 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
Beispiel 2 : Aus einem Gemisch von Monomethyldichlorsilan und Trimethylmonochlorsilan im Gewichtsverhältnis 94, : 6 gewinnt man hydrolytisch ein Siloxanöl einer Viskosität zwischen 20 und   30cSt (20 C).   Dieses setzt man mit Allylglycidäther im Gewichtsverhältnis 100 : 66, d. h. im Molverhältnis SiH : Äther = 2 : 1, analog Beispiel 1 um und erhält ein epoxydiertes Organohydrogensiloxan, 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 
 EMI3.4 
 



   100 g dieses Siloxans setzt man bei 1000C mit 1500 g eines 1, 1 Gew.-% OH-Gruppen enthaltenden Mischpolymerisats von Äthylenoxyd und Propylenoxyd im Gewichtsverhältnis 95 : 5 um und gewinnt so ein wasserlösliches Produkt mit der vorangehend beschriebenen Eignung als Emulgator. Eine Emulsion guter Stabilität erhält man beispielsweise aus : 
20   Gew.-% &alpha;,#-Bis-(trimethylsiloxy)-polydimethylsiloxan   von 100 cSt Viskosität   (20 C)  
1 Gew. Emulgator wie beschrieben
79   Grew.-%   Wasser 
Beispiel 3 : 100 g des nach Beispiel 2 erhaltenen epoxydierten Organohydrogensiloxans setzt man bei 1000C mit 280 g eines niederpolymeren,   5, 7 Gew.-   OH-Gruppen enthaltenden Polyäthylenoxyds um und gewinnt so ein wasserlösliches Produkt mit der vorangehend beschriebenen Eignung als Emulgator. 



  Eine Emulsion guter Stabilität erhält man beispielsweise aus : 
20   Gew.-% &alpha;,#-Bis-(trimethylsiloxy)-polydimethylsiloxan   von 1000 cSt Viskosität   (200C)  
1 Gew.-% Emulgator wie beschrieben
79 Gew.-% Wasser
Beispiel 4 : 100 g des nach Beispiel 2 erhaltenen   epoxydierten Organohydrogensiloxans   setzt man bei 1000C mit 106 g eines unter der geschützten Warenbenzeichnung "Desmophen 970" im Handel befindlichen, 11, 2 Gew.-% OH-Gruppen enthaltenden verzweigten Polyesters von Adipinsäure, Phthalsäure und Trimethylolpropan um. Man gewinnt so ein in organischen Lösungsmitteln lösliches, in Wasser unlösliches, Produkt mit der vorangehend beschriebenen Eignung als Emulgator. 



   Dieses Produkt löst man beispielsweise in der gleichen Gewichtsmenge Benzol und stellt damit eine Emulsion folgender Zusammensetzung her : 
20   Gew.-% &alpha;,#-Bis-(trimethylsiloxy)-polydimethylsiloxan   von 1000 cSt Viskosität (20 C) 
 EMI3.5 
 
78 Gew.-% Wasser   Beispiel 5 : 31 g   Hexamethyltrisiloxan der Formel   H-Si(CH) -0-Si(CH)-0-Si(CH)-H   setzt man bei 1500C in Gegenwart von auf Aluminiumoxyd niedergeschlagenem Platin mit 100 g eines   1, 15 Gew.-%   OH-Gruppen enthaltenden Mischpolymerisats von Äthylenoxyd und   Allylglyc1däther   im Gewichtsverhältnis 85 : 15 um. An die Doppelbindung des letzteren wird dabei jeweils eine der beiden 
 EMI3.6 
 von 100 cSt Viskosität (20 C)
1 Gew.-% Emulgator wie beschrieben 79 Gew.-% Wasser

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verwendung von Organopolysiloxanen der allgemeinen Formel EMI4.1 worin mindestens je einer der verschiedenen Reste R ein Wasserstoffatom und ein C-Si-gebundeaer Poly- äther-oder Polyesterrest ist, alle übrigen R Alkyl- oder Arylreste sind, R'einer der Reste R oder der Hydroxylrest ist und n eine Zahl kleiner als 1000, einschliesslich null, bedeutet, als Emulgatoren, vorzugweise für wässerige Emulsionen anderer Organopolysiloxane.
    2. Verwendung von Organopolysiloxanen nach Anspruch 1, in denen die Zahl der siliciumgebundenen Wasserstoffatome annähernd gleich derjenigen der C-Si-gebundenen Polyäther- oder Polyesterreste ist.
AT10663A 1962-01-19 1963-01-07 Emulgatoren auf Siloxanbasis AT237576B (de)

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