AT234542B - Schleifteller zur maschinellen Bearbeitung von Anstrichen - Google Patents
Schleifteller zur maschinellen Bearbeitung von AnstrichenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Schleifteller zur maschinellen Bearbeitung von Anstrichen Die Erfindung bezieht sich auf einen Schleifteller zur maschinellen Bearbeitung von Anstrichen, z. B. Kitten, Lacken, Farben u. dgl., durch kreisende Bewegung, wobei unter Bearbeitung entweder Schleifen oder Polieren verstanden wird. Es ist bei Schleiftellern bereits bekannt, den Teller aus einer elastischen Unterlagsscheibe, einer Schaumgummischeibe, einer Weichgummischeibe und einer Schleifauflage zu- sammenzusetzen, wobei die Gummischeiben einen grösseren Durchmesser als die Unterlagsscheibe aus- weisen und die Weichgummischeibe wesentlich dünner als die Schaumgummischeibe ist. Das Arbeiten mit solchen Schleiftellern erfordert besondere Sorgfalt und Vorsicht, um ein Zerkratzen der empfindlichen Anstreichschicht, insbesondere durch die in dieser Beziehung besonders gefährlichen Ränder der Schleif- auflage zu vermeiden. Diese Gefahr besteht vor allem beim Bearbeiten von konkaven Flächen. Ziel der Erfindung ist es, diesen Nachteil der bekannten Schleifteller zu vermeiden. Dies wird bei einem Schleifteller zur maschinellen Bearbeitung von Anstrichen, bestehend aus einer zur Befestigung an der Schleifspindel dienenden Unterlagsscheibe, einer mit einem grösseren Durchmesser als diese ausgestat- teten und mit ihr verbundenen Schaumgummischeibe, einer an die Schaumgummischeibe fest angeschlos- sene Scheibe von gleichem Durchmesser aus weichem Gummi, die wesentlich dünner als die Schaum- gummischeibe ist, und einer ebenen Schleifauflage erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Durchmesser der Schleifauflage kleiner ist als der der beiden Gummischeiben. Der Vorteil des Erfindungsgegen- standes kommt insbesondere dann zur Geltung, wenn der Durchmesser der Schaumgummischeibe wesent- lich grösser als der Durchmesser der Unterlagsscheibe ist. Mit einem solchen Schleifteller ist auch die Be- arbeitung stark konkav gekrümmter Flächen, z. B. von Hohlkehlen usw. bei Kraftfahrzeugkarosserien, in einwandfreier Weise möglich. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt.. Der Schleifteller besteht aus einer Unterlagsscheibe 1 aus härterem Gummi, mit welcher die Scheibe 2 aus Schaumgummi homogen verbunden ist. Mit der Scheibe 2 ist wieder die Scheibe 3 aus weichem Gummi fest verbunden. Die Unterlagsscheibe 1 weist mehrere Öffnungen auf, mittels welcher der Schleifteller auf dem mit der Schleifspindel verbundenen Mitnehmer 5 dadurch befestigt wird, dass die Durchmesser d der Öffnungen der Scheibe 1 etwas kleiner sind, als die Durchmesser D der Vorsprünge des Mitnehmers 5. Der Schleifteller wird so auf dem Mitnehmer 5 durch die Elastizität des Gummis festgehalten und kann auch wieder leicht abgenommen werden. Die Scheibe 2 aus Schaumgummi überragt die Unterlagsscheibe 1 um das Mass a, wodurch auch das Ausschleifen von stark konkav gekrümmten Flächen, z. B. Hohlkehlen, ermöglicht wird. An der Gummischeibe 3 wird dann die eigentliche Schleif- oder Polierscheibe befestigt, z. B. die Scheibe 4 aus Schleifpapier. Die Befestigung der Schleife oder Polierscheibe erfolgt vorteilhafterweise mittels eines nichteintrocknenden Klebemittels, damit ein schneller Austausch ermöglicht wird. Die Verkleinerung desDurchmessersder Scheibe 4 gegenüber der Scheibe 3 um das Mass b verhindert eine Beschädigung der zu schleifenden Oberfläche durch die Kante der Schleifscheibe 4, da sich die Kante in die weiche Unterlage eindrückt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Schleifteller zur maschinellen Bearbeitung von Anstrichen, bestehend aus einer zur Befestigung an der Schleifspindel dienenden Unterlagsscheibe, einer mit einem grösseren Durchmesser als diese ausgestatteten und mit ihr verbundenen Schaumgummischeibe, einer an die Schaumgummischeibe fest angeschlossene Scheibe von gleichem Durchmesser aus weichem Gummi, die wesentlich dünner als die Schaumgummischeibe ist, und einer ebenen Schleifauflage, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Schleifauflage kleiner ist als der der beiden Gummischeiben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS234542X | 1961-01-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT234542B true AT234542B (de) | 1964-07-10 |
Family
ID=5451323
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT395561A AT234542B (de) | 1961-01-11 | 1961-05-19 | Schleifteller zur maschinellen Bearbeitung von Anstrichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT234542B (de) |
-
1961
- 1961-05-19 AT AT395561A patent/AT234542B/de active
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