AT236238B - Faltschiebedach - Google Patents

Faltschiebedach

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AT236238B
AT236238B AT666059A AT666059A AT236238B AT 236238 B AT236238 B AT 236238B AT 666059 A AT666059 A AT 666059A AT 666059 A AT666059 A AT 666059A AT 236238 B AT236238 B AT 236238B
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AT666059A
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Karosseriewerke Weinsberg G M
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Description


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  Faltschiebedach 
Die Erfindung betrifft   einFaltschiebedach,   das in seitlichen Schienen eines Kraftwagendaches mittels Gleitstücken geführt ist und mit einer Verdeckkappe versehen ist, die den vorderen Dachholm übergreift, als   Verschlusssprisgel   ausgebildet und mittels eines in einer senkrechten Ebene schwenkbaren mittleren Spannhebels vorderseitig anhebbar ist, wobei vorzugsweise zwei mit dem Spannhebel drehfest verbundene, quer zur Schieberichtung liegende Wellenteile in den äusseren Enden des Spriegels gelagert sind. 



   Bei Dachausführungen, bei denen an der Dachaussparung ein die Dachfläche überragender Stehbord oder Profilrand vorgesehen ist, ist es notwendig, um ein Aufliegen des Schiebedaches bei geschlossenem Dach auf dem vorderen Dachholm bzw. bei geöffnetem Dach auf den seitlichen Profilrändem zu gewährleisten, für die Verdeckkappe zwei verschiedene Hubhöhen vorzusehen. 



   Um eine solche Schiebedachkonstruktion mit ein Aufliegen des Daches in zwei verschiedenen Höhen gewährleistenden Vorrichtungen zu vereinfachen und um die bisher erforderliche genaue Ausführung der Führungsorgane zu ersparen, wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, dass die Wellen vorzugsweise nächst ihren äusseren Lagerstellen mit Kröpfungen versehen sind, an welchen Federglieder in Form U-förmiger Federbügel, Blattfedern od. dgl. anliegen, die ihrerseits mit Laschen verbunden sind, welche im Hauptspriegel schwenkbar gelagert sind und die Gleitstücke tragen. 



   Unter der Einwirkung der gespannten Federglieder wird der Hauptspriegel beim Feststellen des geschlossenen Schiebedaches gegen den vorderen Dachholm und beim Feststellen des geöffneten Schiebe- 
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 chen ausgeglichen werden, wodurch der Einbau des Schiebedaches erleichtert wird und unliebsame Geräuschquellen ausgeschaltet werden. 



   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Hauptspriegel an beiden Längsseiten durch je zwei Gleitstücke geführt, die paarweise an den schwenkbaren Laschen befestigt sind. 



   Die hinteren Gleitstücke sind zweckmässig in der Drehachse der Laschen befestigt und weisen keilförmig gegeneinander geneigte Gleitflächen auf, um eine das vorderseitige Anheben bewirkende Drehbewegung des Hauptspriegels um die Achse der hinteren Gleitstücke zu ermöglichen. 



   Gemäss einem weiteren Kennzeichen der Erfindung sind   die U-förmigen Federn   mit einemoder beiden Schenkeln auf einer bzw. zwei Kröpfungen der beiden Hälften einer vorzugsweise als durchgehende, im Hauptspriegel gelagerte Kurbelwelle ausgebildete Welle aufliegend angeordnet. 



   Die Kröpfung der Welle ist vorzugsweise derart vorgesehen, dass die Federn den mit der Welle verbundenen Handgriff in der Schliessstellung halten. 



   Es ist auch zweckmässig, die die Gleitstücke tragenden Laschen durch-Puffer oder Federn seitlich elastisch im Abstand von der Spriegelwand zu lagern, um Unterschiede des Abstandes der beiden seitlichen Führungsschienen auszugleichen. 



