AT237353B - Einrichtung zum Aufzeichnen von Vorgängen - Google Patents

Einrichtung zum Aufzeichnen von Vorgängen

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AT237353B
AT237353B AT727663A AT727663A AT237353B AT 237353 B AT237353 B AT 237353B AT 727663 A AT727663 A AT 727663A AT 727663 A AT727663 A AT 727663A AT 237353 B AT237353 B AT 237353B
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AT
Austria
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Application number
AT727663A
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English (en)
Inventor
Lajos Dege
Jozsef Dipl Ing Seregi
Original Assignee
Villamos Automatika Intezet
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  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description


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  Einrichtung zum Aufzeichnen von Vorgängen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ten Schreibgerätes dar. Fig. 8 ist eine Draufsicht zu Fig. 7. Fig. 9 zeigt schliesslich das Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels der als   vollständiges   System ausgebildeten Erfindung. 



   Gleiche Bezugszeichen weisen auf ähnliche Einzelheiten hin. 



   Wie aus Fig. 1 hervorgeht, bezeichnen C, Cr und R drei Haupteinheiten der erfindungsgemässenEinrichtung. C ist dabei die Speiseeinheit der Einrichtung, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem Impulsgenerator IG und einem Verstärker besteht. 



   Eine andere wichtige Einheit der Vorrichtung besteht in der Verschlüsselungseinheit Cr (Coder), die dazu geeignet ist, durch die Speiseeinheit C gelieferte Impulse zu ausgewählten Schreibgeräten (Recorder) Rl, R2, R3 weiterzuleiten. Zu diesem Zweck ist die Verschlüsselungseinheit Cr einerseits mit Druckknöpfen PB1, PB2, PB3, PB4, PB5, PB6 und mit einem Fühler F ausgestattet. Weiterhin enthält die Verschlüsselungseinheit Cr ein System von Kontakten, die in einem Schaltstromkreis liegen und mittels wel- cher die Schreibgeräte R1, R2, R3 ausgewählt werden,   d. h.   die erwähnten Kombinationen gebildet werden können.   DerSchaltstrornkreis   ist derart aufgebaut, dass auf einmal nur ein Druckknopf niedergedrückt werden kann.

   Der niedergedrückt Druckknopf bleibt so lange in diesem Zustand, bis er bei Betätigung eines anderen Druckknopfes seine ursprüngliche Ruhelage wieder einnimmt.   Der Fühler F   ist entweder nach Art eines Druckknopfes gebaut oder er besteht aus einer automatischen Vorrichtung. Im ersteren Fall können Informationen durch Niederdrücken des Druckknopfes erhalten werden, während bei automatischen Vorrichtungen Informationen selbsttätig,   z. B.   mittels eines Kontaktwattmeters, geliefert werden. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist die gemeinsame Speiseeinheit C einer Anzahl von Verschlüsselungseinheiten Cr zugeordnet, wobei jede der Verschlüsselungseinheiten mit so viel Ausgangsklemmen OC1, OC2, OC3 versehen ist, wie es Schreibgeräte   Rl,   R2, R3 gibt.

   Wie gezeigt worden ist, enthält die als Aufzeichnungseinheit R bezeichnete Einheit beim dargestellten Ausführungsbeispiel je Verschlüsselungseinheit C drei Schreib- 
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Ein   Ausführungsbeispiel eines   Schreibarmes dieser Art ist in Fig. 2 dargestellt. Ein Magnet 11 trägt eine Erre- gerspule 10. Feldlinien schliessen sich über einen Anker 12, der mittels einer Gelenkstange 14 durch eine Fe- der 13 vorbelastet und mit dem kürzeren Arm eines als zweiarmiger Hebel ausgebildeten Schreibarmes 15 ver- bunden ist. Am Ende des längeren Armes des Hebels 15 ist ein Schreiborgan vorgesehen, das in an sich bekann- ter Weise auf einem Diagrammpapier 17 aufschlagen und auf diesem Signale oder Zeichen abbilden kann.

