AT233434B - Verfahren zur Herstellung von Schleifkörpern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schleifkörpern

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AT233434B
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pyrite
grinding
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grinding wheels
commercially available
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AT936162A
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Volker Bock
Hugo Westenberger
Gerold Dr Bauer
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Metallgesellschaft Ag
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  Verfahren zur Herstellung von Schleifkörpern 
Es ist bekannt, die Eigenschaften, insbesondere die Wärmeleitfähigkeit, kunstharzgebundener Schleifkörper dadurch zu verbessern, dass   als Füllstoff handelsüblicher Pyrit   in zerkleinerter Form zugegeben wird. Die Verwendung dieses Minerals hatte seine Ursache darin, dass die Anforderungen an die Schleifkörper gestiegen waren. Durch diese cohere   BeansprucHung     wurden aul der annern beite die Standzeiten   und Schleifwirkung der Schleifkörper beeinträchtigt. Um trotzdem ein möglichst wirtschaftliches Schleifen zu ermöglichen, war es daher notwendig, die Standzeiten und Schleifwirkung der Schleifkörper, besonders solcher, die starker Beanspruchung ausgesetzt sind, zu verbessern. 



   Es wurde nun gefunden, dass die Verbesserung der Eigenschaften, insbesondere die Standzeiten und Schleifwirkung, von Schleifkörpern dadurch noch wesentlich gesteigert werden kann, dass diesen als Füllstoff monokristalliner Pyrit zugegeben wird. Unter   monokristallinem   Pyrit wird dabei ein solcher Pyrit verstanden, der weniger als   10/0 an Einschlüssen   anderer Mineralien und keinen gelförmigen Melnikovit- 
 EMI1.1 
 nicht. Dieser Pyrit wird in zerkleinerter Form dem Schleifkörper zugesetz, u. zw. im allgemeinen il. Mengen zwischen 10 und 25   Gew. -0/0, bewgen   auf den gesamten Schleifkörper, je nach dessen Verwendungszweck. 



   Die Verwendung des erfindungsgemäss vorgeschlagenen Pyrits hat den Vorteil, dass dadurch die Wärmeleitfähigkeit und die Härte von Schleifkörpern im Vergleich zu solchen, die nur handelsüblichen Pyrit oder sogar andere Füllstoffe enthalten, wesentlich erhöht werden. So führt die Verbesserung der Wärmeleitfähigkeit bei Schleifkörpern mit erfindungsgemäss vorgeschlagenem Pyrit dazu, dass der Temperatur-   anstieg im Innern des Schleifkörpers   nur die Hälfte dessen beträgt, wie bei Schleifkörpern mit einem Zusatz an handelsüblichem Pyrit. Dadurch, dass die Härte des erfindungsgemäss vorgeschlagenen Pyrits nach Mohs zwischen 6 und 6,5 liegt, während sie bei den Pyriten handelsüblicher Qualität wesentlich geringer ist, wird die Schleifwirkung noch weiter verbessert.

   Der erfindungsgemäss vorgeschlagene Pyrit hat gegen- über dem handelsüblichen ausserdem den Vorteil, dass er die Verunreinigungen durch chemische Reagenzien, die bei der Aufbereitung des handelsüblichen Pyrits eingetragen werden, nicht enthält. Dabei handelt es sich im wesentlichen um Säuren und organische Verbindungen, die das als Bindemittel im Schleifkörper verwendete Kunstharz angreifen. Das Fehlen von Einschlüssen und Verwachsungen im Korn gewährleistet durch die gute Wärmeleitfähigkeit eine gleichmässige Verteilung der Wärme, während bei der Verwendung andern Pyrits die Gefahr besteht, dass sich durch örtliche Massierung von derartigen Einschlüssen und Verwachsungen Wärmestauungen bilden, die zur Verformung der Schleifkörper führen können. 



   Der erfindungsgemäss vorgeschlagene Pyrit kommt nicht in allen Erzlagerstätten vor, sondern nur in einzelnen und dort auch nur an verhältnismässig wenigen Stellen. Dieser verhältnismässig selten vorkommende Pyrit muss dort von dem übrigen Pyrit getrennt werden. Eine Trennung durch chemische   Aufberei-   tung ist nicht möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Schleifkörpern unter Zugabe von zerkleinertem Pyrit, dadurch gekennzeichnet, dass monokristalliner Pyrit zugegeben wird.
AT936162A 1961-12-06 1962-11-29 Verfahren zur Herstellung von Schleifkörpern AT233434B (de)

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