AT234020B - Einrichtung zum Wärmeaustausch zwischen einem Gas und einem feinkörnigen Stoff - Google Patents
Einrichtung zum Wärmeaustausch zwischen einem Gas und einem feinkörnigen StoffInfo
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Description
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Einrichtung zum Wärmeaustausch zwischen einem Gas und einem feinkörnigen Stoff
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
Erfindungzeigen : Fig. 1 eine Gesamtansicht einer erfindungsgemäss ausgebildeten Einrichtung zum Erhitzen von
Zementrohmehl, Fig. 2 ein Abgasrohr gemäss der Erfindung im Längsschnitt, Fig. 3 ein Abgasrohr im Querschnitt nach der Linie A-B in Fig. 2.
Die Erhitzungseinrichtung gemäss Fig. 1 besteht aus den Zentrifugalstaubabscheidern (Zyklonen) 1, 2,
3 und 4 und einem Drehrohrofen 5. Dabei setzt sich der Abscheider 4 aus zwei Einzelabscheidern zusam- men. Abscheider 1 ist durch ein Abgasrohr 6 mit der feststehenden Haube 7 des Drehofens verbunden. Die aus demDrehofen strömenden heissen Abgase gelangen durch das Rohr 6 in den Abscheider 1. Von hier aus durchziehen die Abgase nacheinander die Abscheider 2,3 und 4, die durch Abgasrohre 8,9 und 10 mit- einander verbunden sind. Im Anschluss daran werden die Abgase von einem Gebläse 11 über einen Staub- abscheider 12, der aus mehreren einzelnen Zentrifugalabscheidern mit verhältnismässig kleinem Durch- messer besteht, abgesaugt.
Das Aufgabegut wird dem Trichter 13 aufgegeben und gelangt durch das Eintragrohr 14 in das Abgasrohr 10, wo es über einen (nicht dargestellten) Trichter oder eine Pendelklappe abläuft und fein verteilt dem aufsteigenden Gasstrom zugeführt, von ihm mitgerissen und in den beiden Abscheidern 4 ausgeschieden wird. Von dort aus gelangt das Aufgabegut wieder durch das Staubaustragrohr 15 in das Abgasrohr 9, von wo es erneut fein verteilt vom aufwärtsströmenden Gasstrom mitgenommen und im Abscheider 3 abgeschieden wird. Derselbe Vorgang wiederholt sich jeweils bei den Abscheidern 2 und 1, bis das Aufgabegut, auf diese Weise erhitzt, durch die Rohrleitung 16 in den Ofen 5 gelangt. Das restliche, noch im Gasstrom enthaltene Gut wird im Staubabscheider 12 ausgeschieden und von dort unmittelbar über die Rohrleitung 16'dem Drehrohrofen 5 zugeführt..
Gemäss der Erfindung weisen die Abgasrohre 6,8, 9 und 10 einen Querschnitt von mehr als vier Ecken, vorzugsweise einen sechseckigen Querschnitt, auf. Der Übergang von der kreisförmigen Austrittsöffnung an denDecken 17 der Abscheider 1, 2 und 3 erfolgt unter Zwischenschaltung von kurzen zylindrischen Rohrstutzen 18, an deren oberen Ende die Ausmauerung so ausgeführt ist, dass sich der Kreisquerschnitt allmählich auf den sechseckigen Querschnitt der Rohre 8,9 und 10 erweitert.
Wie Fig. 2 zeigt, sind zur Durchführung der Reinigung von unerwünschten Anbackungen an den Innenflächen 19 der Abgasrohre 6,8, 9 und 10 eine Anzahl von Reinigungsöffnungen 20 und 21 vorgesehen. In vorteilhafter Weise sind die Öffnungen gemäss den Fig. 2 und 3 an den Ecken der Rohrinnenfläche angeordnet, und weisen zum Zwecke der Reinigung längliche Querschnitte auf. Die Abstände der Öffnungen untereinander sind vorzugsweise so gewählt, dass bei einer Reinigung der Rohrinnenfläche mittels Stangen die anliegenden Flächen bestrichen und von anhaftenden Teilen befreit werden können. Beispielsweise ist jede Stelle der Innenfläche 19 von den Öffnungen 20 und 21 aus zu erreichen. Es wird also jedes Dreieck zu einer Öffnung 21 von zwei Dreiecken der Öffnungen 20 eingeschlossen.
Auf diese Weise sind sämtliche Innenflächen der Rohrleitungen aufgeteilt und lassen sich Stück für Stück von den Ansätzen befreien. In den Rohrkrümmern sind ebenfalls Öffnungen vorgesehen, deren Abstände voneinander jedoch im allgemeinen geringer gehalten werden, so dass sich die Dreiecke in gewissen Grenzflächen überschneiden. Die von den Innenflächen abgestossenen Gutsteile werden entweder vom Gasstrom mitgerissen und in denhöher liegenden Zyklon ausgeschieden, oder sie fallen direkt in den tiefer liegenden Zyklon bzw. in den Drehrohrofen hinein.
Wie Fig. 3 zeigt, sind die Öffnungen zum Zwecke der Reinigung, die auch während des Betriebes vorgenommen werden kann, mit Deckeln 22 versehen und von aussen her leicht lösbar angeordnet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Einrichtung zum Erhitzen von Zementrohmehl oder andern staubförmigen Stoffen, bestehend aus einer Reihe hintereinandergeschalteter Staubabscheider, z. B. Zyklone, wobei die einzelnen Staubabscheider durch Abgasrohre so miteinander verbunden sind, dass mittels eines Gebläses Abgase eines Drehrohrofens nacheinander durch die Staubabscheider gesaugt werden und das Staubaustragrohr eines jeden Staubab- scheiders-mit Ausnahme des ersten und letzten-mit dem zu dem vorhergehenden führenden Abgasrohr verbunden ist, während das Staubaustragrohr des ersten und letzten Staubabscheiders direkt in einen Drehrohrofen münden, wobei ferner eine Einrichtung zum Einführen des Rohmehls in die Abgasleitung zwischen zwei Staubabscheidern vorgesehen ist, nach Patent Nr.189110, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgasrohre einen Querschnitt mit mehr als vier Ecken, vorzugsweise einen sechseckigen Querschnitt, besitzen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE189110X | 1954-08-07 | ||
| DE234020X | 1961-10-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT234020B true AT234020B (de) | 1964-06-10 |
Family
ID=25756778
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT688462A AT234020B (de) | 1954-08-07 | 1962-08-28 | Einrichtung zum Wärmeaustausch zwischen einem Gas und einem feinkörnigen Stoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT234020B (de) |
-
1962
- 1962-08-28 AT AT688462A patent/AT234020B/de active
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