   Das
Diagrammpapier 17 läuft an Trommeln 19 und 20, von denen die Trommel 19 unter Zwischenschaltung einer Kupplung 21 mit einem Antriebsmotor 22 verbunden ist. Bezugszeichen 23 bezeichnet ein Stempel- kissen, z. B. ein Farbband. 



   Schnell nacheinander abgebildete Signale lauten in eine ununterbrochene Linie zusammen, die als Streifen erscheint und in der nachstehend beschriebenen Weise sowohl mit ähnlichen Streifen kombiniert, wie auch an sich oder in einer Kombination ausgewertet werden kann. 



   Fig. 3 zeigt Kombinationen von Streifen, die durch drei Geräte   z. B.   nach Fig. 2 gebildet werden. 



  Die Anzahl der unterschiedlichen Vorgänge ist dabei wesentlich höher als die Anzahl der verwendeten Schreibgeräte, weil in drei Säulen I, II,   III   und ihren acht Reihen 1, 2,3, 4,5, 6,7, 8 insgesamt acht Möglichkeiten zur Verfügung stehen. um gleichzeitige oder gegenseitig ausgeschlossene Vorgänge anzuzeigen. Bei einer Drehbank z.

   B. kann die gleichzeitige Abwesenheit von Codesignalen in den Säulen I, II und III (Reihe   1)   den Stillstand der Maschine bzw. die Unterbrechung der Fertigung, ein Streifen in Reihe 2   der Säule I Produktion,   ein Streifen in Reihe 3 der Säule II Einstellung oder Übergang auf ein anderes Fertigungsprogramm, ein Streifen in Reihe 4 der Säule II Mangel an Werkstoff und/oder Bestandteilen, gleichzeitig erscheinende Streifen in   den Säulen I, II, III in Reihe   5 eine Betriebsstörung, gleichzeitig erscheinende Streifen in Reihe 6 der Säulen I und II Werkzeugmangel, gleichzeitig erscheinende Streifen in Reihe 7 der Säulen II und III Ausbleiben von Zeichnungen, und schliesslich gleichzeitig erscheinende Streifen in Reihe 8 der Säulen I und III persönliche Angelegenheiten bedeuten. 



   Um die Anzahl der Vorgänge, die unterschiedlich aufgezeichnet werden können, zu verdoppeln, ist nur ein einziges Schreibgerät an die bereits vorhandenen drei Schreibgeräte anzureihen, wobei eine Aufzeichnung gemäss Fig. 4 erhalten werden kann, wo die Streifen in vier Säulen I, II, III, IV erscheinen und fünfzehn Kombinationen bilden   können.   Die vollständige Abwesenheit von Signalen bildet die sechzehnte Form von Informationen, die je in einer Reihe 1 bis 16 erscheinen. 



   Wie ersichtlich, kann die Anzahl der erhältlichen unterschiedlichen Informationen beim erfindungsgemässen Gerät praktisch bei normalen Kosten über alle Grenzen erhöht werden. Dies steht im Gegensatz zu den bisher bekannt gewordenen Geräten ähnlicher Bestimmung. Erst beim erfindungsgemässen Gerät wächst nämlich die Anzahl der erhältlichen Informationen exponentiell mit   der Anzahl der Schreibgeräte,   wobei verhältnismässig wenig Schreibgeräte genügen um verhältnismässig sehr viele Vorgänge aufzuzeich- 

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 nen. Wenn   z. B.   einer bestimmten Werkzeugmaschine zehn Schreibgeräte zugeordnet sind, ist das erfindungsgemässe Gerät geeignet, etwa tausend verschiedene Vorgänge zu unterscheiden und aufzuzeichnen bzw. für eine   selbsttatige   Auswertung zugänglich zu machen. 



   Die Verstärkung der Impulse des Impulsgenerators IG in der Steuereinheit C vor Verteilung unter den verschiedenen Verschlüsselungseinheiten Cr fordert Hochleistungsverstärker. Um dies zu vermeiden, ist es zweckmässig, die Impulse des Generators IG erst einem Impulsverteiler ID zuzuführen und einzeln zu verstärken. Nach Verstärkung gelangen sie dann in die Aufzeichnungseinheit R, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist. 



