AT235312B - Verfahren zum Trennen oder Fraktionieren einer flüssigen Suspension in einem Hydrozyklonseparator und Hydrozyklon zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Trennen oder Fraktionieren einer flüssigen Suspension in einem Hydrozyklonseparator und Hydrozyklon zur Durchführung des Verfahrens

Info

Publication number
AT235312B
AT235312B AT691861A AT691861A AT235312B AT 235312 B AT235312 B AT 235312B AT 691861 A AT691861 A AT 691861A AT 691861 A AT691861 A AT 691861A AT 235312 B AT235312 B AT 235312B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
suspension
inlets
hydrocyclone
separation chamber
separating
Prior art date
Application number
AT691861A
Other languages
English (en)
Inventor
Nils Anders Lennart Wikdahl
Original Assignee
Nils Anders Lennart Wikdahl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nils Anders Lennart Wikdahl filed Critical Nils Anders Lennart Wikdahl
Application granted granted Critical
Publication of AT235312B publication Critical patent/AT235312B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D17/00Separation of liquids, not provided for elsewhere, e.g. by thermal diffusion
    • B01D17/02Separation of non-miscible liquids
    • B01D17/0217Separation of non-miscible liquids by centrifugal force
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D17/00Separation of liquids, not provided for elsewhere, e.g. by thermal diffusion
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/26Separation of sediment aided by centrifugal force or centripetal force
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/26Separation of sediment aided by centrifugal force or centripetal force
    • B01D21/267Separation of sediment aided by centrifugal force or centripetal force by using a cyclone

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Cyclones (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Verfahren zum Trennen oder Fraktionieren einer flüssigen Suspension in einem Hydrozyklonseparator und Hydrozyklon zur
Durchführung des Verfahrens 
Zum Trennen von Suspensionen in Zyklonen wird die Suspension in die Trennkammer mindestens an-   nähernd tangential an ihrem   Umfang eingebracht, wogegen die mehr oder weniger von den suspendierten
Partikeln befreite Trägerflüssigkeit und die auszuscheidenden Stoffe je durch   einen eigenen, axialen Auslass   ausströmen. Um in der Trennkammer die Wirbelbewegung zu erhalten, wird die Suspension unter Druck zugeführt, der im Einlasskanal vollständig oder zum   überwiegenden Teil   in kinetische Energie umgewandelt wird. 



   Bei mit Stäuben angereicherten Gasen,   d. h.   gasförmigen Suspensionen handelt es sich um Trägermedien mit niedrigem spezifischem Gewicht und grossem Volumen. Es ist deshalb nicht schwierig, mittels geeignet geformter Einlassflächen die nötigen Strömungsgeschwindigkeiten im   Zyklon-Einlass   zu erreichen. 



  Beim Trennen flüssiger Suspensionen, d. h. Hydro-Zyklonen, liegen die Verhältnisse anders. Hier handelt es sich um Medien mit hohen   spezifischen Gewichten und verhältnismässig kleinen Volumen. Daher müssen   die Einlassflächen klein sein, um hohe Strömungsgeschwindigkeiten im Wirbelkammereinlass zu erreichen. 



  In diesem Fall erschien es deshalb nicht zweckmässig, Zyklone mit zwei oder mehr Einlässen zu verwenden, was jedoch bedeutet, dass man sich auch nicht die Vorteile zunutze machen kann, die symmetrisch angeordneten Einlässen im Hinblick auf die Strömungsverhältnisse in der Trennkammer zukommen. Hinzu kommen die Nachteile hoher Strömungsgeschwindigkeiten sowohl im Hinblick auf den notwendigen Einlassdruck wie auch auf den wegen des hohen spezifischen Gewichtes auch hohen Leistungsbedarf, zumal wenn die Suspension höhere Viskosität besitzt. Hohe Strömungsgeschwindigkeiten vergrössern ausserdem den Verschleiss. 



   Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nachteile weitgehend zu vermeiden. Sie besteht in einem Verfahren zum Trennen oder Fraktionieren einer flüssigen Suspension in   einem Hydrozyklonseparator, wo-   bei die Suspension unter Überdruck der Trennkammer des Separators durch wenigstens zwei zur Achse der Trennkammer zentrisch symmetrisch angeordnete, die Suspension beschleunigende Einlässe zugeführt und sodann zur Durchführung einer Wirbelbewegung veranlasst wird. Das vorliegende Verfahren kennzeichnet sich dadurch, dass nur ein kleiner Teil u. zw. weniger als 20% der der Suspension erteilten Druckenergie in den Einlässen in Geschwindigkeitsenergie umgewandelt wird.

   Ferner schafft die Erfindung einen Hydrozyklonseparator zur Durchführung dieses Verfahrens, das sich dadurch kennzeichnet, dass die Einlässe eine   Längs-und Querprofilierung besitzen, dass   nur ein   kleiner Teil u. zw. weniger   als 20% der in der Suspension gespeicherten Druckenergie in diesen Einlässen in Geschwindigkeitsenergie umgewandelt wird. 



   Wünscht man in den   genannten Einlässen   nur wenig Druckenergie in Geschwindigkeitsenergie zu verwandeln, so muss die Beschleunigung der Flüssigkeit in diesen Einlässen - die genauer gesagt Durchströmkanäle sind-entsprechend niedrig gehalten werden. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und des geringen Verschleisses ist es ferner wünschenswert, die Suspension mit einem relativ niedrigen Druck den genannten Einlässen oder Kanälen zuzuführen. Im Sinne der Erfindung wird die Suspension mit einem Druck von 0, 5 bis   2, 5 atü,   vorzugsweise   1,     0-2, 0   atü, dem Zyklon durch zwei oder mehrere zentrisch symmetrisch angeordnete Einlässe zugeführt.

   Vorzugsweise hat die Suspension beim Eintritt in die Trennkammer des Hydrozyklons eine Geschwindigkeit von   1 - 8 rn/sec,   vorzugsweise   2-6m/sec.   Im Sinne der Erfindung 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ist es ferner ratsam, wenn die Suspension in die Trennkammer mit verhältnismässig niedriger tangentialer
Strömungsgeschwindigkeit eintritt, wobei die eigentliche Zunahme der Geschwindigkeit erst in der Trenn- kammer selbst erfolgt. Die maximale Geschwindigkeit in dieser ist praktisch die gleiche wie sie in
Zyklonen nach der bisher vorherrschenden Art angewendet wird, doch wird das Geschwindigkeitsmaximum in einer Zone erreicht, die näher dem Zentrum der Trennkammer gelegen ist.

   Da die Zentrifugalkraft in einem Zyklon umgekehrt proportional der dritten Potenz des Radius ist, wird hiedurch eine wesentlich verbesserte Abscheidungsfähigkeit erzielt, während gleichzeitig der erforderliche Kraftbedarf für die Ab- scheidung beträchtlich niedriger als sonst liegt. 



   Zum Trennen von z. B. Pulpe-Suspensionen ist bereits vorgeschlagen worden, die Drücke im Einlass eines Hydro-Zyklons niedriger als 2, 5 atü,   z. B.   zwischen   1,     4-2, lkg/cm , zuhalten. Hiebet hat es   sich jedoch nicht um Zyklone mit zwei oder mehr symmetrisch gelegenen Einlässen gehandelt,   d. h.   ein
Einlass niedriger Geschwindigkeit in die Trennkammer gleichzeitig mit einem niedrigen Einlassdruck wurde nicht erhalten, sondern man hat schon im Einlass Druck weitgehend in Geschwindigkeit umgewandelt¯ und dementsprechend viel Kraft verbraucht u. zw. teilweise als Stossverluste beim Eintritt der Suspension in die Trennkammer, jedoch als Schwingungsverluste in der Trennkammer, hervorgerufen durch die asymmetrische Zufuhr der Suspension.

   Diese Verluste werden nach der Erfindung praktisch vollständig vermieden, während gleichzeitig ein verbessertes Abscheidungsergebnis erreicht wird. 