   Um   ein Herabhängen   des an dem auf der Kurbelwelle sitzenden Handgriff angelenkten Schliesshakens und damit   verbundene Klappergeräusche   zu vermeiden, ist es zweckmässig, wenn dieser unter der Wirkung einer am Handgriff angebrachten Feder gegen die Schliessraste des vorderen Dachholmes bzw. gegen die Oberkante eines Durchbruches des Hauptspriegels gedrückt und von dieser erst am Ende seiner beim Öffnen erfolgenden Bewegung nach vorne unter dem Einfluss eines am Schliesshaken angebrachten Nockens, 

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 einer entsprechenden Formgebung des   Schliesshakenrückens   oder einer formschlüssigen Verbindung zwischen Schliesshaken und Handgriff unter Ausführung einer Drehbewegung um seine Lagerachse abgehoben wird. 



   Um ein gewaltsames Anheben des Hauptspriegels von aussen bei geschlossenem Verdeck zu verhindern, kann zwischen dem Hauptspriegel und dem vorderen Dachholm eine in der Schliessstellung wirksame Verriegelung vorgesehen sein. 



   Das den Hauptspriegel und die Verdeckkappe bildende Formstück weist vorzugsweise die Form einer nach unten geschlossenen Wanne auf, in der die vom Handgriff   betätigten Hub- und   Spannelemente untergebracht sind. 



   Wird bei einer anspruchsvolleren Ausstattung ein das Verdeck innen abdeckender Stoff vorgesehen, so können an den den Hauptspriegel und die Verdeckkappe bildenden Formstück auch am Rande desselben verlaufende, nach unten vorspringende und nach oben   offene Verstärkungsrippen   vorgesehen sein, in deren nach unten durch den inneren Verdeckstoff abgedeckten Zwischenraum die Hub- und Spannorgane angeordnet sind. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung sind dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel und der folgenden, die Zeichnung erläuternden Beschreibung zu entnehmen. 



   Es zeigen Fig. 1 eine Draufsicht auf das den Hauptspriegel und die Verdeckkappe bildende, die Gestalt einer nach oben offenen Wanne aufweisende   Formstück ;   Fig. 2 eine Teilansicht dieses Formstückes 
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 nach der Schnittlinie   rn-rn   der Fig. 2 ; die Fig. 4-7 stellen senkrechte Schnitte durch den Hauptspriegel nach den Schnittlinien IV-IV bis VII-VII der Fig. 2 dar ;

   Fig. 8 zeigt einen senkrechten Schnitt durch den Betätigungsgriff und den Schliesshaken nach der Schnittlinie VIII-VIII der Fig.   1 :   Fig. 9 denselben Schnitt bei entriegeltem   Schliesshaken ;   Fig. 10 einen senkrechten Schnitt durch den die Form einer nach oben   offenen Wanne aufweisenden Hauptspriegel und Fig. 11   einen senkrechten Schnitt durch einen Hauptspriegel mit am Rande verlaufenden Verstärkungsrippen und einer unteren Stoffabdeckung. 



   Der als Formstück aus Kunststoff oder Blech hergestellte, Spann- und Abdeckfunktionen erfüllende Hauptspriegel 11 besteht im wesentlichen aus einer Wanne 12, die einen Teil der   Hub-,   Spann- und Schliesselemente aufnimmt, und der Verdeckkappe 13, die bei geschlossenem Faltschiebedach den vorderen Dachholm bzw. den Karosseriestirnseitenteil 21 übergreift. In der Wanne befindet sich ein Durchbruch 14, in dem ein eine zweiteilige Welle 31 verbindender und auf diese einwirkender, als Schwenkhebel ausgebildeter Betätigungsgriff 51 und ein schwenkbar angelenkter Schliesshaken 52 derart angeordnet sind, dass   der Schliesshaken   52 bei. verriegeltemHauptspriegel 11 von dem gegen die Unterseite des Spiegels 11 anliegenden Betätigungsgriff 51 übergriffen wird.

   Die beim Aussparen des Durchbruches 14 anfallenden, zum Inneren der Wanne 12 hin aufgebogenen Blechteile bilden, gegebenenfalls durch Flacheisen 15 verstärkt, ein Lager 16. für die zweiteilige, durch den Betätigungsgriff 51 verbundene Welle 31. 



