AT234891B - Wanderrostfeuerung zum Trocknen und Verbrennen von Müll - Google Patents

Wanderrostfeuerung zum Trocknen und Verbrennen von Müll

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AT234891B
AT234891B AT535761A AT535761A AT234891B AT 234891 B AT234891 B AT 234891B AT 535761 A AT535761 A AT 535761A AT 535761 A AT535761 A AT 535761A AT 234891 B AT234891 B AT 234891B
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  Wanderrostfeuerung zum Trocknen und Verbrennen von Müll 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Wanderrostfeuerung zum Trocknen und Verbrennen von Müll mit   Ober- und Unterluftzuführung   zum Rost. 



   Rostfeuerungen für die Müllverbrennung werden bisher im Prinzip genauso gebaut wie solche für die Ver-   brennungvon Kohle, d. h. der   überwiegende Teil der Verbrennungsluft wird als Unterluft dem Rost, der restliche Teil als Oberluft der Brennkammer zugeführt. Bei Kohlefeuerungen hat sich die geschilderte Luftzuführung   sehr bewährt, bei Müllfeuerungen dagegen   bringt sie nur unbefriedigende Ergebnisse. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass der Müll eine sehr unterschiedliche Zusammensetzung und Stückgrösse hat und dass daher mit sehr hohen Brennstoffschichten gefahren werden muss, um Luftdurchbrüche zu verhindern. In- nerhalb hoher Brennstoffschichten ist aber bei der üblichen Luftzuführung eine gleichmässige Zuteilung der Luft zum Brennstoff nicht zu erreichen. 



   Nach der Erfindung werden wesentliche Verbesserungen dadurch erzielt, dass zusätzlich zu der Ober- und Unterwindzufuhr ein Teil der Gesamtluftmenge durch die den Rost seitlich begrenzenden Brennkam- merwände hindurch über die Rostlänge verteilt unmittelbar in die Brennstoffschicht eingeführt wird. Dabei sind erfindungsgemäss die Luftzuführungsdüsen in den Brennkammerseitenwänden etwa auf halber Höhe der
Brennstoffschicht angeordnet, und die den einzelnen Zonen zugeführte Luftmenge beträgt jeweils etwa ein Drittel der Gesamtluftmenge. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der Zeichnung und deren Beschreibung hervor. 



   Es zeigen : Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine mit einem Wanderrost ausgestattete Müllverbrennungs- anlage, Fig. 2 eine Draufsicht und einen Teilschnitt durch die Anlage nach Fig.   l,   Fig. 3 einen verein- fachten Querschnitt durch eine mit zwei Rosten ausgestattete Müllverbrennungsanlage, Fig. 4 einen Quer- schnitt gemäss der Linie a-a in Fig. 3. 



   Die Müllverbrennungsanlage nach den Fig. 1 und 2 besitzt eine Brennkammer   l,   an deren Boden der
Wanderrost 2 angeordnet ist. Der zu verbrennende Müll wird aus dem Bunker 3 durch die Schurre 4 auf den
Anfang des Rostes 2 aufgegeben. Durch den Rostvorschub, der etwa   13 - 20   m/h beträgt, wird der Müll unter der Nase 5 hindurch in die Brennkammer 1 eingeführt. Der zugeführte Müll wandert langsam in die
Brennkammer 1 hinein, wo aus ihm zuerst die Feuchtigkeit ausgetrieben wird und dann die Oberfläche der Brennstoffschicht zum Zünden gelangt. Beim Erreichen des Rostendes wird die ausgebrannte Brennstoff- schicht, deren Dicke stark abgenommen hat, in den Ascheschacht 6 abgeworfen. 



   Die zur Verbrennung erforderliche Luft wird zu einem Drittel den Luftkammern 7 des Rostes zugeführt. 



   Zur Zuführung der Luft dient das Gebläse 10, von dessen Druckleitung 11 die Zweigleitung 12 zu den Zo- nenkammern 7 abzweigt. Jede Zone 7 ist mit Regelorganen ausgerüstet, die es gestatten, die Luftmenge zu verändern. 



   Die dem Rost zugeführte Luft dient hauptsächlich zur Kühlung der Roststäbe, nimmt jedoch selbstver- ständlich auch an der Verbrennung teil. 



   Ein zweites Drittel der Verbrennungsluft wird durch die Leitungen 13 den Luftverteilerkästen 14 an den Brennkammerseitenwänden zugeführt, von denen die Luftdüsen 8 ausgehen. Die durch die einzelnen
Düsen hindurchströmende Luftmenge ist mittels der Klappen 15 regelbar   (Fig. 4).   Die aus den Düsen 8 ausströmende Luft dringt in die Brennstoffschicht ein und sorgt so gerade in dem Bereich der Brennstoff- 

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 schicht der bei alleiniger Zuführung der Luft als Unter- und Oberluft im allgemeinen unter Luftmangel leidet, für eine ausreichende Sauerstoffzufuhr zum Brennstoff. 



   Das letzte Drittel der Verbrennungsluft wird durch die Leitung 16 den Luftverteilerkästen 17 für die in der Brennkammerdecke angeordneten Oberluftdüsen 9 zugeführt und dient dazu, die aus dem Brennstoff ausgetriebenen brennbaren Gase zu verbrennen. 



   Die ausgebrannten Feuergase verlassen die Brennkammer durch den Rauchgaskanal 18, der entweder unmittelbar zum Schornstein oder aber zu Wärmeaustauschern führt, in denen die aus dem Müll freigemachte Wärme wirtschaftlich genutzt wird. 



   Die in den Fig. 3 und 4 dargestellte. Anlage unterscheidet sich von der vorbeschriebenen Anlage lediglich durch die zusätzliche Anordnung des Trocknungs- und Zündrostes   21.   



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Wanderrostfeuerung zum Trocknen und Verbrennen von Müll mit Ober-und Unterwindzuführung zum Rost, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu der Ober- und Unterwindzufuhr ein Teil der Gesamtluftmenge durch die den Rost seitlich begrenzenden   Brennkammerwände   hindurch über die Rostlänge verteilt unmittelbar in die Brennstoffschicht eingeführt wird.

Claims (1)

  1. 2. Wanderrostfeuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftzuführungsdüsen in den Brennkammerseitenwänden etwa auf halber Höhe der Brennstoffschicht angeordnet sind.
    3. Wanderrostfeuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass den drei einzelnen Zonen jeweils ein Drittel der Gesamtluftmenge zugeführt wird.
AT535761A 1960-07-11 1961-07-11 Wanderrostfeuerung zum Trocknen und Verbrennen von Müll AT234891B (de)

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