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Heizkörper für Zentralheizungen
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Die aus Blechtafeln geformten Sammelrohrstücke 18-23 (Fig. 1 und 2) besitzen Anschlussstutzen 26 für die Heizrohre 10 und 11. Diese Anschlussstutzen 26 bestehen aus zwei Schalen 27 und 23 (Fig. 2), von denen ein Teil der Wandung 29 des Sammelrohres und ein Teil der Wandung 30 des Anschlussstutzens 26 angehört. Die zwei Schalen 27 und 28 sind symmetrisch zu einer Symmetrieebene ausgebildet und ange- ordnet. DieSymmetrieebene liegt inLängsrichtung desSammelrohres und besitzt die Symmetrieachsen 31 und 32 (Fig. 2). Die zwei Schalen 27 und 28 nach den Fig. l und 2 bestehen aus einem Stück.
Diese Scha- len können aber auch zwei voneinander getrennte Schalenstücke sein, die mittels einer Schweissnaht zu einem Sammelrohr bzw. Sammelrohrstück miteinander verbunden sind, welche Schweissnaht dann inner- halb der Symmetrieebene entlang der Symmetrieachse 31 liegen würde.
Die Enden der Heizrohre 10, 11 sind an die Anschlussstutzen 26 angeschweisst (Fig. l). Die Heizrohre eines Heizkörpers sind gleich lang, sie sind c. nvas länger als die sieverbindendenBlechstege 12. Die Stirn- flächen der Heizrohre jedes Heizkörperelementes liegen in einer Ebene. Beim Anschluss der Heizrohre 10,
11 an die Anschlussstutzen 26 ergeben sich die Zwischenräume 52 (Fig. 1). Mit diesen Zwischenräumen 52 werden die Heizkörper auf Mauerhaken zum Befestigen an Wänden gehängt.
Die einzelnenSammelrohrstücke sind etwas länger als die Breite der jeweils an ihnen angeschweissten
Heizrohre mit dem dazwischenliegenden Blechsteg bzw. den dazwischenliegenden Blechstegen. Jedes
Sammelrohrstück ragt somit nach beiden Seiten über die an ihm befestigten Heizrohre hinaus. Beim Zu- sammensetzen der einzelnen Heizkörperelemente 7, 8, 9 zu einem Heizkörper wird daher zwischen den benachbarten Heizkörperelementen je ein Spalt 33 gebildet (Fig. 1).
Bei denHeizkölpern nach denFig. 1 und 2 werden durch Verschrauben der benachbarten Sammelrohr- stücke zwei Sammelrohre gebildet. In. jeder Stossfläche der Sammelrohrstücke, d. h. in den aneinander anliegendenstirnflächen von zwei benachbartenSammelrohrstücken, ist je ein mit Innengewinde 36 bzw.
37 versehener Einsatz 34 bzw. 35 eingeschweisst (Fig. 2). Die Aussenkontur der Einsätze 34, 35 entspricht der Innenkontur der Sammelrohrstücke. Die Einsätze 34, 35 sind mit der Stirnseite der Sammelrohrstücke bündig abschliessend eingesetzt und verschweisst. Das Gewinde 36 der Einsätze 34 ist rechtsgängig, das
Gewinde 37 der Einsätze 35 ist linksgängig. Die Einsätze 34 werden in die untere Stirnfläche der Sam- melrohrstücke 18-21 eingeschweisst ; die Einsätze 35 sind für die oberen Stirnflächen der Sammelrohr- stücke 20-23 bestimmt.
Das Aneinanderschrauben der einzelnen Sammelrohrstücke 18-23 (Fig. l) bzw. 18-21 (Fig. 2), d. h. das Zusammensetzen der einzelnen Heizkörperelemente 7, 8, 9 (Fig. 1) bzw. 7, 8 (Fig. 2) zu einem Heiz- körper erfolgt mittels Gewindebüchsen 38 (Fig. 2). Die Gewindebüchse 38 weist ein rechtsgängiges Ge- winde 39, ein linksgängiges Gewinde 40 und eine beide Gewinde voneinander trennende Ringnut 41 auf.
