AT237399B - Schaltung für ein hydraulisches System - Google Patents

Schaltung für ein hydraulisches System

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AT237399B
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Austria
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valve
accumulator
housing
pressure
shaft
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AT609662A
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Teves Kg Alfred
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B1/00Installations or systems with accumulators; Supply reservoir or sump assemblies
    • F15B1/02Installations or systems with accumulators
    • F15B1/04Accumulators
    • F15B1/08Accumulators using a gas cushion; Gas charging devices; Indicators or floats therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Safety Valves (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltung für ein hydraulisches System 
Das Stammpatent Nr. 222968 hat eine Schaltung für ein hydraulisches System zum Gegenstand, die aus einem Verbraucher, einer Druckmittelpumpe, einem Druckspeicher, einem Steuerschieber und einem Zuschaltventil für Druckspeicher besteht, das in einer Bohrung des Steuerschiebergehäuses angeordnet ist, die in die Steuernut des Steuerschiebergehäuses mündet, an die die Förderleitung der Pumpe angeschlossen ist.

   Wenn bei dieser Schaltung die Pumpe ausfällt oder ihr Druck abfällt und durch eine zusätzliche Bewegung des Schieberkolbens des Steuerschiebers das Speicherzuschaltventil geöffnet wird, ist hiezu eine Kraft nötig, die vom Differenzdruck abhängt, der zwischen dem auf die eine Seite des Verschlussstückes des Speicherzuschaltventils wirkenden Speicherdruck und dem auf seine andere Seite einwirkenden Druck in der Steuernut (Pumpendruck) besteht. 



   Es ist Aufgabe der Erfindung, durch Entlastung des Verschlussstückes den aufzubringenden Widerstand auf einen sehr kleinen Betrag zu verringern. 



   Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Verschlusskörper des Speicherzuschaltventils ein an sich bekannter Aufschlagventilkörper mit Schaft ist, wobei die Steuernut des Steuerschiebers durch eine Bohrung im Ventil immer mit der dem Sitz abgewendeten Seite des Kopfes des Ventilkörpers verbunden ist und dass eine Ausdrehung des Schaftes mit der Führung des Schaftes in dem Gehäuse des Speicherzuschaltventils einen Ringraum bildet, der mit dem Speicher in Verbindung steht, wobei der Ringraum unmittelbar unterhalb des Ventilsitzes angeordnet ist, so dass in der Öffnungsstellung des Ventilkörpers der Druck des Speichers auf die dem Ventilsitz abgewendete Seite des Kopfes des Aufschlagventilkörpers einwirkt. 



   Vorteilhafterweise bildet dabei der vorzugsweise als Kegel ausgebildete Ventilverschlusskörper mit einem Schaft und mit einem Führungsteil eine Einheit, die im Ventilgehäuse des Speicherzuschaltventils gleitet und eine durchgehende Längsbohrung hat. 



   Bei einer abgeänderten Ausführungsform des Speicherzuschaltventils ist die Ausgestaltung so getroffen, dass der vorzugsweise als Kegel ausgebildete Ventilverschlusskörper mit einem Schaft und einem Führungsteil eine Einheit bildet, die im Ventilgehäuse des Speicherzuschaltventils gleitet, wobei die Steuernut durch eine Bohrung im Ventilgehäuse an den Ringraum angeschlossen ist, den eine Ausdrehung des Schaftes mit dem Ventilgehäuse bildet, wobei ferner die Kammer der Ventilfeder durch Bohrungen im Ventilverschlusskörper mit dem Ringraum verbunden ist, wogegen ein von der Wand der Federkammer und dem Ventilgehäuse gebildeter Ringraum im Ventilgehäuse durch Bohrungen im Ventilgehäuse mit dem Druckspeicher in Verbindung steht.

   Vorteilhafterweise wird die Federkammer bei dieser Ausführungsform von einem Rohr gebildet, in dem der Ventilverschlusskörper abdichtend geführt ist und das von einem im Ventilgehäuse angeordneten Zapfen abdichtend gehalten wird. 



   In der Zeichnung sind die Fig. 1 und 2 Ausführungsbeispiele der Erfindung. 



   In Fig. 1 ist ein Ausschnitt aus einem Steuerschieber gezeigt, der aus dem Gehäuse 1 und dem Schieberkolben 2 besteht. In dem Gehäuse 1 ist die Steuernut 3, in die die Pumpe 4 und über das Speicherzuschaltventil 5 der Druckspeicher 6 münden. Der Steuerschieber steuert den Druckmittelstrom in einem 

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 offenen Kreislauf. Seine Wirkungsweise ist bekannt und wird daher nicht näher geschildert. Der nicht dargestellte Verbraucher ist an die übrigen Steuernuten des Gehäuses 1 angeschlossen, die im Bilde nicht sichtbar sind. 



