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Treppenstufen in Rostform, insbesondere aus Gitterrosten u. dgl. lichtdurchlässigem Stab- bzw. Netzwerk
Die Erfindung bezieht sich auf Treppenstufen in Rostform, insbesondere aus Gitterrosten u. dgl. licht- durchlässigem Stab- bzw. Netzwerk, bei denen die Antrittskanten aus einer am Netzwerk haftenden Ab- deckung der Felder bestehen.
Es wurde erkannt, dass die üblicherweise an solchen Treppenstufen angeordneten, ebenfalls aus Me- tall bestehenden Antrittskanten trotz griffiger Ausbildung der Begehfläche, z. B. mit Rillen, durch das wiederholte Begehen glatt poliert werden und damit der angestrebte Ausgleitschutz aufgehoben wird.
Auch eine Rasterung in grösserer Tiefe hilft hier nicht, abgesehen davon, dass anstatt dessen also ein Stoff für die Antrittskanten ausgewählt werden müsste, der Trittsicherheit infolge seines hohen Reibungskoeffizienten besitzt und beibehält. In der Auswahl der in Betracht kommenden Stoffe wäre hiefür Gummi gera- dezu prädestiniert, da der Fachmann diesen Stoff als typischen Vertreter von Stoffen mit dieser Eigenschaft ansieht.
Es wurde aber auch weiter erkannt, dass die üblicherweise undurchsichtigen Antrittskanten, zu denen auch solche aus Gummi zählen, aus mehreren Gründen für lichtdurchlässige, rostförmige Treppenstufen ungeeignet sind. Einerseits vermindern sie den erwünschten Lichtdurchtritt, anderseits führt die Schattenwirkung von lichtundurchsichtigen Antrittskanten leicht zu optischen Täuschungen, was oft zu Unfällen Anlass geben kann.
Die Erfindung macht es sich nun zur Aufgabe, Gitterrosttreppen mit Antrittskanten zu schaffen, die die Rutschsicherheit mit der optischen Eigenschaft einer Kontrastlösung verbinden, wobei als wesentlich anzusehen ist, dass die Antrittskanten lichtdurchlässig sein müssen, zu welchem Zwecke sich lichtdurchlässige Kunststoffe besonders eignen, da man bei diesen ausserdem leicht jeden Reibungskoeffizienten einstellen oder durch Materialzusätze erzielen kann.
Soweit bisher Antrittskanten vorgeschlagen worden sind, ist festzustellen, dass diese nur mit grossen Aufwendungen bei Treppenstufen in Rostform zu befestigen sind und sich beim Begehen und auch durch unterschiedliche Wärmeausdehnung ausserdem mit der Zeit auch leicht lockern, was auch Unfälle verursachen kann. Es ist also auch noch Aufgabe der Erfindung, die Anordnung bzw. Anbringung der Antrittskanten möglichst einfach zu gestalten und dafür zu sorgen, dass die Möglichkeit eines Lockerns der Verbindung weitgehend ausgeschaltet ist.
Zur Lösung der gestellten Aufgaben sieht nun die Erfindung bei Antrittskanten, die aus einer am Netzwerk haftenden Abdeckung der Rostfelder bestehen, vor allem vor, dass die Abdeckung aus einer die Felder der Treppenstufe an der Antrittsseite bis zu beliebiger Tiefe ausfüllenden lichtdurchlässigen Kunststoffschicht gebildet ist, bei welcher der Reibungskoeffizient an der Gehseite durch Materialzusätze und/oder entsprechende Oberflächengestaltung (an der Trittfläche) erhöht ist. Es wäre dabei auch möglich, die Ausgestaltung so zu treffen, dass an wenigstens zwei Reihen der Antrittsseite der Treppenstufe die Rostfelder schachbrettartig unter Auslassung je eines Rostfeldes abgedeckt sind, was nicht nur die Kontrastwirkung begünstigt, sondern auch eine Verbilligung bedingt.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung können in die Kunststoffschicht Kunststoffstreifen vorzugsweise mit hohen Reibungskoeffizienten eingelassen werden, um den erforderlichen Gleitschutz zu bieten bzw. zu verbessern.
Ausserdem wäre es auch noch möglich, die Abdeckung durch dem Kunststoff zugesetzte nach-bzw.
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selbstleuchtende Farben optisch auffallend zu markieren.
Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele, u. zw. zeigen die Fig. 1 - 4 je eines derselben in schaubildlicher Ansicht.
In Fig. 1 sind mit 1 die Tragstäbe und mit 2 die Querstäbe einer Gitterrosttreppenstufe bezeichnet.
Die Kunststoffschicht 4 ist lediglich in der Antrittsebene vorgesehen und rillenförmig profiliert. Die Ril- len 4a sind dabei mit Kunststoff ausgelegt, der einen ausserordentlich hohen Reibungskoeffizienten besitzt.
Eine hervorragende Trittsicherheit erhält man auch, wenn gemäss Fig. 2 nur einzelne Felder der Gitterrosttreppenstufe in der Antrittsebene mit einer Kunststoffschicht 5 versehen sind. Beim dargestellten
Ausführungsbeispiel sind die beiden ersten Gitterrostfelder antrittsseitig - gegenseitig versetzt - schach- brettartig mit Kunststoff ausgegossen.
Während beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 durch die ausgesparten Gitterrostfelder erreicht wird, dass das Regenwasser abfliessen kann, wird dies beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 durch Vertiefungen 6a an der Oberseite der Kunststoffschicht 5 erreicht. Hiedurch wird auch die Gefahr einer Vereisung ausgeschaltet.
Fig. 5 zeigt die Anordnung einer Kunststoffschicht 7, die in an sich bekannter Weise mit einer ziemlich ausgeprägten Profilierung 7 a versehen ist, durch welche die Trittsicherheit an der Antrittskante erhöht wird. Diese Kunststoffschicht kann im übrigen mit selbst-bzw. nachleuchtenden Farben versetzt sein, womit die Antrittskante optisch auffallend gestaltet ist.
PATENT ANSPRÜCHE :
1. Treppenstufen in Rostform, insbesondere aus Gitterrosten u. dgl. lichtdurchlässigem Stab- bzw.
Netzwerk, bei denen die Antrittskanten aus einer am Netzwerk haftenden Abdeckung der Felder bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung aus einer die Felder der Treppenstufe (l, 2) an der Antrittsseite bis zu beliebiger Tiefe ausfüllenden lichtdurchlässigen Kunststoffschicht (4, 5, 6, 7) gebildet ist, bei welcher der Reibungskoeffizient an der Gehseite durch Materialzusätze und/oder entsprechende Oberflä- chengestaltung (an der Trittfläche) erhöht ist.