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In die oberen Stirnflächen der Sammelrohrstücke 18 und 19 sind Deckel 43 eingeschweisst. Diese Sammelrohrstücke 18, 19 weisen noch radiale Bohrungen auf, an die sich die angeschweissten Muffen 4 und 6 anschliessen.
Als unterer Abschluss der Sammelrohre dienen ein Schraubstopfen 44 und der Krümmer 5. Der Krüm- mer 5 und der Schraubstopfen 44 besitzen ein Rechtsgewinde und werden in je einen Einsatz 34 eingeschraubt.
Die Herstellung der einzelnen Heizkörperelemente 7, 8 und 9 und ihre Zusammensetzung zu einem Heizkörper geht folgendermassen vor sich
Die aus zwei Rohren bestehenden Heizkörperelemente 7 und 9 sind derart ausgebildet, dass die zwei Heizrohre 10 durch Umbördeln von zwei gegenüberliegenden Rändern einer Blechtafel und anschliessendes Nah, oder auch Punktverschweissen bei 17 entstehen (Fig. 3). Die hiefür verwendete Blechtafel hat einen derartigen Zuschnitt, dass die zwei andern nicht umzubördelnden Ränder der Blechtafel je einen Ausschnitt 45 besitzen (Fig. 2), und dass die über den Ausschnitt 45 hinausragenden Kanten im rechten Winkel abgebogen werden, so dass nach Herstellung der Heizrohre 10 die Stirnseiten der Heizrohre 10 einen Bund 46 aufweisen (Fig. 2).
Die Blechtafeln, aus denen die Sammelrohrstücke 18, 19 und 22, 23 angefertigt werden, besitzen ebenfalls an zwei gegenüberegenden Enden Ausschnitte 47 (Fig. 2). Die über die Ausschnitte 47 hinausragenden Kanten sind ebenfalls im rechten Winkel zu einem Bund 48 abgebogen. Die aus der Blechtafel herausgeformten vier Wandungen 30 für die zwei Anschlussstutzen 26 der Stücke 18, 19, 22, 23 werden in einer Presse hergestellt. Die Bleche werden eventuell noch mit den Bohrungen für die später anzubringen- denAnschlussmuffen4 und 6versehen. Dann werden die gepresstenBlechstückc zu je einemSammelrohrstück
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umgebogen. DieQuerschnittsform derSammelrohrstücke 18-23 ist tropfenförmig.
BeimBiegen des Bleches zumSammelrohrstück liegen einander jeweils zwei Wandungen 30 gegenüber und bilden zusammen einen Anschlussstutzen 26. Das so geformte Sammelrohrstück wird nun an den Nahtstellen 49-51 verschweisst.
In gleicherweise werden auch die mit drei Anschlussstützen 26 versehenen Sammelrohrstücke 20 und i 21 hergestellt. Die Heizrohre 10 und 11 des aus drei Rohren bestehenden Heizkörperelementes 8 (Fig. 4) werden aus den beiden Teilen 14 und 15 hergestellt. Die zwei Ränder einer Blechtafel, welche den einen Teil 14 bildet, werden zu den zwei äusserenHeizrohren 10 umgebördelt. Die Sicke 16 wird in einer Presse geformt, ebenso wie das wannenförmige Blech 15. Das Blech 15 wird dann der Sicke 16 gegenüberliegend ebenfalls wie bei der Bildung der Heizrohre 10 durch Schweisspunkte 17 mit der Blechtafel 14 verschweisst.
Das Zusammensetzen der Heizrohre und der Sammelrohrstücke zu einem Heizkörperelement erfolgt durch Verschweissen. Verschweisst wird der Stoss der Anschlussstutzen 26 an die Heizrohre 10, 11. Das autogene Verschweissen kann ohne zusätzliches Material, allein durch Verschmelzen der beiden aneinanderliegenden Bunde 46 und 48 des Heizrohres und des Anschlussstutzens erfolgen.
Nachdem die Einsätze 34, 35 und die Deckel 43 sowie die Muffen 4 und 6 in die Sammelrohrstücke eingeschweisst sind, werden die Heizkörperelemente in gewünschter Zusammenstellung zu einem Heizkörper zusammengeschraubt.