   Der Bund 7 des Schieberkolbens 2 mit den Steuerkanten 8 und 9 hat eine Rundnut 10 mit schrägen Wänden 11 und 12, an denen bei einer Schieberlängsbewegung eine Druckrolle 13 aufläuft, die in dem   Führungsteil   14des Aufschlagventilkörpers 15 gelagert ist. Auf seinem Schaft 16 trägt der Ventilkörper 15 den als Verschlusskegel ausgebildeten Kopf 17, der die Ventilbohrung 18 beim Aufsitzen verschliesst. 



  Zwischen der Ventilbohrung 18 und dem Schaft 16 wird der Ringraum 19 gebildet. Der Ventilkörper 15 ist der Länge nach von einer Längsbohrung 20 durchdrungen, die in die Kammer 21 des Zuschaltventils 5 mündet. Mit 22 ist die Ventilfeder gekennzeichnet. Die Hilfsfläche trägt das Kennzeichen 23, ihr Querschnitt ist gleich dem Querschnitt des Führungsteiles 14. 



   Bei 24 ist der Druckspeicher 6 an den Ringraum 19 angeschlossen. Der   Ventilkörper   15 ist in Verschlussstellung sowohl gegenüber dem Druck in der Steuernut 3 als auch gegenüber dem Druck des Druckspeichers 6 druckentlastet. 



   Bei nachlassendem Druck der Druckmittelpumpe 4 oder bei sehr kleiner Fördermenge wird der Schieberkolben 2 um eine kleine Strecke über die Überdeckungsstelle der Steuerkanten 8 oder 9 und der Steuerkante der Steuernut 3 verschoben, so dass die Druckrolle 13 an einer der schrägen Wände 11 oder 12 der Nut 10 hochläuft. Der Verschlusskegel 17 wird von seinem Sitz abgehoben und lässt Druckmittel durch den Anschluss 24 und den Ringraum 19 durch die Längsbohrung 20 in die Steuernut 3 eintreten, von wo aus es dem Verbraucher zugeführt wird. Auch in dieser Stellung ist der Ventilkörper 15 sowohl vom Druck des Speichers 6 als auch vom Druck in der Steuernut 3 entlastet. Am Betätigungsglied des Kolbenschiebers
2 wird nur die Kraft der Feder 22 fühlbar. 



   In Fig. 2 sind gleiche Teile mit den gleichen Zahlen gekennzeichnet. Das Zuschaltventil 5 führt in   seiner Bohrung25denFührungsteil26   des Ventilverschlusskörpers 27. Dieser ist, ebenso wie der Aufschlagventilkörper 15 in   Fig. l,   durch einen Schaft 28 mit dem Verschlusskegel 29 verbunden und mit einer Längsbohrung 30 versehen. Durch die Bohrung 31 im Schaft 28 des Ventilverschlusskörpers 27 und die Boh-   rung 32 im Ventilgehäuse   33 des Zuschaltventils 5, sowie durch den Ringraum 34 besteht eine Verbindung zwischen der Steuernut 3 und der Kammer 35, so dass die Hilfsfläche 36 stets unter der Einwirkung des Druckes des Druckmittels in der Steuernut 3 steht. 



   Die Wand der Kammer 35 besteht aus einem Rohrstück 37. Ein fest in dem Ventilgehäuse 33 eingesetztes Zwischenstück 38 hat einen Zapfen 39, auf dem das Rohrstück 37 gehalten und abgedichtet ist. 



  Der Verschlusskegel 29 gleitet mit einem Fortsatz 40 im andern Ende des Rohrstückes 37 und ist dort ebenfalls abgedichtet. Somit wird der Druck des Druckmittels in der Steuernut 3 durch die Bohrungen 31 und 32, den Ringraum 34 und die Längsbohrung 30 zur Einwirkung auf die Hilfsfläche 36 gebracht. Die Ventilfeder trägt die Bezeichnung 41. 



     Zwischender Aussenwand des Rohrstückes   37 und der Innenwand des Gehäuses 33 besteht ein Ringraum 42, an den über die Bohrungen 43 und 44 im Zwischenstück 38 und dem Druckmittelanschluss 45 der Druckspeicher 6 angeschlossen ist. 