   Die zweiteilige Welle 31 weist an den beiden auf die Karosserieseitenteile weisenden Enden je zwei durch Abkröpfung gebildete, gegeneinander versetzte Nocken 32,33 auf und ist mit diesen Enden in den auf die Wandung 17 der Wanne 12 aufgeschweissten Flacheisenverstärkungen 18 drehbar gelagert. 



   In dem Flacheisen 18 ist überdies der Schaft 351 eines Gleitstückes 35 drehbar gelagert, der die Wandung 17 der Wanne 12 durchdringt und auf dem ausserhalb der Wanne 12 eine Lasche 36 angeordnet ist. 



  An dem freien Ende der Lasche 36 ist ein zweites Gleitstück 37 angeordnet. Die Lasche 36 und die Gleitstücke 35,37 sind starr miteinander verbunden. 



     . Die Gleitstücke 35,   37 weisen Schlitze 352,372 auf, mit denen sie auf einer Flanke einer T-förmigen Führungsschiene 38 entlanggleiten, die auf den durch die äusseren und die inneren Karosserieseitenteile 22,23 gebildeten Stehbord 24 aufgezogen ist. 



   Auf die Welle 31, u. zw. auf die Nocken 32 bzw. 33 wirkt mit seinen Schenkeln 392 bzw. 393 ein U-förmiger, aus Rundstahl bestehender Federbügel 39 ein, der überdies mit seinem Steg 391 den nach innen abgebogenen Rand 19 der Wanne 12 hintergreift und mit einem vom Schenkel 393 rechtwinkelig nach aussen abgebogenen, gegen die Bodenfläche der Wanne 12 geneigten Ende 394 ein sich senkrecht zum Boden der Wanne 12 erstreckendes Langloch 171 in der Wandung 17 der Wanne 12 durchdringend zwischen den Gleitstücken 35,37 mit der Lasche 36 beweglich verbunden ist. 



   Durch die dem auf die Welle 31 einwirkenden Federbügel 392,391, 393, 394. innewohnende Federkraft wird die Verdeckkappe 13   in Schliessstellung des Hauptspriegels   11 fest auf den Karosseriestirnseitenteil 21 gepresst. Beim Verschwenken des Betätigungshebels 51 in Richtung des Pfeiles A in Fig. 8 wird der Schliesshaken 52 gelöst und die Welle 31 gedreht. Die Drehung bewirkt ein Verschwenken der auf die Schenkel 392,393 des Federbügels einwirkenden, auf der Welle 31 angeordneten Nocken bzw. Kröpfun- 

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 gen 32,33, die den Federbügel zu verwinden suchen.

   Die Federkraft des Federbügels wirkt einem Ver- winden des Federbügels entgegen, und der Hauptspriegel 11 wird um den die Schwenkachse bildenden
Schaft 351 des Gleitstückes 35   inRichtung desPfeiles Bin Fig. 3   infolge der Einwirkung des Schenkels 393 desFederbügels auf die Welle 31 verschwenkt, so dass sich die Verdeckkappe 13 mit ihrer Vorderseite von dem Karosseriestirnseitenteil 21 abhebt. Das Faltschiebedach kann nunmehr geöffnet werden und in jeder   beliebigen Öffnungsstellung durch Verschwenken des Betätigungsgriffes 51 in Richtung des Pfeiles   C in Fig. 9   festgelegtwerden, wobei sich die Verdeckkappe   13 unter   der Einwirkung der Federkraft des Federbügels   392,
391, 393, 394 fest gegen die Führungsschiene 38 anlegt. 



   An der Lasche 36 sind noch   zweiBlattfedern 361, 362   vorgesehen, mit denen sich die Lasche 36 gegen die Wandung 17 der Wanne 12 abstützt. Dadurch sollen Unterschiede des Abstandes der zu beiden Seiten der Verdeckaussparung verlaufenden Führungsschienen 38 ausgeglichen werden. Es bedarf dazu natürlich   eine'Beweglichkeit   des Schaftes 351 des Gleitstückes 35 in der Wandung 17 der Wanne 12 bzw. der Verstärkung 18 und einer entsprechendenBeweglichkeit desEndes 394 desFederbügels   392, 391, 393, 394 in der   Lasche 36 in Axialrichtung. 