Das Zusammenschrauben erfolgt durch gleichzeitiges Einschrauben einer Gewindebüchse 38 in die beiden benachbarten Sammelrohrstücke. Dadurch, dass die Gewindebüchse 38 ein rechts- und ein linksgängiges Gewinde 39 bzw. 40 besitzt, wird sie durch Drehen in einer Richtung gleichzeitig in beideSammelrohrstücke bis zu deren gegenseitigem Anliegen eingeschraubt. Das Drehen der Gewindebüchse 38 erfolgt durch ein in ein Stammrohrstück eingeführtes stangenförmiges Werkzeug. Dieses Werkzeug liegt an den Nocken 42 der Gewindebüchse 38 an und dreht dieselbe.
Es können selbstverständlich auch mehr als drei Heizkörperelemente in dieser Weise zu einem Heizkörper zusammengefügt werden. Ebenso können auchHeizkörperelemente mit mehr als je dreiHeizrohren hergestellt werden, derart, dass die zwei äusseren Heizrohre 10 und die Blechstege 12 sowie der aus Sicken 16 (wie inFig.4) bestebendeTeil der zwischen den beiden äusserenHeizrohren 10 liegendenHeizrohre 11 aus einem Stück bestehen. Die andern aus den wannenförmigen Blechen 15 (wie in Fig. 4) bestehenden Teile werden den Sicken 16 gegenüberliegend angeschweisst.
Es ist auch möglich, die einzelnenHeizkörperelemente durchverschweissen zu einemHeizkörper zusammenzufügen. Hiezu werden die einzelnenSammelrohrstücke zusammengeschweisst. DieEinsätze 34, 35 und die Gewindebüchsen 38 werden dann nicht benötigt.
Die Heizrohre (Fig. 3, 4) können zusätzlich mit aus Blechlamellen bestehenden Rippen für einen erhöhten Wärmeübergang versehen werden. Diese Rippen werden mittels Kleben oder Schweissen auf den Heizrohren befestigt. Die Heizrohre können aber auch Rippen aufweisen, die zusammen mit den Heizrohren in einem Stück aus den Blechtafeln geformt sind. Diese Rippen werden dann ähnlich wie die Sicke 16 (Fig. 4) aus der Blechwandung mittels einer Presse herausgeformt, ähnlich wie die Kniestücke bei einem Ofenrohr. Die Rippen können auf denHeizrohren beiderseits oder auch nur auf einerseite, der Vorder-oder Rückseite, angebracht werden.
Der Heizkörper gemäss der Erfindung besitzt den Vorteil, dass er aus handelsüblichem Feinblech, welches in ebenenTafeln oder im aufgerolltenZustand geliefert wird, ohne Verwendung von Rohrschweissmaschinen oder andern teuren Spezialmaschinen hergestellt werden kann. Dadurch, dass die Heizkörper aus einzelnenHeizkörperelementen zusammengesetzt sind und somit ein Baukastensystem vorhanden ist, kann in einfacher und schneller Weise jede gewünschte Grösse eines Heizkörpers aus einzelnen Heizkörperelementen zusammengestellt werden, wodurch die Lagerhaltung und dieFabrikation erheblich vereinfacht sind.
Die in denFig. 1-4 dargestellten Querschnittsformen der Heiz- und Sammelrohre sind nur beispielsweise Ausführungsformen ; es können auch andere durch Umbördeln oder Abkanten leicht herzustellende Formen gewählt werden.
Es brauchen dieS chalen 27, 28 sowie die zugehörigen Heizrohre nicht symmetrisch zu einer Symmetrieebene angeordnet und ausgebildet zu sein ; ebensogut können sie unsymmetrisch ausgebildet und angeordnet sein.
Für den Transport von Heizkörpern können bei denverschraubtenAusführungen (Fig. l, 2) die Heizkörper in einzelne Heizkörperelemente zerlegt gut und raumnützend verladen werden.
Da der Heizkörper eine Wand mit geringer Wandstärke bildet, können mehrere Heizkörper parallel hintereinander angeordnet werden, wodurch dann eine grosse, vom flüssigen oder dampfförmigen Arbeitsmittel berührte Fläche vorhanden ist.
Schliesslich können die verschiedenen miteinander zu verbindenden Teile des Heizkörpers auch durch andere Schweissverfahren als die oben angegebenen, verbunden werden.