   Ein   Ausführungsbeispiel   der Vorrichtung nach der Erfindung ist nachstehend näher beschrieben und in der Zeichnung dargestellt, in der Fig. 1 einen Vertikalschnitt und Fig. 2 einen Horizontalschnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1 zeigen, während Fig. 3 eine Einzelheit der Zuführungskanäle des Zyklons zeigt. 



   Der Hydro-Zyklon besitzt eine   Trenn-bzw. Abscheidungskammer l,   die sich in Richtung des einen Endes 2 verjüngt und deren anderes Ende von einer Nabe 3 und einem auf ihr angeordneten LeitschaufelRing 4 gebildet wird. Axial oberhalb der Nabe 3 befindet sich eine Zuführkammer 5 mit radialem Einlassstutzen 6. Von der Trennkammer 1 führt ein zentraler Auslass 7 für die gereinigte Flüssigkeit nach oben ; der konische Gehäuseteil 2 endet mit einem Mundstück 8. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, bildet der Leitschaufel-Ring (4 in Fig. 1) eine Anzahl von Einlasskanälen 9, deren Begrenzungswände gleichmässig über dem Umfang angeordnet sind.

   Fig. 3 zeigt eine Abwicklung des Aussenumfanges des Leitschaufel-Ringes 4 und lässt erkennen, dass die Leitschaufeln mit ihren zur Zuführkammer 5 weisenden Enden etwa parallel zur Achse des Zyklons verlaufen und zur Trennkammer l hin derart gekrümmt sind, dass die Hauptrichtung der Kanäle 9 einen Winkel mit der Längsachse der Trennkammer 1 bildet. Wie weiter aus Fig. 3 ersichtlich, ist jeder zweite Zwischenraum zwischen den Leitschaufeln 4 mittels Deckplatten 10,11 verschlossen, so dass nur jeder zweite Zwischenraum zwischen den Leitschaufeln 4 flüssige Suspension in die Trennkammer 1 führt. Die Flüssigkeit wird somit durch Kanäle zugeführt, die zentrisch symmetrisch angeordnet   und so gekrümmt sind, dass die Suspension   in die Trennkammer mit einer tangentialen Strömungskomponente eintritt.

   Dabei sind die Kanäle so geformt, dass nur ein kleiner Teil, z. B. weniger als   20%   und vorzugsweise weniger als 10% der Druckenergie, die die Suspension vor ihrem Eintritt in die Kanäle trägt, in diesen in kinetische Energie umgewandelt wird. Die übrige Geschwindigkeitszunahme erfolgt in der Trennkammer. 



   Die Einlasskanäle können auch in anderer Weise als durch Leitschaufeln gebildet sein. Beispielsweise könnten an Stelle der Leitschaufeln tangential gerichtete Einlassrohre treten, die über den Umfang der Trennkammer symmetrisch und zweckmässig in geeigneten gleichen   Abständen verteilt   sind. In diesem Fall   könnte'die   Zuführkammer 5, Fig. 1, entfallen. Die Verwendung von Leitschaufeln hat jedoch den Vorteil, dass die Zahl der Kanäle, die mittels der Deckplatten 10,11 unwirksam gemacht werden kann, entsprechend den Bedürfnissen des Einzelfalles variiert wird, so dass   z. B.   nur jeder dritte, vierte usw. 