   Das Ausführungsbeispiel eines Schreibgerates gemäss Fig. 7 und 8 enthält dreissig Schreibarme, deren   Betätigungsmagnete auf einem Sockel 24 schachbrettförmig angeordnet sind. Im Sockel   24 sind in gleichen Abständen Nuten 27 vorgesehen, in denen die Elektromagnete 11 mittels Befestigungsplatten 25, die zwischen Lamellen oder Blättern der Magnete eingespannt werden, befestigt werden können, wobei die Befestigungsplatten 25 der Magnete 12 mittels Schrauben 26 paarweise am Sockel 24 befestigt sind. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Schreibarme durch Gelenkstangen 24 aus Stahldraht mit Ankern 12 der Magnete 11 verbunden. Ihre an die Anker 12 angeschlossenen Enden enthalten einen Knick, damit der zur Verfügung stehende Raumbesser ausgenutzt werden kann (Fig. 8).

   Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Schreibarme 15 durch ebenfalls aus Stahldraht hergestellte Spiralfedern   13   vorgespannt. 
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Signallampe der entsprechenden Entschlüsselungseinheit DCS angezeigt. 



   Die Erfindung ist an Hand der Aufzeichnung und Überprüfung von Fertigungsverfahren beschrieben worden. Es kann aber leicht eingesehen werden, dass die erfindungsgemässe Einrichtung überall verwendet werden kann, wo fühlbare und/oder auswählbare Vorgänge unterschieden, aufgezeichnet und/oder ausgewertet werden sollen. So kann z. B. die erfindungsgemässe Einrichtung für die   Überprüfung   von Fahrplänen, für die Aufzeichnung von vorgeschriebenen oder unregelmässigen Betätigungen und Belastungen von Transportmitteln usw. verwendet werden, wobei die angeführten Beispiele gegenseitig ausgeschlossene Vorgänge darstellen.

   Die Erfindung ist aber auch geeignet, gleichzeitige   Vorgänge - wie   Überprüfung oder Überwachung von Beschickungsanlagen in Eisenwerken (Hochöfen) oder die Betätigung von Walzstrassen in Stahlwerken - und dadurch für die Ermittlung von Organisationsfehlern usw. aufzuzeichnen. 



  Es ist auch möglich, die Erfindung auf ausserhalb der Technik liegenden Gebieten anzuwenden, wie z. B. für die Unterscheidung, Aufzeichnung, Auswertung   usw.,   von biologischen, therapeutischen Vorgängen od. dgl. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Elektrische Einrichtung zum Aufzeichnen von Vorgängen, insbesondere zum Prüfen von Fertigungverfahren mittels Schreibgeräten, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wählerschaltung (Cr) mit einer Eingangsklemme und mit mindestens zwei Ausgangsklemmen (OCI,   OC, OC3)   sowie mit einem Schaltstromkreis (S) zum Verbinden der Eingangsklemme mit mindestens einer der Ausgangsklemmen vorgesehen ist, wobei an jede der Ausgangsklemmen ein elektromagnetisches Aufzeichnungsgerät (Rl, R2, R3) zum Aufzeichnen von Signalen in der Form von Streifen angeschlossen ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass im Erregerstromkreis der Erregerspulen (40) der elektromagnetischen Schreibgeräte (Rl, R2, R3) ein periodisch betätigter Verteiler (D) mit Impulssteuerung (IG) vorgesehen ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verteiler (D) mit Impulssteuerung (IG) aus statischen Elementen aufgebaut ist.
AT727663A 1962-09-15 1963-09-09 Einrichtung zum Aufzeichnen von Vorgängen AT237353B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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HU237353X 1962-09-15

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AT237353B true AT237353B (de) 1964-12-10

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AT727663A AT237353B (de) 1962-09-15 1963-09-09 Einrichtung zum Aufzeichnen von Vorgängen

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