   Somit ist der Ventilverschlusskörper 27 in seiner Schliessstellung vom Druck des Druckmittels in der Steuernut 3 und im Druckspeicher 6 entlastet.. 



   Der Führungsteil 26 kann bei nachlassendem Druck in der Steuernut 3 durch eine zusätzliche Bewegung des Schieberkolbens 2 zum Hochlaufen auf den schrägen Wänden 11 oder 12 der Nut 10 gebracht werden. Dann öffnet sich der Ventildurchgang zwischen dem Verschlusskegel 29 und der Führungsbohrung 25, so dass das Druckmittel aus dem Druckspeicher 6 über den Anschluss 45, die Bohrungen 44,43, den Ringraum 42, den Ringraum 34 und die Bohrungen 32 in die Steuernut 3 einströmen kann, von wo es zu dem Verbraucher geleitet wird. 



   Der Verbraucher ist, ebenso wie die übrigen Steuernuten des Steuerschiebers, in Fig. 2 nicht dargestellt. 



   Auch in der Öffnungsstellung ist das Ventil gegenüber dem Druck in der Steuernut 3 und im Druckspeicher 6 entlastet. Bei der Bewegung des Schieberkolbens 2 ist nur die Kraft der Ventilfeder 41 zu überwinden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Schaltung für ein hydraulisches System, bestehend aus einem Verbraucher, einer Druckmittelpumpe, einem Druckspeicher, einem Steuerschieber und einem Zuschaltventil für den Druckspeicher, <Desc/Clms Page number 3> das in einer Bohrung des Steuerschiebergehäuses angeordnet ist, die in die Steuernut des Steuerschieber- gehäuses mündet, an die die Förderleitung der Pumpe angeschlossen ist, nach Stammpatent Nr.
    222968, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlusskörper (15) des Speicherzuschaltventils (5) ein an sich bekann- ter Aufschlagventilkörper mit Schaft (16) ist, wobei die Steuernut (10) des Steuerschiebers (2) durch eine Bohrung (20) im Ventil (15) immer mit der dem Sitz abgewendeten Seite des Kopfes (17) des Ventilkörpers (15) verbunden ist und dass eine Ausdrehung des Schaftes (16) mit der Führung des Schaftes in dem Gehäuse des Speicherzuschaltventils (5) einen Ringraum (19) bildet, der mit dem Speicher in Verbindung steht, wobei der Ringraum (19) unmittelbar unterhalb des Ventilsitzes angeordnet ist, so dass in der Öffnungsstellung des Ventilkörpers (15) der Druck des Speichers auf die dem Ventilsitz abgewendete Seite des Kopfes (17) des Aufschlagventilkörpers (15) einwirkt.
    2. Speicherzuschaltventil nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der vorzugsweise als Kegel (17) ausgebildete Ventilverschlusskörper (15) mit einem Schaft (16) und mit einem Führungsteil (14) eine Einheit bildet, die im Ventilgehäuse des Speicherzuschaltventils (5) gleitet und eine durchgehende Längsbohrung (20) hat.
    3. Speicherzuschaltventil nach Anspruch 1 in abgeänderter Ausführung, dadurch gekennzeichnet, dass der vorzugsweise als Kegel (29) ausgebildete Ventilverschlusskörper (27) mit einem Schaft (28) und einem Führungsteil(26) eine Einheit bildet, die im Ventilgehäuse des Speicherzuschaltventils (5) gleitet, wobei die Steuernut (3) durch eine Bohrung (32) im Ventilgehäuse (33) an den Ringraum (34) angeschlossen ist, den eine Ausdrehung des Schaftes (28) mit dem Ventilgehäuse (33) bildet, wobei ferner die Kammer (35) der Ventilfeder (41) durch Bohrungen (30,31) im Ventilverschlusskörper (27) mit dem Ringraum (34) verbunden ist, wogegen ein von der Wand (37) der Federkammer (35) und dem Ventilgehäuse (33) gebildeter Ringraum (42) im Ventilgehäuse durch Bohrungen (43,44, 45) im Ventilgehäuse mit dem Druckspeicher (6)
    in Verbindung steht.
    4. Speicherzuschaltventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Federkammer (35) von einem Rohr (37) gebildet wird, in dem der Ventilverschlusskörper (27) abdichtend geführt ist und das von einem im Ventilgehäuse angeordneten Zapfen (38,39) abdichtend gehalten wird.
AT609662A 1960-01-14 1962-07-27 Schaltung für ein hydraulisches System AT237399B (de)

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DE237399T 1961-11-24

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