AT234016B - Fördereinrichtung für Schüttbeton zur Herstellung von Bauten - Google Patents

Fördereinrichtung für Schüttbeton zur Herstellung von Bauten

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Description


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  Fördereinrichtung für Schüttbeton zur Herstellung von Bauten 
Die Förderung des Frischbetons ist in vielen Fällen nicht nur in vertikaler Richtung, sondern auch über mehr oder weniger grössere Strecken in horizontaler Richtung durchzuführen. Bei Einzelbauten ist es üblich, die Mischanlage vor dem zu errichtenden Gebäude aufzustellen und den Frischbeton aus der Mischmaschine direkt an die Hebemaschine,   z. B.   den Kran, das Förderband oder den Aufzug abzugeben, welche den Beton zurVerwendungsstelle fördern. Bei Grossbauten, insbesondere solchen Bauten aus Schüttbeton, bei denen alle Bauteile, wie Fundamentplatte, Wände, Decken und Dach aus Beton herzustellen sind,   z.

   B.   bei einer serienmässigen Herstellung von Siedlungsbauten, sind an den verschiedensten Baustellen Schüttungen verschiedenster Art vorzunehmen, wobei die Zuschlagstoffe und die Betongüten wechseln. Hiebei ist es von vornherein unwirtschaftlich, vor jedem Haus eine Mischanlage aufzustellen Man kennt hiebei schon die Anordnung einer zentral aufgestellten Mischanlage, von der aus der Frischbeton zu den einzelnen Verwendungsstellen gefördert wird. 



   Die Aufwendungen für die Herstellung der Betone und der Transport der Frischbetone von der Mischanlage bis zur Verwendungsstelle haben einen entscheidenden Einfluss auf die Herstellungskosten. Denn sowohl die Bindemittel als auch die Zuschlagstoffe für die Herstellung der Frischbetone sind marktgebunden. Es kommt also im wesentlichen darauf an, in welcher Weise die Förderung der Frischbetone über die vertikalen bzw. horizontalen Strecken von der zentral aufgestellten Mischanlage durchgeführt wird. 



   Man hat bisher schon die verschiedensten Methoden für diese Förderung angewendet. Bei der einen Methode wird derFrischbeton von der zentralen Mischanlage in   Betonkübel   abgegeben. Diese Betonkübel werden horizontal auf Wagen, insbesondere   auf Feldbahngleisen   fahrenden Loren mit Pritschen bis zu dem Kran transportiert. Die Kübel werden sodann von dem Kran übernommen bzw. der volle Kübel wird gegen einen   leeren Kübel ausgetauscht. Bei   einer ändern Methode erfolgt die horizontale Förderung von der zentralen Mischanlage mittels Lastkraftwagen mit Kippvorrichtung bis zu einem Zwischensilo in der Nähe des Krans. Die Förderung in vertikaler Richtung wird sodann von dem Kran oder einem Kübelaufzug Ubernommen.

   Bei einer weiteren Methode sind Betonkübelwagen eingesetzt, die von der Mischanlage an einer Schiene hängend od. dgl. bis zum Kran fahren. Für die vertikale Förderung Ubernimmt alsdann der Kran die Kübelwagen. Es ist weiterhin bekannt, die horizontale und vertikale Förderung miteinander zu vereinigen, indem von der zentralen Mischanlage der Frischbeton durch Rohrleitungen unmittelbar zur Verwendungsstelle gepresst wird. Hiezu ist ein stationär aufgestellter Treibkessel vorhanden. Durch die Zuführung von Druckluft werden die Frischbetone durch Rohrleitungen in horizontaler Richtung und zugleich teigend gefördert. 



   Bei den beiden ersteren Methoden ergibt sich der Nachteil, dass für die horizontale und vertikale Förderung zweierlei Geräte bzw. Maschinen sowie die zugehörige Bedienung erforderlich sind. Die FörJerung längs einer Schiene hängend oder stehend gemäss der dritten Methode hat sich in der Praxis nicht   iurchgesetzt.   Die Druckluftbeton-Förderung hat zwar Vorzüge, jedoch auch wesentliche Nachteile. Ein olcher Nachteil liegt in den langen, schweren und teueren Rohrleitungen, deren Verlegung sich nur beim betonieren grosser Frischbetonmengen nach einer Verwendungsstelle hin lohnt. Es ist unrentabel, diese Rohrleitungen am Tage mehrmals umzulegen. 