  Kanal abgedeckt ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zum Trennen oder Fraktionieren einer flüssigen Suspension in einem Hydrozyklonseparator, wobei die Suspension unter Überdruck der Trennkammer des Separators durch wenigstens zwei zur Achse der Trennkammer zentrisch symmetrisch angeordnete, die Suspension beschleunigende Einlässe zugeführt und sodann zur Durchführung einer Wirbelbewegung veranlasst wird, dadurch gekennzeichnet, dass nur ein kleiner   Teil u. zw.   weniger als   20% der der Suspension erteilten Druckenergie in   den Einlässen in Geschwindigkeitsenergie umgewandelt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Suspension beim Eintritt in die Trennkammer des Separators eine tangentiale Geschwindigkeitskomponente von 1 bis 8 m/sec, vorzugs- <Desc/Clms Page number 3> weise 2 - 6 m/sec, hat.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Suspension mit einem Druck von 0, 5-2, 5 atü, vorzugsweise 1, 0-2, 0 atü, den Einlässen der Trennkammer zugeführt wird.
    4. Hydrozyklonseparator zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dessen Trennkammer mit wenigstens zwei über den Trennkammerumfang zentrisch symmetrisch angeordneten Einlässen für die Suspension versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlässe eine Längs-und Querprofilierung besitzen, dass nur ein kleiner Teil u. zw. weniger als 20% der in der Suspension gespeicherten Druckenergie in diesen Einlässen in Geschwindigkeitsenergie umgewandelt wird.
AT691861A 1960-09-13 1961-09-11 Verfahren zum Trennen oder Fraktionieren einer flüssigen Suspension in einem Hydrozyklonseparator und Hydrozyklon zur Durchführung des Verfahrens AT235312B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE235312X 1960-09-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT235312B true AT235312B (de) 1964-08-25

Family

ID=20305792

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT691861A AT235312B (de) 1960-09-13 1961-09-11 Verfahren zum Trennen oder Fraktionieren einer flüssigen Suspension in einem Hydrozyklonseparator und Hydrozyklon zur Durchführung des Verfahrens

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT235312B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
US2377524A (en) Method of and means for separating solid particles in pulp suspensions and the like
DE2051310A1 (de) Einrichtung zur Dampftrocknung in Dampferzeugern von Kernkraftwerken
DE3203842A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur abtrennung von festen und/oder fluessigen partikeln aus gasen bzw. von feststoffen aus fluessigkeiten sowie zur trennung von gasen bzw. fluessigkeiten unterschiedlicher dichte
DE2712763C2 (de)
CH642278A5 (de) Zyklonabscheider zum abscheiden von schwer- und staubteilen aus fasermaterial.
DE1417645A1 (de) Verfahren zum Abscheiden oder Fraktionieren einer fluessigen Suspension in einem Hydro-Zyklon und Hydro-Zyklon zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE3211783C2 (de) Zyklonabscheider
DE68913882T2 (de) Wirbelrohr-Abscheider.
AT235312B (de) Verfahren zum Trennen oder Fraktionieren einer flüssigen Suspension in einem Hydrozyklonseparator und Hydrozyklon zur Durchführung des Verfahrens
US3039608A (en) Method and apparatus for separating fibrous suspensions in hydrocyclones
DE2353111A1 (de) Einrichtung zur abscheidung von wasser aus dampf-wasser-gemischen
DE2443325C3 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Abscheiden
DE3043729C2 (de)
DE3040603C2 (de) Zentrifugalabscheider
CH238137A (de) Zyklon.
AT517209B1 (de) Zyklonabscheider
DE2934590A1 (de) Zyklonabscheider
AT164520B (de) Fliehkraftabscheider
DE1432763A1 (de) Verfahren zum Konzentrieren einer Truebe durch Zentrifugieren und Vorrichtung zu dessen Durchfuehrung
AT224428B (de) Verfahren beim Separieren oder Fraktionieren von faserigen Aufschwemmungen in Hydrozyklonen und Hydrozyklon zur Ausführung dieses Verfahrens
DE2942878C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Trocknung und Vorerhitzung von Kokskohle in einem einzigen Flugstromrohr
DE942799C (de) Zentrifugalabscheider
AT141714B (de) Vorrichtung zum Auslesen und zur Scheidung von festen, in einem gasförmigen Medium schwebenden schwereren Teilchen von den leichteren.
DE2431876A1 (de) Verfahren und einrichtung zur abscheidung von fluessigkeiten
DE887446C (de) Fliehkraftabscheider fuer Staub und sonstige Fremdkoerper aus Gasen oder Fluessigkeiten