   Damit der Schliesshaken 52 in Eingriffstellung an der Unterkante des   Karosseriestirnseitenteiles   21 entlanggleitet und nicht unter dem Einfluss seines Gewichtes nach unten durchhängt sowie um Klappergeräusche zu vermeiden, ist eine Spiralfeder 53 vorgesehen, die den Schliesshaken 52 in die erforderliche Stellung zwingt. 



   Aus Fig. 10 ist die Befestigung des Verdeckstoffes 61 an dem   Hauptspriegel11 ersichtlich.   Der Verdeckstoff 61 ist um die Verdeckkappe 13 geführt und an der Unterseite des Hauptspriegels 11 mittels Schrauben 62 mit demselben fest verbunden. Es ist natürlich auch möglich, den Verdeckstoff 61 auf die Unterseite der Verdeckkappe 13 aufzukleben. 



   In Fig. 11 ist eine Ausführungsform des Hauptspriegels 71 dargestellt, die sich insbesondere dadurch auszeichnet, dass durch den Hauptspriegel eine gleichmässige, der Wölbung des Daches angepasste Auflagefläche 72 für den Verdeckstoff 73 gebildet wird. Die Hub- und Spannorgane liegen bei dieser Ausführungsform in der nach unten offenen Wanne 74, die gegen den Innenraum des Wagens mit einem zusätzlichen Innenverdeckstoff 75 abgedeckt ist. Für den Betätigungsgriff 76 und den Schliesshaken 77 ist in dem Innenverdeckstoff 75 eine Schlitzführung vorgesehen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Faltschiebedach, das in seitlichen Schienen eines Kraftwagendaches mittels Gleitstücken geführt ist und mit einer Verdeckkappe versehen ist, die den vorderen Dachholm übergreift, als Verschlussspriegel ausgebildet und mittels eines in einer senkrechten Ebene schwenkbaren mittleren Spannhebels vorderseitig anhebbar ist, wobei vorzugsweise zwei mit dem Spannhebel drehfest verbundene, quer zur Schieberichtung liegende Wellenteile in den   äusseren Enden des Spriegels   gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellen (31) vorzugsweise nächst ihrer äusseren Lagerstellen mit Kröpfungen (32, 33) versehen sind, an welchenFederglieder inForm U-förmiger Federbügel (391-394), Blattfedern od. dgl.   anliegen..

   die   ihrerseits mit Laschen (36) verbunden sind, welche im Hauptspriegel (11) schwenkbar gelagert sind und die Gleitstücke   (35, 37)   tragen.

Claims (1)

  1. 2. Faltschiebedach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptspriegel (11) an beiden Längsseiten durch je zwei Gleitstücke (35, 37) geführt ist, die paarweise an den schwenkbaren Laschen (36) befestigt sind.
    3. Faltschiebedach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die hinteren Gleitstücke (35) in der Drehachse der Laschen (36) befestigt sind und keilförmig gegeneinander geneigte Gleitflächen aufweisen, um eine das vorderseitige Anheben bewirkende Drehbewegung des Hauptspriegels um die Achse der hinteren Gleitstücke zu ermöglichen.
    4. Faltschiebedach nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die U-förmigen Federn (391, 392, 393, 394) mit einem oder beiden Schenkeln (392,393) auf einer bzw. zwei Kröpfungen (32, 33) der beiden Hälften einer vorzugsweise als durchgehende, im Hauptspriegel (11) gelagerte Kurbelwelle ausgebildete Welle (31) aufliegend angeordnet sind.
    5. Faltschiebedach nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kröpfung der Welle (31) vorzugsweise derart vorgesehen ist, dass die Federn den mit der Welle verbundenen Handgriff (51, 76) in der Schliessstellung halten. <Desc/Clms Page number 4>
    6. Faltschiebedach nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen (36) durch Puffer oder Federn (361, 362) seitlich elastisch im Abstand von der Spriegelwand (17) gehalten sind.
AT666059A 1958-09-15 1959-09-12 Faltschiebedach AT236238B (de)

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DE236238T 1958-09-15

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