   Die Erfindung hat eine vorteilhafte Kombination der Beförderungsart in zunächst horizontaler und 

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 dann vertikaler Richtung für die Herstellung von Bauten aus Schüttbeton zum Gegenstand, wobei die För- derung des Frischbetons in horizontaler Richtung durch Fahrzeuge erfolgt. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass die Förderung in vertikaler Richtung mittels Druckluft in Rohrleitungen durchgeführt wird. und dass die
Fahrzeuge Treibkessel als Transportbehälter mit Anschluss an die Rohrleitung und eine Druckluftquelle bzw. einen Druckluftkessel aufweisen. 



   Auf diese Weise erzielt man eine Herstellungsmethode für die Schüttbetonbauweise, bei der die Her- stellungskosten wesentlich gesenkt werden können. Durch die vertikale Förderung des Frischbetons mit- tels Druckluft in Rohrleitungen fällt der Einsatz von Kranen oder andern Hebemaschinen fort. Die verti- kale Rohrleitung kann so angeordnet werden, dass sie bis zur Fertigstellung des Bauwerkes an Ort und Stelle unverrückt bleibt. Man braucht sie lediglich stückweise zu verlängern, was schnell vor sich gehen kann und wenig Kosten verursacht. Ferner entfällt auch das Verlegen von langen Rohrleitungen in horizontaler Richtung bzw. in einer schräg aufwärts liegenden Richtung. Die horizontale Förderung durch Lastkraftwa- gen ergibt gegenüber den langen Rohrleitungen eine   grössere Beweglichkeit.

   Diese   Vereinigung der an sich bekannten Förderungsarten bietet die beste Gewähr für eine wirtschaftliche Herstellung von Bauten aus Schüttbeton. Man spart an Arbeitskräften ein. Unter Berücksichtigung der Rüstzeiten, die bei Kranen und sonstigen Hebemaschinen erforderlich sind, kann man ein schnelleres Arbeiten und damit eine höhere Leistung erreichen. 



   Das   erfindungsgemässeverfahren   lässt sich beiBedienung sowohl der horizontalen und vertikalen Förderung durch einen Mann und eine Maschine, nämlich den Motor des Lastkraftwagens, vorteilhaft wie folgt durchführen. 



   Auf einen Lastzug, zweckmässig einem Zugwagen mit einem einachsigen Anhänger, der mittels eines anmontierten Zusatzgerätes Druckluft während der Fahrt erzeugen kann, sind ein oder mehrere Treibkessel (Frischbetonbehälter) und Druckluftkessel angeordnet. Der Lastzug nimmt an der zentralen Mischanla-   geFrischbeton in die Treibkessel auf und fährt damit zur Baustelle. Hügeliges Gelände   oder verschlammte Bauwege oder   grössere Entfernungen spielen   hiebei keine spürbare Rolle, da ohne weiteres ein geländegängiges Fahrzeug verwendet werden kann. Während der Fahrt ladet der Lastkraftwagen den Druckluftkessel auf. 



   Vor der Baustelle ist eine kurze Rohrleitung vertikal bis zur Verwendungsstelle an einem fahrbarer. oder auf Kufen gleitenden   Bockgerüst   angebracht. Der   Faner   des Lastzuges verbindet nun die Rohrleitung mit dem Treibkessel, gibt aus dem Druckluftkessel komprimierte Luft auf den Treibkessel und befördert damit in wenigen Sekunden den Frischbeton aus   dem Treibkessel zur Verwendungsstelle, z. B.   auf die zu betonierende Decke oder in die Wandschalung   u.   dgl. Innerhalb kurzer Zeit, z.   B.   einer Minute, kann der Lastzug entladen sein und danach wieder zur Mischanlage zurückfahren. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Fördereinrichtung für Schüttbeton zur Herstellung von Bauten, bei der mittels einer zentralen Mischanlage Frischbeton für eine Mehrzahl von Bauten bereitgestellt wird, wobei   zunächst ein horizon-   taler und dann ein vertikaler Förderweg für den Beton vorhanden ist, und die Förderung des Frischbetons in   horizontaler Richtung durch Fahrzeuge   erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderung in vertikaler Richtung mittels Druckluft in Rohrleitungen durchgeführt wird, und dass die Fahrzeuge Treibkessel als Transportbehälter mit Anschluss an die Rohrleitung und eine Druckluftquelle bzw. einen Druckluftkessel aufweisen.

Claims (1)

  1. 2. Fördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikale Rohrleitung an einem fahrbaren oder auf Kufen gleitenden Bockgerüst angebracht ist.
AT813062A 1961-10-25 1962-10-15 Fördereinrichtung für Schüttbeton zur Herstellung von Bauten AT234016B (de)

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